dieSanfte hat geschrieben:
Regentänzerin hat geschrieben:
(Ja, ich hatte Sex vor der Ehe und ich verhüte mit Kondomen. Kann ich jetzt keine gute Christin mehr sein?)
Ehrlich gesagt, könnte ich das nicht. Denn laut der katholischen Kirche ist es Sünde. Entweder halte ich mich an die Regeln oder nicht. Dann kann ich aber auch nicht streng gläubig sein, sondern eher eine unkonventionelle Einstellung bzw. Auslegung des Glaubens haben. Sonst müsste ich bei diesen Übertretungen auch ständig ein schlechtes Gewissen haben. Und man könnte nicht mal von einmaligen Fehlern sprechen, wenn man es immer wieder tut, trotz besserem Wissen.
Aber das soll gar keine langatmige Diskussion sein. Es muss jeder selbst für sich wissen, was vertretbar ist und was nicht.
Oder anders gefragt: ich bin getauft, habe die Erstkommunion, Firmung, lebe sicher das Prinzip der Nächstenliebe, gehe aber nicht in die Kirche, bin unehelich mit meinem Freund zusammen und verhüte, werde nicht heiraten und praktiziere nicht die Fastenzeiten. Bin ich für dich eine Christin?
Ich sage ja nicht, dass ich streng gläubig bin.
Ich bin sehr gläubig. (Ja, für mich ist das ein Unterschied ;)). Sprich: ich glaube an Gott und will mein Leben mit ihm leben.
Deswegen nehme ich aber nicht alles an, was die katholische Kirche sagt.
Ich bin zwar keiner von den Christen, die nicht in die Kirche gehen (so wie du; und ja, ich würde dich schon als Christin bezeichnen - sofern du an Gott glaubst). Ich gehe jeden Sonntag in die Kirche, weil ich die Gemeinschaft liebe und mir die Messen etwas geben.
Aber ich halte das "kein Sex vor der Ehe"-Gebot zwar durchaus nicht für Schwachsinn; habe für mich aber einen anderen Weg gewählt.
Ich f*cke ja nicht wild durch die Gegend.
Aber wie du gesagt hast, das muss jeder für sich entscheiden.
Und ich finde deine Meinung auch völlig okay

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(Bitte versteh das nicht falsch!)
Ich habe eben ein bisschen andere Ansichten dazu...