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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2023 14:21 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. September 2007 13:15
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Lenalena hat geschrieben:
Puh, das klingt ja nicht so schön alles.


Ich und *mann* sind ja viel in der Sexpositiven Szene und auch mal in Swingerclubs unterwegs- und gerade dort gehts mitte 40 altersmäßig erst los. Muss also nicht unbedingt sein. Aber Veränderungen wirds geben *ko*

Hab mit 38 schon so viele (chronische) Zipperlein, was da wohl noch kommt. Besser nicht ao genau drüber nachdenken.

_________________
♪ ...denn alle wirklich großen Schätze erobert man nicht unbeschwert. Sie liegen ganz da hinten, hinterm Horizont. Da, wo der Mut aufhört.♪ (Sarah Lesch)
Wiesel(01/85) in offener Ehe, mit großem Sommerbub (*16.06.2013) und dem kleinen Frühlingsjungen (*14.04.2017) sterilisiert seit 05/2020, ohne GM seit 11/23


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2023 16:11 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
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Wiesel hat geschrieben:
Ich und *mann* sind ja viel in der Sexpositiven Szene und auch mal in Swingerclubs unterwegs- und gerade dort gehts mitte 40 altersmäßig erst los.

Darauf hätte ich echt gehofft, dass wie so oft gehört/gelesen, mit den Wechseljahren irgendwie nochmal ein kleiner, lustvoller Höhenflug kommen würde.
Davon hab ich mich nun aber leidlich verabschiedet.

_________________
Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2023 17:08 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 12. September 2007 13:15
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*trösten* kann mir vorstellen, dass das belastend ist. Wollte es auch nicht relativieren oder abtun als Minderheitenphönomen.

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Wiesel(01/85) in offener Ehe, mit großem Sommerbub (*16.06.2013) und dem kleinen Frühlingsjungen (*14.04.2017) sterilisiert seit 05/2020, ohne GM seit 11/23


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2023 17:12 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
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Wiesel hat geschrieben:
*trösten* kann mir vorstellen, dass das belastend ist. Wollte es auch nicht relativieren oder abtun als Minderheitenphönomen.

So habe ich es auch gar nicht verstanden, alles gut!
*knuddel*

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Schnecke
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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2023 17:20 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 30. Oktober 2006 17:37
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Vielleicht kommt das ja irgendwann wieder? Oder man findet andere Wege, die Sexualität trotzdem genießen zu können?


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2023 17:27 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
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Wohnort: Bayern
Lenalena hat geschrieben:
Vielleicht kommt das ja irgendwann wieder? Oder man findet andere Wege, die Sexualität trotzdem genießen zu können?

Ehrlich gesagt bin ich diesbezüglich wirklich verbittert und glaube nicht mehr daran.
"Andere Wege" machen ohne einen Funken Lust schlicht keinen Spaß und fühlt sich nur nach Arbeit an, zumindest für mich. Es ist ja nicht so als hätten wir nicht schon gefühlt 32555 Dinge probiert.

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 7. Oktober 2023 18:28 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
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Lenalena hat geschrieben:
Vielleicht kommt das ja irgendwann wieder? Oder man findet andere Wege, die Sexualität trotzdem genießen zu können?


Wir haben ja andere Wege gefunden und genießen unseren Sex, auch wenn der anders ist, als früher. Mehr Vorbereitung und auch mehr Engagement bedarf. Waren aber auch stark motiviert, da wir zu dem Zeitpunkt, als ich in die Postmenopause kam und immer weniger Libido hatte, erst 2 Jahre zusammen waren, ich war damals 43 und wollte nicht, dass es das schon gewesen sein sollte. Das ist jetzt 15 Jahre her und ich möchte keinen Sex missen, den wir seitdem hatten. Es war und ist eine spannende Reise ins erst mal Unvertraute. Vermutlich ist das aber anderen nicht möglich oder vielleicht auch nicht so wichtig, das ist schwer zu vergleichen. Ich möchte nur hinzufügen, dass nicht unbedingt alles verloren sein muss in jedem Falle. Ich nehme keine Hormone(darf ich ja nicht). Mein Mann ist sexuell auch nicht mehr ganz so fit und hat nicht mehr so lange Erektion wie früher.. Da hat das Alter auch spuren hinterlassen, er ist auch schon 15 Jahre älter, als ich. Trotzdem mögen wir es noch, erotisch zusammen zu sein. Es ist allerdings nicht mehr so häufig, wie noch vor 10,12 Jahren.
Ohne würde uns was Wichtiges fehlen. Es sind halt Höhepunkte, vielleicht auch Kicks. Noch. Kann sein, dass es auch mal ausläuft. *kopfkratz*

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2023 12:38 
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Inventar

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Beiträge: 2477
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Eine persönliche (Forschungs-)Frage an euch:
Hat es bei euch nach der finalen Mens noch phasenweise deutliche Östrogenzeichen gegeben (ZS/Mumu-Änderungen)? War das Jahr danach so deutlich anders als das davor, dass es zumindest rückblickend schon erkennbar gewesen wäre, dass keine mehr kommt? Wie war der Verlauf des Brustsymptoms bei denen, die es auch zu fruchtbaren Zeiten schon zyklusabhängig hatten?
Mich interessiert zwecks Prognose für den eigenen Fall v.a. der natürliche Verlauf, ohne OP-induzierte Menopause oder HET.

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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 14. Oktober 2023 18:13 
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Kurvenjunkie

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Ich bin ja noch nicht post, finde es aber auch gerade spannend, dass ich Langzyklen zu fühlen zu vermeine. Beim zweiten von April bis August hatte ich relativ früh das Gefühl, dass der länger werden wird, hatte ich nur leider nirgends dokumentiert. Und jetzt auch wieder - bin gespannt, ob sich das bewahrheitet und werde in Zukunft darauf achten.

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Dora hat mit 128 Zyklen ausgekurvt Bild
Geliebt wirst du einzig, wo schwach dich zeigen darfst, ohne Stärke zu provozieren -Adorno-


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 22. November 2023 18:11 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
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Ich habe die letzten Monate vermehrt Einschlafstörungen, etwa jede 2. Nacht. Und frage mich, ob das mit der Postmenopause zusammenhängt. In der bin ich ja seit 2009 durch Eierstockentfernung. Und habe auch so lange schon Einschlafprobleme nur nicht so häufig.

Wie sieht es bei euch, die ihr durch seid mit dem Wechsel diesbezüglich aus?

Ich bin halt nicht sicher, ob das eventuell auch mit meinen Medikamenten zusammenhängt, ich nehme 6 Medikamente dauerhaft + mein Migräneakutmittel und Schmerzmittel bei Bedarf .

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 21. Juli 2024 14:33 
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neu hier

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Ich melde mich hier auch mal zu Wort:
Letzte Mens 2018, seitdem gefühlt immer weniger Energie, zunehmend Gelenkschmerzen, potentiell Fibromyalgie (oder doch nur Wechseljahre?), meistens Schlafprobleme (z.T. Einschlaf- noch öfter Durchschlafprobleme, bin dann ab 4 oder so wach) - fühle mich allein deshalb furchtbar geschlaucht. Unterschiedliche Mittel zum Schlafen verwendet, die unterschiedlich gut wirken zu verschiedenen Zeiten. In 2 Monaten schlafe ich vielleicht in 5 Nächte wirklich gut, durchschnittlich.
Ich dachte immer, Hormone sind ein Teufelszeug, nehme ich nie, habe auch 2 Großmütter, die Brustkrebs hatten. Da ich aber das Gefühl habe, dass mein Körper zunehmend nicht mehr will (das Neueste ist ein verformter Zeigefinger mit dickem, jetzt fast dauerhaft schmerzendem Gelenk, und nein, ich habe kein Rheuma) überlege ich jetzt doch und trotzdem, es mal mit den Hormonen zu probieren. Entscheidung fühlt sich an wie zwischen Pest und Cholera. Östrogengel für die wunde Öffnung der Vulva hat schon Besserung gebracht, für alles Andere müssen weitere körperliche Abklärungen erfolgen (u.A. Mammographie).
Nun ja, diverse Behandlungen von tollen Heilpraktikern haben mir in den letzten Jahren aus schlimmen Schmerzphasen schon gut geholfen, auch OPs zur Behebung von nachweisbaren Gelenkproblemen waren erfolgreich. Dennoch merke ich an der faltigeren Haut, dem rapide schlechteren Zustand der Zähne trotz weiterhin guter Pflege, und diversen anderen "Zipperlein", dass die Alterung nun offenbar in Siebenmeilenschritten bei mir fortschreitet - gefühlt einfach viel zu schnell. Was soll ich sagen: Macht keinen Spaß *wein*
Dennoch möchte ich anmerken, dass ich mental gesehen keine 30 mehr sein möchte *durchdreh* , und viel von meiner größeren Lebenserfahrung profitiere. Es sieht wohl so aus, als ob ich mir noch ganz schön schwer tue mit der Akzeptanz, dass ich definitiv im "Herbst des Lebens" angekommen bin... :schmoll:
Weiter auf der Positivseite steht die Dankbarkeit für alles, was schön ist in meinem Leben und mir geschenkt wurde und damit einhergehend Dankbarkeit für alles, was ich noch geben darf. Und hiermit höre ich dann auf ganz krass philosophisch zu werden... :engel:


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 21. Juli 2024 15:42 
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Was ich der Vollständigkeit halber hier mit aufführen möchte - für alle, die sich immer noch fragen, wie das wohl sein wird so ganz Post menopausös - 3 guten gleichaltrigen Freundinnen von mir geht es einfach gut - hat also wohl auch was mit mehr Pech oder mehr Glück oder Schicksal oder oder zu tun? Also es kann auch alles gut sein! *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 22. Juli 2024 11:38 
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Beiträge: 35
NFP seit: 10 Jahren
Die letzten Posts vor mir endeten im November. Ich würde mich freuen zu hören, wie es euch Anderen mittlerweile geht - was hält euch gut bei der Stange - was ärgert euch aktuell am meisten...

Hier im Austausch zu sein ist für mich tröstlich... *sonne*

Bisher habe ich meistens nur gelesen hier im Forum, vielleicht ändert sich das auch


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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 22. Juli 2024 12:49 
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NFP-Gräfin

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Ich bin ja schon seit 2009 in der Postmenopause und hab halt seitdem Beschwerden, die mal mehr mal weniger, aber nie ganz weg sind. Ich war damals ja erst 43. Fibromyalgie ist seit 102015 diagnostiziert. Ich hab auch chronische Erschöpfung, die begann bei der Chemotherapie.
Da ich auch Depression, Angststörung und PTBS habe, weiß ich immer nicht, ob die Schlafstörungen daher oder von Alter kommen. Etwa 2 Nächte pro Woche schlafe ich sehr spät ein, gegen 3 oder 4 in der Früh erst. Eigentlich nehme ich zur Nacht ein einschlafanstoßendes Neuroleptikum, was auch bei meiner Angst hilft. Wenn alles gut geht, kann ich 30min nach Einnahme schlafen, aber wie gesagt an, 2 Tagen klappt das nicht.
Wenn ich dürfte, hätte ich Hormonersatztherapie genommen, geht aber bei mir wegen Vorgeschichte mit kommunikativen Brustkrebs nicht.

Was noch deutlich ist, das ist Gelenksteifigkeit vor allem früh und auch Schmerzen. Die werden aber besser bei leichter Bewegung.

Haut sieht noch gut aus, ich hab nur wenige Falten, an den Augenwinkeln und am Hals kommen jetzt die ersten kleinen. Ich hab aber eine dicke fettige Haut, die spät altert. Haare sind auch dünner geworden, aber ich kann sie immer noch lang tragen.
Was nervt ist Gewichtszunehme bis BMI 30 trotz eher kleinen Essportionen. Kann aber auch mit den Medikamenten zusammen hängen. Ich weiß insgesamt nicht wirklich genau, was nun mit der Postmenopause zusammenhängt oder andere Ursachen hat.

Ich bin inzwischen gerne älter. Da ist schon mehr Gelassenheit und sind mehr Einsichten da, die ich früher nicht hatte und wo ich dankbar für bin. Nächstes Jahr werde ich 60, das muss ich auch erst noch richtig begreifen. Bin ja eine von den Ältesten hier im Forum. Als ich hier ankam, war ich erst 41 und noch mit Zyklen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Leben in der Postmenopause
BeitragVerfasst: 26. August 2024 14:45 
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NFP-Gräfin

Registriert: 28. Oktober 2006 13:05
Beiträge: 3245
Ich hatte schon ein Jahr lang keine Mens mehr und dann zwei recht normal lange Zyklen, um nun seit 8 Monaten Mens-frei zu sein.

In diesen 8 Monaten hat sich auch Schleim-mäßig nichts mehr getan und meine Vulva hat sich verändert, irgendwie reduziert. Trockenheit habe ich nicht so ausgeprägt, dass es mich stören würde, aber ich habe auch keinen Sex.

Seit 5 Monaten nehme ich abends 100 mg Progesteron und ab und an Estratriol als Vaginalsalbe gegen Harndrang, was gut funktioniert.

Ich bin zu jung für die Postmenopause. Ich bin 42. ich bin nur müde und antriebslos, habe auch eine Schilddrüsenunterfunktion. Libido ist nicht vorhanden. Mir tut ständig irgendwas weh. Meistens der Kopf, zunehmend auch Gelenke. In der Arbeit kommt viel auf mich zu und mit dieser neuen, zu frühen körperlichen Situation befürchte ich, den Anforderungen nicht gewachsen sein zu können.
Ich habe jetzt ein paar Mal versucht, Estradiol zu schmieren, aber an den Tagen hatte ich dann komische Wärmegefühle, keine Hitzewallung, eher wie beim Unterzucker, mir war schwummrig und hatte depressive Gedanken. War also kein so guter Start damit, daher lasse ich das wieder weg.

Ich wollte mich mal auskotzen. Vielleicht hat jemand noch Tipps. Ich bin im Moment recht unglücklich mit der Situation. Hatten andere auch schlechte Erfahrungen mit Östrogen? Ich lese immer nur, dass es soo toll sein soll.
Manchmal denke ich mir, ich brauche Testosteron.

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