Hallo Kezia,
ich denke, eine der schwierigsten Sachen mit dem Schleim ist zu akzeptieren, dass keiner da ist, wenn man keinen sieht (mal abgesehen von wegrinnenden, wässrigen Schleim, aber der ist dann nicht zu "überfühlen"). Am liebsten wäre uns vermutlich jedes Mal ein riesiger Batzen Schleim, der sich eindeutig identifizieren lässt, und wenn man den nicht gefunden hat, kann man sich schnell einreden, dass man bestimmt was übersehen hat. Die Abwesenheit von etwas ist einfach schlecht zu beweisen!
Ich mache es mir selbst inzwischen sehr einfach: Ich schaue nur noch auf dem Toilettenpapier, ignoriere den Slip und fühle nie mehr mit dem Finger am SE. Das klappt für mich und mein Schleimmuster wunderbar.
Sofern Du S+ hat, ist es für den Umschwung zum ES ziemlich egal, ob an anderen Tagen S, f oder "nichts" steht! Wenn Du am Finger nichts siehst und im Moment noch nicht so recht zwischen "nichts" und "feucht" unterscheiden kannst, dann nimm das bessere, das wäre f, egal, wie viele Tage/Wochen hintereinander das auftritt. Wichtig ist die Abgrenzung zu Deinem besten Schleim, und die erkennst Du. Mach es Dir nicht schwerer als es ist
Von der Berücksichtigung des Schleims im Slip halte ich nicht viel, aber wenn schon, dann solltest Du es konsequent machen: Dann gäbe es halt fast immer ein S und bei zusätzlichem rinnendem Gefühl ein S+. Und der Umschwung wird vermutlich gleich sein.
Lediglich für den Zyklusanfang ist es wichtig, ob Du tatsächlich ohne sichtbaren Schleim auch "trocken" oder "nichts" fühlst. Hier kannst Du aber immer auf Nummer Sicher gehen und f für "feucht" eintragen und fruchtbar annehmen, oder sichtbaren Schleim im Slip auf jeden Fall als Fruchtbarkeitszeichen werten. Wirklich interessant wird das eh erst in einigen Zyklen und der Minus-8-Regel, bis dahin kannst Du das bestimmt gut unterscheiden.
Viele Grüße
Lola