'Stingur upp' heißt reinstopfen oder reinschieben, ja.
In dem allerersten Link steht nichts zur Verbreitung drin, nur das übliche über die Anwendung und Vorteile.
Laut deinem letzten Link nennt man die Cups in Island "Elfenpokal" oder "Elfentasse".

Der Keeper war wohl schon in den 30ern in den USA weit verbreitet, "starb" dann aber dank industrieller Großfertigung von Tampons und Binden fast aus und wurde in den 70ern wieder gefragter. Dann steht eben drin, wie man den Keeper benutzt und dass man ihn nicht auskochen darf, sondern mit Essiglösung desinfizieren soll. Ganz am Ende schreibt die Autorin, dass sie ihn noch nicht selbst benutzt hat, aber gehört hat, dass es sehr angenehm sein soll.

Im ersten Kommentar steht, dass die Leserin schon oft gehört hat, wie toll der Keeper sein soll, fragt was er kostet und rechnet die Kosten für zehn Jahre Binden hoch.

Die zweite nennt den Preis des Keepers und verlangt Erfahrungsberichte.

Nummer drei hat ihn seit drei Monaten und ist begeistert, sie konnte keine Tampons verwenden, kommt mit dem Keeper aber super zurecht, denn 'æfingin skapar meistarann': Übung macht den Meister.

Nummer vier fragt sich, was man mit dem vollen Cup macht.

Nummer fünf erklärt die Leerung und Reinigung und spricht den Frauen, die ihr Mensblut eklig finden, Mut zu.

Die sechste plant einen Kauf und berichtet von zwei Freundinnen, die einen Keeper haben. Die eine ist allergisch gegen irgendwelche Stoffe in Binden und Tampons und hat mit dem Keeper keinerlei Probleme, sie fühlt sich befreit.. Die andere reist viel und sagt, es sei ein völlig neues Leben.

Nummer sieben findet, dass der Keeper sich gut anhört, vor allem seit sie gehört hat, dass Tampons krebserregende Substanzen enthalten sollen. Aber sie kann sich noch nicht mit dem Gedanken anfreunden, während ihrer Mens keine Wegwerfartikel zu benutzen.

Nummer acht findet den Gedanken an einen Behälter voller Mensblut widerlich.

Nummer neun fragt, was denn widerlicher sei: Ein Behälter voll Blut oder eine Binde voll Blut, worauf Nummer acht antwortet, dass es sie beim Gedanken daran, einen Behälter voll Blut ins Klo zu kippen, schüttelt.

Nummer zehn benutzt den Keeper seit einem halben Jahr und findet Binden und Tampons inzwischen widerlich: den Geruch, den Müll, die ausgestopften Riesenunterhosen. Dann liefert sie ihren Erfahrungsbericht: Keine Pilzinfektionen mehr, sie blutet nur noch vier statt sieben Tage (fragt sich aber, ob das mit dem Cup zusammenhängt oder Zufall ist), "aus mysteriösen Gründen" hat sie auch weniger Schmerzen und sie fühlt sich mit Cup sicherer als mit Binden/Tampons. Sie kann selbst gar nicht glauben, dass sie früher mal was anderes als den Keeper benutzt hat. Außerdem empfiehlt sie die Produkte von Natracare.

Die nächste sagt, dass sie von vielen Frauen gehört hat, die seit dem Keeper keine Pilzprobleme mehr haben.

Nummer zwölf sagt, dass sie den Keeper seit drei Monaten hat und sich befreit fühlt, aber sie am Anfang Probleme mit dem Einführen hatte.

Dreizehn fragt, wo sie den Keeper bekommt, weil sie pilzgeplagt ist und jetzt testen will, ob das mit dem Keeper besser wird. Und sie empfiehlt, viele Milchprodukte zu essen. Auerdem will sie wissen, ob man den Keeper nachts benutzen kann.

Die letzte hat die isländische Bestelladresse.
Puh. Ach ja, die ganzen Beiträge sind sechs Jahre alt.