Wo wir gerade über Calcium und Knochen reden: Ich habe neulich einen Podcast gehört, wo es um Knochen, Osteoporose und Stürze im Alter ging (
https://blogs.faz.net/gesundheit/, "Volkskrankheit Osteoporose: So verhindern Sie Knochenbrüche") . Ich war ziemlich geschockt davon, wie häufig das auftritt und welche Konsequenzen das hat. In dem Podcast hieß es, dass 30% der Menschen, die einen Oberschenkelhalsbruch haben, innerhalb von einem Jahr sterben.

(Andere Quellen geben niedrigere Zahlen an.) Vom Anstieg der Pflegebedürftigkeit bei denen, die das überleben, mal ganz abgesehen. Das finde ich echt heftig.
Neben den Überlegungen, was das für mich bedeutet hinsichtlich Vorbeugung, gingen meine Gedanken ziemlich schnell in die Richtung, was das für meine Mutter (Mitte 70) bedeutet und wie ich sie da mit meinem Wissen unterstützen kann. Anscheinend gibt es Leitlinien, die eine Knochendichtemessung grundsätzlich bei Frauen ab 70 empfehlen, allerdings zeigt kurzes Googeln der Krankenkassen, dass das nur bezahlt wird, wenn es bereits Knochenbrüche gab.

Dabei kann man bei zu niedriger Knochendichte tatsächlich wirksame Medikamente nehmen und das Risiko für Knochenbrüche halbieren (!), also wäre das doch elementar, das rechtzeitig zu wissen, um handeln zu können. Aber man scheint sich auf breiter Ebene damit abzufinden.
Meine Mutter hat gerade andere Themen gesundheitlich, das würde sie aktuell überfordern, aber ich hoffe, dass ich darüber irgendwann mal mit ihr sprechen kann. Ich fürchte nach dem Gehörten und Gelesenen, dass das kein Thema ist bei den Ärzten und bei ihr auch nicht präsent. Zumal es glaube ich keine Erfahrung in der Familie damit gibt, was erstmal gut ist weil ein Risikofaktor weniger, aber insbesondere bei meiner Mutter kommen noch andere Risikofaktoren dazu. Und es fehlt natürlich ein Bewusstsein, was das bedeuten kann.
Wie ist das bei euren Müttern?