
Thema Hitzewallungen: Ich hatte bisher 5 "lange" Zyklen. In jedem gab es zu Beginn deutliche Hitzewallungen über teilweise mehrere Wochen. Meist sind sie verschwunden wenn sich doch ein Eisprung angebahnt hat. Meine Erklärung für mich, Östrogenspiegel niedrig = Hitzewallungen und Östrogespiegel steigt = Hitzewallungen verschwinden. Ausserhalb dieser langen Zyklen gab es aber auch immer wieder mal Hitzewallungen, aber nur wenige Tage und nicht so intensiv. Die langen Zyklen hatten meist auch schon mit langer Phase von Schmierblutungen gestartet.
Ich hatte hier schonmal im Herbst 2021 geschrieben, da hatten sich die Zyklusunregelmäßigkeiten so richtig etabliert. Zuerst kurze Zyklen mit früherer ehM, dann verlängerte und kurze im Wechsel und dazwischen auch wieder ganz normale Zyklen. Im Spätsommer letzten Jahres ging es mir dann insgesamt nicht mehr gut. Ich bin normalerweise ein echter Sonnenschein und kenne mich selber selten mit "schlechter" Laune. Schleichend hab ich gemerkt, dass ich ungeduldig geworden bin und schnell genervt. Und irgendwie insgesamt missmutig und energielos. Ich glaube diese Entwicklung ist wahrscheinlich nicht nur hormonell bedingt, aber sicherlich sind die Wechseljahre daran beteiligt.
Ich hab dann mehrere Sachen gemacht. Vitamin-D und Calcium/Magnesium genommen, mit Meditation angefangen , viel Yin-Yoga, mich mehr mit mir und meiner Persönlichkeit beschäftigt und hab einen Hormonstatus machen lassen.
Hormone sind wie erwartet sind ziemlich im Keller, besonders Progesteron. Seit Mitte Dezember nehme ich jetzt bioidentisches Östrogen und Progesteron.
Die Hitzewallungen sind momentan verschwunden und mir geht es aktuell wieder mental deutlich besser.
Mein letzter Zyklus hat mich verblüfft. ehM an ZT 6 und eine Top-HL

Ich hoffe aber auf eine Ausnahme, denn alle 16 Tage zu bluten ist nicht erstrebenswert

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- Besser spät als nie -
Nach 27 Jahren Pille in NFP-Zyklus
