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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 7. Juni 2026 20:02 
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Hochlagenjunkie

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Ich werde auf jeden Fall berichten! :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 16. Juni 2026 19:13 
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Hochlagenjunkie

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Ich berichte.

Heut war mein Termin und die Ärztin hat mich auf jeden Fall sehr ernst genommen, sich alles schildern lassen und hat mir ein PMDS diagnostiziert, ausgelöst höchstwahrscheinlich durch die Hormonschwankungen in der Perimenopause. Juchu!
Sie meinte, ihrer Erfahrung nach lässt sich das nur mit Progesteron nicht gut behandeln und sie würde gerne noch mal eine andere Pille versuchen, die gut geeignet wäre. Ich hatte absolut die Wahl, das fand ich gut! Hab mich dann dafür entschieden.
Zuhause hab ich dann gegooglet, das Gestagen in der Pille (Drospirenon) scheint wirklich das Mittel der Wahl zu sein wenn man hier nicht mit SSRI arbeiten möchte. Ich bin gespannt....
Das dumme ist jetzt: Heut ist Zyklustag 7. Laut Packungsbeilage sollte man aber am besten an Tag 1, oder aber 2 - 5 starten. Das ist bestimmt "nur" um eine Schwangerschaft auszuschließen aber das kann ich so auch... ich überlege jetzt, ob ich mich über die Packungsbeilage hinwegsetze, aber ich glaub ich bin zu schisserig. :lol: Also noch ein Zyklus im Jekyll/Hyde Modus...

Aber ich bin froh, dass ich ernstgenommen wurde und dass sie mir die Wahl gelassen hat. Die Nebenwirkungen der Pille machen mir natürlich schon Sorgen, aber die Möglichkeit, die Blutung auch mal zu schieben, lockt schon auch... :lol:
Mir wurde gesagt, ich soll erst mal 3 Monate mit je 7-tägiger Pause nehmen aber danach kann ich auch durchnehmen und alle 3 Monate mal eine Pause machen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 16. Juni 2026 19:17 
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Kurvenjunkie

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Interessant! Was für eine Art Pille ist das denn?

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 16. Juni 2026 19:34 
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Hochlagenjunkie

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Yiznell heißt die. Ich bin echt sehr gespannt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. Juni 2026 11:35 
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neu hier

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Hat jemand von euch eine höhere Dosis als 200 mg Progesteron/Tag verschrieben bekommen? Mir hat das Progesteron in dieser Dosierung einige Monate sehr geholfen, insbesondere beim Durchschlafen, jetzt lässt die Wirkung nach. Die Gyn meinte aber, 200 sei quasi die Höchstdosis (ohne zu erklären, was danach passieren würde). Ich möchte nochmal mit ihr drüber reden & auch selbst recherchieren. Vielleicht habt ihr aber auch Erfahrungswerte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. Juni 2026 12:31 
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NFP-Kaiserin

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Nimmst du Famenita? Auf Insta gibt es einige Berichte, dass manche keine Wirkung mehr spüren - das Utrogest ist wohl eine mögliche Alternative.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. Juni 2026 13:01 
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NFP-Kaiserin

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Tibia, ich weiß leider nicht mehr, wo ich das aufgeschnappt habe - Orfanos-Boeckel, Welchseljahre Podcast...? - aber da ging es darum, dass auch mehr als 200 genommen werden können und frau ausprobieren müsste, wie viel sie braucht. Also grundsätzlich scheint das schon möglich zu sein.

Nimmst du Östrogen? Ich habe gelesen, dass Progesteron beim Einschlafen hilft, Östrogen beim Durchschlafen. Das beobachte ich auch bei mir: Da ich beim Östrogen gerade je Zyklusphase arbeite, merke ich dann früh morgens, wenn ich zu wenig davon nehme. Dann bin ich wieder zwischen 3 und 4 wach. Gehe ich mit dem Östrogen dann wieder hoch, schlafe ich auch wieder durch.

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Mein Herz ist Buchstabenliebhaberin (0707), ist Herzblutbiologensohn (0309), ist Herzwärmer (0913) und Weltherrscherin2b (0815). ✰ (1014). Bild
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. Juni 2026 20:28 
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Hallo zusammen,

ich war letzte Woche bei einer Hormonsprechstunde weil ich typische Symptome in der 2.Zyklushälfte habe, die Ärztin meinte es spricht alles für einen Progesteronmangel. Mir wurde 7 Tage nach Eisprung Blut abgenommen. Jetzt ist der Wert aber wohl OK und die Ärztin möchte mir nichts verschreiben. Ich dachte ehrlich gesagt man geht nach den Symptomen weil die Werte eh schwanken können, deshalb bin ich etwas enttäuscht. Habt ihr da Erfahrungen gemacht? Lohnt es sich es bei einer anderen Ärztin zu probieren, oder bringt das nichts mit passenden Werten?
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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. Juni 2026 22:45 
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NFP-Kaiserin

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Das ist ein sehr typischer Ablauf - die Referenzwerte sind ja so weit gezogen, wenn man als Gyn danach geht, braucht man quasi niemandem Progesteron verschreiben.
Ich hatte es etwas zurück schon geschrieben und würde das hier auch so machen: Schlag der Gyn vor, dass du es selbst zahlst und sie ein Privatrezept ausstellt und dann kannst du einfach testen, ob es dir gut tut. Wenn ja, kannst du das entsprechend kommunizieren und vielleicht ändert das etwas an ihrer Haltung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 21. Juni 2026 21:52 
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nicht mehr ganz so neu

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Lune hat geschrieben:
Das ist ein sehr typischer Ablauf - die Referenzwerte sind ja so weit gezogen, wenn man als Gyn danach geht, braucht man quasi niemandem Progesteron verschreiben.
Ich hatte es etwas zurück schon geschrieben und würde das hier auch so machen: Schlag der Gyn vor, dass du es selbst zahlst und sie ein Privatrezept ausstellt und dann kannst du einfach testen, ob es dir gut tut. Wenn ja, kannst du das entsprechend kommunizieren und vielleicht ändert das etwas an ihrer Haltung.


Danke für den Tipp.
Ich warte noch auf den Rückruf der Ärztin. Wenn es dort nicht klappt gehe ich damit nochmal zu meiner alten Ärztin, ich war jetzt extra bei einer die eine Hormonsprechstunde anbietet, dachte da wäre es leichter.
Frage mich warum dann überhaupt Blut abgenommen wird. War sogar 2x dort, weil beim ersten Mal mein Wert schon zu niedrig war, weil anscheinend kurz vor meiner Periode.

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BeitragVerfasst: 21. Juni 2026 22:26 
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hat sich gut eingelebt

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Mir hat auch schon mal meine Hausärztin Progesteron verschrieben, vielleicht würde deine das auch machen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 21. Juni 2026 22:35 
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Lenalena hat geschrieben:
Mir hat auch schon mal meine Hausärztin Progesteron verschrieben, vielleicht würde deine das auch machen?
Wäre sonst auch eine Idee danke.



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BeitragVerfasst: 7. August 2026 11:08 
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hat sich gut eingelebt

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Ich bräuchte mal euer Schwarmwissen. Bei mir steht Prämenopause im Raum. Erste Bluttests im Januar, nachdem ich ein Jahr lang so gut wie keine Periode hatte. Hat sich bisher nicht geändert. Habe seit Dezember auch richtig schlimme Hitzewallungen. Ich dachte immer kalte Füße sind schlimm, aber heiße Füße sind mein Endboss. Hat mir vllt jemand einen praktischen Tipp? Gerade für die Nacht? Aktuell stecke ich mir immer kleine kühlschrankkalte Gelkompressen in die Socken wenn ich schlafen gehe.
Im Oktober schauen wir dann nochmal. Ob ich irgendwelche Medikamente nehmen möchte weiss ich noch nicht.

Ansonsten bin ich ganz fein damit, auch wenn ich 36 bin. KiWu ist durch. Durch meine Depressionen bin ich an die Schlafstörungen gewöhnt. Irgendwann muss ich da ja eh durch. Aber wirklich meine Füße killen mich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 7. August 2026 18:56 
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NFP-Gräfin

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Ich mache alte Socken nass und lege sie für eine kurze Zeit ins Gefrierfach. Das gibt erstmal einen schönen Kältekick, besonders derzeit in der Hitzewelle ist das echt super. Ich habe auch schon Kühlpacks in ein Tuch gelegt und um die Knöchel gewickelt, aber das hat nicht so gut gehalten. Wärmflasche mit kaltem Wasser füllen und im Kühlschrank runterkühlen, damit kuscheln, bringt auch Erleichterung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 8. August 2026 16:07 
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NFP-Kaiserin

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Beiträge: 12509
Wohnort: Freiburg
NFP seit: 2006
Liebe Vrede, die Menopause ist nicht wirklich etwas, was man "eh" hinter sich bringen muss, sondern ein ernsthafter Mangelzustand des Körpers mit vielen verschiedenen gesundheitlichen Folgen und Konsequenzen. Auf allen Ebenen spielen die Hormone eine wichtige Rolle: Psyche, Knochen, Muskeln etc.
Ja, manche wollen da ohne Medikamente/Hormone durch und je nachdem, wie robust der Körper ist, wie früh oder spät der Prozess anfängt oder wie unangenehm man die Begleitfolgen findet UND wie sehr man bereit ist auf anderen Wegen gut für sich und die Knochengesundheit zu sorgen, kann das sicher auch klappen.

Aber du bist erst 36 und wenn du jetzt tatsächlich keinen Zyklus mehr haben solltest, dann musst du damit rechnen, dass dein Körper durch den sehr frühen Entzug des Östrogens und Progesterons auch entsprechende Aufmerksamkeit braucht für Knochen, Herz, Kopf, Psyche etc. Wenn z.B. dein Knochenabbau jetzt schon startet, statt z.B. mit 50, dann kann das bedeuten, dass du sehr früh eine Osteoporose entwickelst. (Um zu wissen, wie da der Stand ist, lohnt sich eine Knochendichtemessung.)

Erstmal würde ich empfehlen, einen Arzt/Ärztin zu suchen, die bereit sind, auch andere Sachen zu testen, denn eine ausbleibende Blutung muss ja nicht immer Menopause bedeuten!
Schilddrüse - TSH, T3, T4, Antikörper und Ultraschall - vielleicht ist da einfach wsa durcheinander und mit etwas Tyroxin startet der Zyklus wieder!
Andere Werte, die bestimmt werden können, um zu schauen, ob dem Körper was fehlt: Ferritin, Vitamin D, B12, Omega, Selen ... hier lohnt es sich wirklich, vor allem beim Ferritin, das ist die Basis für so viele Prozesse im Körper.
Isst du insgesamt genug? Genug Fett, Protein? Genug Körpergewicht? Zu viel Sport?

Dann der Schlaf: Unsere Hormone werden im Schlaf/Tiefschlaf gebildet. Es kann sein, dass bei dir der Zyklus auch deswegen durcheinander ist, weil du schon länger durch die Depression Schlafprobleme hast. Hier wäre die Frage, ob du dir besseren Schlaf schenken kannst, indem du mit Melatonin und Magnesium Glyzinat arbeitest - und falls du Progesteron nimmst, dann würde das auch (vielleicht) mit dem Schlaf helfen.
Guter Schlaf ist so eine wertvolle und Basis und auch wenn es teilweise wirklich schwierig ist, die Puzzlestücke zu finden, die zum Schlaf führen, ist das auch nichts was hingenommen werden sollte. Dein Gehirn braucht den Schlaf, um den "Abfall" aus dem Kopf zu bringen und für die Hormone ist es wie gesagt auch wichtig.

Hitzewallungen zeigen auf fehlendes Östrogen - auch hier: Du musst das nicht aushalten, du darfst die Hormone nutzen als Linderung - es ist ja in dem Sinne kein Medikament, sondern durch die bioidentischen Hormone wird ersetzt, was dir fehlt. Du leidest schon seit Dezember an ihnen - das kann noch ewig so weitergehen. Wie gesagt, du bist ja noch sehr jung. (Bei mir ging es ja mit 38 los und ich habe wirklich zügig mit Progesteron angefangen und dieses Jahr mit Östrogen und ich bin wirklich jeden Tag dankbar um die - und ich habe noch einen Zyklus, aber trotzdem genug körperliche Symptome.)

So oder so: Es lohnt sich, sich in das Thema einzulesen! :rose:

Edit: Kleine Ergänzung

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