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 Betreff des Beitrags: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerissen
BeitragVerfasst: 2. April 2019 23:21 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
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Hey, *sonne*

Ich hoffe, es ist okay, wenn ich hierfür ein neues Thema aufmache. Es geht ja um zwei verschiedene Kupfervarianten und da erschien es mir falsch, es entweder in den einen oder den anderen Thread zu packen. Außerdem wird der Text ein wenig länger. Danke schonmal an alle, die sich die Zeit nehmen, ihn zu lesen!

Also, wie der Betreff schon sagt, kann ich mich nicht entscheiden, ob ich mir den Kupferperlenball oder die Kupferspirale einsetzen lassen soll. Eigentlich wäre heute der Termin für das Einsetzen des Balls gewesen. Der betreffende Arzt legt auch die Kupferkette, die ich ursprünglich haben wollte aber leider ist meine Gebärmutterwand für die zu dünn. Aus diesem Grund hat er mir den Kupferperlenball als Alternative angeboten. Von der Kupferspirale rät er mir ab, da diese bei Frauen, die noch nicht geboren haben (was auf mich zutrifft), siener Aussage nach öfter verrutschen würden, was seine Praxiserfahrungen bestätigen würden.
Ich war vom Prinzip des Balls begeistert und wollte ihn unbedingt haben, zumal mir auch schon eine Spirale, die von einer anderen Frauenärztin gelegt worden war, nach ca. 1 1/2 Jahren verrutscht war, weswegen ich kein rechtes Vertrauen mehr darin hatte.
Vergangenes Wochenende bin ich einer Facebook-Gruppe für den Kupferperlenball beigetreten, weil man sonst im Internet kaum Erfahrungsberichte dazu findet, zumal er ja noch recht neu ist. Auch hier im Forum gibt es einen Thread dazu, der aber nicht mehr wirklich aktiv zu sein scheint. In der Gruppe habe ich leider viel Negatives über den Ball gelesen. Bei vielen scheint er kurz nach der Einlage unbemerkt zu verrutschen. Das ist zwar auch bei der Spirale der Fall aber irgendwie ist es mir beim Ball subjektiv doch irgendwie verstärkt aufgefallen. Andererseits zeigen Umfragen in der Gruppe, dass ein Großteil doch ganz zufrieden damit zu sein scheint und dass das Bild eben dadurch verzerrt wird, dass sich natürlich eher die Leute, die negative Erfahrungen gemacht haben, zu Wort melden. Ich war also weiterhin bereit, dem Ball eine Chance zu geben...bis ich gelesen habe, dass man in Gebärmutterspieglungen wohl schon gesehen haben soll, dass dieser Druckstellen in der Gebärmutter hinterlässt, deren Folgen noch nicht ganz geklärt sind. Manche haben allerdings die Vermutung, dass diese Druckstellen verkleben und dadurch unfruchtbar machen können. :shock:
Auch wenn mein Kopf das eigentlich als reine Panikmache abstempelt, hatte ich plötzlich doch irgendwie ein schlechtes Gefühl dabei, mir den Ball legen zu lassen und war so auch ganz froh darum, dass ich den Einlagetermin heute gezwungenermaßen verschieben musste, da sich mein Körper wohl gedacht hat, dass es eine gute Idee wäre, ausgerechnet diesen Zyklus eine längere Hochlage zu haben, sodass ich meine Mens noch nicht habe und mir heute somit nichts eingesetzt werden konnte. :lol:
Obwohl ich den Eingriff also heute nicht wahrnehmen konnte, bin ich trotzdem zu dem Termin gegangen, um den Gyn auf diese ominösen Druckstellen anzusprechen. Wie erwartet hat er gesagt, dass das nicht stimmen würde (wobei ich solchen Aussagen von Frauenärzten halt etwas skeptisch gegenüberstehe aus Gründen, die ich hier wahrscheinlich nicht nennen muss) und hat auch erzählt, dass er mit dem Ball bisher überwiegend positive Erfahrungen gemacht habe und ihn mittlerweile sogar öfter legen würde als die Gynefix. Eine Kupferspirale würde er mir legen, wenn ich darauf bestehen würde. Er würde dann die Mini-Version für meine kleine Gebärmutter nehmen (hierbei kann ich nicht sagen, ob er einfach davon ausgeht, dass kinderlose Frauen kleine Gebärmütter haben oder ob er meine Maße noch von der Ultraschallunteruchung für die Kupferkette auf seinem PC hatte), müsste mich aber darauf hinweisen, dass die Gefahr, dass sie verrutscht, dann eben größer wäre als bei dem Ball.
Ich bin da immer noch skeptisch, weil ich jetzt schon total oft gelesen habe, dass es einzig und allein darum ginge, dass die richtige Form sowie die richtige Größe für die entsprechende Gebärmutter gewält wird und es dabei total wumpe sei, ob die Frau schon mal geboren hat oder nicht. Macht auch mehr Sinn für mich. Andererseits weiß ich halt nicht, ob das so für die Spirale (zumindest bei diesem Arzt) spricht, wenn er in seiner Praxis mit dieser eher schlechte Erfahrungen bei kinderlosen Frauen macht.
So oder so könnte ich den Ball bzw. die Spirale bei diesem Arzt frühestens bei der Mens im nächsten Zyklus legen lassen, was doof wäre, weil ich dann wieder Veranstaltungen in der Uni hab und somit unflexibler bei der Terminplanung ist, gerade wenn der Termin von meiner Periode, die scheinbar doch unzuverlässiger ist als ich dachte, abhängt.
Eine Alternative wäre morgen bei der Frauenärztin anzurufen, die mir die Kupferspirale gelegt hat und zu fragen, ob ich für die kommende Mens noch einen Termin bekomme. Bei ihr bekommt man relativ zügig Termine, sodass durchaus die Chance besteht, dass ich noch eingeschoben werden kann. Nachdem meine alte Spirale damals verrutscht war, hat sie mir angeboten, es mit einem anderen Modell zu versuchen. Danach haben sich unsere Wege allerdings erstmal getrennt, weil ich für eine längere Zeit Amenorrhoe hatte, weswegen ich das Thema Spirale sowieso vorerst auf Eis legen musste. Ich denke mir halt, dass sie mich und meine Gebärmutter in Bezug auf die Spirale schon mal "kennt", wenn das Sinn macht und so vielleicht besser beurteilen kann, welches Modell diesmal in Frage kommen würde.Allerdings bin ich auch bei ihr ein wenig skeptisch, da die Kupferspirale, die sich eine Freundin von mir bei ihr legen lassen hatte, sofort bei der ersten Mens verrutscht ist.

Ich bin gerade hin- und hergerissen und weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll. Die Spirale ist wesentlich günstiger und von ihr gibt es im Gegensatz zum Ball auch schon Langzeiterfahrungen. Außerdem besteht die Chance, dass ich sie schon bei der kommenden Mens bekommen könnte, wenn ich morgen direkt anrufe. Jedoch ist mir bereits eine relativ früh verrutscht und ich frage mich, ob in dem, was der andere Frauenarzt über sie gesagt hat, nicht Wahrheit stecken könnte. Der Ball ist mir von der Form her recht symphatisch und scheint von dem Arzt aufgrund seiner positiven Erfahrungen damit gut gelegt zu werden. Allerdings gibt mir das mit dem Druckstellen ein ganz schlechtes Gefühl und ich müsste noch mindestens einen Zyklus warten, bis ich ihn bekommen kann. Außerdem wundert es mich, dass hier im Forum und generell im Internet so wenig darüber geschrieben ist, wenn er wirklich so toll ist.
Ich weiß, dass die Entscheidung letztendlich an mir hängt aber vielleicht kann mir ja trotzdem jemand einen Ratschlag geben?

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 2. April 2019 23:33 
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neu hier

Registriert: 4. Juli 2018 10:35
Beiträge: 34
Ich kann dir leider nicht so richtig helfen, hätte über 5 Jahre die Kette, was leider nicht nochmal funktioniert hat. Dann wurde versucht, den Ball zu legen, der sich bei mir nicht entfaltet hat und direkt wieder gezogen wurde und dann habe ich eine Spirale bekommen, die ich mir nach 4 Monaten wieder ziehen lassen hab, weil ich ihr einfach nicht vertraut habe, Schmerzen und heftige Blutungen hatte.
Aber warum ich eigentlich schreibe: legen deine Ärzte beide nur während der Periode? Ich hatte 3 Einlagen bei 3 Ärzten und alle mitten im Zyklus. Also wenn es nicht “Vorgabe“ der Ärzte ist geht das schon mitten im Zyklus


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 3. April 2019 08:24 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 704
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Ich stand gewissermaßen mal vor einer ähnlichen Entscheidung. Ich hatte ebenfalls über die Gynefix nachgedacht, die kam bei mir aber aus dem gleichen Grund nicht in Frage. Der Kupferball war damals noch recht neu; meine Ärztin wollte damals erst anfangen, ihn zu legen. Ich war aber skeptisch, weil ich recht viel über Verlust gelesen hatte. Eine normale Kupferspirale habe ich aber ausgeschlossen, da ich ohnehin so schon starke Regelschmerzen habe. Letzlich bin ich dann unverkupfert geblieben - und auch wenn dauerhafte Verhütung manchmal nett wäre, sehe ich momentan für mich keine Option, die für mich okay wäre.
Was die ominösen Druckstellen angeht, frage ich mich nicht eher, ob das nicht auch bei einer Spirale der Fall sein kann? (Und im Link sieht man die Teile auch im Größenvergleich ;))

Ich habe gerade spontan diesen Blogeintrag einer Ärztin gefunden, die auch ein bisschen von ihren Erfahrungen mit den verschiedenen Kupfer-IUPs erzählt: https://www.frauengesundheit-kiel.de/bl ... deres.html Vielleicht kannst du da für dich noch etwas rausnehmen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 3. April 2019 09:09 
Was das Thema Größe des IUP angeht, kann ich beitragen, dass ich nach der zweiten Schwangerschaft, in der ich Zwillinge in der 40. SSW bekam (meine Gebärmutter war also extrem gedehnt) nach wie vor die kleine Gynefix gelegt bekommen habe. Meine Gebärmutter ist genau so groß wie vor den Kindern...

Ich persönlich würde wohl eher zur Spirale tendieren an Deiner Stelle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 3. April 2019 14:17 
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Kurven-Rätslerin

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Kennst du schon den Thread "Neue Kupferspirale: Intrauterine Ball (IUB)"?

Fuchsdame hat geschrieben:
Der Ball ist mir von der Form her recht symphatisch und scheint von dem Arzt aufgrund seiner positiven Erfahrungen damit gut gelegt zu werden. Allerdings gibt mir das mit dem Druckstellen ein ganz schlechtes Gefühl
Ich hatte den Ball und mir war die Form auch sympathisch - bis ich ihn dann trug. Ich hatte so oft Schmerzen, dass ich ihn nach ca. 8 Monaten habe ziehen lassen. Der Ball ist wirklich klein (hier ein Vergleichsbild: viewtopic.php?p=6871230#p6871230) und tat mir doch so weh, das war echt frustrierend.

Will heissen: Für mich wars nix, ich versteh deine Bedenken... Schade, dass die Kupferkette nicht in Frage kommt!

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 3. April 2019 14:52 
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Kurven-Rätslerin

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Bevor du dir bei dem Arzt eine Spirale legen lässt, würde ich ihn auf jeden Fall nochmal fragen welches Modell er Dir legen würden - am Ende bekommst du das Modell, was schon einmal verrutscht ist. Und nur weil man nicht geboren hat, braucht man kein Mini-Modell. Ich habe die Nova-T in Standardgröße (mittlerweile seit fast eineinhalb Jahre und keine Probleme mit Schmerzen), obwohl ich auch noch nie schwanger war. Zu mir meinte sogar mal ein Arzt, dass ich ja eine ganz besonders kleine Gebärmutter hätte. Die Ärztin, die sie mir dann gelegt hat, war der Meinung, dass sie völlig normal groß sei. Also was das vermessen mit US angeht, scheiden sich wohl auch die Geister...
Ich würde mir an deiner Stelle lieber nochmal eine Spirale legen lassen - ein anderes Modell und/oder eine andere Größe. Ich denke, dass das Risiko des Verrutschens bei dem Ball nicht viel größer oder kleiner ist, als bei einem zweiten Spiralenversuch. Außerdem kann man sich von dem Geld, was so ein Ball kostet, ja fast noch eine Spirale legen lassen, falls sie wieder verrutschen sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 3. April 2019 16:28 
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hat sich gut eingelebt

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Ich hatte auch den Ball und kam damit überhaupt nicht klar, Schmerzen und Blutungen ohne Ende. Laut meiner Gyn (sie hatte ihn nicht gelegt) ist das sogar recht logisch, weil die Gebärmutter wohl eher flach ist und der Ball durch seine Form fast durchgängig an die Wände schabt. *erschrecken* Ich habe mir meinen nach ein paar Wochen wieder ziehen lassen. Vermute sogar fast dass er in ein paar Jahren wieder vom Markt genommen werden wird.

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rather_ripped ist mit Panda, großem Spatz (*08.2018), kleinem Wölfchen (*03.2021), Baby-Floh (*06.2024) und einer grauschnäuzigen Hündin (*2009) endlich zu Hause angekommen. Bild
»Wir müssen durch so viel Dreck und Unsinn tappen, um nach Hause zu kommen! Und wir haben niemand, der uns führt, unser einziger Führer ist das Heimweh.« ― Hermann Hesse


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 4. April 2019 15:42 
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hat sich gut eingelebt

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Erstmal vielen Dank für eure Antworten, Mädels! *zusammen*
Nachdem ich nochmal eine Nacht drüber geschlafen hatte, habe ich mich nun letztendlich für die Kupferspirale entschieden. Die von euch geschilderten Erfahrungen haben mich auch nochmal in meiner Entscheidung bestätigt. Ich habe meine alte Kupferspirale gut vertragen. Dass sie relativ früh verrutscht ist, ist schade aber mit dem Ball kann das genauso passieren und bei der Spirale weiß ich wenigstens schon mal, dass ich sie vertrage. Da ist das Risiko dann nicht so groß, dass ich das Geld zum Fenster rauswerfe, zumal:
Marlena hat geschrieben:
Außerdem kann man sich von dem Geld, was so ein Ball kostet, ja fast noch eine Spirale legen lassen, falls sie wieder verrutschen sollte.


Ich bin mir mittlerweile auch ziemlich sicher, dass ich mir meine neue Spirale bei der Frauenärztin legen lassen werde, bei der ich auch meine alte bekommen habe. Mir ist bei dem anderen Arzt nämlich etwas aufgefallen. Und zwar hat er mir ja erzählt, dass er die Erfahrung gemacht habe, dass Kupferspiralen bei Frauen, die noch nicht geboren haben, öfter verrutschen würden. Mir würde er zwar eine legen, wenn ich darauf bestehe, würde dann aber eine Mini-Spirale wählen. Ich habe mir das Gespräch nochmal durch den Kopf gehen lassen und ich meine, er hätte nicht explizit gesagt, dass ich eine kleine Gebärmutter hätte, sondern dass kinderlose Frauen kleine Gebärmütter hätten und er mir deswegen auch eine kleine Spirale legen würde.
Nun hatte ich vorher allerdings eine Neo-Safe T CU 380, die, wie ich erfahren habe, wohl sogar recht groß sein soll. Wäre meine Gebärmutter wirklich so klein, dann hätte so eine große Spirale doch sicherlich Probleme in Form von Schmerzen gemacht und wäre früher verrutscht. Ich habe meine Spirale aber absolut nicht gemerkt und meine Perioden waren bis auf die allererste auch weitestgehend beschwerdefrei. Verrutscht ist die Spirale "erst" nach ca. eineinhalb Jahren (wobei man hier beachten muss, dass ich über die Hälfte dieser Zeit aufgrund einer hypothalamischen Amenorrhoe keine Mens hatte aber immerhin). Meine Freundin, der von dieser Frauenärztin auch eine Kupferspirale gelegt wurde, hat mir bestätigt, dass bei ihr ausgemessen wurde, also wird das bei mir wohl auch gemacht worden sein (ich kann mich nämlich leider nicht mehr erinnern). Von daher gehe ich davon aus, dass die Ärztin schon die für mich richtige Größe gewählt haben wird und habe deswegen den Verdacht, dass der andere Arzt kinderlosen Frauen prinzipiell immer Mini-Kupferspiralen legt. Das würde auch erklären, wieso da so viele verrutschen und Bess' und Marlenas Erfahrungen:
Bess hat geschrieben:
Was das Thema Größe des IUP angeht, kann ich beitragen, dass ich nach der zweiten Schwangerschaft, in der ich Zwillinge in der 40. SSW bekam (meine Gebärmutter war also extrem gedehnt) nach wie vor die kleine Gynefix gelegt bekommen habe. Meine Gebärmutter ist genau so groß wie vor den Kindern...

Marlena hat geschrieben:
Ich habe die Nova-T in Standardgröße (mittlerweile seit fast eineinhalb Jahre und keine Probleme mit Schmerzen), obwohl ich auch noch nie schwanger war. Zu mir meinte sogar mal ein Arzt, dass ich ja eine ganz besonders kleine Gebärmutter hätte. Die Ärztin, die sie mir dann gelegt hat, war der Meinung, dass sie völlig normal groß sei.

sprechen ja auch dafür, dass Geburten für die Größe der Gebärmutter keinerlei Rolle spielen. Aus diesem Grund habe ich bei dem männlichen Frauenarzt einfach kein gutes Gefühl, was die Kupferspirale angeht, obwohl er über die Gynefix und den IUB sehr gut informiert zu sein scheint. Was mir ebenfalls spanisch vorkommt, ist, dass er die Hormonspirale als unproblematisch bei kinderlosen Frauen betrachtet und da keine erhöhte Verrutschgefahr sieht. War das nicht die Jaydess, die genau die gleiche Form wie eine der Kupferspiralen hat, weil beide vom selben Herrsteller sind? Ja, die Kupferspirale kann die Mens verstärken, während die Hormonspirale die Blutung abschwächt oder sogar ganz verhindert und während der Mens ist die Gefahr, dass eine Spirale verrutscht, am höchsten aber so pauschal kann man das doch wohl trotzdem nicht sagen!
Jedenfalls habe ich für kommenen Montag einen Termin bei der weiblichen Ärztin bekommen und werde sie dann einfach mal fragen, nach welchen Kriterien sie Modell- und Größe der Spirale wählt und welche sie für mich als geeignet erachtet, nachdem die andere verrutscht ist. Daraus werde ich dann ja schließen können, ob alles so gemacht wird, wie es gemacht werden soll.

@Kerstin6481
Tut mir leid, dass es bei dir mit der Kette nicht nochmal funktioniert hat (Warum eigentlich, wenn ich fragen darf?) und du mit den anderen beiden Varianten so schlechte Erfahrungen machen musstest! *trösten* Ich hoffe, du hast jetzt eine Methode für dich gefunden, mit der du zufrieden bist!
Kerstin6481 hat geschrieben:
legen deine Ärzte beide nur während der Periode? Ich hatte 3 Einlagen bei 3 Ärzten und alle mitten im Zyklus. Also wenn es nicht “Vorgabe“ der Ärzte ist geht das schon mitten im Zyklus

Meine Ärzte bevorzugen einfach die Einlage während der Periode, weil es ihrer Meinung nach so schmerzfreier geht, der Muttermund von sich aus geöffnet und weich ist und weil so vor der Einlage am ehesten eine mögliche Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann. Meine erste Spirale habe ich mitten im Zyklus bekommen, weil ich da eine Kondompanne gehabt hatte und sie mir somit als "Spirale danach" gelegt wurde. Das war schon extrem schmerzhaft, vor allem weil es der Ärztin damals erst beim dritten oder vierten Versuch gelungen ist, die Spirale so reinzubekommen, dass sie richtig gesessen hat (Sie hat natürlich jedes Mal eine neue genommen! ;-)). Wenn es während der Mens gemacht wird, lässt sich so was in meiner Hoffnung eher vermeiden, weswegen ich es diesmal auch lieber dann machen möchte.

Duplo hat geschrieben:
Was die ominösen Druckstellen angeht, frage ich mich nicht eher, ob das nicht auch bei einer Spirale der Fall sein kann?

Spiralen liegen wohl nur knapp an ohne zu drücken, wenn sie richtig passen. Der Ball hingegen drückt aber permanent an die Wände der Gebärmutter und hält sich so an seiner Stelle, da er ja auch nirgendwo befestigt ist. Siehe auch die Antwort von rather_ripped:
rather_ripped hat geschrieben:
Laut meiner Gyn (sie hatte ihn nicht gelegt) ist das sogar recht logisch, weil die Gebärmutter wohl eher flach ist und der Ball durch seine Form fast durchgängig an die Wände schabt. *erschrecken*

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 4. April 2019 16:14 
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Beim ersten legen der Kette hat die Ärztin schon gesagt, dass ich sehr festes Gewebe hätte und sie richtig Schwierigkeiten hatte “rein zu kommen“, was sie so noch nie erlebt hätte (was ich auch schmerzhaft feststellen musste). Die Kette hat aber dann ja immerhin über 5 Jahre gehalten. Beim zweiten Versuch sagte der Arzt mehrfach, er käme nicht durch, es hat dann aber doch geklappt, allerdings habe ich die dann halt verloren. Das dritte legen war in Narkose. Die Ärztin sagte mir dann, dass sie überhaupt nicht rein kam. Ich hatte vorher gesagt, dass ich auch über Ball oder Spirale nachdenke und allem gegenüber aufgeschlossen bin. Deshalb hat sie es dann mit dem Ball probiert, der sich eben nicht entfaltet hat und hat mir dann eine Spirale gelegt. Mit der Einführhilfe der Spirale ging es wohl etwas besser als mit der Kette. Aber damit hab ich mich dann doch irgendwie nicht wohl gefühlt. Ich hatte (trotz ausmessen) heftige Blutungen und extreme Krämpfe und auch irgendwie kein vertrauen in die Spirale. Zur Pille zurück wollte ich auch auf keinen Fall und da ich noch nie Kinderwunsch hatte und jetzt 38 werde habe ich mich letzte Woche sterilisieren lassen. Ich kann jetzt also endlich mit dem Thema Verhütung abschließen


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 4. April 2019 17:36 
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Schade, dass es mit dem Kupfer bei dir nicht mehr geklappt hat Kerstin aber wenn du dir bei der Entscheidung über die Sterilisation sicher warst, wird das das Richtige für dich gewesen sein. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 4. April 2019 17:41 
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Fuchsdame hat geschrieben:
Schade, dass es mit dem Kupfer bei dir nicht mehr geklappt hat Kerstin aber wenn du dir bei der Entscheidung über die Sterilisation sicher warst, wird das das Richtige für dich gewesen sein. *sonne*
Ja, ich bin einfach froh, dass das Thema durch ist. Und es würde mich doch sehr wundern, wenn sich jetzt mit Ende 30 auf einmal doch ein Kinderwunsch entwickelt


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 4. April 2019 21:35 
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Kurven-Rätslerin

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Fuchsdame hat geschrieben:
Was mir ebenfalls spanisch vorkommt, ist, dass er die Hormonspirale als unproblematisch bei kinderlosen Frauen betrachtet und da keine erhöhte Verrutschgefahr sieht. War das nicht die Jaydess, die genau die gleiche Form wie eine der Kupferspiralen hat, weil beide vom selben Herrsteller sind?


Ja genau, die sind alle von Jenapharm. Die Jaydess entspricht dabei der Minivariante, die Mirena der Standdardgröße der Nova-T (bzw. Neo-Safe, die ist ein Generikum. )
Ärzte, die die Jaydess anpreisen, sind meiner Meinung nach eh mit Vorsicht zu genießen. Die kostet fast genauso viel wie die Mirena, liegt aber nur 3 statt 5 Jahre. Das heißt, die Pharmafirmen verdienen viel mehr daran und die Ärzte auch, da sie dann häufiger Einlagen machen können.


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 11. April 2019 13:57 
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Marlena hat geschrieben:
Ärzte, die die Jaydess anpreisen, sind meiner Meinung nach eh mit Vorsicht zu genießen.

Naja, angepriesen hat er sie jetzt nicht, sondern lediglich gesagt, dass bei ihr nicht das Problem bestünde, dass sie bei kinderlosen Frauen eher verrutscht. Noch im selben Atemzug hat er dann allerdings hinzugefügt, dass das für mich ja aber irrelevant wäre, weil ich hormonelle Verhütungsmittel ablehne. Das fand ich sogar ziemlich gut, dass er da auf meine Wünsche Rücksicht nimmt und nicht versucht hat, mir etwas aufzuquatschen, das ich auf keinen Fall möchte.
Insgesamt scheint er auch schon sehr von der Kupferverhütung überzeugt zu sein, weil er schon mehrmals deren Vorteil betont hat, dass diese ohne Hormone funktioniert. Das finde ich toll! Wenn ich nur nicht den Verdacht hätte, dass er mir eine unpassende Kupferspirale legen würde...

Der Termin bei meiner anderen Frauenärztin war auch etwas seltsam. Ich hatte ja vorher die Neo-Safe T CU 380 (T-förmig), die nach ca. eineinhalb Jahren verrutscht ist. Nun war ich am Montag bei ihr und nach einem kurzen Gespräch hat sie ohne voriges Ausmessen meiner Gebärmutter so eine Kupferspirale in Hufeisenfom (welches Modell, weiß ich nicht) bestellt. Auf meine Nachfrage meinte sie, dass sie das Ausmessen direkt vorm Legen machen würde. Aber wenn sich dabei herausstellt, dass diese Hufeisenform nicht zu meiner Gebärmutter passt (ich habe gelesen, dass diese Form nur wenigen Frauen passen und die meisten mit einer T-förmigen Spirale besser fahren würden), was dann? Ich glaube, sie hat schon T-förmige Spiralen vorrätig aber wenn sie sofort ausgemessen hätte, hätte sie sich das Risiko, umsonst eine Spirale zu bestellen ja sparen können. Ich bin mir ganz unsicher, ob das so in Ordnung ist und habe ein bisschen Angst, etwas gelegt zu bekommen, das mir nicht passt und es dann wieder nach kurzer Zeit zu verlieren.
Ich habe mit der Ärztin vereinbart, dass ich in der Praxis anrufe, wenn ich meine nächste Mens habe (das wäre planmäßig Ende April bis Anfang Mai) und dann soll gelegt werden. Bin sehr unschlüssig, ob ich den Termin wahrnehmen oder mir lieber nochmal eine Zweitmeinung einholen soll. Ist ja schließlich schon einiges an Geld, was so eine Kupferspirale kostet und da möchte ich mir natürlich sicher sein, dass alles korrekt gemacht wird.
Ich habe mir für Ende April jetzt gleichzeitig mal einen Termin bei Pro Familia zur Anpassung eines Diaphragmas gemacht. Mein Plan (der aber noch nicht wirklich feststeht, weil ich meine Meinung momentan täglich ändere *pfeif*) ist es jetzt erstmal ein Dia als doppelten Boden zu NFP und Kondomen zur Überbrückung zu benutzen und mir in aller Ruhe einen Frauenarzt zu suchen, bei dem ich mir wirklich sicher bin, dass er bezüglich der Kupferspirale genau weiß, was er tut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 11. April 2019 20:46 
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alte Häsin

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Beiträge: 1323
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Also das ausmessen machen sie wirklich direkt vor dem Legen. Dabei geht es dann darum mit einer Sonde die exakte Position in der Gebärmutter für die Spirale zu ermitteln. Die meisten Spiralen gibt es ja nur in ein oder zwei Grössen. Die passen dann von XY - XYZ cm und die Grobe Größe hat deine Ärztin da schon mit Ultraschall gemacht. .
Vor Jahren hatte ich auch mal eine T-förmige Spirale und die ist mir auch verrutscht. Und dann hatte ich erfolgreich fast 5 Jahre bis Dezember 2017 eine Y-förmige liegen. Danach Pille und dann Babywunsch aber jetzt aus gesundheitlichen Gründen doch besser nicht. Also bekomme ich wenn Zyklustechnisch alles passt auch Ende April oder Anfang Mai wieder eine Y-förmige gelegt.

Schau mal hier gibt es eine Übersicht https://tomed.com/produkte/hormonfreie-kupferspiralen/

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Mit Sohnemann (07/01), Töchterchen (01/04) und Engelchen im Herzen
Bild Wieder verkupfert Meine Leben


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 Betreff des Beitrags: Re: Kupferperlenball vs. Kupferspirale - hin- und hergerisse
BeitragVerfasst: 13. April 2019 22:00 
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Danke Dany. *sonne*
Ich habe mir halt sagen lassen, dass es recht unseriös wirken würde, erst ein Modell zu bestellen und dann auszumessen und dass dann die Gefahr bestehen würde, dass sie einfach sagen würde "ja, passt", auch wenn dem vielleicht nicht so ist. Irgendwie habe ich mich davon sehr verunsichern lassen.

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