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Hast du ethische Bedenken gegenüber Kupfer-IUPs?
Ja - ich würde nie mit einem Kupfer-IUP verhüten 28%  28%  [ 84 ]
Jain - ich habe schon ein komisches Gefühl dabei, würde aber deshalb die Verhütung mit einem Kupfer-IUP nicht generell ablehnen 20%  20%  [ 59 ]
Nein, ich habe keinerlei Bedenken 52%  52%  [ 156 ]
Abstimmungen insgesamt : 299
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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 15:37 
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Kurven-Entwirrerin

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:oops: ... mit den Weisheiten/Weißheiten, Weißen/Weisen... hab ich so meine Probleme!

Aber dafür kann ich das und daß :mrgreen:

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Ciao, Körst
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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 15:46 
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NFP-Prinzessin

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"Daß" gibt es gar nicht mehr in Deutschland ;-)

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 16:11 
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NFP-Kaiserin

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Klar gibt es das noch. :shock: (Maßen, Massen etc.)

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 16:13 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 20. Februar 2006 14:58
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Nö, das "daß" gibt es nicht mehr, stimmt schon so. Habe ja nicht geschrieben, dass es das "ß" nicht mehr gibt. 8-) :shock: :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 16:27 
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Kurven-Entwirrerin

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Ich kanns trotzdem *ätsch* *undweg*

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 17:52 
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NFP-Kaiserin

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Smilla hat geschrieben:
Nö, das "daß" gibt es nicht mehr, stimmt schon so. Habe ja nicht geschrieben, dass es das "ß" nicht mehr gibt. 8-) :shock: :mrgreen:


Ach egal, hier tummeln sich doch genug Rechtschreib-, Tipp- und Grammatikfehler etc. rum. Da fällte es nicht ins Gewicht, ob nach neuer oder alter Rechtschreibung geschrieben wird (Hauptsache konsequent verwendet :mrgreen: ) ;-)

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BeitragVerfasst: 30. Mai 2008 19:18 
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Ersthelferin a.D.

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Püppi hat geschrieben:
oia hat geschrieben:
Kann man aber mit einer Folge die Nichtgültigkeit des Prinzips begründen?

*rofl* Hey, ich im echten Leben bin ich kein Philosoph, sondern verkaufe Wurstwaren ;-) - kannst Du die Frage mal in einfaches Deutsch übersetzen? bitte?


Püppi, ich meinte folgendes: Nur weil ein Prinzip, wenn man es vertritt, zu absurden Folgen führt, heißt das noch lange nicht, dass das Prinzip an sich falsch sein muss.
Die Diskussion ist ja aber mittlerweile fortgeschritten.

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 08:42 
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NFP-Guru

Registriert: 28. Januar 2008 13:47
Beiträge: 2565
NFP seit: Februar 2008
dieSanfte hat geschrieben:
Es kommt immer drauf an, weshalb man abtreibt. Wenn eine Frau erst gar nicht schwanger werden will, dann wird sie erst gar nicht eine Schwangerschaft durchleben wollen. Denn das ist unter anderem eines der Punkte, warum man ja verhütet [1] - damit die Schwangerschaft um jeden Preis verhindert werden kann. Nicht für jede Frau ist die Schwangerschaft etwas Schönes und ein Kind erstrebenswert.

Wenn das Kind krank ist, dann will man vielleicht einfach nicht die Schwangerschaft und Geburt erleben, wenn es vielleicht sogar tot geboren wird oder nur eine geringe Lebenswahrscheinlichkeit hat. Denn man erspart bis zu einem gewissen Grad sich und auch dem Kind die Schmerzen, die Ohnmacht, die Enttäuschung und Trauer - die viel heftiger ausfallen kann, wenn das Kind schon da ist und man sich darum kümmert (mitunter jahrelang bis es stirbt)[2] als wenn man es gleich abtreibt. Und es ist auch die Frage, ob die Mutter das alles auf sich nehmen kann und will, denn psychisch und auch physisch verlangt das sehr viel ab. Diesen Schritt kann und will eben nicht jeder gehen.


[1] Und was ist dann mit jener Gattung von Frauen, die einfach ohne Verhütung poppt und dann abtreibt?

Ich sehe ein, dass auch bei konsequenter Verhütung ein Fehler passieren kann. Und ich heiße es nicht gut, aber ich kann bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen, dass eine Frau dann abtreibt.

Aber wenn man gar nicht erst richtig verhütet? Und das Kind dann mal schnell "wegmachen" lässt? Das find ich ganz erbärmlich.


[2] Aber auch behinderte können (wenn auch vielleicht kürzere Zeit als Gesunde) ein schönes Leben führen
*hä* . Und auch behinderte Kinder können ihre Eltern glücklich machen.
Ich habe einen sehr lieben Freund, der von Geburt an geistig behindert war. Und er musste immer kämpfen. Seine Eltern auch. Und natürlich ist es schwierig.
Aber jetzt hat er sogar seinen Hauptschulabschluss geschafft.
Er ist einer der lebensfrohsten Menschen, die ich kenne.

Wenn ich mir dann denke, wieviele Eltern einen Menschen wie ihn vielleicht abgetrieben hätten, dann wird mir echt ganz anders zumute.

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37, NFP seit 2008, verheiratet, drei Katzen. :babyjunge: 06/23, * 09/25


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 10:36 
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Kurvenjunkie

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Regentänzerin, niemand stellt in Abrede, dass Kinder mit Behinderungen ein sehr glückliches Leben führen können und als eine Bereicherung für ihre Umwelt agieren. Trisomie-21 Kinder z.B. sind oftmals sehr fröhlich und unkompliziert.

Aber in den besprochenen Fällen dreht es sich glaubs um wirklich sehr stark behinderte Kinder, die geistig ständig abwesend sind, auf ihre Umwelt nicht reagieren, die überhaupt nichts alleine machen können, nicht gehen, keine Nahrungsaufnahme, sich ihrer Umwelt gegenüber nicht äussern können. Das wären dann Kinder, die ohne die moderne Medizin gar nicht überleben könnten. Ohne die Maschinen, an die sie ständig gebunden sind, wären sie längst tot. Ich denke, wir sprechen alle von solchen Fällen, und keineswegs von leichten körperlichen oder geistigen Behinderungen!!


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 11:38 
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NFP-Kaiserin

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Regentänzerin hat geschrieben:
[1] Und was ist dann mit jener Gattung von Frauen, die einfach ohne Verhütung poppt und dann abtreibt?

Aber wenn man gar nicht erst richtig verhütet? Und das Kind dann mal schnell "wegmachen" lässt? Das find ich ganz erbärmlich.


Das finde ich genauso unverantwortlich wie du.

Zitat:
[2] Aber auch behinderte können (wenn auch vielleicht kürzere Zeit als Gesunde) ein schönes Leben führen
*hä* . Und auch behinderte Kinder können ihre Eltern glücklich machen.


Natürlich. Das bestreitet auch keiner. Aber nicht jeder hat die Kraft dafür und entscheiden sich für ein behindertes Kind.

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 14:13 
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Kurven-Entwirrerin

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Quietsch hat geschrieben:
Aber in den besprochenen Fällen dreht es sich glaubs um wirklich sehr stark behinderte Kinder, die geistig ständig abwesend sind, auf ihre Umwelt nicht reagieren, die überhaupt nichts alleine machen können, nicht gehen, keine Nahrungsaufnahme, sich ihrer Umwelt gegenüber nicht äussern können. Das wären dann Kinder, die ohne die moderne Medizin gar nicht überleben könnten. Ohne die Maschinen, an die sie ständig gebunden sind, wären sie längst tot. Ich denke, wir sprechen alle von solchen Fällen, und keineswegs von leichten körperlichen oder geistigen Behinderungen!!


Das ist das Problem... alle vorgeburtliche Diagnostik kann nicht sicher voraussagen wie ausgeprägt ein bestimmter Defekt sein wird! - Aber das ist ein ganz anderes Thema, das gehört nicht mehr hier her ;-)

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 14:58 
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Kurvenjunkie

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Regentänzerin hat geschrieben:
[1] Und was ist dann mit jener Gattung von Frauen, die einfach ohne Verhütung poppt und dann abtreibt? (...)Aber wenn man gar nicht erst richtig verhütet? Und das Kind dann mal schnell "wegmachen" lässt? Das find ich ganz erbärmlich.

Ich habe mir gerade überlegt, warum wir dies so erachten: Warum finden wir es intuitiv falsch, einfach jede unerwünschte Schwangerschaft zu beenden, wenn nicht auf Verhütung Rücksicht genommen wurde?

-- Ist dies nicht der Fall, weil wir gerade eben schon voraussetzen, dass da etwas "Wertvolles" rücksichtslos zerstört wird?

Würde dies nicht zur Konsequenz führen, das Spiralenträgerinnen das ohne-Verhütung-wild-drauflos-Poppen eigentlich konsequenterweise in Ordnung finden müssten?!
Oder wird dann das Argument bemüht, dass eine potentielle Abtreibung später stattfindet als bei der Nidationshemmung der Spirale, und der Embryo schon weiter entwickelt ist, d.h. es moralisch unter Umständen verwerflich ist?

(Irgendwo ist bei mir wohl ein Denkfehler drin... Aber ich seh's grad wirklich nicht! Liegt der einzige Unterschied im Zeitpunkt?)


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 15:31 
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Kurven-Entwirrerin

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Unterschied ist wohl der Zeitpunkt und das Wissen darum - bei einer Abtreibung weiß die Frau daß sie schwanger ist, und weiß daß abgebrochen wird. Bei der Spirale könnte es unbemerkt einfach passieren...

Aber mit der Konsequenz im Handeln und Denken ist es halt bei uns Menschen so eine Sache...

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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 19:18 
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nicht mehr ganz so neu

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Quietsch hat geschrieben:
Regentänzerin, niemand stellt in Abrede, dass Kinder mit Behinderungen ein sehr glückliches Leben führen können und als eine Bereicherung für ihre Umwelt agieren. Trisomie-21 Kinder z.B. sind oftmals sehr fröhlich und unkompliziert.

Aber in den besprochenen Fällen dreht es sich glaubs um wirklich sehr stark behinderte Kinder, die geistig ständig abwesend sind, auf ihre Umwelt nicht reagieren, die überhaupt nichts alleine machen können, nicht gehen, keine Nahrungsaufnahme, sich ihrer Umwelt gegenüber nicht äussern können. Das wären dann Kinder, die ohne die moderne Medizin gar nicht überleben könnten. Ohne die Maschinen, an die sie ständig gebunden sind, wären sie längst tot. Ich denke, wir sprechen alle von solchen Fällen, und keineswegs von leichten körperlichen oder geistigen Behinderungen!!


Hm, wenn durch pränatale Diagnostik Trisomie 21 diagnostiziert wird, erfolgt in ca. 90% der Fälle ein Schwangerschaftsabbruch, ebenso bei Ullrich-Turner-Syndrom, was auch nicht so eine schwere Behinderung darstellt wie die von Dir beschriebenen. Es ist ja individuell sehr verschieden, was die Eltern sich zutrauen. Ich habe aber den Eindruck, dass einige bei einem "Befund" gar nicht differenzieren, welcher Art die Behinderung ist.

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Liebe Grüße,
snis


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BeitragVerfasst: 31. Mai 2008 23:08 
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Zitat:
[2] Aber auch behinderte können (wenn auch vielleicht kürzere Zeit als Gesunde) ein schönes Leben führen
verwirrt . Und auch behinderte Kinder können ihre Eltern glücklich machen.

Diesbezüglich bin ich der Meinung, dass Eltern, die nicht mit einem behinderten Kind leben könnten, gar keine Kinder bekommen sollten.
Ein Kind kann jederzeit behindert werden. Sei es nun schon in der Schwangerschaft, bei der Geburt oder es kann auch durch z.B. einen Autounfall mit 5 Jahren körperlich behindert werden.
Und was will man dann machen? Unglücklich sein, weil man trotz aller vorgeburtlichen Untersuchungen ein behindertes Kind hat? Es weg geben?
Das ein Kind immer behindert sein könnte, sollte man sich vor einer Schwangerschaft überlegen und das sehe ich nicht als Abtreibungsgrund an.
Das man generell keine Kinder bekommen will hingegen schon.


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