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Wie bist du mit der Zyklusstörung Post Pill umgegangen?
Ich habe abgewartet und die Störung nach 6 Monaten überwunden 13%  13%  [ 4 ]
Ich habe abgewartet und die Störung nach 12 Monaten überwunden 25%  25%  [ 8 ]
Ich habe abgewartet und es hat 12 Monate und länger gedauert 25%  25%  [ 8 ]
Ich habe die Störung erst durch eine Hormontherapie überwunden 6%  6%  [ 2 ]
Ich habe die Störung durch sonstige ärztliche Behandlung überwunden (bitte angeben) 9%  9%  [ 3 ]
Ich habe die Störung mit Tees & Co überwunden 3%  3%  [ 1 ]
Ich habe die Störung gar nicht überwunden 9%  9%  [ 3 ]
Sonstiges (bitte angeben) 9%  9%  [ 3 ]
Abstimmungen insgesamt : 32
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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 21. November 2017 09:25 
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hat sich gut eingelebt

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@SummerBreeze: Mein Zyklus begann am 05. Juli 2017 (da begann die letzte Periode), seither ist nichts mehr passiert... Auch ich versuche aktuell weniger darüber nachzudenken.
Hat sich bei dir aktuell etwas getan? Mit Akne kämpfe ich auch leicht (vor allem an der Stirn)... Habe ich so früher auch nicht gekannt. Bevor ich die Pille überhaupt genommen habe spross nie auch nur ein Pickel bei mir...
Ich habe die Pille auch über 10 Jahre durch genommen...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 22. November 2017 14:34 
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Kurven-Rätslerin

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@Gänseblümchen1234:
Ich drücke dir die Daumen, dass jetzt endlich etwas passiert *daumendrücken*
Ich bin jetzt an ZT 23 vom neuen Zyklus. Meine Haut ist durch das Absetzen richtig schlimm geworden :-( Ich habe mit 16 zum ersten Mal die Pille genommen und habe sie mir wegen meiner Pickel (nicht so schlimm wie jetzt) verschreiben lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 22. November 2017 15:16 
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hat sich gut eingelebt

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@SummerBreeze: Kleines Update! Heute kam die Periode. Damit ist wieder Zyklustag Nummer 1! Hat jetzt über 140 Tage gedauert... Kann ich bloß hoffen, dass es ned andauernd so Monsterzyklen bleiben... Mal weiter abwarten.
ZT 23 ist ja erstmal ganz ok. Vielleicht klappts bei dir ja jetzt häufiger und regelmäßiger :-)! *Daumen drück*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 23. November 2017 22:59 
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Kurven-Rätslerin

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@Gänseblümchen1234:
Super, dass du auch endlich in einen neuen Zyklus weiterziehen durftest! Ich freue mich für dich *daumenhoch*
Danke für das Daumendrücken :-) Das wünsche ich dir natürlich auch!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 16. Februar 2018 11:10 
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alte Häsin

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Ich hab die Pille schon vor knapp 10 Jahren abgesetzt, aber bei mir kam damals über 1 Jahr meine Periode nicht. Also bin ich zum Arzt und hab ebenfalls ein prolaktinsenkendes Mittel bekommen. Danach hat sich wieder ein Zyklus eingependelt. Der war zwar etwas unregelmäßig, aber ganz genau kann ich es nicht mehr sagen, weil ich damals keine Aufzeichnungen geführt habe.

Ich habe heute, 10 Jahre später, noch immer Probleme mit Prolaktin. Bildgebende Verfahren haben aber bisher keine eindeutige Diagnose ergeben. *kopfkratz*

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Überglückliche und unendlich dankbare Mama der süßesten Herbst-Maus (10/16) mit dem entzückendsten Frühlings-Schwesterchen (03/19). :verliebt:
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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 17. Februar 2018 13:12 
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hat sich gut eingelebt

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renariga hat geschrieben:
Ich hab die Pille schon vor knapp 10 Jahren abgesetzt, aber bei mir kam damals über 1 Jahr meine Periode nicht. Also bin ich zum Arzt und hab ebenfalls ein prolaktinsenkendes Mittel bekommen. Danach hat sich wieder ein Zyklus eingependelt. Der war zwar etwas unregelmäßig, aber ganz genau kann ich es nicht mehr sagen, weil ich damals keine Aufzeichnungen geführt habe.

Ich habe heute, 10 Jahre später, noch immer Probleme mit Prolaktin. Bildgebende Verfahren haben aber bisher keine eindeutige Diagnose ergeben. *kopfkratz*


Hallo Renariga.
Heftig, ich habe nach Absetzen der Pille das erste Mal n halbes Jahr auf die Periode gewartet. Das Absetzen ist bei mir jetzt seit fast 2 Jahren her und meine Zyklen sind seither zwischen 28 Tage bis 6 Monate lang. Ich habe bisher aber nichts dagegen eingenommen. Laut Frauenarzt soll ich meinen unregelmäßigen Zyklus mit Pille regulieren.... Hahahahaha *nichtallehaben*
Da habe ich mich dagegen entschieden. Die letzten beiden Zyklen waren aber nun in Folge normal lang (30 Tage und 29 Tage) und ich habe nun die Hoffnung, dass mein Körper einfach nur Zeit gebraucht hat... Ich habe nur mal kurzzeitig Mönchspfeffer genommen, aber recht schnell wieder damit aufgehört, da er ja auch hormonell wirkt und ich nicht das Gefühl hatte, dass mir das hilft.
Bei mir meinte man nur, dass ich einen recht niedrigen Östrogenspiegel hätte, aber noch nicht besorgniserregend...

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 20. März 2018 11:56 
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Beiträge: 112
NFP seit: Januar 2017
Habe beid er Abstimmung leider den falschen Punkt ersicht ("Ich habe abgewartet und die Störung nach 12 Monaten überwunden"), bei mir dauert es auf jeden Fall länger als 12 Monate.

Im ersten Zyklus habe ich noch mit Zyklustee experimentiert aber irgendwann aufgegeben. Glaube nicht, dass das einen Einfluss hatte, ich brauchte einfach noch Zeit. Die Zyklen sind auch nach wie vor verlängert, aber nach dem ersten Monsterzyklus deutlich kürzer geworden. Abwarten war für mich damit auf jeden Fall der beste Weg. *zustimm*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 11. April 2018 21:55 
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hat sich gut eingelebt

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NFP seit: November 2017
Hallo zusammen,

Ich habe noch nicht abgestimmt, bin aktuell noch am Abwarten. Bin nun bei ZT 165.
Allerdings habe ich dazu viele schwierige Gedanken, und wollte euch mal dazu befragen. Und zwar:
Auf der einen Seite bin ich sehr froh, dass sich mein Zyklus so viel Zeit lässt, denn ich genieße es sehr, keine Periode zu haben. Die war bei mir bisher immer mit sehr vielen Schmerzen verbunden (vor der Pille noch schlimmer als währenddessen). Da habe ich natürlich große Angst davor, dass die wiederkommen. Bisher hat meine Periode auch dazu geführt, dass ich immer mindestens einen Tag, manchmal zwei, ausschließlich im Bett verbringen kann, trotz Schmerzmittel. Das führte dann wiederrum zu starken Selbstzweifeln und Minderwertigkeitsgefühlen ("Ich bin nicht so gut wie die anderen Frauen", "Mein Arbeitgeber wird mich hassen, wenn er das weiß, und wenn ich mich regelmäßig krank melden muss", "Ich kriege keinen Job" so Zeug...). Unter der Pille konnte ich diesen "Bauchwehtag", wie ich ihn irgendwann nannte, immer gut planen und legte ihn auf Sonntag, damit es in der Arbeit nicht auffällt, dass ich regelmäßig fehle. Das "löste" zwar das berufliche Problem, machte mich aber persönlich unglücklich/wütend/traurig ("Wieso muss ich 13 Tage meiner Freizeit Pro Jahr für eine biologische Willkür opfern?!" "Und dann auch noch bei biologischer Nutzlosigkeit der Abbruchblutung!"). Alle vier Wochen das gleiche depressive Gedankenspiel. Ich habe schon sehr viele Dinge (Akkupunktur, Akkupressur, Tapes, Nahrungsmittel wie Magnesium oder Ingwer, irgendeinen Tee, TENS und auch Homöopathie) versucht, um meine Schmerzen zu lindern, mit mäßigem Erfolg. Am besten war bisher der homöopathische Ansatz, seit Ausbleiben der Periode konnten wir daran natürlich nicht mehr arbeiten.
Vor dem Absetzen der Pille war mein größtes Argument dafür, sie weiterzunehmen, auch genau diese Angst, beruflich auszufallen. (Tjaja, die Leistungsgesellschaft hat mich gut im Griff.)
Außerdem stand Anfang letzten Jahres dann mal der Verdacht auf Endometriose im Raum. Da ich mich bisher auch nicht durchringen konnte eine Bauchspiegelung machen zu lassen, habe ich aber keine Diagnose.
So, da sind nun also diese starken negativen Gefühle im Raum, die ich mit meiner Periode verbinde. Insgeheim bin ich ab und zu auch "stolz" dass sich mein Körper genauso gegen meine Periode zu wehren scheint wie ich, und es nicht passieren lässt...?
Da wäre meine erste Frage: Denkt ihr, dass es möglich ist, dass der Körper da manchmal unterbewusst Einfluss haben könnte?

Letztens hatte ich ein paar kleine Anzeichen (Mittelschmerz, mir bisher unbekannte Brustsymptome, besserer Schleim; nur die Temperatur bleibt immer auf selbem Niveau), die mich befürchten ließen, dass "es" bald losgeht, und ich habe schon ziemlich Angst bekommen. Ich habe nicht vor, meinen Zyklus mit irgendwelchen Mitteln "auslösen" zu lassen, das wäre die letzte Idee, die mir in den Sinn käme. Außer irgendwann spricht gesundheitlich etwas dagegen, länger zu warten.
Zweite Frage: Kann ich mir gesundheitlich damit schaden, auf meine Periode/meinen Zyklus zu warten? Bisher verstehe ich das Ausbleiben als ein Symptom dafür, dass irgendetwas nicht "normal" ist (kann ja auch einfach noch wegen der Pille sein), aber nicht als eine "Ursache", die man bekämpfen müsste (hoffe dieser Unterschied ist verständlich), und sehe deshalb keinen direkten Handlungsbedarf. (War vor zwei Wochen bei meiner FÄ, und die meinte auch, ich brauche mir keine Sorgen machen, die Dauer sei noch im Rahmen. Wenn bis zum Herbst nichts passiert, können wir ja mal irgendwas machen.) Habe mal gelesen, dass es nicht gut ist, wenn sich zu viel Schleimhaut aufbaut, und nicht regelmäßig wieder abgestoßen wird. Sowas wäre ja dann eher ein gesundheitlicher Schaden, den man verhindern sollte? Kenne mich da nicht so aus, aber das hätte meine Frauenärztin doch wahrscheinlich gesagt?

Schlussendlich ist mir bewusst, dass es nicht so "gut"/"gesund" sein kann, diesem, ich nenne es jetzt mal "körpereigenen biologischen Prozess" so negativ gegenüberzustehen. Manchmal denke ich, ich hasse meine Tage und will dass sie nie wiederkommen. Ich glaube aber, dass es gut wäre, eine positivere Einstellung dem ganzen gegenüber zu gewinnen. Ich würde gerne mit ihr Frieden schließen...
Hier meine dritte Frage: Habt ihr Tipps oder Ratschläge, wie ich allmählich eine bessere Einstellung zu meiner Periode gewinnen kann? Und jetzt bitte kein "Jetzt stell dich nicht so an" oder "Ohne Periode fühlt man sich doch als Frau nicht komplett" oder irgendetwas in die Richtung. Ich fürchte ich muss da in gaaanz kleinen Schritten vorwärtsgehen, oder dem irgendetwas positives abgewinnen können. Seht ihr in eurer Periode etwas Positives, das ich mir abschauen könnte? (Ok klar, es ist ein Zeichen, dass mit dem Zyklus alles rund läuft, aber irgendwie ist mir ein Zyklus gegenüber dem vielen Negativen nicht wert. Das klingt irgendwie hart, tut mir leid. Daraus liest sich vielleicht, dass bei mir kein KiWu besteht, und ich mir bisher auch nicht vorstellen kann, das der mal kommt. Bin aber erst 24.)

Ich würde mir wünschen, dass jemand Verständnis für mich hat, aber ich habe Angst, dass ich dafür verurteilt werden könnte, was ich denke und fühle, denn ich weiß, dass die meisten sich ja doch wieder ihren Zyklus zurückwünschen, ich bin eher das Gegenteil... Sagt mir bitte, wenn ich hier nicht am richtigen Ort bin damit.
Das waren jetzt meine verschiedenen Gedanken zu diesem Thema. Tut mir leid, wenn es zu viel ist...

PS: Ich lese schon die letzten Monate in diesem Forum mit, und finde es ganz großartig! Danke, dass es das gibt und ihr alle hier seid!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 11. April 2018 23:22 
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Kurven-Rätslerin

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Huhu Stestina,

also erst einmal kann ich sehr gut verstehen, dass du bei den von dir beschriebenen Schmerzen die Mens als etwas sehr Negatives empfindest. Das habe ich selbst auch lange Zeit, wobei ich die Unterleibskrämpfe, die ich insbesondere vor, aber auch während der Pille hatte, nicht als ganz so extrem bezeichnen würde. Ich glaube schon, dass eine Art Teufelskreis entstehen kann, wenn man üblicherweise während der Mens unter Krämpfen leidet und die Mens daher im Unterbewusstsein mit etwas Negativem verbindet und das auch jeden Monat erwartet. Komplette Einbildung sind die Schmerzen aber ja sicherlich nicht.
Überraschenderweise ist meine Mens seit dem Absetzen der Pille tendenziell deutlich schmerzloser bis nahezu schmerzlos geworden. Das ist eine richtige Erleichterung und ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es bei dir auch besser wird *daumendrücken*

Grundsätzlich würde ich dir aber dazu raten, dich zu überwinden und den Verdacht wegen der Endometriose abklären zu lassen. Ob es irgendwie schadet, die Mens längere Zeit nicht zu haben, wenn man nicht hormonell verhütet, kann ich nicht berurteilen, da ich kein Arzt bin. Die Ansicht deiner FÄ klingt aber meines Erachtens ganz vernünftig und es ist ja keine Seltenheit, dass die erste Mens nach dem Absetzen auf sich warten lässt (bei mir waren es 150 Tage und es läuft auch nach 1,5 Jahren noch nicht alles rund). In diesen Fällen wird in der Regel erst einmal abgewartet, wenn kein akuter Kinderwunsch besteht.

Leider habe ich keine wirklichen Tipps, wie du eine bessere Einstellung zu deiner Mens bekommen könntest. Ich persönlich sehe in ihr inzwischen eine Art "Reinigung" und vor allem ist es jedes Mal eine Art Neuanfang, wenn ich in einen neuen Zyklus wandern kann. Das ist dank NFP fast schon ein kleines Highlight und ich freue mich darüber :-) Seit ich Menstruationstassen verwende, merke ich von der Mens eigentlich fast gar nichts mehr und fühle mich weniger eingeschränkt, was natürlich auch dazu beiträgt, dass ich sie als weniger störend empfinde. Ich habe auch schon gelesen, dass sich manche während der Mens bewusst etwas gönnen - sei es jetzt ein bestimmtes Essen, eine Kleinigkeit beim Shoppen o.ä.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 13. April 2018 22:44 
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Hallo SummerBreeze,

Vielen Dank für deine Antwort. Ich finde sehr schön, wie du die Mens als einen Neuanfang beschreibst. Ich sah in ihr bisher eher so "das bittere Ende". Ich finde den Gedanken an einen neuen Anfang aber ganz toll und werde versuchen, mir das auch öfter so vorzustellen.

Und ja, das mit der Einbildung ist auch doof. Ich stimme auf jeden Fall zu, dass die Schmerzen stärker sind, wenn man vorher schon erwartet, dass es weh tun wird. Das habe ich bei mir auch bemerkt. Gleichzeitig sind sie natürlich nicht komplett eingebildet. Es hat bei mir ja schon beim aller ersten Mal so wahnsinnig wehgetan und da wusste ich noch nicht mal, dass es die Mens ist (also da kann es keine Einbildung gewesen sein). Und seit dem habe ich mir das so antrainiert: Mens = Schmerzen...

Dass ich nun so lange auf die Mens warten muss, führt außerdem dazu, dass ich befürchte, dass die Schmerzen besonders stark werden. Vielleicht kann ich irgendwie ganz fest daran glauben, dass es auch bei mir nach der Pille besser sein wird?
Ich glaube ich habe bisher häufiger davon gehört, dass die Schmerzen besser werden, statt stärker. Gibt es dazu irgendwelche Infos, wie sich das statistisch betrachtet so entwickelt unter allen, bei denen es am Anfang so unregelmäßig ist und die so lange Zyklen haben? Steht Zykluslänge bzw. Regelmäßigkeit vielleicht in Relation zum Schmerz? (Ich glaube ich erhoffe mir hier gerade irgendwelche Zahlen, die mir vorgaukeln, dass es alles gut wird, aber am Ende ist und bleibt das wohl etwas sehr individuelles...)

Naja, ich möchte auf jeden Fall mal versuchen, gedanklich bei dem Neuanfang zu bleiben. Ich glaube das ist ein guter Start für die Versöhnung.
Und ich glaube es hilft auch schon, dass ich hier mal alles aufgeschrieben habe und um Rat gefragt habe. Das war ja auch schon irgendwie der erste Schritt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 12. November 2018 09:43 
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Registriert: 16. Dezember 2016 08:45
Beiträge: 142
NFP seit: 06/2016
Hallo Stestina!
Ich bin gerade auf deine Beiträge aufmerksam geworden.
Wie geht es dir denn aktuell? Wie lange war dein erster Zyklus postpill oder wartest du noch?
Ich selber kenne starke Regelbeschwerden auch von mir und teilweise brauche ich Schmerzmittel, weil es ansonsten ziemlich krampft. Vermutlich hilft dir das nicht so viel, denn es ist bei dir einfach negativ behaftet, was ich auch echt verstehen kann, aber ich z.B. versuche tatsächlich dem Ganzen sehr positiv gegenüber zu stehen und mir während der Zeit meiner Periode auch besonders gute Dinge zu gönnen, z.B. mir auch in der Arbeit einfach eine Wärmflasche zu machen und einige Minuten die Augen schließen und im Stuhl etwas zurück lehnen, auch mal ein Entspannungsbad. Und man glaubt es kaum, aber angeblich soll sogar Sport gegen die Schmerzen helfen, aufgrund der Glückshormone, die in dem Moment ausgeschüttet werden. Und ich habe tatsächlich die Erfahrung gemacht, dass nach einem Spaziergang z.B. oder einer leichten Runde sehr gemütliches Laufen die Krämpfe etwas abnehmen. Im ersten Moment denkt man sich, oh Gott, wie soll ich mich denn überhaupt bewegen, egal, ob ich sitze oder stehe, alles tut weh. Aber mir hilft es tatsächlich.
Ich würde auch dringend dazu raten, die Thematik beim Frauenarzt anzusprechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 23. März 2019 19:27 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 561
NFP seit: 1/18
Hallo ihr,

ich grabe den Thread mal wieder aus und muss mich mal ein bisschen "ausheulen".

Ich hab die Pille im Januar 2018 abgesetzt. Oktober vorher war ich beim FA und hab ihm mein Bestreben Kund getan, dass ich eben die Pille absetzen möchte. ich durfte mir einen riesigen Vortrag anhören und dass die Pille heutzutage ja ohnehin gar nicht mehr schädlich sei und die allermeisten Frauen innerhalb kürzester Zeit wieder sofort regelmäßige Zyklen mit ES haben und dass meine Pille ja eh so niedrig dosiert sei, da brauche ich mir ja überhaupt gar keine Sorgen machen usw.
Das mehr oder minder übliche Geplänkel also.
Das ist jetzt fast 1,5 Jahre her. Ich habe IMMERNOCH keine regelmäßigen Zyklen. Abgesetzt habe ich die Pille ohne KiWu und wollte NFP zur Verhütung machen. Inzwischen kristallisiert sich immer mehr ein KiWu heraus - ich habe aber keine ES. Die Folge: Ich bekomme langsam eine Art "Torschlusspanik" ich laufe zuweilen regelrecht Amok.
Das Vertrauen in den FA habe ich weitestgehend verloren. Aber wechseln ist auch nicht so einfach, weil viele hier keine neuen Patienten annehmen und die Wartezeit auf einen einfachen Kontrolltermin bei ungefähr 8 Monaten liegt. Ich steh mit meinen Sorgen also auch weitestgehend alleine da.
Und ich finde es eine absolute Schweinerei, dass die Pille immernoch dermaßen verharmlost wird.
Bevor ich selber die Pille abgesetzt habe oder es zumindest vor hatte, hatte ich noch nie etwas von PCOS gehört. Ich habe nicht gewusst, dass es bei manchen Frauen zu so massiven Störungen kommen kann. Ich hab immer gedacht "spätestens nach einem Jahr ist alles wieder in Ordnung."
Jetzt ärgere ich mich unfassbar und bin auch sauer. Auf den FA, dass der da zum einen so eine Welle gemacht hat und zum anderen, nicht über Risiken aufgeklärt hat. Auf meine Eltern, die schon in meinem jugendlichen Alter bedenkenlos die Pille abgesegnet haben, ohne auf Risiken hinzuweisen. Und auch auf das Schulsystem, denn obgleich ich wirklich guten Aufklärungsunterricht hatte - das war kein Thema.
Das finde ich eine absolute Schweinerei. Hormone haben so gravierende Einflüsse auf den menschlichen Körper - heute, in einem aufgeklärten Zeitalter, wo es zu quasi allem umfangreiche Studien und Belege gibt, kann es einfach nicht sein, dass man so etwas einfach unter den Teppich kehrt. So kann ein junger Mensch ja auch gar nicht fundiert eine eigene Entscheidung treffen.

Zu Pillenzeiten hatte ich oft schon keine vernünftige Blutung. Ich hatte max. 1-2 Tage und dann auch so leicht, dass ich mit einer Slipeinlage völlig auskam. Das habe ich dem FA auch berichtet und er meinte, das sei alles völlig normal und "gut so".
Jetzt habe ich aktuell Zyklen von 60-70 Tagen. Die Kurven sehen aus wie die Alpen - eine reinste Berg- und Talfahrt. Eine erkennbare Hoch- oder Tieflage habe ich nicht.
Ich trinke schon fleißig Zyklustee... bisher ohne bahnbrechenden Erfolg.
Abwarten.
Mal schauen, wie ich das noch in den Griff bekomme. ich weiß es nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 25. März 2019 10:27 
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Beiträge: 124
NFP seit: November 2017
Hallo Faun,
Ich kann dich sehr gut verstehen. *freunde* Bei mir sind es auch schon 1,5 Jahre und regelmäßig ist nichts.
Ich würde dir raten trotz der Wartezeit nach einem anderen Frauenarzt zu suchen. Je schneller du die 8 Monate Wartezeit startest, desto früher sind sie vorbei. Klapper vielleicht auch verschiedene ab, vielleicht ist die Wartezeit ja irgendwo kürzer?

Ich sollte meine Schilddrüse untersuchen lassen. Die kann wohl auch mal ein Auslöser für Zyklusstörungen sein. Die Werte waren bei mir aber ok. So wie ich es verstanden habe könnte man dann als nächstes mal sowas wie einen Hormonstatus machen. Da bei mir aber kein KiWu vorliegt bin ich da jetzt nicht so wahnsinnig hinterher. Und auch meine Frauenärztin ist völlig ruhig und meint ich solle meinem Körper noch etwas Zeit geben.
Aktuell nehme ich auf Anraten meiner FA auch wieder Mönchspfeffer. Ich persönlich hielt anfangs gar nichts davon, hatte eher damit gerechnet dass er mir noch längere Zyklen beschert, aber gerade befinde ich mich in meinem kürzesten Zyklus ever, mit ehM an ZT 19. Also eventuell hilft er doch? Aber das beurteile ich dann erst nach mind 3-Monatiger Einnahme.
Du hattest in einem anderen Thread auch von Homöopathie geschrieben. Da kann ich dir nur raten dich von einem Homöopathen beraten zu lassen. Ich versuche da auch ein paar Dinge und bin der Meinung, dass es einem schon helfen kann. Wunder würde ich nicht erwarten.

Ich würde dir gerne viel mehr Hoffnung machen können, aber niemand weiß wie lange es dauert bis bei einem alles wieder rund läuft. Das beste was wir alle machen können ist wohl geduldig und gnädig mit uns und unserem Körper zu sein. Und ich weiß dass es sehr schlechte Phasen voller Wut und Verzweiflung gibt, aber auch Phasen voller Akzeptanz und Güte und Nähe zu sich selbst. Und vielleicht ist auch mal ein kleines Wunder dabei mit dem man nicht gerechnet hat. *knuddel*
Also neben all dem Körperlichen das wir jeden Tag beobachten und bewerten, fand ich es gut das Seelische nicht zu vernachlässigen. Mir hat Achtsamkeit dabei sehr geholfen, vielleicht hilft dir sowas in der Art auch? Außerdem hat mir geholfen meine Beobachtungen auch mal etwas schleifen zu lassen, um nicht jeden Tag aufs Neue enttäuscht zu werden.
Ich wünsche dir alles Gute!


Oh und weil ich den Beitrag vorher irgendwie nie vorher gesehen hatte:
Danke Gänseblümchen für die Nachfrage! Ich probiere mich aktuell durch verschiedene Schmerzmittel durch. Aktuell versuch ich diese einfach schon frühzeitig zu nehmen, um mich nicht mehr leiden zu lassen. Das hilft. Außerdem ist meine Einstellung deutlich besser geworden. Ich denke das kommt durch NFP allgemein, und dass ich das Freigeben so schön finde, und dazu dann eben auch eine Mens gehört *rofl* Ich kann mir selbst mit mehr Geduld begegnen, und ich habe tatsächlich keine Angst mehr vor den Schmerzen, was richtig gut ist. Und der Rest wird sich in der Zukunft sicher noch ergeben. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 28. März 2019 20:34 
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Kurven-Rätslerin

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Hallo Faun,

ich kann dich ebenfalls sehr gut verstehen *freunde*
Ich habe bereits im Oktober 2016 nach ca. 10 Jahren die Pille abgesetzt und mein Körper hat gut 1,5 Jahre gebraucht, um sich einzupendeln. Erst seit kurzem habe ich den Eindruck, dass meine Zyklen regelmäßiger werden und die Zykluslänge regelmäßig weniger als 40 Tage beträgt.

Mich hat es im Nachhinein unheimlich geärgert, dass ich mich nicht früher getraut habe, die Pille abzusetzen. Von meinen FÄ wurde die Pille auch eher verharmlost und für mich war die Pille generell über Jahre das Nonplusultra unter den Verhütungsmitteln. Da hätte ich mir ebenfalls bessere Informationen gewünscht, aber ich muss auch zugeben, dass ich mich nicht weiter informiert habe. Ich habe generell den Eindruck, dass erst in den letzten Jahren die kritischen Stimmen zur Pille lauter werden.

Da du schreibst, dass du keine ES hättest und deine Kurven ein Durcheinander sind, drängt sich mir die Frage auf, wie du die Temperatur misst (Messweise, Messdauer, digitales oder analoges Thermometer)?

@Stestina:
Es freut mich sehr zu lesen, dass du deine Mens inzwischen positiver sehen kannst. Ich drücke dir die Daumen, dass du auch die Schmerzen in den Griff bekommst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zyklusstörung Post Pill - wie seid ihr damit umgegangen?
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2019 17:26 
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Hochlagenjunkie

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Hallo ihr Lieben,

nach ewiger Zeit update ich mal wieder.
Also erstmal noch kurz zu der Frage: ich messe gewöhnlich oral mit einem digitalen Thermometer, 5 min glaub ich. Momentan messe ich allerdings ehrlich gesagt gar nicht. Es hat mich einfach so sehr gestresst, dass sich da nichts einpendelt und meine Kurven aussehen wie die Alpen. Mein Freund und ich sind uns einig: Wenn ich schwanger werde, dann sehen wir das als Wink des Schicksals und dann ist das auch gut so.

Ich habe jetzt auch endlich meinen Termin beim FA gehabt. Er hat mir jetzt ein Mönchspfeffer-Präparat nahegelegt, das ich mir umgehend besorgen werde. Ich hoffe, es hilft.
Das andere Ding ist, dass ich jetzt eine riesige Zyste diagnostiziert bekommen habe. Mitte Januar nochmal hin, wenn die dann noch da ist, muss die entfernt werden. Davor habe ich zugegeben wirklich Angst.

Fazit ist also: fast 2 Jahre ohne Pille. Eingependelt hat sich gar nichts. Ich bin verzweifelt und hab Angst und ich bereue es SO sehr, dass ich die Pille überhaupt genommen habe.
Inzwischen ist es mir überhaupt unverständlich, wie man ein solches Mittel so als Non plus ultra anpreisen kann.


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