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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 17:28 
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NFP-Kaiserin

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Also mein Eindruck ist, dass Libidoverlust beim NuvaRing erschreckend häufig oft vorkommt. Wenn man sich hier rumliest, dann sieht man eindeutig, dass jede auch Libidoverlust durch den Ring bekam :shock: Sicher tritt Libidoverlust immer mal bei der hormonellen Verhütung auf. Aber beim NuvaRing fällt das wirklich stark auf (wie ich es auch von anderen Foren her sehe).
Die längeren Zyklen sind sicher nicht nur ringtypisch. Das sind eben Nachwirkungen, die generell von der hormonellen Verhütung kommt. Ob man nun die Pille genommen hat oder den Ring.

Ich hatte ja auch kompletten Libidoverlust. Allerdings waren meine langen Zyklen nach dem Absetzen nicht mehr Nachwirkungen von den Hormonen, sondern ein Symptom für meine (damals noch nicht entdeckte) Schilddrüsenunterfunktion. Das konnte ich aber erst im Nachhinein wissen ;-)

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 17:43 
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Erst mal ganz lieben Dank *sonne*, hab zwar schon einiges hier gelesen, aber für so eine Zusammenfassung muss man echt schon richtig viel gelesen haben-- ich dank Dir!!

Wie lange hast Du denn den Ring genommen? Und das mit der Schilddrüsenunterfunktion hast Du erst nach einem Hormon-Check beim Endokrinologen erfahren?? [Wann sollte man denn so einen Check machen? und worauf muss man da achten? Hab da nämlich null Ahnung...]
Und wie ist das jetzt? Hast Du die Unterfunktion im Griff? Wahrscheinlich musst Du täglich Medikamente nehmen, oder? Und auf Jod achten, oder?

Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute mit Deiner Schilddrüse *daumendrücken*

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 17:54 
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NFP-Kaiserin

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Chabe hat geschrieben:
Wie lange hast Du denn den Ring genommen?


Ein Jahr lang. Länger hätte ich wegen den Nebenwirkungen nicht durchgehalten :mrgreen:

Zitat:
Und das mit der Schilddrüsenunterfunktion hast Du erst nach einem Hormon-Check beim Endokrinologen erfahren?? [Wann sollte man denn so einen Check machen? und worauf muss man da achten? Hab da nämlich null Ahnung...]


Also ich habe damals ein großes Blutbild machen lassen (in erster Linie, weil ich ständig Blasenentzündungen hatte und in ständiger Behandlung beim Urologen war). Da hat sich dann rausgestellt, dass meine Schilddrüsenwerte nicht in Ordnung sind und ich wurde an einen Nuklearmediner überwiesen.

Der Hormoncheck ist erst dann notwendig, wenn man Zyklusprobleme hat und diese auch nach gut einem Jahr nach dem Absetzen der Hormone nicht besser werden. Vorher ist das nicht notwendig - außer man hat natürlich andere Beschwerden. Denn es kann durchaus bis zu einem Jahr dauern, bis sich die Zyklen einpendeln. Mit einem Hormonstatus beim Endokrinologen geht man dann diesen Zyklusproblemen auf den Grund. Diesen Check sollte man erst machen, wenn man mindestens 3 Monate hormonfrei ist.

Zitat:
Und wie ist das jetzt? Hast Du die Unterfunktion im Griff? Wahrscheinlich musst Du täglich Medikamente nehmen, oder? Und auf Jod achten, oder?


Ja, mittlerweile habe ich die Unterfunktion im Griff. Meine Beschwerden sind auch alle weg (sogar die chronischen Blasenentzündunge, die ich hatte). Außer ich ändere die Medikation, was manchmal notwendig ist, wenn man jahrelang eine gewisse Dosierung nimmt und es dem Körper dann irgendwann zu viel bzw. zu wenig wird. Dann muss ich immer etwas anpassen und auch meine Zyklen reagieren darauf (meist merke ich es an den länger werdenten Zyklen, wenn die Dosierung nicht passt).
Aber das sind so Kleinigkeiten, wo man eben ein wenig optimieren muss und dann passt es auch mit den Zyklen wieder. Das passt für mich schon.
Die Zyklen variieren dann bei mir immer mal zwischen 35-45 Tage. Je nachdem, ob ich eben die Dosierung angepasst habe oder es notwendig ist ;-)

Normalerweise sollte man auf eine geringe Jodzufuhr achten (vor allem wenn man Hashimoto hat, wo man negativ auf Jod reagiert - das ist nicht bei allen Schilddrüsenunterfunktionen so), ja das stimmt. Aber ich konsumiere generell keine Lebensmittel, die viel Jodgehalt haben und mit der normalen Ernährung ist das durchaus verkraftbar und nicht so tragisch. Also ich reagiere darauf nicht so extrem - obwohl es auch diesen Fall gibt, wo einige Patienten streng darauf achten müssen, so wenig wie möglich Jod zu sich zu nehmen und auf den Jodgehalt achten.

Zitat:
Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute mit Deiner Schilddrüse *daumendrücken*


Danke dir, das ist lieb *knutsch*

Wie geht es dir nach dem Absetzen mittlerweile so? Hast du Verbesserungen gemerkt, so vom Befinden her oder dass sich bestimmte Nebenwirkungen schon komplett gelegt haben?

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 20:21 
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Zitat:
Auf jeden Fall wünsche ich Dir alles Gute mit Deiner Schilddrüse *daumendrücken*
Danke dir, das ist lieb *knutsch*


gerne :mrgreen:


Zitat:
Wie geht es dir nach dem Absetzen mittlerweile so? Hast du Verbesserungen gemerkt, so vom Befinden her oder dass sich bestimmte Nebenwirkungen schon komplett gelegt haben?


Bei mir waren es vor allem zwei Dinge:
Psychische Weltwahrnehmung und das intensive Fühlen und die Libido.

Ich bin irgendwann vor einem Jahr oder so ins Zweifeln gekommen, ob es an mir und dem Älter-werden-reifer-werden lag, dass ich die Welt nun so (abgeklärt) wahrnahm, wie ich es nun tat und ob ich meinen Freund wirklich liebte (Gefühle waren flach, Libido weg), oder ob es an der hormonellen Verhütung lag. Das dumme war, ich hatte fast ab den Anfängen unserer Beziehung hormonell verhütet und er ist mein erster fester Freund, somit fehlte mir der Vergleich. Außerdem glaube ich, sind die Lebensabschnitte bis 18/19/20 und die ab ca. 20 noch mal sehr unterschiedlich und es verändert sich Einiges.

Ich war zwar nie depressiv (ich neige überhaupt nicht dazu), aber ich war schon wie unter so einer Käseglocke während der Ringnutzung... mittlerweile glaube ich schon, dass ich diese krassen Empfindungen, wie ich sie in jungen Jahren (13- ca. 18) hatte, einfach auf Grund der natürlichen Hormonschwankungen damals hatte und auch, weil sich in dem Alter einfach Vieles verändert und man viel Spannendes erlebt... Außerdem war ich damals auch nicht mit wem fest zusammen, dieses für Jemanden schwärmen ist noch mal ganz anders, als mit jemanden den Alltag zu leben. Und klar sehe ich einige Dinge nun "abgeklärter" und ruhiger, aber ich merke, dass meine melancholisch- traurige Stimmung vor den Tage langsam wiedekommt- und das hatte ich schon irgendwie vermisst, also diese intensive Fühlen können, sowohl im Negative, wie im Positiven.
Also ich merke, dass einiges an dem Alter liegt, aber auch einiges an den Hormonen.

Was die Libido betrifft, war es nach dem Absetzen gleich mehr oder minder explosiv *atomrofl* - zumindest im Vergleich der Intensität. Danach wieder immer und immer weniger. Im letzten Monat hatten wir irgendwie einmal *psssssssst* und irgendwie gefährdet das schon unsere Beziehung... ich habe einfach null Verlangen und ich habe keine Lust mehr länger diejenige zu sein, die es immer für *mann* tut... irgendwie finde ich mich in der Rolle auch nicht wieder.
Aber ich denke, das wird sich noch alles legen, die Zeit wird alles klären und zeigen, was ist.
Ich bin da guter Dinge *bang*

ok, soviel zu mir...

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 20:39 
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NFP-Kaiserin

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Chabe hat geschrieben:
Ich bin irgendwann vor einem Jahr oder so ins Zweifeln gekommen, ob es an mir und dem Älter-werden-reifer-werden lag, dass ich die Welt nun so (abgeklärt) wahrnahm, wie ich es nun tat und ob ich meinen Freund wirklich liebte (Gefühle waren flach, Libido weg), oder ob es an der hormonellen Verhütung lag.


Ja, das kannte ich auch. Nicht nur, dass ich keine Libido mehr hatte, nein, ich wollte auch nicht mehr mit meinem Freund kuscheln, mich umarmen lassen oder seine körperliche Nähe spüren. Ja, in solchen Situationen habe ich auch gezweifelt, was mit mir los ist und ob sich innerlich irgendwas von meinem Freund wegbewegt.

Zitat:
Was die Libido betrifft, war es nach dem Absetzen gleich mehr oder minder explosiv *atomrofl* - zumindest im Vergleich der Intensität. Danach wieder immer und immer weniger.


Interessant, so war es bei mir auch. Nach gut einer Woche war meine Libido wieder sehr intensiv da, verschwand dann aber allmählich wieder und dümpelte nur leicht vor sich hin. Sie kam dann erst nach gut einem Jahr wirklich wieder normal heftig zurück (so wie es früher bei mir war).

Zitat:
Im letzten Monat hatten wir irgendwie einmal *psssssssst* und irgendwie gefährdet das schon unsere Beziehung... ich habe einfach null Verlangen und ich habe keine Lust mehr länger diejenige zu sein, die es immer für *mann* tut... irgendwie finde ich mich in der Rolle auch nicht wieder.
Aber ich denke, das wird sich noch alles legen, die Zeit wird alles klären und zeigen, was ist.


Ja, es ist sicher schwierig, damit umzugehen. Aber ich denke auch, dass es bei dir nur eine Frage der Zeit ist. Am besten man bespricht mit dem Partner eben, was derzeit los ist, dass es Zeit braucht und man eben ein wenig kreativ sein muss, um diese Zeit zu überbrücken. Dann nagt das nicht so sehr am Partner und an der Beziehung. Aber das schaffst du schon. Ich drücke fest die Daumen, dass sich die Libido bald wieder zurück meldet *daumendrücken*

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 20:55 
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Zitat:
Ja, das kannte ich auch. Nicht nur, dass ich keine Libido mehr hatte, nein, ich wollte auch nicht mehr mit meinem Freund kuscheln, mich umarmen lassen oder seine körperliche Nähe spüren. Ja, in solchen Situationen habe ich auch gezweifelt, was mit mir los ist und ob sich innerlich irgendwas von meinem Freund wegbewegt.


Im Nachhinein würdest Du also sagen, lag es wirklich an den Hormonen, nicht an den Gefühlen zu ihm?


Zitat:
Interessant, so war es bei mir auch. Nach gut einer Woche war meine Libido wieder sehr intensiv da, verschwand dann aber allmählich wieder und dümpelte nur leicht vor sich hin. Sie kam dann erst nach gut einem Jahr wirklich wieder normal heftig zurück (so wie es früher bei mir war).


Mh... klingt gut... 8-)


Zitat:
Ja, es ist sicher schwierig, damit umzugehen. Aber ich denke auch, dass es bei dir nur eine Frage der Zeit ist. Am besten man bespricht mit dem Partner eben, was derzeit los ist, dass es Zeit braucht und man eben ein wenig kreativ sein muss, um diese Zeit zu überbrücken.


Ja, drüber reden. Er fühlt sich total ungeliebt.
Wie habt ihr das denn überbrückt?

Magst Du noch mehr erzählen? Hast Du sofort Hormone nach Beziehungsstart genommen? Und dann ein Jahr lang insgesamt? Und dann nochmal 10 Monate bis sich das insgesamt wieder alles normalisiert hatte? Und wie lange ist das jetzt her? Und ihr seit nun immernoch zusammen, oder? (hoffe, ich bin nicht zu neugierig...)

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 21:18 
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NFP-Kaiserin

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Chabe hat geschrieben:
Im Nachhinein würdest Du also sagen, lag es wirklich an den Hormonen, nicht an den Gefühlen zu ihm?


Definitiv die Hormone. Denn das hat sich nach dem Absetzen relativ schnell wieder gelegt. Ich wollte wieder kuscheln, ließ mich auch gerne umarmen und habe den körperlichen Kontakt gesucht. Auch die Libido kam dann irgendwann wieder und ich wurde auch wieder feucht.
Hätten sich meine Gefühle und mein Körpergefühl unter der hormonellen Verhütung bestätigt, wäre ich sicher nicht noch mit ihm zusammen, sondern hätte das Weite gesucht ;-)

Zitat:
Ja, drüber reden. Er fühlt sich total ungeliebt.
Wie habt ihr das denn überbrückt?


Ja, das kann ich verstehen. Für den Partner ist so eine Situation einfach noch ungewisser als für die Frau, die mit der Nebenwirkung zu kämpfen hat.
Also bei uns war es damals insofern schwieriger, weil ich häufige Blaseninfekte hatte und so ohnehin beim Sex zurück haltend war und wir mit der Kondomanwendung (noch) nicht zurecht kamen. Deshalb hatten wir schon von vorneherein weniger Sex. Bei mir war es so, dass ich zwar von mir aus keine Lust hatte (so wie ich das früher von mir gewohnt war), aber wen er anfing mich zu streicheln und zu stimulieren, dann hatte ich auf jeden Fall Lust. So kam es dann auch zum Sex ;-)

Vielleicht ist es für dich eine Alternative, wenn ihr euch körperlich einfach wieder annähert und viel kuschelt, schmust und eucht streichelt. Wenn du Lust bekommst, dann kannst weiter gehen. Wenn nicht, dann belässt man es eben dabei oder verwöhnt ihn (fertig), wenn es ihn zu sehr quält ;-)

Zitat:
Magst Du noch mehr erzählen?


Ja klar, frag, was du möchtest ;-)

Zitat:
Hast Du sofort Hormone nach Beziehungsstart genommen?


Nein, ich habe bis zu meinem 22. Lebensjahr nie Hormone genommen. Als ich mit meinem Freund zusammen gekommen bin war ich noch hormonfrei, erst im Laufe der Beziehung habe ich dann auf den NuvaRing gewechselt, weil wir mit den Kondomen nicht klar kamen (er mochte es gar nicht und zudem hatten wir auch noch eine zu kleine Größe - wie sich das erst später rausstellte). Also habe ich dann nach einem halben Jahr Beziehung den Ring genommen und dann insgesamt ein Jahr lang genommen (nach gut einem halben Jahr fingen dann die ersten Nebenwirkungen an, bis sie dann so stark ausgeprägt waren und ich die Hormone absetzte).

Zitat:
Und dann nochmal 10 Monate bis sich das insgesamt wieder alles normalisiert hatte?


Bei mir hat nur die Libido so lange gebraucht, bis sie sich nach dem Absetzen normal stark zurück gemeldet hat. Alle anderen Nebenwirkungen (Brennen/Kribbeln im Scheidenbereich auf Grund des Fremdkörpers, ständiges Kribbeln in den Beinen, enorme Stimmungsschwankungen und kein Feuchtwerden mehr beim Sex) haben sich innerhalb einiger Wochen gelegt (ich glaube etwa 4-8 Wochen).

Zitat:
Und wie lange ist das jetzt her?


Das ist nun genau 3 Jahre her. Direkt nach dem Absetzen habe ich sofort mit NFP angefangen (und Kondome in der fruchtbaren Zeit) - und bisher ohne einer einzigen Panne *sonne*

Zitat:
Und ihr seit nun immernoch zusammen, oder?


Ja, immer noch. Wir haben die Hormonzeit und die Nebenwirkungen überstanden und sind dadurch sicher krisenfester geworden :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 8. Juni 2008 21:25 
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das klingt total schön *applaus*

ich bin gespannt, wie es sich bei uns entwickelt.

so... nun hab ich den ganzen tag "verplemmpert", nun muss ich lernen *lesen*


danke, liebe Sanfte!

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NFP-Kaiserin

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Bitte gerne *freunde*

Ihr schafft das auch locker, da bin ich zuversichtlich *daumenhoch*

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Ersthelferin a.D.

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Irgendwie tut es mir auch so leid, was mein *mann* die ganze Zeit durchmachen musste. Eine Freundin die eigentlich nie Sex will, wenn es mal dazu kommt dann ist es schwer weil ich so trocken war, dass es fast ein Unding war, überhaupt einzudringen (es tat ja dann auch immer entsprechend weh). Körperliche Nähe war mir zum Teil wirklich zuwider, sicher auch aus Angst, er könnte mehr wollen, weil ich das ja keinesfalls wollte.

Dieses WE hatte wir seit Ewigkeiten an zwei Tagen hintereinander GV und dann ging es auch noch zweimal von mir aus und er konnte einfach so eindringen ohne dass er oder ich Schmerzen hatten...

Er ist jedenfalls absolut angetan von meiner Entwicklung in den letzten zwei Monaten, wenn dir das irgendwie Mut macht Chabe ;-)

Und im Nachhinein bin ich so furchtbar verärgert, dass ich das ganze nicht schon viel viel eher begriffen habe *zunge* Das hätte uns soviel Kummer erspart.


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 17:23 
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NFP-Gräfin

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Sanfte, wie habt ihr das geschafft, dass ihr jetzt Kondome mögt, obwohl ihr sie davor gar nicht mochtet? Abgesehen von der richtigen Größe? Ich habe eine Freundin mit dem gleichen Problem, die deshalb nur hormonell verhüten können.

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NFP-Gräfin

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mooncat hat geschrieben:
Ich habe eine Freundin mit dem gleichen Problem, die deshalb nur hormonell verhüten können.


Naja, ein paar andere Möglichkeiten als Kondome gibt es ja auch noch ;-)

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Dank Minibiene eher unregelmäßig im Bild Zyklus
If you're not part of the solution, you're part of the precipitate.


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BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 19:03 
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Zitat:
Er ist jedenfalls absolut angetan von meiner Entwicklung in den letzten zwei Monaten, wenn dir das irgendwie Mut macht Chabe ;-)

Und im Nachhinein bin ich so furchtbar verärgert, dass ich das ganze nicht schon viel viel eher begriffen habe *zunge* Das hätte uns soviel Kummer erspart.



mensch, danke Lottchen, das ist liep :!:
Ich finds auch krass, wie einem die Zusammenhänge entgehen und man Vieles einfach so hin nimmt (eben nicht nur bei der Verhütung)...

Auf das wir "Erleuchtung" erfahren ;-) aber vorher vor allem kritisches Hinterfragen.... (kann aber auch schnell zu anstrengend werden...)

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BeitragVerfasst: 9. Juni 2008 21:11 
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NFP-Kaiserin

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mooncat hat geschrieben:
Sanfte, wie habt ihr das geschafft, dass ihr jetzt Kondome mögt, obwohl ihr sie davor gar nicht mochtet? Abgesehen von der richtigen Größe? Ich habe eine Freundin mit dem gleichen Problem, die deshalb nur hormonell verhüten können.


Ich hatte mit den Kondomen von Anfang an nicht so ein großes Problem - ich hätte dieses Verhütungsmittel bis in alle Ewigkeit verwendet, ohne jemals zu den Hormonen zu wechseln. Aber er mochte sie einfach nicht und kam auch nicht damit zurecht. Und da ich auch noch unerfahren war und er auch keine große Ahnung hatte, welche Größe ihm passt, haben wir eben die normale Standardgröße gekauft. Diese war aber viel zu klein, was ich nicht ahnen konnte und er dachte, es ist eben normal, dass es sich so unangenehm anfühlt :mrgreen: Aus diesem Grund habe ich dann auch angefangen, hormonell zu verhüten - sonst hätte ich wohl nie damit angefangen.
Mit Absetzen der Hormone habe ich dann eben nochmal nachgegrübelt, was da los ist, dass die Kondome immer wieder hochrollen und es nicht passt. Dann kam auch der Tipp von hier, dass ich mal größere Kondome probieren sollte. Und siehe da, die größere Variante hat dann perfekt gepasst und für ihn war es damit nicht mehr so unerträglich.

Er mag bis heute keine Kondome, aber er hat sich mit der regelmäßigen Anwendung daran gewöhnt und zudem müssen wir sie eben nicht ununterbrochen anwenden. Das war dann wohl das ausschlaggebende, das die Kondomanwendung für ihn angenehmer gemacht hat ;-)

Deiner Freundin kann ich nur den Tipp geben: sie soll es mal eine zeitlang ausprobieren und auch ein paar Größen durchprobieren. Das kann das Problem komplett beseitigen ;-)

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BeitragVerfasst: 10. Juni 2008 00:52 
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NFP-Gräfin

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honigbienchen hat geschrieben:
mooncat hat geschrieben:
Ich habe eine Freundin mit dem gleichen Problem, die deshalb nur hormonell verhüten können.


Naja, ein paar andere Möglichkeiten als Kondome gibt es ja auch noch ;-)

Dia mag sie auch nicht. Und Zäpfchen oder anderes könnte ich nicht mit gutem Gewissen empfehlen.
dieSanfte hat geschrieben:
Deiner Freundin kann ich nur den Tipp geben: sie soll es mal eine zeitlang ausprobieren und auch ein paar Größen durchprobieren. Das kann das Problem komplett beseitigen ;-)

Danke, das werd ich machen und hoffen, dass sie das dann auch probieren.

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