Hallo Zida, willkommen bei uns
Ich finde es auch immer wieder schön, wenn man sich nicht ganz so alleine fühlt.
Ich bekomme irgendwie immer schnell das Gefühl, dass es doch ganz normal ist, relativ regelmäßig einen ES zu haben und fühle mich dann entsprechend unnormal und so als ob irgendwas mit mir nicht stimmt.
Und dann frage ich mich: Was mache ich falsch? Gehe ich schlecht mit meinem Körper um? Oder aus welchem anderen Grund kann mein Körper das nicht, was für viele so selbstverständlich scheint?
Ich probiere es mittlerweile so zu sehen: Jeder Körper hat seine Schwachstellen. Während eine Frau stark fehlsichtig ist, hat die andere starke Regelschmerzen, andere haben wiederum ihr Leben lang mit unreiner Haut zu kämpfen, manche haben ein sehr empfindliches Verdauungssystem, manche sind dick ohne besonders viel zu essen und mein Körper hat halt einfach Probleme einen ES zu produzieren ohne dass es dafür eine ersichtlichen Grund gibt.
Mit dieser Sichtweise kann ich mich relativ gut anfreunden.
Aber manchmal hab ich dann doch wieder so Phasen, wo ich wieder mit mir hadere und mich irgendwie sogar weniger weiblich, weniger als Frau fühle

. Ich weiß, dass das bescheuert ist. Aber gerade wenn man viel in einer Community wie dieser unterwegs ist und sich sehr stark mit dem
Thema Zyklus identifiziert, misst man dem Thema manchmal zu viel Bedeutung zu.
Wie geht ihr mit solchen Gefühlen um?