Jaa, schwierig!
Ich habe natürlich noch keine Tochter in dem Alter, aber eine 8 Jahre jüngere Schwester.
Dieser habe ich Dummkopf (nichthauennichthauen) in meiner unwissenden Pillen-Schwärm-Zeit, wegen ihrer Akne und ihrm Freund zur Pille geraten.
Mein Schwesterchen (schlaues Kind!) hat sie aber nicht genommen, weil sie meinte, wegen ihrem Freund müsse das noch nicht sein und mit den Pickeln käme sie klar (stolzbin!).
Naja, und dann hat ja bei mir das Drama mit den NW angefangen. Und als ich dann NFP gemacht habe, war meine Schwester auch gleich davon überzeugt. Da war sie, ok zugegeben, 19, aber sie hätte das auch schon früher hinbekommen.
Meine Mutter hat zwar die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen ("Oh nein, die wird schwanger, die ist doch soooo chaotisch, kann sich keinen Termin merken und vergisst alles!"), aber ich war überzeugt davon, dass meine Schwester keine Probleme haben wird, denn:
Sie hat einfach erkannt, wie wichtig es ist, bei NFP korrekt zu sein. Und die Gute ist korrekter als ich bei der Verhütung (und das will was heißen!!), bei allem anderen schusselt sie nach wie vor
Was will ich damit sagen: ich würde (gerne versuchen, ob es klappt, keine Ahnung), meine Tochter früh an NFP heranzuführen, da ich es für parktisch halte. Wenn ein Mädchen versteht, was es bedeutet fruchtbar zu sein, hat es mMn auch ein ganz anderes Verständnis für Verhütung.
Und mMn ist es dabei dann völlig egal, ob sie 13, 15 oder 19 ist: Wenn sie verstanden hat, worauf es ankommt, wird sie es auch richtig machen! Wenn ich da kein Vertrauen hätte, bringt die Pille auch nichts. Die muss sie schließlich auch verlässlich nehmen!
Ich würde dennoch versuchen, sie möglichst neutral aufzuklären und ihr aber auch die Vor- und Nachteile aus meiner Sicht aufzählen. Und natürlich wäre es mir am liebsten, wenn sie bei NFP bleibt.