Wiesel hat geschrieben:
Ich kann nur berichten: ich wollte von Beschwerden, die noch 20Jahre in der Zukunft liegen, erst auch nix wissen

bin aber jetzt froh, dass ich "woman on fire" gelesen hab, da sich scheinbar viel vermeiden lässt, wenn man frühzeitig reagiert. Das beruhigt mich.
Ich bin schon lange jenseits der Wechseljahre und kann das nur bestätigen. Mit 30 habe ich angefangen Wissen und Erfahrung zu sammeln, welches mich dann auch in den Wechseljahren konstruktiv begleitet hat.
Ich finde, hier liest es sich manchmal so als gehörten etliche Malessen unbedingt oder jedenfalls meist und dann unabwendbar zu den Wechseljahren. Das scheint die gegenteilige Fehlannahme zu "mach Sport und alles wird gut" zu sein. Mir hätte ersteres unnötige Angst gemacht und letzteres auch nicht geholfen.
Wie wäre es, wenn ihr einen Thread "Was bereitet vor auf und was unterstützt in den Wechseljahren" oder so beginnt. Es kann dann diesen hier geben, in dem man unter anderem einfach jammern kann, ohne auf Alternativen angesprochen zu werden und den anderen, wo Bess ihr Wissen lassen kann und Bücher empfohlen werden und NEM so wie Ernährung, die helfen können oder geholfen haben und so viele Geheimnisse, die keine bleiben sollten.
Ein Beispiel von mir: In diesem Jahr bekam ich vermehrt Gelenkschmerzen, obwohl ich jeden Tag ein Bewegungsprogramm von mindestens einer Stunde habe, mein Normalgewicht wieder hatte und sowieso viel in Bewegung bin. Ich besitze gar kein Sofa!

Im Oktober habe ich für Januar einen Termin beim Lieblingsarzt gemacht. Ich wollte die Zeit bis dahin nutzen, um selber zu erforschen, was ich eigentlich schon ahnte, aber nicht wissen wollte. Die erste Behandlung eines hervorragenden Osteopathen, hat mich dann fühlen lassen, dass sich das Gewebe, die Muskeln rund um all meine Knochen wie verklebt anfühlten. Da mein Verdacht war, dass die Gelenkschmerzen mit bestimmten Lebensmitteln zu tun hatten, begann ich, nach der Behandlung, spontan im November zu fasten. Erstmals mit vernünftigen Entlastungstagen und mit dem Aufbau hat sich danach ohne mein Wollen das Intervallfasten eingestellt:
Jedenfalls waren schon nach 6 Fastentagen die Gelenkschmerzen vollständig weg und bisher weggeblieben und ich verzichte auf die verdächtigten Lebensmittel. Keinesfalls will ich sagen, dass dies für alle gilt! Das wäre ja auch schön einfach. Ich glaube aber, dass für das Gesamtbild auch solche Erfahrungen wichtig sind.
Eine der wenigen, oft gelesenen, Glaubenssätze, auf die ich hereingefallen bin: Wenn man älter wird, kann man nicht mehr leicht abnehmen, der Stoffwechsel und so. Das glaubend und zugenommen habend trotz Sport, fehlte mir das Engagement langsam und über Jahre die überflüssigen Kilos abzunehmen. Es ist eine ganze Geschichte für sich, das Ende war eine schnelle Gewichtsabnahme vor Corona, das Gewicht konnte ich dann halten und nun im November nach dem Fasten nochmal ein paar Kilos verlieren.
Ich finde wir brauchen viele verschiedene Geschichten, viel Wissen und Misstrauen fremder Glaubenssätze gegenüber wie möglich.