Bei mir waren es denke ich mehrere Punkte die zusammenkamen und dann ganz kurzfristig den Entschluss ausgelöst haben.
1) Nebenwirkungen:
Ich war eigentlich immer zufrieden mit der Pille, habe erst die normale Mikropille gehabt und dann nach knapp 2 Jahren Pause glaube ich nochmal für ca. 7 Jahre bis zuletzt aufgrund erhöhtem Thromboserisiko nur noch die Minipille (Jubrele). Dann hatte ich vor einigen Wochen plötzlich 3 Blutungen innerhalb von 4 Wochen (noch dazu wo ich durch die durchgängige Einnahme der Minipille zuvor kaum Blutungen hatte, und selbst andernfalls wäre das extrem) und krasse Schmerzen auf Höhe des rechten Eierstocks (ohne Pille würde ich es als Mittelschmerz bezeichnen). Meine FÄ meinte nach der ohnehin anstehenden Vorsorgeuntersuchung, dass alles in Ordnung sei und Blutungen auch mal durch Stress ausgelöst werden können. Da hatte ich gerade die zweite innerhalb 3 Wochen hinter mir. Und ein paar Tage drauf kam auch wieder die nächste - ohne dass ich Stress hatte.
Also recherchierte ich, weil ich dachte es könne auch von der Pille kommen und fand heraus, dass auch meine häufigen Kopfschmerzen (teilweise starke Migräne) und mein starkes Schwitzen von der Pille kommen können.
In dem Zuge bin ich auf NFP aufmerksam geworden und habe mich intensiver damit beschäftigt, was zu Grund 2 fürs Absetzen führte.
2) Wollte was anderes probieren:
Nach dem Einlesen in NFP, stellte ich fest, wie wenig ich doch tatsächlich über meinen Körper weiß und wie interessant es ist, die Symptome deuten zu können. Und da
3) derzeit kein akuter Verhütungsbedarf besteht, kann ich mich in der Anfangszeit ohne mich verrückt zu machen einfinden.
Sorry, ist bisschen lang geworden
