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BeitragVerfasst: 5. April 2008 09:45 
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nicht mehr ganz so neu

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Na,

ich weiß scon wieder nicht, ob ch mich freue darüber oder nicht.....

Ich glaub, der latent vorhandene KiWu nimmt langsam überhand, ich hör meine iologische Uhr ticken und so....

Wenn unsere derzeitige finanzelle Situation anders aussähe, dann würd ch glaub ich gar ncht mehr verhüten, denn eigentlich wollen wir ja beide, aber.... das liebe Geld.... Die derzeitigt Situation kann halt noch so ein, zwei Jahre dauern.

Und nun schon ein Kind zu kriegen, wär halt ein wenig schwieriger als wenn wir uns noch diese Zeit lassen. Ach Menno!

Alles Scheiße manchmal! ich glaub, der dezent ( :shock: ) vorhandene KiWu beiderseits verursacht solche Kondompannen und allerlei Sachen....
Hoffentlich geht das nun nicht jeden Zyklus so mit mir, erst drauf bangen ob de Tage kommen, dann sind sie da, dann sind beide irgendwie bedrückt WEIL sie da sind.... HUUUUUH, alles doof manchmal!


Liebe Grüße von heute sehr nachdenklicher anonyma.

_________________
Man muß die Welt nicht verstehen, man muß sich nur in ihr zurechtfinden. - A. Einstein
Seit 01/2008 post evra, noch ziemlich neu.
Leider ab sofort trotz KiWu wohl wieder Verhütung, weil gekündigt.... :-(


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 5. April 2008 10:35 
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NFP-Gräfin

Registriert: 19. September 2004 13:36
Beiträge: 3465
Wie sieht denn eure derzeitige finanzielle Situation konkret aus,wenn man mal so frech fragen darf ??
Kann nur von ner Freundin berichten,mit 19 durch verschiedene Verhütungspannen ungeplant schwanger geworden,das Kind aber behalten,der Kerl verdient je nach Auftragslage sein Geld,immer so ca. 1400€ und das reicht für drei Leute.
Ne Bekannte von mir is 23,der Freund auch grad frisch in Anstellung mit 1400€ brutto und sie is auch grad schwanger (hatte vor der SS und während nen Bandscheibenvorfall,also wird danach der Einstieg ins Berufsleben auch schwierig).


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 Betreff des Beitrags: @mondscheinkind
BeitragVerfasst: 5. April 2008 23:27 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Dezember 2007 14:53
Beiträge: 70
Wohnort: im schönen Rheinland
Ja, wie sieht es bei uns aus...

Um es kurz zu umreißen:
Wir sind beide berufstätig. Mein Partner ist letztes Jahr in seiner alten Fa. gekündigt worden - mangelnde Auftraglage.
Nach gut 2 Wochen hatte er schon wieder etwas gefunden, zurzeit arbeitet er dort auf €400 - Bass. Es ist nicht ganz das, was er gelernt hat, aber auch ein handwerklicher Beruf, und der Minijob dient der Einarbeitung.
Zum 1.5. soll er, wie es ausschaut, einen Festvertrag bekommen.

Ich bin kaufmännische Angestellte. Zusammen bringen wir etwa €2.700 - €3000 nach Hause. Wir wissen noch nicht genau, auf was er sich mit dem neuen Chef einigen wird.
Wenn ich lese, wa Du schreibst, kommen mir meine Sorgen geradezu lächerlch vor. Denn ich habe eine Vollzeitstelle, so gibt es ja dann erstmal auch noch Elterngeld.

Ich mach mir Sorgen, weil wir beide noch in Finanzierungen stecken. ch wegen einer "Altlast", wenn man es mal so nennen kann. Habe mit dem Partner vor dem jetzigen ein Darlehen aufgenommen. Mein damaliger Partner verstarb, und ich hatte/habe den Kram nun allein am Hals, muß den Rest alleine abtragen.

Und der Liebste hat zurzeit noch einen Wagen in der Finanzierung und halt noch nicht seinen neuen Vertrag. Wir wissen auch noch nicht, ob man sich darauf einig wird, eine Probezeit entfallen zu lassen oder ob es eine - wie oft üblich - 6monatige Probezeit geben wird. Eigentlich ziemlich banale, alltägliche Sachen...

Aber ich habe Achiß. Dass so ein Elterngeld nicht ausreichen würde, dass wir finanziell dann nicht mehr über die Runden kommen. Wenn ich daran denke, "verschuldet" sein und ein Kind bekommen, o weh. Obwohl ich das wahrscheinlich einfach viel zu krass sehe. Viele Menschen fnanzieren heute nicht nur ihre Häuser, sondern alles mögliche und machen sich noch lange nicht so einen Kopf darum.

Ich habe Sorge, dass wir das nicht packen. Und ich weiß nicht so recht, mit wem ich drüber reden kann. Drum werde ich sie hier einfach mal im Forum los. Klar weiß der Lieste um meine Bedenken, aber ansonsten gibt es da keinen, mit dem ich es besprechen könnte. Im Freundeskreis hab ich zurzeit nur Solo-Frauen, die haben da so gar keinen Kopf für. Hab das Gefühl, dass die sich gerade nicht so ganz in meine Lage versetzen können.

Ich bin nun 28 1/2 Jahre alt (wenn schon, dann genau!), habe mich "ausgetobt", bin ein wenig gereist, hab Abi, Ausbildung und Job. Eigentlich ne ganz gute Ausgangposition, wenn man es mal rein wirtschaftlich betrachtet.
Ich bin bereit, die Verantwortung des Mama-Daseins zu übernehmen. Ich korrigiere - wir sind bereit dazu.
Wir haben eine eingerichtete Wohnung (3 Zimmer), müßten theoretisch nur noch ein Babybett besorgen. Die äußeren Umstände wären da.

Aber anonyma hat Angst. Vor der neuen Situation. Ich weiß, dass ich diesbezüglich von meinen Eltern keinerlei Unterstützung zu erwaren habe. Das ist mein stiller, heimlicher Wunsch:
Eltern werden, das 1. Jahr voll da sein, auch das Elterngeld nutzen (man kriegt so wenig Unterstützung von Vater Staat, warum also nicht...). Und dann, damit der Verlust und das Durchkommen nicht zu herb wird, ab dem 2. Jahr wieder stundenweise, nach dem 3. Jahr wieder halbtags in den Job zurückkehren.
Dazu müßten aber Oma und Opa auch mitspielen. Und das, so bekam ich gerade gestern einmal mehr auf Butterbrot geschmiert, wird es nicht geben, da solle ich nicht einmal auf die Idee kommen, zu fragen.
Mal einen Samstagabend ein Enkelkind hüten, ja gerne. Aber nicht den Babysitter spielen in der Woche. Dazu hat mein Vater, wie er sich ausdrückt, keinen Bock.

Ganz schön krass, das verletzt mich so sehr. Ich bin jedes Mal wieder wie vor den Kopf geschlagen, empfinde das als persönliche Ablehnung, Ablehnung meines ganzen Lebensweges, Nicht-Respektierung meines Weges, den ich einschlagen möchte. Es geht nicht darum, dass se das tun sollen. Sondern in meinem Falle darum, dass es sich anfühlt, als würde ihr eigenes Fleisch und Blut (was Enkel ja nun mal sind), verneint, abgelehnt, und somit auch ich und mein ganzes Leben, mein Weg. Bißchen schwer zu erklären...

Und dann kommt das Gedankenkarussel: Ich möchte nicht mein Kind schon nach einem Jahr in eine Kita abgeben. Dann widerum denke ich, es gibt hier in der Nähe so ein "Tagesmütter und -väter e.V." Da geht bestimmt was, für zwei- oder dreimal die Woche stundenweise.

Ich weiß nicht wie ich das erklären kann: Ich habe keine Ahnung, was kommt. Eltern werden, ok, und was dann? Wie geht das nach dem Elterngeld weiter? Kriegt man dann noch etwas? Bezahlt dann irgendwer meine Kranken- und sonstwas-Versicherungen? Oder müssen wir das dann alleine tragen?
Wie würden wir klar kommen, wenn mein Schatz Alleinverdiener wär? Wie wär das für mich, ihn um Geld für´s Einkaufen, für ein Paar Schuhe, für wasweißich zu fragen?

Ich würde gerne, wenn das ginge, die ersten drei Jahre ganz für mein Kind da sein können.

Aber ich habe keinen Plan, wie das klappen könnte. Und ich will auch etwas zu unserem Einkommen und Auskommen beitragen können. Ich kann nicht von meinem Partner verlangen, dass er Belastungen von mir und dem Verstorbenen trägt und tilgt, die von vor seiner Zeit sind.

Mir geht einfach sehr viel durch den Kopf, und die Sache, dass meine Eltern da nicht hinter mir stehen, verletzt mich wirklich sehr. So sehr, dass gerade ein paar Tränchen kullern... Schmerz- und auch Wuttränen. Mein Vater haut Sprüche raus wie, in der heutigen Zeit sei es Wahnsinn, noch ein Kind in die Welt zu setzen, ob wir überhaupt wüßten, was so ein Kind kostet? Und dann wäre ja soweso alles vorbei, Reisen, sonstiger "Luxus" nebenbei, den wir uns hier und da schon mal erlauben.

Wenn ich ihn so reden höre, dann denk ich darüber nach, dass nach seiner Meinung alle, die Eltern und nicht gerade auf Managerposten sind, in dunklen Kellerlöchern bei Wasser und Brot hocken und ihr Dasein fristen.
Ich weiß, dass das Quatsch ist. Ich sehe täglich - auch im Job, bei Kolleginnen, die durch ihre Kinder mal kürzer, mal länger in Elternzeit gehen, dass es weiter geht. Anders, aber eben auch um so vieles reicher.

Gestern, als mein Dad sich da so hinein redete, fragte ich mich irgendwann, warum sie mich überhaupt bekommen haben.... Und fragte es laut. Uiui, da hättste bei sein müssen: Das war ja was ganz anderes, das waren andre Zeiten, nicht so wie heute, wo ja alles sooo scheiße ist, und man keinen Job mehr kriegt und als Mutter ja "nur noch" zu Hause sein kann oder putzen gehen oder irgendeinen Scheißjob machen kann. Weil heute, ja heute wollen die Arbeitgeber ja keine Mütter mehr haben, weil die ja dauernd wegen der Kinder ausfallen, immer in den Fereien Urlaub haben wollen und bla, bla, bla....

Mich macht das echt wütend, und ich weiß, dass vieles von dem was er sagt und wie er es sieht, nicht so ist.
Dennoch nagt es an mir, was wenn wir das nicht schaffen? Was wenn wir finanzell nicht über die Runden kommen? Was wenn ich nicht rechtzeitig einen Kindergartenplatz oder Kita - Pltz finde? Was wenn dieses, was wenn jenes?!?!?!?

Ach Menno!
Weißte, da geht man mit riesen Schritten auf die 30 zu, wünscht sich, nun langsam mal seßhafter, ruhiger zu werden, eine andere Bahn, das nächste Level einzuschlagen. Es fühlt sich gut und richtig an, diese Entscheidung zu treffen.
Und dennoch ist da so viel Sorge und Bammel vor dem Unbekannten. Und dennoch ist der Kinderwunsch bei uns beiden gegeben, aber dies und das drängt sich immer wieder dazwischen.

Und dann noch dazu die innere Stimme: Mann, warum läßt du dich so ins Bockshorn jagen? Warum vertraust du nicht mehr auf dich, auf euch. Scheiß auf das, was andere sagen, nur du mußt seinen Weg gehen, ncht die anderen. Hab mehr Vertrauen, warum wagst du´s nicht einfach, wenn der Wunsch doch nun mal da ist und der Partner dafür auch?

Entschuldigt diesen langen Text und die deutlichen Worte. Aber ich weiß zurzeit echt nicht, mit wem außer dem Liebsten ich mich darüber zurzeit austauschen kann.
Er hat dazu seine Meinung, und die ist anz klar. Er wünscht sich Kind(er), gerna auch schon jetzt, und ihm ist es scheißegal, was meine Eltern sagen, wa da bei mir noch im Hintergrund steht.
Er bezieht ganz klar Stellung, sagt, er weß um meine Lage und ist sich darüber bewußt, dass er, wenn jetzt schon Kinder, dann eben meinen Kram mitfinanzieren würde. Das ist ihm egal, es st ein Teil meines Lebens, gehört zu mir. Sagt er. Mann, was für ein Mann. Nur ein Quentchen seines Mutes und Vertrauens möcht ich haben. Er vertraut, dass wir das schaffen werden. Er sagt, das schaffen ganz andere, die ernähren mit dem, was einer von uns verdient, 4 Leute und fahren trotzdem nach Holland in Urlaub oder so was.....

Sorry, dass ich so einen megalangen Beitrag verfaßt habe, aber das mußte gerade mal raus. Ich weiß nicht, ob es so eine oder so eine ähnliche Sache hier im Forum schon mal gab?

Liebe Grüße von anonyma, die jetzt gleich zu ihrem Schatz ins Betti kriecht. Er liegt auf meiner Seite, damit die gleich warm ist, wenn ich ins Bett komme. Das macht er schon immer so, ist das nicht lieb??? :oops:

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BeitragVerfasst: 6. April 2008 09:10 
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Moderatorin

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Zitat:
Und dennoch ist da so viel Sorge und Bammel vor dem Unbekannten


und ich fürchte, dass diese Angst und Sorge bei jedem Paar aufkommt, das den großen Schritt wagen will.
Bei wem ist schon alles perfekt?

wir haben auch lange gesagt, dass wir warten bis ich mal ne Festanstellung habe.
Pustekuchen - die Chancen liegen in meinem Beruf derzeit bei ca 1%
so haben wir den Gedanken irgendwann verworfen, dass eine Festanstellung in den nächsten 5 Jahren noch möglich sein wird
haben uns hingesetzt und durchgerechnet:
- wieviel kommt rum, wenn ich währen des Jahresvertrages schwanger werde
-wieivel kommt rum, wenn ich 3,6,9,12 Monate arbeitslos bin, bevor ich schwanger werde (wäre ab Sommer sehr wahrscheinlich gewesen...)

-was sind unsere festen Ausgaben?
-wieviel bleibt zum leben?

Diese Aufstellung hat uns sehr beruhigt.

So wie ich dich verstanden habe, hast du ja nen unbefristeten Vertrag und somit jederzeit die Möglichkeit, in deinen Beruf zurückzukehren wenn es finanziell eng wird.
Dann muss wirklich eine Krippe oder eine Tagesmutter her. Wenn du die Wahl hast zwischen "in den nächsten X Jahren noch kein Kind" und "ein Kind, aber evtl nach einem Jahr arbeiten gehen und das Kind in eine Fremdbetreuung geben müssen" - wofür entscheidest du dich dann?


wegen der aussage deines Vaters zum babysitten:
Ich kann das ehrlich gesagt gut verstehen
:oops:
wenn man ein Erwerbsleben durch hat, möchte man doch sicherlich auch seine Freizeit genießen.
Natürlich kann da auch mal das Enkelkind betüddelt werden, aber ich hätte auch keinen Bock das täglich zu machen.
Man ist eben sehr gebunden und trägt eine große Verantwortung.
Ich bin auch eher jemand der klaren (manchmal auch härteren) Worte und wenn ich sage dass ich da keinen Bock zu habe, heißt das ja nicht, dass ich kein Enkelkind haben und mögen wollen würde.
Nur, dass ich nich tbereit wäre, mich in ein Korsett des unbezahlten Langzeitbabysitters, der wohlmöglich noch dauernd was "falsch" macht, stecken zu lassen.
Vielleicht magst du da ja mal drüber nachdenken

Guerkchen


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BeitragVerfasst: 6. April 2008 12:55 
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Soviel ich das verstanden habe, verdienst du viel Geld und dein Freund eher wenig.. Und wenn du weiter arbeitest und dein Freund sich mehr um das Kind kümmert?


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 Betreff des Beitrags: Geld und Banbysitter
BeitragVerfasst: 6. April 2008 14:03 
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nicht mehr ganz so neu

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Hallo zusammen,

hier noch mal ein Nachtrag:

Also wir werden, je nachdem ob er direkt Gebetsleiter wird oder erstmal nicht, in etwa gleich viel nach Hause bringen.
Ich komme zurzeit auf etwa €1.500 netto, er wird zwischen 1.200 - 1.500 bekommen. Das hängt nun davon ab, auf was für einen Vertragsinhalt man sich einigt.
Zurzeit gibt es noch Arbeitslosengeld, zwecks Einarbeitung ist er parallel dazu schon auf Minijob-Basis beim neuen Chef tätig.

In seinem Job besteht die Möglichkeit, durch Ü-Stunden oder anderes etwas mehr nach Hause zu bringen (wenn wir das wollen würden).

In meinem eher nicht. Bei mir ist es zurzeit so, dass ich Ü-Stunden habe, aber nicht mehr Geld und keinen Freizeitausgleich dafür kriege.
Unsere Produktion kriegt für sowas Zuschläge, wir Angestellten nicht. Soweit ich das zurzeit beurteilen kann, wird das so bleiben mit dem Stunden-Kloppen.
ABER: Richtig, ich hab einen unbefristeten Vertrag. Die Kolleginnen, die schon Kinder haben, konnten alle ohne Murren und Meckern auf stundenweise Stellen oder Halbtagsstellen wieder einsteigen. Dort ist es dann auch eher weniger mit dem Ü-Stunden-Machen.
Ein Wiedereinstieg nach 1 - 3 Jahren wäre also durch aus drin, soweit ich da beurteilen kann.

Um es auf den Punkt zu bringen:
Es wäre besser, würde ich daheim bleiben. Da ich stillen möchte (wenn ich darf/es klappt), wär ich die ersten Monate sowieso gefragt.

Natürlich kann ich meine Eltern verstehen, aber ich finde einfach die Art sehr krass. Mich hat das verletzt und es kam wohl anders bei mir an, als se es vielleicht gemeint haben. Ich weiß es nicht, werde dieses Thema aber zunächst nicht mehr ansprechen dort. Wir hatten halt nur mal so rumphilosophiert, wie das wohl wäre mit Kindern, und dann kam gleich sowas wie sinngemäß: Bildet euch bloß nicht ein, dass wir dann auf die Blagen aufpassen, dazu haben wir keinen Bock, das wird es nicht geben.
Sehr krass eben, denn davon war überhaupt nicht die Rede....

@guerkchen: Nun, wenn ich mich entscheiden müßte, in den nächsten x Jahren kein Kind oder es in die Fremdbetreuung geben, damit ich stundenweise wieder gehen kann. Ja, dann würde ich mich definitiv für Kind(er) entscheiden, auch wenn da hieße, sie vielleicht schon eher als nach den gewünschten drei Jahren in Fremdbetreuung abzugeben.
Meinst Du, alle Paare haben solche oder ähnliche Gedankengänge?

Das ist ja nun dann etwas ganz andres, alles ändert sich von da an....

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BeitragVerfasst: 6. April 2008 15:57 
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NFP-Gräfin

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Hui,langer Text..
das von deinen Eltern find ich wirklich krass..dacht immer,alle wünschen sich Enkel. Aber -ok,drauf setzen würd ich nicht..nachher steht man da-ich denk,sie könnten ihre Meinung-bzw. dein Paps-noch ändern,wenn das/ein Kind erstmal da ist.
Was das arbeiten nachm Kind allerdings angeht,da kannst erstmal eher damit rechnen,dass du daheim bleiben musst und das länger als veranschlagt,weil was ich so hör von eben jenen Freundinnen,siehts mit Krippenplätzen schlecht aus. Und die Freundin,die mit 19 ungeplant schwanger wurde bekommt da vom Arbeitsamt immer gesagt "sie waren 3 Jahre nich mehr im Beruf,was erwarten sie jetzt zu bekommen?" (wobei sie hat Hauptschulabschluss und hatte dann ne Ausbildung zur Kinderheilerzieherin gemacht,is nochmal bissel anders als bei dir).
Ich versteh deine Gedanken..echt schwierig..meinst nich,du könntest vll mal vorab-ohne Schwangerschaft-bei ProFamilia vorbeigucken und mit denen mal reden ??


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 Betreff des Beitrags: pro familia
BeitragVerfasst: 6. April 2008 17:55 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 13. Dezember 2007 14:53
Beiträge: 70
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Hallo,

ja, ich kann mich leider nicht kurz fassen.... War noch nie meine Stärke... :oops:

Auf den Gedanken mit der ProFamilia - Stelle bin ich heut Vormittag auch gekommen. War mal bei denen auf der HP und es scheint, als könnten sie auch desbezüglich beraten. Ich werd in der kommenden Woche dort einfach mal für einen Termin anrufen in der Hoffnung, dass man mir dort ein paar Tipps geben kann.

Hab nämlich eben nochmals nachgeschaut. Sollte ich nicht plötzlich im Lotto gewinnen (was ich nich spiele) oder von einer unbekannten Tante reich beeerbt werden (die ich nich habe....), dann bin ich erst am 30.04. in fünf :shock: Jahren wieder "schuldenfrei".
SO lange wollt ich nun doch nicht mehr warten, um Kinder in diese Welt zu befördern... :-(

Nunja, mal schauen, was sich noch so tut

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BeitragVerfasst: 6. April 2008 19:29 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 20. August 2006 14:04
Beiträge: 924
Moin anonyma,

Deine Situation schreit danach, daß sich ein Zwerg einschleicht!

Ich kann mich jetzt nicht ausführlich äußern, mein Eingeschlichenes badet gerade...

Deine ganzen Sorgen und Ängste kann ich gut nachvollziehen.
Bei uns sind die Großeltern schlicht nicht in der Lage, sich zu kümmern, es fehlt uns hier jeglicher Familienanschluss. Mich haben die BAföG-Schulden gedrückt, und mein Job, bei dem ich nur am WE zu hause war (den ich also mit Kind aufzugeben hätte)...

Wir wollten immer Kinder, aber der Zeitpunkt war immer denkbar schlecht, die Voraussetzungen mies.

Und dann hat uns irgendwann das Unterbewußsein einen Streich gespielt: wir haben am 3. oder 4. ZT ein einziges Mal auf das Dia verzichtet. In all den Jahren bin ich nie auf das schmale Brett gekommen, aber da hab ich mir eingebildet "es heißt doch immer, die ersten 5 Tage sind sicher..."

Und jetzt schreit es nach mir, will tatsächlich raus aus der Wanne.

Alles ist gut geworden, es hat sich ein Wunder nach dem anderen aufgetan *sonne*

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BeitragVerfasst: 7. April 2008 11:55 
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Inventar

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Hallo anonyma!
Diese ganzen Sorgen, die du beschreibst, macht jedes Paar durch, das ein Kind möchte *freunde*
Ich hatte zwar schon meinen Großen, als ich mit meinem Mann zusammen kam, aber die Entscheidung für ein zweites Kind fällt einem auch nicht leichter.
Er war noch in der Ausbildung und ich war gerade rausgeflogen und hatte einen neuen Job angefangen.
Wir wussten nicht, ob mein Mann nach der Ausbildung einen gut bezahlten Job bekommt, denn die Ausbildende Firma wollte ihn nicht übernehmen und ob mein Bruder ihn einstellen kann, stand da auch noch lange nicht fest.
Wir haben dann gesagt, ab dem Tag, an dem er die Prüfung besteht, hören wir auf zu verhüten.
Wir hatten Glück, im ersten Zyklus wurde ich sofort schwanger und bei meinem Bruder lief es so gut, das er meinen Mann einstellen konnte, aber selbst wenn nicht, dann wäre er erstmal zu einer Zeitarbeitsfirma gegangen und ich hätte dann nach den ersten zwei Jahren versucht in meiner Firma statt einer Halbtags- eine Ganztagsstelle zu bekommen, oder hätte noch einen zweiten Job angenommen und er wäre erstmal Zuhause geblieben.
Ich habe nach einem Jahr nach einer Ausbildungsstelle gesucht, keine gefunden, mein Mann ist zu einer Zeitarbeitsfirma, weil es mit meinem Bruder krach gab und trotzdem geht es uns und den Kids sehr gut.
Ihnen fehlt es an nichts.
Es kann immer etwas passieren, stell dir mal vor, du wartest aus Sicherheitsgründen noch ein paar Jahre und wenn das Baby dann da ist, wird dein Mann arbeitslos (kann ja heutzutage leider schnell passieren), das wäre auch Scheisse, aber würdest du dein Baby dann weggeben, weil es euch finanziell nicht so gut geht?
Ich denke doch nicht!
Die Entscheidung für oder gegen ein Kind sollte ein Paar, so finde ich, aus dem Bauch heraus entscheiden und nicht nach dem Verstand gehen!
Klar, man brauch eine Wohnung und einen Job, aber das ist bei euch doch beides vorhanden!
Also los *ärgern* fangt an zu basteln :mrgreen: *undweg*

LG naluni

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Ninifee ist mit Lucario 12/99, Lahmos 04/05, Turtok 12/12, Nockchan 03/16, Frubaila 02/20 und *Cosmovum 04/19, *Wommel 10/21 + *Togepi 02/22 im Herzen


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 Betreff des Beitrags: Ich dachte, bis zum ZT 5 ist´s sicher....
BeitragVerfasst: 7. April 2008 21:48 
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nicht mehr ganz so neu

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.....hahaaaaaaaah, GENAU DAS hatte ich gestern auch, genau den gleichen Gedanken. Ich hatte so die letzten Züge der Blutung.
Der Liebste hatte mich davor schon mal gefragt, wie das denn nun sei. Ob wir in der Mens verhüten müßten, ab wann danach wir verhüten müßten....
Da dacht ich, naja, ein, zwei Tage nach den Tagen wird´s wohl nich soooooo schlimm sein.... :mrgreen:

Es macht mir Mut, dass es anderen ähnlich geht/ging wie mir. Ich hab heute einfach mal bei Profamilia angerufen, habe im Mai ne Woche Urlaub und einen Termin gemacht.
Ich weiß nich mehr genau, wie die diese Beratung nennen, jedenfalls will ich einfach mal wissen, was kommt nach dem Elterngeld, wie sieht das im Job für mich aus mit Wiedereinstieg und so.

Selbstverständlich würde ich mein Kind nicht weggeben wollen, wäre es einmal da und wir würden dann in Trouble geraten, z. B, einer verliert den Job oder sowas.

Ende April in exakt 5 Jahren wäre mein Kredit bezahlt. Das ist mit zu lange, so lange möchte ich nicht warten. Und so wie er gestern schaute, will der Liebste wohl so lange auch nicht mehr warten...

Ich hab da ja noch so Versicherungskam, da ist Guthaben drauf. Ich war gestern schon hin und her am rechnen, wenn ich warte, das zum teilweisen Tilgen verwende..... dann ist´s schon eher abbezahlt....

Ach ja, bei anonyma wird´s vielleicht ernst, die Zeitspanne bis zum "dann machen wir uns an die Familienplanung" wird kurz und immer kürzer..... :oops:

Ich warte nun einfach mal den Termin ab und höre mal, was die Damen dort so sagen. Vielleicht hilft mir das für meine Lage weiter. Und der Liebste hat ja nun auch noch mit zu reden, die letztendliche Entscheidung, verhüten wir weiter oder nicht, möchte ich gemeinsam treffen. So lange einer von beiden noch sagt, hm, näää, ich weiß nicht, wird weiter verhütet.

So, das war´s von mir. Ein Wochenende voller Überlegungen liegt hinter mir, schlauer bin ich dennoch nicht so ganz geworden.....

Liebe nachdenkliche Grüße!

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8. April 2008 07:55 
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Inventar

Registriert: 17. Februar 2008 17:57
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Ich glaub bei ProFam nennen die das auch Schwangerschaftskonfliktberatung, oder?
Ich war damals da, als ich mit 15 mit meinem ersten schwanger war....mein Gott, das ist jetzt schon 9 Jahre her, das ich da war :roll:
Wenn du schreibst, das dein Liebster "so" geguckt hat, als würde er auch nicht mehr solange warten wollen, dann glaub ich nicht, das einer von euch noch "nääää" sagen wird ;-)
Warte das Gespräch bei ProFam ab, die sind eigentlich ganz gut bei sowas.
Mcih hat das damals alles noch mehr verwirrt, aber ich war ja auch erst 15 und hatte keinen lieben Mann an meiner Seite.

LG naluni

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 Betreff des Beitrags: Achja, KiWu contra Unsicherheit....KiWu gewinnt grad....
BeitragVerfasst: 11. April 2008 14:52 
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Hallo zusammen,

hier news, ganz kurz, weil ich auf der Arbeit bin:
Hab gestern mit dem Liebsten gesprochen, über meinen KiWu und auch Heiratswunsch, über Streß + Mehrarbeit im Büro, über die Sorgen um´s Finanzielle, wenn denn ein Kind nun schon käme....

Bin froh, dass ich so einen Schatz an meiner Seite habe! Ich weiß ja, dass er auch KiWu hat. Nun war es so, dass wir geherzelt haben, Dia rein wie immer seit ich ohne Evra bin.
Auf einmal sagt er zu mir: Nimm das raus, ist doch sch...egal, ob wir jetzt noch bis zum Jahresende warten oder nicht. Ich will ein Kind.

:shock:

Naja, ich werd beim gestrigen Tage eintragen GV ungeschützt, Dia mit Citrogel war zuerst drin, dann raus.... Nun fühle ich mich weißichnicht. Freudig, unsicher, ungeduldig, alles!

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BeitragVerfasst: 11. April 2008 16:46 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 2. Juni 2007 20:07
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Ich war hier immer nur stille Mitleserin. Uns geht es im Moment ähnlich wie Dir. Allerdings seit ihr uns schon einen Schritt voraus. Wir haben uns noch nicht zu ungeschütztem GV entschlossen. Sei froh, dass ihr diese (gedankliche) Hürde schon überwunden habt. Alles andere wird schon gut werden. *daumenhoch*

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Gib Deinem Kind Flügel, damit es fliegen lernt und fange es auf, wenn es fällt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Achja, KiWu contra Unsicherheit....KiWu gewinnt grad....
BeitragVerfasst: 11. April 2008 16:59 
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Inventar

Registriert: 17. Februar 2008 17:57
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anonymacologne hat geschrieben:
Hallo zusammen,

hier news, ganz kurz, weil ich auf der Arbeit bin:
Hab gestern mit dem Liebsten gesprochen, über meinen KiWu und auch Heiratswunsch, über Streß + Mehrarbeit im Büro, über die Sorgen um´s Finanzielle, wenn denn ein Kind nun schon käme....

Bin froh, dass ich so einen Schatz an meiner Seite habe! Ich weiß ja, dass er auch KiWu hat. Nun war es so, dass wir geherzelt haben, Dia rein wie immer seit ich ohne Evra bin.
Auf einmal sagt er zu mir: Nimm das raus, ist doch sch...egal, ob wir jetzt noch bis zum Jahresende warten oder nicht. Ich will ein Kind.

:shock:

Naja, ich werd beim gestrigen Tage eintragen GV ungeschützt, Dia mit Citrogel war zuerst drin, dann raus.... Nun fühle ich mich weißichnicht. Freudig, unsicher, ungeduldig, alles!


Ich freu mich RIESIG für euch! Hoffentlich klappt es schnell *daumendrücken*

LG naluni

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Ninifee ist mit Lucario 12/99, Lahmos 04/05, Turtok 12/12, Nockchan 03/16, Frubaila 02/20 und *Cosmovum 04/19, *Wommel 10/21 + *Togepi 02/22 im Herzen


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