Hallo!
Ich plage mich seit einiger Zeit mit ein paar Symptomen rum, die evtl. mit der (Prä)Menopause zu tun haben könnten. Ich bin gerade 44 geworden und die Periode kommt noch in ganz regelmäßigen Abständen, allerdings hat sie sich schon etwas verändert: 1-2 Tage sehr stark, dann fast sofort weg. Früher habe ich bestimmt eine Woche lang geblutet. Einen ES habe ich auch noch - jedenfalls wurden bei den Ultraschall-Untersuchungen immer Follikel gesehen und ich habe in der Mitte des Zyklus den typischen Schleim.
Zunehmend empfinde ich meine Beschwerden als ziemlich große Belastung, da mir keiner "beweisen" kann, dass es schon die Wechseljahre sind. Ich nehme seit 15 Jahren keine Hormone. Meine Mutter ist erst mit ca. 50 in die Wechseljahre gekommen und kennt meine Symptome nicht.
Folgendes habe ich:
- seit ca. 1,5 Jahren nächtliches Schwitzen: nicht "klatschnass", aber klebrig-nass - besonders im Brustbereich und an den Oberschenkeln, jede Nacht unabhängig von der Zimmertemperatur
- seit mehreren Jahren extremes Brustspannen vor der Periode
- häufiger Kopfschmerzen
- Gewichtszunahme
- Haarausfall
- Reizbarkeit, depressive Verstimmung etc.
- Müdigkeit/Antriebslosigkeit
Besonders das nächtliche Schwitzen macht mir als Hypochonder sehr zu schaffen, da ich es von früher gar nicht kenne. Ich war eigentlich eher eine Frostbeule, jetzt laufe ich oft mit rotem Gesicht rum

. Insgesamt schwitze ich schneller, auch tagsüber. Manchmal in Wallungen. Vormittags habe ich oft eine orale Körpertemperatur von 37,3.
Da Nachtschweiß auch gefährliche Ursachen haben kann, war ich ziemlich oft beim Arzt.
Veranlasst wurde folgendes:
- 3 Blutabnahmen im Laufe des Jahres inkl. Schilddrüsenwerte -> immer alles OK, nur leicht erhöhter Cholesterinwert
- 2x Bauchraum-Ultraschall -> alles OK
- 1x Vaginal-Ultraschall -> kl. Zyste in der Gebärmutter, muss regelmäßig kontrolliert werden
- Hautkrebsscreening -> alles OK
- Darmspiegelung -> dieses Mal alles OK, vor 3 Jahren hatte ich 3 Polypen, die entfernt wurden
- Mammographie und Brustultraschall -> alles OK
Steht noch an: Schlafüberwachung wg. evtl. Schlafapnoe, Langzeit-Blutdruckmessung (habe öfter leicht erhöhten Blutdruck), Urinuntersuchung
Langsam werde ich verrückt, weil ich mich insgesamt "kränklich" fühle. Messe auch oft Fieber, weil ich mich so fühle.
Meine Frauenärztin sagt, dass ein Blutbild in Bezug auf die Hormone keinen Sinn macht, weil diese stark schwanken können.
Stimmt das?
Ich vermute aktuell eine Östrogendominanz und nehme Mönchspfeffer auf eigene Faust. Mal sehen, ob das was bringt ...
LG,
freaky