Eigentlich bin ich ja hier reingeschneit mit dem Tipp für den Ingwer, deshalb wollte ich
hier noch das Video (auf Englisch) zur Wirksamkeit von Fenchel und Ingwer bei Mensschmerzen bzw. PMS da lassen.
Was das Thema Ernährung angeht: also meine Schwestern die auch so Probleme hatten, haben ihre Ernährung auch etwas umgestellt (aber nicht so strikt fettarm wie ich) und denen geht es seither auch besser.
Hier gibt's einen kurzen Artikel zu Mensschmerzen und pflanzlicher, fettarmer Ernährung mit ein paar interessanten Links. Das praktische bei einer Ernährungsumstellung ist ja, dass falls es nichts bringt, jederzeit wieder zur alten Ernährung zurückgekehrt werden kann. Zumindest war ich so verzweifelt (Pille hat nichts gebracht, Schmerzmittel schlagen auf den Magen), dass ich dachte, Essen muss ich sowieso und schaden wird es mir schon nicht, mich gesünder zu ernähren

. Ich denke aber schon, dass das eine zeitlang durchgezogen werden sollte um einen Effekt zu spüren. Da es vielleicht auch für andere interessant ist, plauder ich mal ein bisschen aus dem Nähkästchen.
Ich persönlich esse morgens immer Haferbrei mit frischem Obst und geschroteten Leinsamen oder Chiasamen, Brot mit Aufstrich und Gemüse gibts manchmal auch. Mittags gibt es entweder Reste vom Vortag oder einen großen Salat, da kommen dann meist noch gekochtes Getreide (z.B. Hirse, Buchweizen, Quinoa o.ä.) und Hülsenfrüchte, am liebsten Kidneybohnen oder Kichererbsen rein. Salatdressing mixe ich entweder zu Hause (am schnellsten geht: 1 EL Senf, 2 EL Essig, ein spritzer Wasser und etwas Agavendicksaft/Ahornsirup, nach belieben Kräutersalz oder Gewürze) oder nehme einfach nur Essig an der Salatbar. Abends gibt es momentan dann meistens Suppen, Eintöpfe oder Pilafs aus dem Schnellkochtopf weil ich faul bin

, halt meistens etwas mit Kartoffeln oder Getreide (ab und zu Vollkornnudeln), viel Gemüse und Hülsenfrüchten oder Tofu/Tempeh. Wenn ich etwas knusprig, also quasi wie angebraten haben will, dann kommt das entweder in den Backofen oder in meine Heißluftfritteuse (die funktioniert auch ohne Öl). Statt Öl nehme ich zum Andünsten von Zwiebeln oder Knoblauch etwas Wasser oder koche beides einfach in Soßen, Suppen oder Eintöpfen mit, macht für mich keinen großen Unterschied. Ganz gute Seiten für Rezepte sind:
https://www.forksoverknives.com/recipes/#gs.vHflkgPR oder
http://engine2diet.com/blog/category/recipes/ ich selber koche aber meistens frei Schnauze oder habe alte Rezepte abgewandelt. Wenn ich zwischendurch Hunger habe greife ich meist zu frischem oder getrocknetem Obst, Gemüse oder Reis-/Maiswaffeln. Um auf Nummer sicher zu gehen, dass mir nichts fehlt, habe ich eine Weile mein Essen bei Chronometer eingegeben und geschaut wie ich nährstofftechnisch da stehe (ziemlich gut

). Da B12 ein Thema bei pflanzlicher Ernährung ist, supplementiere ich das, ebenso wie Vitamin D im Winter.