ihr lieben,
es lässt mir keine ruhe und so habe ich mal rumgerechnet und gegoogled (ich weiß, das sollte man nicht). ich weiß, am ende wird die zeit zeigen, was sache ist....aber 14 tage warten (bzw jetzt noch 10) ist wirklich hart nach dem ganzen hin und her...ich kann einfach nicht abschalten.
daher doch die frage: gibt es sowas wie einen 2. sehr viel späteren eisprung doch? laut nfp regeln natürlich nicht, sonst wäre auf dienmethode kein verlass zwecks verhütung. die temperatur und den ZS hab ich ja mit umschwung beobachtet ende dez. der temperaturanstieg zeigt ja den progesteronanstieg und dieser wiederum verhindert weitere eisprünge. aaaaber man sagt ja auch das bei manchen das ei erst nach ehM springt, da steigt ja auch die tempi und erst dann springt es. daher wartet man ja mehrere tage der hochlage sowie die ZS auswertung als 2. anzeichen ab mit der freigabe.
aber somit ist es ja im umkehrschluss auch möglich, dass das progesteron schon ansteigt ohne, dass das ei schon gsprungen ist. und bei ovus gibt es auch mädels die mehrere anläufe haben. ich hatte am 23.12. einen nahezu positiven ovu, am 24. war er blütenweiß, am 25. dann fett positiv (immer gleiche bedingungen). und danach hab ich nicht mehr getestet. es war mein erster ovu-zyklus. kann es sein, dass es bei mir einen falschen oder zumindest mehrere LH- und progesteronanstieg(e) gab und es daher erst später einen ES gab, den ich dann als solchen gar nicht mehr wahrgenommen habe, weil für mich ja alles auf fertiger auswertung stand?
zudem hatte ich einige umgebungswechsel ende dez. (die stören normalerweise nicht, sind sonst aber auch nicht so oft und so dicht aneinander gereiht) und den ersten möpf zyklus, wobei möpf ja auch "progesteronartig" wirkt. könnte das alternativ sein das beides meine temperatur so durcheinander gebracht hat,d ass ich schlichtweg völlig falsch ausgewertet hab unwissentlich? die kurve war ja auch ziemlich zackelig vor der ehM und dann auch in der hochlage ja einige ausreißer nach oben und nach unten, sodass ich ausnahmeregel nehmen musste usw..
ich hatte auch nach abgeschlossener tempi- und schleimauswertung die ganze zeit noch ZS der qualität S und später sogar nochmal S+. normalerweise ist das nicht so (in zyklus #2 war das bzgl S auch so, aber die zyklen davor (auch wenn ich da noch kein nfp gemacht/hier dokumentiert habe) war das nie so. da hab ich den ZS schon beobachtet und aufgeschrieben. da wars nach 2-3 tagen s+ dann immer erst kurz s, dann f, dann nichts, dann periode, so wie in zyklus #1 im kurvenreich). ich weiß, dass das nach abgeschlossener schleim- und tempiauswertung nichts zählt normalerweise wie der ZS dann so ist. aber war ich wie gesagt vielleicht noch gar nicht fertig ausgewertet?
kann ich wirklich TOTAL daneben gehauen haben bei der auswertung? ich wüsste dann beim besten willen nicht, wo die alternative hilfslinie hingehört. aber so rein theoretisch gibt es für jedes anzeichen, was den ES auf ca. 26./27.12. legen würde, auch gegenargumente. laut nfp-regeln kann ich aber glaube ich keinen auswertungsfehler erkennen. bloß hält sich die natur so unbedingt immer an regeln?
fakt ist, dass ich zuletzt in der nacht vom 5. auf den 6.1. sex hatte.
theorie 1: mein ES war per se erst viel später. die auswertung war warum auch immer regelkonform schon ende dez. möglich, obwohl es erst später zum ES kam. die ss ist viel jünger als gedacht. dann wäre die blutung die ich hatte grob 14 tage später gewesen, somit ca. zur zeit der periode. das ist nicht der normale weg, aber schon gar nicht mehr so super ungewöhnlich (auch wenn diese blutungen dann normalerweise geringer und kürzer ausfallen. sie war ja auch bei mir dennoch unter periodenstark). nehmen wir - rein theoretisch - an, dass ich wirklich dann erst ES hatte in der zeit und befruchtet wurde. dann war ich am donnerstag maximal bei 6+0 oder vielleicht sogar noch jüngerer ssw. und dann sind 5 mm fruchthöhle (hier mal eine mögliche quelle, hab aber mehrere tabellen gecheckt:
http://www.bluni.de/index.php/a/schwanger_bio_chd) ohne sichtbaren embryo/ herzschlag noch komplett ok. allerdings erklärt sich dann nicht wieso das hCG erst auf 521 stieg, dann auf 391 fiel, dann wieder auf 561 stieg innerhalb von einer woche alles. und wieso der 25er sst an 13.1. schon positiv war, das wäre dann ja arg früh.
theorie 2: es gab wider besseren wissens einen 2. ES. ich bin in einem zyklus 2x (parallel bzw leicht zeitversetzt) schwanger geworden und das erste hat eben nicht gehalten. das erklärt den positiven sst am 13.1. sowie das erst steigende (für damalige ssw komplett im bereich liegende), dann sinkende hCG und auch noch die blutung sowie sich abbauende gms. normalerweise endet hier die ss. aber das rein theoretische zweite befruchtete ei hats geschafft. so erklärt sich das trotzdem wieder steigende hCG (561 am 29.1. würde dann ja anfang ssw 6 entsprechen, mögliche werte hier:
http://www.mamawissen.de/hcg-wert/) und die nun erst auftauchende fruchthülle von 5mm. diese zweite schwangerschaft ist dann natürlich jünger als die erste und wäre alles im rahmen entwickelt, hätte dann nur eben für viel trouble gesorgt.
theorie 3: die ss ist beim ES ende dez entstanden und nicht zeitgerecht entwickelt. es bleibt abzuwarten ob alles aufgeholt werden kann und sich am 22. ein kleiner embryo mit herzschlag zeigt, der dann hoffentlich zeitgerecht entwickelt ist und uns nur eine streich gespielt hat.
theorie 4: es sind doch nur die aktiven reste, die die fruchthöhle wachsen lassen sodass es später doch noch ein "endgültiger" abort/ eine ausschabung wird. hierzu habe ich online nichts finden können, dass diese reste derartiges bewirken und auch meine gyn hätte mich darauf sicher hingewiesen, dass es von den resten kommt, wenn das eine normale konsequenz des nicht-ausschabens wäre. sie war ja schon pro ausschabung, das hätte ihr ja in die hände gespielt.
theorie 5: es ist eine pseudofruchthöhle mit windei oder ss außerhalb der gebärmutter, obwohl ich keine beschwerden habe und auch der US dahingehend unauffällig war bisher. der verlauf wäre nicht typisch, aber auch möglich. auch hier aber nochmal das argument, dass meine gyn mich darauf sicher hingewiesen hätte, wenn diese möglichkeit bestünde bzw. wahrscheinlich für sie wäre.
so weit meine gedanken zu dem thema, die ich einfach mal los werden musste. theorie 1-3 sind natürlich irgendwie die hoffnung auf den letzten strohhalm, an den man sich in dem glauben klammert, dass doch noch alles gut werden kann. ich weiß so richtig beantworten kann das hier vermutlich keiner, wo es letztendlich drauf hinausläuft. ich MUSS abwarten, solange ich keine symptome bekomme. aber das hier ist auch so ein bisschen tagebuch für mich geworden, um meine gedanken loszuwerden.