Hallo ihr Lieben,
ich bin Ende Dezember trotz PCOS im 1. ÜZ schwanger geworden (positiver Ovu am 25.12. abends, am 26. und 27. hatten wir GV, ehM war 28.12. morgen).
Am 13.1. waren 2 SST (25er) positiv, beim Gyn am 16.1. auch nochmal Urintest positiv, im US damals leider noch nichts außer hoch aufgebauter Schleimhaut und Gelbkörper zu sehen (wobei das ja auch noch recht früh war, wie sie sagte). So blieb es nun aber auch über die letzten Tage, also es gab nie eine Fruchthöhle, Herzschlag o.ä. zu sehen.
Ich habe nun leider seit dem 23.01. Blutungen bzw. sind sie seit vorgestern in Schmierblutungen übergegangen. Die Schleimhaut war noch auf 7mm gestern im US, das hcG schwankt (Di 521, Do 391, gestern 561). Die Gyn sagt es sind so wie es aussieht noch aktive Reste in der Gebärmutter, daher das hcG nochmal hochgegangen, eine intakte SS ist aber leider vollkommen ausgeschlossen und eine ELSS o.ä. hält sie für enorm abwegig. Sie hat mich für die Anzeichen sensibilisiert falls es sich doch noch einstellt, US war darauf bezogen aber unauffällig und auch das hcG wäre dann wohl viel höher bei SSW6+5. Ich soll also auf mich achten, aber es wäre schon sehr exotisch wenn das jetzt noch als ELSS rauskäme.
Ob die FG weiterhin natürlich abgeht ist fraglich, da die Schleimhaut eben noch 7mm misst obwohl ich schon so lange blute und schleime (sorry!). Ob noch eine Ausschabung erfolgen muss kann aber zum Glück derzeit noch abgewartet werden auf meinen Wunsch hin, da ich ansonsten beschwerdefrei bin und es lieber "alles natürlich" gehen lassen würde wenn möglich.
Nun habe ich einige Fragen:
1. Ich finde einen Eingriff AS nicht so toll, allerdings würde sich dann das hcG ja schnell abbauen und wir könnten weiter am WuKi basteln. Die Gyn stellt es mir frei, solange ich beschwerdefrei bin und sich "noch was tut" da unten. (Wenns Stillstand gibt und noch was verbleibt vom Material hat sie gesagt sollte es auf jeden Fall ausgeschabt werden.) Ich soll in 1 Woche zur Kontrolle mit US und hcG kommen oder einfach selbstständig wenn ich die AS doch will ins KKH gehen, Überweisung macht sie mir pro forma fertig. Hat jemand Erfahrungen mit Ausschabung oder ohne Ausschabung was besser lief?
2. Wie sieht es danach mit NFP aus? Was ist der erste Zyklustag ohne AS? Was ist der erste Zyklustag mit AS? Oder macht Tempi messen erst wieder Sinn, wenn das hcG abgebaut ist?
3. Ich hatte ab dem Dezemberzyklus (Beginn 03.12.) mit MöPf angefangen, da meine Hochlage 10-12 Tage betrug und die Zykluslänge sehr schwankte (zwischen 33 und 45 Tagen war "normal", es war aber auch mal 27 oder 56 Tage dabei). Was mit meiner Gyn auch so abgesprochen, dass ich es ruhig probieren kann, da ich die Pille schon so lang nicht mehr nehme und es sich ja einfach nicht einpendelt von alleine. Kann es sein, dass der MöPf den ich seit dem Zyklus genommen hatte Schuld an dem Abruch war? Die Ärztin sagt eigtl braucht er 3 Monate zum wirken, aber ich hatte anfangs richtig krasse Anzeichen bzgl Übelkeit, Brüste usw. (was ich sonst so nie von mir kenne als PMS oder so) und sobald ich am 13. den positiven Test hatte, hab ich MöPf wie vorgeschrieben abgesetzt und direkt die Tage danach wurden auch die SS Anzeichen weniger. Sie hat das gestern eigtl ausgeschlossen bzw gesagt PCOS, MöPf, ... alles Spekulationen. Fakt wäre ohne Herzschlag würde sie aber auch bei einer neuen SS keine Hormone zugeben o.ä. pro forma.
4. Ich hatte vor meinem ES im Dezember komplette 7 Tage ein Temperatur Zick-Zack ohne erkennbare Störwerte: Täglicher Wechsel zwischen 36.1 und 36,4 °C, dann ehM war 36,45, 2. Wert war unter Hilfslinie und 3.+4. Wert dann bei 36,6°C, sodass diese Kurve mit der Ausnahmeregel noch auszuwerten war, aber das Zick-Zack natürlich schon sehr verwirrt hat davor. Weiß jemand woran sowas liegen kann und kann es sein, dass der MöPf ,den ich seit dem Zyklus genommen hatte Schuld war? Die Ärztin sagt eben eigtl braucht er 3 Monate zum wirken, aber ich hatte noch nie sone superzackige Kurve, sonen unklare Hochlagebeginn, bin direkt SS geworden und dann eben wie unter 3. geschildert das mit den SS Anzeichen.
5. Sollte ich den MöPf lieber weglassen beim nächsten Versuch und nur Folsäure nehmen weiterhin (auch noch solange ich noch nicht fertig mit der FG bin?) und dann gucken ob es trotzdem klappt? oder kann das ein ganz doofer Zufall gewesen sein?
6. Ich hatte am 21.1. leider einen kleinen Eingriff im KKH (Abszessspaltung "da unten" unter lokaler Betäubung). Anschließend Kamillesitzbäder und Cefuroxim 500mg als Therapie, was laut meiner Gyn auch ok so war vom KKH. Es tat trotz angeblicher Betäubung soooo unfassbar weh, ich habe geschrien und geheult vor Schmerzen und ein paar mal richtig krass zusammengezuckt. Stress pur. Zudem hatte ich die Woche superviel Stress im Büro und wir hatten kurz davor (18.1.) einen Wasserschaden und unser Vermieter kümmert sich (bis heute) nicht darum. Ihr könnt euch vorstellen wie gestresst und sauer ich war. Kann dieser Stress von dem Vermieter-Ärger, Büro und Eingriff beim Abszess auch die Entwicklung behindert haben und zu der FG geführt haben, die dann ja am 23.1. mit der Blutung anfing? Ich weiß eine FG kann 100.000 Gründe haben, aber ich bin auch jemand der sich bei sowas wie dem Wasserschaden schnell rein steigert und super doll aufregt, wenn dann nichts passiert 8da wir dauernd Ärger mit der Wohnung haben, aber erst zum Jahresende in unser Haus ziehen können). Gibt es etwas, was ich bei erneuter SS als "Beruhigungsmittel" nehmen könnte, um Angst vor einer erneuten FG zu mindern oder wenn nochmal sowas wie der Wasserschaden ist was mich auf die Palme bringt und Bürostress (der ist hier an der Tagesordnung) nicht gleich wieder so unter die Decke zu gehen und den Stress zu vermeiden für den kleinen Krümel, der sich hoffentlich bald zu uns gesellt? "Entspann dich, tus für dein Baby,..:" usw. funktioniert nicht. Hab ich ja gemerkt die letzten 2 Wochen...
Das war sehr lang und viel, aber es ist auch einfach so ein komplexes Thema, weil die SS genau in solch einem Moment endete, wo ich gesundheitliche Probleme und viel Stress hatte und naja, es ist eben einfach traurig nicht zu wissen "was wäre, wenn es ruhiger gewesen und ich topfit gewesen wäre oder diesen MöPf nicht genommen hätte"? Und dazu eben die rein theoretischen Fragen rund um NFP wies weiter geht...Ich bin nur "froh", dass es noch keinen Herzschlag oder Mutterpass oder so gab. Ich bin traurig, aber ich glaube wenn es schon viel weiter gewesen wäre oder "eindeutig und sichtbar gelebt" hätte, wäre ich noch viel viel trauriger....Ich werde mir aber eine schöne kleine Kiste nehmen, wo ich meine Gedanken aufgeschrieben reintue und die positiven Ovus und SS Tests.
danke fürs lesen
