Hallo Limo!
Ich habe mich da vielleicht nicht ganz deutlich ausgedrückt: Aaalso. Wenn ich zB in die USA fliege, messe ich am nächsten Morgen zur US-Ortszeit. Wenn ich zurück nach Deutschland fliege, auch am nächsten Morgen zur deutschen Ortszeit.
Durch den langen Flug verliere ich einen Tag, aber ich halte es für schwachsinnig, nun deswegen auch noch im Flugzeug das Messen anzufangen, abgesehen davon, daß ich da sowieso nicht richtig schlafen kann.
Ich habe jetzt noch mal in meinen Zyklusblättern nachgelesen. Ich habe danach jeweils höchstens einen Wert ausgeklammert, weil viel zu hoch oder viel zu niedrig, ansonsten hat es eigentlich immer gepaßt. Auswertung war immer möglich, meistens waren die Termine eh in der Tieflage, einmal genau zur ES-Zeit. Aber da war auch alles eindeutig, und wenn ich Zweifel hätte, würde ich halt einfach nen Tag dranhängen. Allerdings muß ich ehrlicherweise dazu sagen, daß ich in den meisten Fällen auch alleine wohin geflogen bin, von daher lag ja kein "Ernstfall" vor. Aber es wäre kein Problem gewesen.
Um den Roman noch ein bißchen länger zu machen: Ich denke, es kommt auch darauf an, wie gut man seinen Zyklus und sich selbst schon kennt. Ich hatte zB in meinen bisher 9 Zyklen noch nie eine höhere Messung vor ZT 17, und wenn die Temperatur nach Zeitverschiebung oder auch einfach so mal früher hochgeht, dann wäre ich wohl sehr mißtrauisch.
Und darum, wie mir gerade beim Anschauen meiner Aufzeichnungen aufgefallen ist, hab ich den minisophia beim letzten Urlaub gar nicht mitgenommen (komisch, hatte ich total vergessen!). Denn als ich losfuhr, war ich gerade am Ende der Hochlage, und bin pünktlich zurückgekommen, um genau sechs Messungen vor der 1. HM zustande zu kriegen...

. Die Zeit im Urlaub hätte also so und so verhütet werden müssen, das war ja klar (bis auf die ersten fünf Zyklustage).
Fazit meiner ellenlangen Ausführungen: Bei mir hat sich durch Zeitverschiebung noch kein Problem ergeben, aber im Zweifelsfall würde ich eher einen Tag zuviel als zuwenig verhüten.
grüße
rena