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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. Juni 2017 13:07 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
Wohnort: moon
NFP seit: 11 2004
Von spanischen und italienischen Bekannten habe ich gehört, dass dort früher die Erziehung ebenfalls ähnlich war zu der von Johanna Haarer. Das scheint kein deutsches Phänomen gewesen zu sein.

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Seit 11 2004 im ca. 225. Zyklus Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. Juni 2017 13:15 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
Auf S. 165 aus der 1938er Ausgabe steht:

Zitat:
Das Kind wird gefüttert, gebadet und trockengelegt, im übrigen aber vollkommen in Ruhe gelassen


Das liest sich doch erstaunlich ähnlich. Die Stelle mit der Lunge und dem Schreien lassen finde ich gerade nicht..

Nein, das haben wir ja glaube ich schon vorher hier diskutiert, oder in einem anderen Faden? *kopfkratz* Ich stolpere nur gerade über die exakt gleiche Wortwahl...

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"Und wenn du friedlich gegen die Gewalt nicht ankommen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz" Danger Dan


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 14. Juni 2017 03:42 
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Inventar

Registriert: 6. Mai 2007 04:20
Beiträge: 2410
Wohnort: keinen viertel Tag mehr voraus
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Danke für die Links zur Doku und auch zu den Artikeln.
Die Doku hat mir sehr zugesetzt, weil meine Eltern genau aus der Generation der Gertrud stammen und sie sich zwar bewusst versucht haben von den rüden Methoden abzuwenden, aber so viele Muster leider doch nicht überwinden konnten oder gar nicht erst erkannt haben. Nicht dass mir das nicht schon länger klar wäre, aber wenn jemand das so direkt ausspricht, ist es nochmal ganz anderer Tobak.

Dass es kein ausschließlich faschistisches Problem war, war mir allerdings schon länger klar.
Meine Mutter war das 4. Kind in der Familie und die drei zuvor eine halbe Generation älter. Mag sein, dass die eine oder andere Erziehungsmethode nochmal neu faschistisch aufgeladen wurde, aber sie waren bei meinen Großeltern sicher vorher schon aktuell. :-(
Wobei mich das gerade auf den Gedanken bringt, mich mal bei meinen Cousins zu erkundigen, wie die das empfunden haben. *kopfkratz*

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Heute hier, morgen dort... (Hannes Wader)


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 14. Juni 2017 08:28 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 21. Juli 2009 10:13
Beiträge: 664
Das ist ja ein spannendes und ziemlich trauriges Thema. Weiß jemand wie die Kindererziehung vor der viktorianischen Zeit war?

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Theodora Hormonfrei seit 03/08 seitdem NFP
mit miniTheo 05/10 und theolino 03/21 und ★☆★☆ im Herzen


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 14. Juni 2017 09:57 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
Wie gesagt, ich weiß, dass es ein europaweites Phänomen war, bzw. Wahrscheinlich auch in den USA nicht fremd. Was mich erstaunt, ist die nahezu wortwlrtliche Übersetzung aus dem Buch von 1916 durch Johanna Haarer ohne Kennzeichnung bzw. Verweis auf die englische Literatur. An einen Zufall glaube ich dabei nicht. Dazu ist der Text zu nah am Ursprungstext und sogar der Titel des Buches in nahezu identisch. Johanna Haarer verweist in ihrem Buch darauf, dass es Großmüttern und Tanten als unnötig harter Erziehungsstil erscheinen mag, aber dass der Erfolg dieser Erziehung ihr recht geben würden. Außerdem lernen Säuglinge durch das Schreien lassen in der Nacht schnell (mitunter innerhalb einer Nacht) das Durchschlafen, was wichtig für die stillende Mutter sei und dem Säugling nicht schaden würde. Dem entnehme ich schon, dass es in Deutschland im Nationalsozialismus extremer war als davor. Ist aber von mir reine Interpretation der Aussage Johanna Haarers in ihrem Buch. *nixweiss*

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 12. September 2018 18:04 
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wohnt hier

Registriert: 22. September 2005 22:05
Beiträge: 1700
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Aktuell gibt es einen Artikel in der Zeit zum Thema wie sich auch heute noch die Spätfolgen der damaligen Erziehung zeigen
https://www.zeit.de/wissen/geschichte/2 ... olf-hitler

Besonders gut gefällt mir ja die Einordnung von "Jedes Kind kann schlafen lernen" in dem Zusammenhang

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Bröckchen ('14), Mullemaus ('19) und *


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. September 2018 04:30 
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Inventar

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Beiträge: 2410
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Danke Rekan.
Sehr aufschlussreich und bestätigt meine Annahmen bzgl. meiner frühen Kindheit.
Und wie es mich gruselt, wenn ich meine Beziehung zu meinen Kindern aus diesem Blickwinkel beleuchte *erschrecken* *wein*

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Heute hier, morgen dort... (Hannes Wader)


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. September 2018 07:40 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 21. Juli 2009 10:13
Beiträge: 664
Das ist ein trauriges Thema und gleichzeitig ziemlich spannend. Ich wünsche mir breit gestreute sachliche Informationen, so dass viele Eltern ermuntert werden es anders zu tun. Ich vermute dass die Schlagworte Nazi Erziehung ziemlich abschreckende Wirkung haben und dann vielleicht doch ein paar mehr Eltern bereit sind den Erziehungsstil, va der eigenen Eltern zu hinterfragen.

Sibiria *freunde*

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. September 2018 08:02 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Februar 2013 09:24
Beiträge: 270
Wohnort: Maushausen
NFP seit: 02/13
Ich finde das auch erschreckend erhellend, was die Beziehungen meiner Eltern zu mir bzw. meinen Geschwistern angeht. Und wie unterschiedliche wir jeweils mit unseren Kindern umgehen … :-(

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Ich glaube nicht, dass derselbe Gott, der uns Sinne, Vernunft und Verstand gab, uns ihren Gebrauch verbieten wollte. [Galileo Galilei]

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. September 2018 09:11 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
In der DDR(wo ich aufgewachsen bin) gab es, wenn ich da richtig informiert bin, das Harer Buch nicht mehr. Als ich 1987 schwanger wurde, gaben mir meine Eltern aber ein Buch, was sie gehabt hatten, als mein Bruder und ich klein war. Es hieß "das Kind" und war ähnlich aufgebaut. Ich erinnere mich noch, wie ich das damals mit Entsetzen gelesen habe und auch Lichtblicke hatte, wie mit mir als Baby umgegangen wurde. Meine Oma betreute mich viel als Baby(meine MUtter ging nach 8 Wochen wieder auf Arbeit) und Kleinkind. Oma war 1900 geboren und hatte damals viel bei der Betreuung der eigenen Geschwister mitgeholfen. Sie hatte auch später ihre eigenen Kinder mit im eigenen Bett gehabt zumindest das erste Jahr, und auch lange gestillt. Die Harer scheint da an ihr vorbeigegangen zu sein. Sie wohnte mit bei uns im Haus und ich durfte auch nachts zu ihr ins Bett(was meine Eltern nicht in Ordnung fanden, aber auch nicht unterbanden, denn ich weinte wohl nachts sehr lange und laut(und deswegen früh im eigenen Zimmer). Meine Mutter hatte damals viel Streit mit meiner Oma gehabt, weil Oma mich angeblich ständig verwöhnte. Laut meiner Mutter hatte meine Oma rückständige Erziehungsansichten.
In der"sozialistischen" DDR war es genauso wie im Nazi Regime erwünscht, dass Kinder funktionierten, und sich einer Ideologie unterordnen, sie wurden in der Regel schon sehr früh in die Krippe gegeben und dort wurde auch darauf geachtet, dass sie sich gut ins Kollektiv einfügten. Meine Mutter studierte damals auch Unterstufenlehrer(entspricht Grundschullehrer) und die Idee dort war, dass die Kinder praktisch wie ein weißes Blatt zur Welt kommen und dann durch Erziehung und Beeinflussung erst ihren Charakter ausbilden. Ich war allerdings nicht krippengeeignet, versucht hatte man das mit einem Jahr, denn ich war andauernd krank, als ich dort war, verlernte mein Sprechen und Laufen wieder und bekam Tics. Da war zum Glück meine Oma, die damals schon Rentnerin war, zur Betreuung für mich da.
Danke Oma :verliebt: .
Gegen Ende der DDR gab es dann recht progressive Literatur, wo Stillen nach Bedarf und Tragen im Tragetuch auch beschrieben wurden.

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 13. September 2018 09:58 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 26. Februar 2013 09:24
Beiträge: 270
Wohnort: Maushausen
NFP seit: 02/13
Ich weiß leider nicht (mehr) welche Bücher bei meinen Eltern im Regal standen - aber es gab sie, ich habe als Kind mal reingeschmökert und fand das auch ziemlich gruselig.
Meine Mutter erzählt von "geplanten Geburten" ("kommen Sie mal am Freitag, weil am Wochenende hat der Chef frei"), dass ich selbstverständlich im Säuglingszimmer war und nur alle paar Stunden zum Stillen gebracht wurde und sie mich zum ersten Mal nach 7 (oder 10?) Tagen nackig sah, als sie mich zu Hause zum ersten Mal wickeln wollte … Wiegeprobe vor und nach dem Stillen, dann musste selbstverständlich zugefüttert werden und damit ich nachts gut schlief, bekam ich abends "sämige, sättigende Süßmilch" (ein Infoblatt gab/gibt es noch). Wen wunderts, dass das Stillen nach drei Monaten irgendwie nicht mehr klappte?
Dazu ein Hygienewahn, der auch Kontakte mit anderen Familienmitgliedern unterband: Mein Papa durfte mich im Krankenhaus nur durch die Scheibe sehen (Besuchszeit war eine Stunde pro Tag - natürlich außerhalb der Stillzeiten!), die Verwandtschaft durfte mich auch zu Hause anfangs nur aus mehreren Metern Entfernung begutachten. Schnuller und Fläschchen wurden im Chemiebad sterilisiert … kein Wunder, dass mein Immunsystem ständig Alarm schreit und meine Allergien jedes Anamneseblatt sprengen.
Wie das mit dem Schlafen gehandhabt wurde, weiß ich nicht - ich vermute anfangs bei meinen Eltern im Schlafzimmer.

Jedenfalls sind (negative) Emotionen bei meinen Eltern total verpönt, gelobt wurde in den seltensten Fällen - bestenfalls anderen gegenüber der Stolz über die gelungenen Kinder geäußert (ja, wir haben prima funktioniert - das wurde auch erwartet und mit Strenge eingefordert). Prügel gab es nicht - aber der Klaps auf die Finger oder den Po war üblich. Und ich weiß noch genau, dass ich das im Altern von 11, 12 Jahren nicht schmerzhaft aber äußerst demütigend fand.
Durchschaut (und als "falsch" wahrgenommen) habe ich das erst, als ich in der ersten Schwangerschaft eine Fehlgeburt hatte - und meine Eltern dies völlig empathiebefreit zur Kenntnis nahmen. Mein Gott, es wäre ihr erstes Enkelkind geworden … kein Trost, keine Umarmung - nix. Ich bin in ein absolutes Loch gefallen - zwei (ältere) Kolleginnen und meine Schwiegermutter haben mich liebevoll aufgefangen. Und da hat es "klick" gemacht.

Seither schaue ich sehr kritisch auf meine Eltern - sehe inzwischen aber auch, dass sie vermutlich ein Produkt ihrer Zeit und Lebensumstände sind. Und inzwischen komme ich nicht von jedem Besuch bei meinen Eltern als "emotionales Wrack zurück". Erschreckend finde ich, dass meine Geschwister ihre Kinder ganz im Sinne der Großeltern erziehen - oder diese noch zu wenig streng finden. So viel dazu, dass der Fluch dieser "Erziehungsideen" bis heute nachwirkt.

Erschreckt hat mich auch die Aussage, dass wir unter Stress in diese Muster zurückfallen - und musste feststellen, dass auch ich, als ich vor Schlafmangel nicht aus und ein wusste, versucht habe, mein Kind zum Schlafen zu zwingen ("Jedes Kind kann schlafen lernen" lässt grüßen - wenn Ratgeber sich so toll verkaufen, können sie ja nicht schlecht sein).
Es ist - zum Glück - bei einem kurzen Versuch geblieben - lieber ein Zombie, als ein gebrochenes Mama-Herz und ein völlig verzweifeltes Kind.
Ein gewisses Schuldgefühl ob dieser Verzweiflungstat ist gegenüber dem großen Kind geblieben.
(Meine Pekip-Leiterin hat das Buch zwar verdammt, aber trotz Ausbildung als Famlienberaterin keinerlei Hilfestellung/Alternativen geboten. Wofür ich ihr heute noch böse bin.)

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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer - Interview ihrer Tochter
BeitragVerfasst: 18. Januar 2019 11:45 
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Kurven-Rätslerin

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Wohnort: Norddeutschland
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Hallo,

mein Browser hat mir gerade einen sehr interessanten Artikel über die Auswirkungen von Johanna Haarers Erziehungsratgeber vorgeschlagen:
https://www.spektrum.de/news/paedagogik ... ng/1555862

Es geht darum, wie Kinder, die zur Bindungsunfähigkeit erzogen wurden, verschiedene Ereignisse in ihrem Leben empfinden. Ein sehr lesenswerter Artikel.

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mit Mr. Wortkarg (2009) und Mr. Plappermaul (2013)


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer oder: Erziehung im Wandel der Zeit
BeitragVerfasst: 18. Januar 2019 11:59 
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Moderatorin

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NFP seit: Oktober 2008
Ich hab den Faden jetzt endlich mal umbenannt und allgemeiner formuliert (Haarer habe ich wegen der Suchfunktion im Titel gelassen).

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer oder: Erziehung im Wandel der Zeit
BeitragVerfasst: 18. Januar 2019 15:28 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 4. Januar 2014 23:54
Beiträge: 61
NFP seit: Mitte 2012 mit Unterbrechung
interessanter Artikel. Aber ich möchte Grossmann im letzten Absatz widersprechen. man weiß inzwischen, dass sich Bindungsmodelle im kompletten Verlauf des Lebens noch verändern. in der Kindheit werden sie geprägt, es ist aber möglich, eine sichere Bindung im Verlauf zu erwerben.
Zudem weiß man auch, dass die neuronalen und genetischen Veränderungen durch (Bindungs-)Trauma durch gewisse Erfahrungen zum Teil reversibel sind.

Keine Zeit für Quellen gerade, aber ich reiche gerne nach.

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Zebri mit den Krawallknuffis (01/15 + 02/17)

Um sich ablösen zu können, ist es wichtig, sich von der Fantasie zu lösen, angenommen werden zu wollen, wie man nicht angenommen worden ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Johanna Haarer oder: Erziehung im Wandel der Zeit
BeitragVerfasst: 18. Januar 2019 15:48 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 1. Oktober 2008 12:53
Beiträge: 1197
Wohnort: Da wo immer schlechtes Wetter ist
NFP seit: Oktober 2008
Zebri, Danke immer wieder für deinen fachlichen Input!

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Glückliche Königin in Männer WG mit Männlein 10/14, Wombat 09/17 und Zimtstern 12/19


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