Zum Thema warum es nicht bekannter ist, würd ich auch sagen:

Wann fangen die meisten Mädels denn an zu verhüten? Genau, als Teenager... und nun stelle man sich vor, man drückt einem Teenager ein Thermometer in die Hand zur "Verhütung".
Die meisten Eltern sind doch darauf bedacht, dass ihre Kinder möglichst nicht mit 15 schon "trächtig" sind - und Kondome eintrichtern reicht auch nicht immer, denn was, wenn man gerade keins dabei hat und es im jugendlichen Leichtsinn nicht für nötig hält? Wie verbreitet sind denn Irrglauben wie "beim ersten Mal kann man nicht schwanger werden" und co? Oder Parties, bei denen man seine Alkoholgrenzen testet und hinterher irgendwo aufwacht und nicht mehr weiss, wie man da hingekommen ist?
Da ist man doch nur froh über jedes Mittelchen, was Töchterleins Fruchtbarkeit ausschaltet, bis sie alt und reif genug ist, damit wirklich umgehen zu können. Also gibts die Pille, und die Gemüter sind beruhigt. Und wer einmal mit der Pille anfängt und sich an deren Bequemlichkeit gewöhnt - nur einmal am Tag ein Pillchen schlucken und schon kann man "brainless sex" haben wann immer man will - wer schaut sich da schon nach Alternativen um, ausser er wird (durch Nebenwirkungen o.Ä.) dazu gezwungen? Wennschon, dann wird doch eher nach Alternativen geschaut, bei denen man noch weniger Verantwortung trägt - Stichwort Implanon, Mirena, Nuvaring... da kann man Durchfall und Kotzerei haben und ist immernoch sicher geschützt.
Wen wundert es, dass da nie jemand nach NFP fragt?