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 Betreff des Beitrags: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 30. Januar 2018 12:55 
Hallo ihr Lieben,

ich bin Ende Dezember trotz PCOS im 1. ÜZ schwanger geworden (positiver Ovu am 25.12. abends, am 26. und 27. hatten wir GV, ehM war 28.12. morgen).
Am 13.1. waren 2 SST (25er) positiv, beim Gyn am 16.1. auch nochmal Urintest positiv, im US damals leider noch nichts außer hoch aufgebauter Schleimhaut und Gelbkörper zu sehen (wobei das ja auch noch recht früh war, wie sie sagte). So blieb es nun aber auch über die letzten Tage, also es gab nie eine Fruchthöhle, Herzschlag o.ä. zu sehen.

Ich habe nun leider seit dem 23.01. Blutungen bzw. sind sie seit vorgestern in Schmierblutungen übergegangen. Die Schleimhaut war noch auf 7mm gestern im US, das hcG schwankt (Di 521, Do 391, gestern 561). Die Gyn sagt es sind so wie es aussieht noch aktive Reste in der Gebärmutter, daher das hcG nochmal hochgegangen, eine intakte SS ist aber leider vollkommen ausgeschlossen und eine ELSS o.ä. hält sie für enorm abwegig. Sie hat mich für die Anzeichen sensibilisiert falls es sich doch noch einstellt, US war darauf bezogen aber unauffällig und auch das hcG wäre dann wohl viel höher bei SSW6+5. Ich soll also auf mich achten, aber es wäre schon sehr exotisch wenn das jetzt noch als ELSS rauskäme.

Ob die FG weiterhin natürlich abgeht ist fraglich, da die Schleimhaut eben noch 7mm misst obwohl ich schon so lange blute und schleime (sorry!). Ob noch eine Ausschabung erfolgen muss kann aber zum Glück derzeit noch abgewartet werden auf meinen Wunsch hin, da ich ansonsten beschwerdefrei bin und es lieber "alles natürlich" gehen lassen würde wenn möglich.

Nun habe ich einige Fragen:

1. Ich finde einen Eingriff AS nicht so toll, allerdings würde sich dann das hcG ja schnell abbauen und wir könnten weiter am WuKi basteln. Die Gyn stellt es mir frei, solange ich beschwerdefrei bin und sich "noch was tut" da unten. (Wenns Stillstand gibt und noch was verbleibt vom Material hat sie gesagt sollte es auf jeden Fall ausgeschabt werden.) Ich soll in 1 Woche zur Kontrolle mit US und hcG kommen oder einfach selbstständig wenn ich die AS doch will ins KKH gehen, Überweisung macht sie mir pro forma fertig. Hat jemand Erfahrungen mit Ausschabung oder ohne Ausschabung was besser lief?

2. Wie sieht es danach mit NFP aus? Was ist der erste Zyklustag ohne AS? Was ist der erste Zyklustag mit AS? Oder macht Tempi messen erst wieder Sinn, wenn das hcG abgebaut ist?

3. Ich hatte ab dem Dezemberzyklus (Beginn 03.12.) mit MöPf angefangen, da meine Hochlage 10-12 Tage betrug und die Zykluslänge sehr schwankte (zwischen 33 und 45 Tagen war "normal", es war aber auch mal 27 oder 56 Tage dabei). Was mit meiner Gyn auch so abgesprochen, dass ich es ruhig probieren kann, da ich die Pille schon so lang nicht mehr nehme und es sich ja einfach nicht einpendelt von alleine. Kann es sein, dass der MöPf den ich seit dem Zyklus genommen hatte Schuld an dem Abruch war? Die Ärztin sagt eigtl braucht er 3 Monate zum wirken, aber ich hatte anfangs richtig krasse Anzeichen bzgl Übelkeit, Brüste usw. (was ich sonst so nie von mir kenne als PMS oder so) und sobald ich am 13. den positiven Test hatte, hab ich MöPf wie vorgeschrieben abgesetzt und direkt die Tage danach wurden auch die SS Anzeichen weniger. Sie hat das gestern eigtl ausgeschlossen bzw gesagt PCOS, MöPf, ... alles Spekulationen. Fakt wäre ohne Herzschlag würde sie aber auch bei einer neuen SS keine Hormone zugeben o.ä. pro forma.

4. Ich hatte vor meinem ES im Dezember komplette 7 Tage ein Temperatur Zick-Zack ohne erkennbare Störwerte: Täglicher Wechsel zwischen 36.1 und 36,4 °C, dann ehM war 36,45, 2. Wert war unter Hilfslinie und 3.+4. Wert dann bei 36,6°C, sodass diese Kurve mit der Ausnahmeregel noch auszuwerten war, aber das Zick-Zack natürlich schon sehr verwirrt hat davor. Weiß jemand woran sowas liegen kann und kann es sein, dass der MöPf ,den ich seit dem Zyklus genommen hatte Schuld war? Die Ärztin sagt eben eigtl braucht er 3 Monate zum wirken, aber ich hatte noch nie sone superzackige Kurve, sonen unklare Hochlagebeginn, bin direkt SS geworden und dann eben wie unter 3. geschildert das mit den SS Anzeichen.

5. Sollte ich den MöPf lieber weglassen beim nächsten Versuch und nur Folsäure nehmen weiterhin (auch noch solange ich noch nicht fertig mit der FG bin?) und dann gucken ob es trotzdem klappt? oder kann das ein ganz doofer Zufall gewesen sein?

6. Ich hatte am 21.1. leider einen kleinen Eingriff im KKH (Abszessspaltung "da unten" unter lokaler Betäubung). Anschließend Kamillesitzbäder und Cefuroxim 500mg als Therapie, was laut meiner Gyn auch ok so war vom KKH. Es tat trotz angeblicher Betäubung soooo unfassbar weh, ich habe geschrien und geheult vor Schmerzen und ein paar mal richtig krass zusammengezuckt. Stress pur. Zudem hatte ich die Woche superviel Stress im Büro und wir hatten kurz davor (18.1.) einen Wasserschaden und unser Vermieter kümmert sich (bis heute) nicht darum. Ihr könnt euch vorstellen wie gestresst und sauer ich war. Kann dieser Stress von dem Vermieter-Ärger, Büro und Eingriff beim Abszess auch die Entwicklung behindert haben und zu der FG geführt haben, die dann ja am 23.1. mit der Blutung anfing? Ich weiß eine FG kann 100.000 Gründe haben, aber ich bin auch jemand der sich bei sowas wie dem Wasserschaden schnell rein steigert und super doll aufregt, wenn dann nichts passiert 8da wir dauernd Ärger mit der Wohnung haben, aber erst zum Jahresende in unser Haus ziehen können). Gibt es etwas, was ich bei erneuter SS als "Beruhigungsmittel" nehmen könnte, um Angst vor einer erneuten FG zu mindern oder wenn nochmal sowas wie der Wasserschaden ist was mich auf die Palme bringt und Bürostress (der ist hier an der Tagesordnung) nicht gleich wieder so unter die Decke zu gehen und den Stress zu vermeiden für den kleinen Krümel, der sich hoffentlich bald zu uns gesellt? "Entspann dich, tus für dein Baby,..:" usw. funktioniert nicht. Hab ich ja gemerkt die letzten 2 Wochen...

Das war sehr lang und viel, aber es ist auch einfach so ein komplexes Thema, weil die SS genau in solch einem Moment endete, wo ich gesundheitliche Probleme und viel Stress hatte und naja, es ist eben einfach traurig nicht zu wissen "was wäre, wenn es ruhiger gewesen und ich topfit gewesen wäre oder diesen MöPf nicht genommen hätte"? Und dazu eben die rein theoretischen Fragen rund um NFP wies weiter geht...Ich bin nur "froh", dass es noch keinen Herzschlag oder Mutterpass oder so gab. Ich bin traurig, aber ich glaube wenn es schon viel weiter gewesen wäre oder "eindeutig und sichtbar gelebt" hätte, wäre ich noch viel viel trauriger....Ich werde mir aber eine schöne kleine Kiste nehmen, wo ich meine Gedanken aufgeschrieben reintue und die positiven Ovus und SS Tests.

danke fürs lesen :verliebt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 30. Januar 2018 19:53 
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alte Häsin

Registriert: 22. August 2017 14:27
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Hallo LaLiz,

es tut mir sehr leid, dass Dein Krümelchen nicht bleiben wollte. *trösten*

Ich kann leider die meisten Deiner Fragen nicht beantworten. Nur soviel: eine FG kann viele Ursachen haben, und der Stress muss es nicht gewesen sein. In so einem sehr frühen Stadium kommt es leider sehr oft zu Fehlgeburten, wenn zB chromosomal etwas nicht stimmt.

Wegen Möpf musst Du Dir keine Sorgen machen. Ich habe auch vor meiner 1. SS über mehrere Monate Möpf genommen und ein gesundes Kind zur Welt gebracht. Ich bin kein Mediziner, aber das halte ich als Ursache für die FG fast für ausgeschlossen.

Guck doch mal in diesen Thread, vielleicht können Dir die Mädels dort weiterhelfen: viewtopic.php?f=11&t=27006&start=3030

Ob es was "zur Beruhigung" gibt, kann ich nicht sagen; ich vermute aber mal nicht, da viele Frauen mit Fehlgeburten in der nächsten SS mit solchen Ängsten zu kämpfen haben. Ich habe leider noch nie von einem derartigen Mittel gelesen.

Alles Liebe für Dich! *knuddel*

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Überglückliche und unendlich dankbare Mama der süßesten Herbst-Maus (10/16) mit dem entzückendsten Frühlings-Schwesterchen (03/19). :verliebt:
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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 12:07 
Danke für deine lieben Worte und den Link zu den anderen Mädels....Ich hab meinen Post mal dort verlinkt, vielleicht schaut ja jemand hier rein. Ja es ist schade: Am 13. positiv getestet, am 23. Blutung....also gerade mal 9 Tage unbeschwerter Freudentaumel.... Vielleicht "zum Glück" so früh, bevor man noch viel mehr drinsteckt oder der Krümel viel weiter gewesen wäre, aber dennoch sooo traurig :-(


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 12:33 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 326
Wohnort: Hessen
NFP seit: Mai 2013
Liebe Laliz, mir geht deine Geschichte sehr nahe und es tut mir furchtbar leid! 9 Tage sind so kurz und trotzdem liebt man seinen kleinen Krümel schon unendlich.

Für Fehlgeburten gibt es so viele Möglichkeiten, bitte mache dir keinen Kopf darum und versuche, eine Schuld irgendwo zu finden. Du kannst absolut nichts dafür.
Man kann im Leben keinen Stress vermeiden, der gehört leider dazu.
Ich dachte, ob meine FG vom Einkaufstasche schleppen kam. Und auch da hat mich mein FA beruhigt und meinte, im frühen Stadium könnte man Fallschirmspringen und bei einer gesunden SS würde da nichts passieren. Das halte ich mir seitdem vor Augen.

Ich habe für mich eine Hypnosetherapie angefangen seit Januar. Eben zur Beruhigung und auch zur Verarbeitung. Es wird auf einer ganz anderen Ebene gearbeitet wie bei einer normalen Psychotherapie und man kann schnelleren und tieferen Erfolg damit haben. Wenn du magst, schicke ich dir per pn mal den Link zu dem Therapeuten. Denn dort ist seeeehr viel beschrieben, wie diese Therapie funktioniert.

Alles Gute wünsche ich dir und drücke die Daumen für eine natürliche Geburt! Wenn du Fragen hast kannst du dich jederzeit an mich wenden.

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Viele Grüße von Korsika
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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 12:43 
danke liebe korsika, deine worte tun gut.

da es noch so früh war, haben wir es auch noch keinem erzählt an familie und freunden. da die dauer so kurz war und es noch so früh war und im US nichts zu sehen war, bin ich traurig, komme aber glaube ich gut klar. vielleicht rede ich später mit meinen nahestehenden menschen darüber. aber danke für den hinweis mit der hypnosetherapie, ich behalte das im hinterkopf, wenn ich doch professionelle hilfe möchte.
das was mich am meisten quält ist: da ist dieser positive test. dann noch einer. man geht zum FA und auch der testet positiv, aber sieht nichts, weil "zu früh". also wiegt man sich in sicherheit dass es schon werden wird. positiv denken. 2. US "evtl immer noch zu früh". wieder hoffen und das erste mal auch bangen. blutung, noch keine eindeutige diagnose, wieder hoffen und bangen, aber auf einem ganz anderen höheren level. und dann, 15 tage nach dem positiven test die info, dass das leider nichts mehr wird. also 9 tage freude pur, insgesamt 2 wochen dennoch hoffen und bangen auf den nächsten US das man endlich was sieht und die blutung weggeht. und dann das. das hat mich so aufgewühlt :-(

wie weit warst du denn, wenn ich fragen darf, als es endete? wie ist es passiert? bastelt ihr wieder oder pausiert ihr? du kannst mir auch gerne direkt schreiben, wenn du das nicht im forum machen willst, aber auch dein schicksal würde mich interessieren.

und wird in der hypnosetherapie "nur darüber" oder über alles mögliche geredet?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 13:42 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: Ende Mai 2014
Ich möchte mich vor allem dem anschließen, zu sagen - mach dir bitte keine Gedanken, dass du durch den Stress irgendwie "schuld" sein könntest.
Ich war jetzt am Anfang der SWS nach meiner FG im März nochmal deutlich gestresster und angespannter, ängstlicher - aber es geht gut. Ich habe mal gelesen, dass "Stress kann FG beeinflussen" sich wirklich auf Stress bezieht, den wir im Alltag im Allgemeinen nicht haben, auch wenn wir uns furchtbar reinsteigern und aufregen - auf "Stress" wie beispielsweise Krieg, Flucht, Dinge die massive Traumata auslösen können.

Hast du mit deiner FÄ wegen dem PCOS mal über den Einsatz von Metformin gesprochen? Oder hast du generell schon mal Metformin eingenommen? (Mir persönlich hat das für den Kopf sehr geholfen, aber wenn dein PCOS eher nur leicht ausgeprägt ist, ist das wieder eine andere Sache.)

Mir hat es übrigens generell gut getan, das "Aufgewühltsein" zuzulassen. Also mich nicht zu beruhigen oder kleinzureden mit "Es war ja noch sehr früh" (bei mir 7.SSW) und Ähnlichem, sondern ich hab mich zwei Wochen krankschreiben und meinen Körper machen lassen. Ich hab in diesen zwei Wochen sehr viel Yoga gemacht, um meinen Körper zu spüren und wieder "in Takt" zu kommen. Das tat gut.

Ich kann zum Rest leider nichts sagen, da ich zwar auch PCOS habe, es sich bei mir aber um eine künstliche Befruchtung handelt und auch bei der FG gehandelt hat.
Tempi gemessen hab ich nicht, ich hatte aber etwa einen Monat nach der FG einen nachgewiesenen Eisprung. Das HCG hat sich bei mir relativ langsam über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen komplett abgebaut, eine Woche später etwa war der ES. Insofern denke ich, dass du auch Tempi messen kannst, wenn es dir gut tut.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 21:16 
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Fingerwundschreiberin

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Das tut mir wirklich sehr leid für euch *trösten*

Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an. Es gibt viele Gründe für eine FG. Auch wenn man geneigt ist immer Gründe dafür zu finden so suche sie bitte nicht bei dir *trösten*

Ich habe mir am Anfang auch selbst die Schuld gegeben weil ich im Nachtdienst ein paar Tage vor positivem Test noch einmal schwer gehoben hatte. Für die FG war das aber eigentlich irrelevant, das weiß ich nun.

Für mich war die Zeit zwischen Hoffen und Bangen auch einfach eine furchtbare Zeit. Immer wieder zum FA, dann wieder gesagt zu bekommen das was nicht stimmt aber man noch abwarten will, Blut abnehmen, warten auf das Ergebnis, wieder zum FA zum US und wieder von vorne bis es nach 1,5 Wochen die Ausschabung gab. Ich habe mich bewusst dafür entschieden weil ich nicht auf die kleine Geburt warten wollte. Mein Körper hat es innerhalb zwei Wochen nicht gerafft das die Embryos nicht mehr lebten,es gab nie eine Blutung. Selbst als sie mir Cytotec vor der OP gegeben hatten und der Mumu sich schon etwas öffnete blutete nichts. Ich hatte nicht mehr die Kraft auf die kleine Geburt zu warten. Ich hätte es allerdings sehr begrüßt wenn die kleine Geburt von selbst los gegangen wäre.

Als ersten Zyklustag ohne AS würde ich wohl den ersten Tag mit richtiger Blutung, also nicht die mit SB nehmen. Bei der AS habe ich den Tag der AS als 1.Zyklustag gewählt. Temperatur kannst du ruhig weiter messen wenn du möchtest, dem spricht nichts dagegen. Ich weiß jetzt nicht wie du misst. Falls du eine AS benörigst würde ich aber erstmal auf vaginale Messungen verzichten bis der Arzt auch sein okay für GV gibt. Denn dort wird dein Mumu künstlich erweitert und in der GM entsteht ja eine Wunde. Da ist die Infektionsgefahr doch anfangs hoch.

Ein Medikament gegen die Ängste bei einer erneuten SS kann ich dir nicht empfehlen. Da bei mir alle von der FG wussten, half mir das offene drüber reden und einfach die Trauer zu lassen und ausweinen sehr. Die Hypnosetherapie oder Yoga klingen ganz toll finde ich.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 21:45 
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Kurven-Rätslerin

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NFP seit: Mai 2013
LaLiz hat geschrieben:
wie weit warst du denn, wenn ich fragen darf, als es endete? wie ist es passiert? bastelt ihr wieder oder pausiert ihr? du kannst mir auch gerne direkt schreiben, wenn du das nicht im forum machen willst, aber auch dein schicksal würde mich interessieren.

und wird in der hypnosetherapie "nur darüber" oder über alles mögliche geredet?


Liebe LaLiz,

du kannst gerne im verlinkten Fehlgeburt Faden "live" nachlesen. Meine FG war am 15. März 2017. Ich war bei 11+5 als ich den letzten Ultraschall hatte, dass sich das Kind seit 6+1 nicht mehr weiterentwickelt hat. Ich hatte einmal eine Blutung bei 6+4 und dann nochmal bei 11+2. Aber ich habe alles auch auf meiner Seite glaube ich niedergeschrieben.
Ich bin eher jemand, der darüber reden möchte.
Seit März bin ich absolut nicht mehr schwanger geworden, egal, welche Entspannungsübungen etc ich gehört habe. Es hat einfach nicht geklappt. Bis ich jetzt im Januar Stunden auf der Arbeit reduziert habe und mich in vielem mehr auf mich besinne (Hypnose, Osteopathie). Jetzt bin ich wieder schwanger (5+5) mit genau dem gleichen vET wie letztes Jahr.
Für mich ist das auch alles harter Tobak und man kann sich nicht mehr so darauf einlassen wie beim ersten mal. Aber ich versuche, zuversichtlich zu sein.

Jetzt drücke ich dir erstmal die Daumen für eine natürliche Geburt. Wie geht es dir denn?

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Viele Grüße von Korsika
Besucht mich doch auf meiner Seite. ****** & unser *mann* Herzenskind (05/24)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 31. Januar 2018 23:15 
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alte Häsin

Registriert: 22. August 2017 14:27
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Oh Korsika, das freut mich riesig für Dich! :verliebt:

Ich drück fest die Daumen, dass das Krümelchen es sich ganz gemütlich macht und Du eine glückliche und gesunde Schwangerschaft genießen kannst. *schwanger*
Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich nach einer vorangegangenen FG erstmal etwas verhalten über eine neuerliche SS freut. Aber ich finde es gut, dass Du trotzdem versuchst zuversichtlich zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 08:52 
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Kurven-Rätslerin

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Danke liebe renariga :-). Viele Daumen können wir wirklich gebrauchen!
Ja, diese Angst sollte man nicht vernachlässigen, gerade deshalb habe ich auch die Hypnosetherapie angesprochen. Sie kann wirklich gut beim Verarbeiten helfen und vll gibt es auch noch andere Baustellen, die man vorher gar nicht beleuchtet hat.
Nur leider zahlt das die Krankenkasse nicht, es geht also schon ins Geld. Da es mir aber nach der FG echt nicht so gut ging, ist das für mich gut investiert.

Liebe LaLiz, gibt es etwas neues bei dir?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 11:03 
korsika2011 hat geschrieben:
LaLiz hat geschrieben:
wie weit warst du denn, wenn ich fragen darf, als es endete? wie ist es passiert? bastelt ihr wieder oder pausiert ihr? du kannst mir auch gerne direkt schreiben, wenn du das nicht im forum machen willst, aber auch dein schicksal würde mich interessieren.

und wird in der hypnosetherapie "nur darüber" oder über alles mögliche geredet?


Liebe LaLiz,

du kannst gerne im verlinkten Fehlgeburt Faden "live" nachlesen. Meine FG war am 15. März 2017. Ich war bei 11+5 als ich den letzten Ultraschall hatte, dass sich das Kind seit 6+1 nicht mehr weiterentwickelt hat. Ich hatte einmal eine Blutung bei 6+4 und dann nochmal bei 11+2. Aber ich habe alles auch auf meiner Seite glaube ich niedergeschrieben.
Ich bin eher jemand, der darüber reden möchte.
Seit März bin ich absolut nicht mehr schwanger geworden, egal, welche Entspannungsübungen etc ich gehört habe. Es hat einfach nicht geklappt. Bis ich jetzt im Januar Stunden auf der Arbeit reduziert habe und mich in vielem mehr auf mich besinne (Hypnose, Osteopathie). Jetzt bin ich wieder schwanger (5+5) mit genau dem gleichen vET wie letztes Jahr.
Für mich ist das auch alles harter Tobak und man kann sich nicht mehr so darauf einlassen wie beim ersten mal. Aber ich versuche, zuversichtlich zu sein.

Jetzt drücke ich dir erstmal die Daumen für eine natürliche Geburt. Wie geht es dir denn?



das klingt heftig (allein schon wegen dem gleichen ET), aber auch hoffnungsbringend. danke für deine offene art. ich lese gerne bei dir mal nach und drücke alle daumen, finger und zehen die ich habe, dass es diesmal bei dir bleiben darf!!!

heute morgen war das erste mal so gut wie nichts am klopapier. nur dunkelbraune minifusseln von gewebe. wenn du aber sagst du hattest in ssw 7 den ersten schub und ssw 12 dann nochmal, dann lässt es mich hoffen, dass die 7mm entweder jetzt doch abgebaut sind oder noch kommen mit der nächsten periode oder einer 2. abbruchbluung. wurdest du wegend er blutungend ann nicht engmaschiger kontrolliert?

ich habe am 8. einen termin beim gyn zur kontrolle von hCG und US. ich hoffe,d ass ich um eine AS herumkomme. das klingt für mich so fies und unnatürlich. ich möchte das, wenn es nicht medizinisch notwendig ist, nicht :-/

eine bekannte von mir (zu der ich aber keinen kontakt mehr habe) hatte letztes jahr 3 FG. jetzt im märz kommt ihr baby beim 4. anlauf und alles ist gut. es konnte bei allen 3 sternchen nie festgestellt werden, warum es nicht klappte. es waren jedes mal andere ssw, sodass sie zum teil auch ne wirkliche geburt im kkh in ssw 18 mit anschließender beerdigung hatte und so. aber jedes mal war es mit blutungen verbunden, jedes mal eigtl. ein gesund entwickelter embryo abgegangen. keiner weiß, woran es lag. sowas würde mich glauibe ich unfassbar mitnehmen und ich bewundere ihr durchhaltevermögen und ihr ezuversicht. das es dann doch geklappt hat irgendwann, sowas gibt mir hoffnung.

es war ja "erst" der erste "versuch" (ich mag das wort eigentlich nicht....sagen wir vielelciht lieber der 1. anlauf?!). vielleicht ist es wie bei guten pfannkuchen und manchmal braucht der körper einen test vorweg, damit er weiß, wies beim nächsten mal richtig geht. ich hoffe, dass es wieder klappen wird und das wir irgendwann ein kleines gesundes menschlein bei uns haben.

ganz viele positive energie für dich und deinen krümel jedenfalls sende ich dir!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 11:06 
renariga hat geschrieben:
Oh Korsika, das freut mich riesig für Dich! :verliebt:

Ich drück fest die Daumen, dass das Krümelchen es sich ganz gemütlich macht und Du eine glückliche und gesunde Schwangerschaft genießen kannst. *schwanger*
Ich kann mir gut vorstellen, dass man sich nach einer vorangegangenen FG erstmal etwas verhalten über eine neuerliche SS freut. Aber ich finde es gut, dass Du trotzdem versuchst zuversichtlich zu sein.



hattest du schon eine FG? es klingt gerade erstmal nicht so (und dennoch bist du herzlich eingeladen mitzureden). aber wenn ja: was ist deine geschichte? magst du sie teilen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 11:18 
Singsang hat geschrieben:
Ich möchte mich vor allem dem anschließen, zu sagen - mach dir bitte keine Gedanken, dass du durch den Stress irgendwie "schuld" sein könntest.
Ich war jetzt am Anfang der SWS nach meiner FG im März nochmal deutlich gestresster und angespannter, ängstlicher - aber es geht gut. Ich habe mal gelesen, dass "Stress kann FG beeinflussen" sich wirklich auf Stress bezieht, den wir im Alltag im Allgemeinen nicht haben, auch wenn wir uns furchtbar reinsteigern und aufregen - auf "Stress" wie beispielsweise Krieg, Flucht, Dinge die massive Traumata auslösen können.

Hast du mit deiner FÄ wegen dem PCOS mal über den Einsatz von Metformin gesprochen? Oder hast du generell schon mal Metformin eingenommen? (Mir persönlich hat das für den Kopf sehr geholfen, aber wenn dein PCOS eher nur leicht ausgeprägt ist, ist das wieder eine andere Sache.)

Mir hat es übrigens generell gut getan, das "Aufgewühltsein" zuzulassen. Also mich nicht zu beruhigen oder kleinzureden mit "Es war ja noch sehr früh" (bei mir 7.SSW) und Ähnlichem, sondern ich hab mich zwei Wochen krankschreiben und meinen Körper machen lassen. Ich hab in diesen zwei Wochen sehr viel Yoga gemacht, um meinen Körper zu spüren und wieder "in Takt" zu kommen. Das tat gut.

Ich kann zum Rest leider nichts sagen, da ich zwar auch PCOS habe, es sich bei mir aber um eine künstliche Befruchtung handelt und auch bei der FG gehandelt hat.
Tempi gemessen hab ich nicht, ich hatte aber etwa einen Monat nach der FG einen nachgewiesenen Eisprung. Das HCG hat sich bei mir relativ langsam über einen Zeitraum von etwa 3 Wochen komplett abgebaut, eine Woche später etwa war der ES. Insofern denke ich, dass du auch Tempi messen kannst, wenn es dir gut tut.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft!


Hallo liebe Singsang,

also ich habe die Ärztin Mo ganz direkt gefragt, obs am PCOS, am Weglassen des MöPf oder so gelegen haben könnte - also wegen der Hormone irgendwie ins trudeln gekommen sein könnte. Da ich zwar mehrere PCOS Anzeichen habe, aber keinerlei Behandlung bekomme weil es "auch so ganz gut geht" und nicht soooo enorm ausgeprägt ist, hat sie gesagt kann es ein Grund sein, ist aber genau so spekulativ wie alles andere. Sie hat gesagt da es noch keinen US Beweis, keinen Herzschlag etc zu sehen gab, ist das schwer zu beurteilen. Wenn ich die AS mache, wird das Material untersucht. Wenn nicht, bleibe ich im unklaren. "Nur das" wäre aber erst mal, da es meine erste SS und FG war, aber kein Grund die AS machen zu lassen. Und es ist nicht gesagt das dann überhaupt was gefunden wird. Wenn die AS unumgänglich würde,d ann ja, sollen sie es untersuchen. So erst mal nicht.

Die Gyn sagte auch sie würde bei einer erneuten SS auch erst mal nicht anders vorgehen, keine Hormone geben o.ä., da es ja auch ein natürliche SS war und keine Befruchtung oder so und wie gesagt im US nie etwas zu sehen war. Wenn man schon was im US sieht oder es eine SS aus der KiWu Klinik ist, geht man wohl anders vor. So ist es "der Lauf der Dinge, der leide manchmal eintritt" und ich soll das so wie es mir gut geht hinter mich bringen und den Mut nicht verlieren.

Danke für deine Worte <3


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 12:59 
sonntagskind216 hat geschrieben:
Das tut mir wirklich sehr leid für euch *trösten*

Ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an. Es gibt viele Gründe für eine FG. Auch wenn man geneigt ist immer Gründe dafür zu finden so suche sie bitte nicht bei dir *trösten*

Ich habe mir am Anfang auch selbst die Schuld gegeben weil ich im Nachtdienst ein paar Tage vor positivem Test noch einmal schwer gehoben hatte. Für die FG war das aber eigentlich irrelevant, das weiß ich nun.

Für mich war die Zeit zwischen Hoffen und Bangen auch einfach eine furchtbare Zeit. Immer wieder zum FA, dann wieder gesagt zu bekommen das was nicht stimmt aber man noch abwarten will, Blut abnehmen, warten auf das Ergebnis, wieder zum FA zum US und wieder von vorne bis es nach 1,5 Wochen die Ausschabung gab. Ich habe mich bewusst dafür entschieden weil ich nicht auf die kleine Geburt warten wollte. Mein Körper hat es innerhalb zwei Wochen nicht gerafft das die Embryos nicht mehr lebten,es gab nie eine Blutung. Selbst als sie mir Cytotec vor der OP gegeben hatten und der Mumu sich schon etwas öffnete blutete nichts. Ich hatte nicht mehr die Kraft auf die kleine Geburt zu warten. Ich hätte es allerdings sehr begrüßt wenn die kleine Geburt von selbst los gegangen wäre.

Als ersten Zyklustag ohne AS würde ich wohl den ersten Tag mit richtiger Blutung, also nicht die mit SB nehmen. Bei der AS habe ich den Tag der AS als 1.Zyklustag gewählt. Temperatur kannst du ruhig weiter messen wenn du möchtest, dem spricht nichts dagegen. Ich weiß jetzt nicht wie du misst. Falls du eine AS benörigst würde ich aber erstmal auf vaginale Messungen verzichten bis der Arzt auch sein okay für GV gibt. Denn dort wird dein Mumu künstlich erweitert und in der GM entsteht ja eine Wunde. Da ist die Infektionsgefahr doch anfangs hoch.

Ein Medikament gegen die Ängste bei einer erneuten SS kann ich dir nicht empfehlen. Da bei mir alle von der FG wussten, half mir das offene drüber reden und einfach die Trauer zu lassen und ausweinen sehr. Die Hypnosetherapie oder Yoga klingen ganz toll finde ich.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die kommende Zeit.


vielen dank für deine lieben, liebe worte und erfahrungen! und einen drücker, weils mir leid tut, dass auch du das durchmachen musstest!

also bei mir haben am 23.1. ja die blutungen eingesetzt mit frischem roten blut, schmierblutungen davor gab es nicht. die blutungen sind jetzt erst am 29./30. in SB übergegangen. zwischendurch kam auch nochmal knallrotes flüssiges blut oder dunkelrotes geschmiere. erst heute ist es so eine richtig klassische SB mit altem, fast braunem blut geworden. sprich ich blute und schmiere jetzt schon so seit 10 tagen vor mich hin. die ersten 5 tage mit unterleibsziehen (das ich übrigens seit kurz nach der ehM die ganze zeit hatte und daher auch am 23. nicht bedrohlich fand sondern als ss-anzeichen gewertet habe), seither ohne. mir geht es seit montag auch recht gut dabei. ich merke es wirklich nur an der slipeinlage/ den toilettengängen, dass da was abgeht. ansonsten fühle ich mich gerade rein körperlich weder schwanger, noch menstruierend, noch fehlgebärend. einfach ganz normal. daher versuche ich es ja auch ohne AS hinzubekommen und versuche meinen körper dadurch zu schonen.

hat man auch bei der natürlichen (evtl. inkompletten) FG eine wunde in der gebärmutter? sex würde ich solange es noch blutet und schmiert eh nicht haben wollen, mit dem thermometer hätte ich (da ich auch während meiner mens immer gemessen hatte) keine probleme rein vom kopf her. ich desinfiziere es auch täglich. ich würde aber trotzdem glaube ich erst messen, wenn alles vorbei ist.

würdest du auch wenns schon so lange blutet und schmiert den ersten tag, also 23.1. als 1. zyklustag nehmen? dann wäre ich ja schon bei ZT 10 heute?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fehlgeburt: NFP, Fragen, Gedanken, wie gehts weiter?
BeitragVerfasst: 1. Februar 2018 21:07 
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alte Häsin

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LaLiz, ich hatte zu meinem großen Glück nie eine Fehlgeburt. Ich hab etwas länger gebraucht, um schwanger zu werden, hatte dann aber bis auf anfänglichen Progesteronmangel, der behandelt werden musste, eine unproblematische SS.

Ich weiß nicht aus eigener Erfahrung, wie schlimm eine FG sein muss, und will mir auch nicht anmaßen, es 1:1 nachvollziehen zu können. Mein Bruder und seine Frau haben bisher 4 FG erlitten, und meine andere Schwägerin und ihr Mann haben letzten Oktober 1 Tag vor der 12. Woche ihr Baby verloren. :-(
Innerhalb der Familie kriegt man das vielleicht noch etwas mehr mit, also ich weiß, was es für meine Schwägerinnen bedeutet hat. Es bricht ein Stück weit die Welt zusammen.
Und natürlich hat man dann in der nächsten SS wahrscheinlich umso mehr Angst, dass es wieder passieren könnte.

Die Angst wird Dir niemand ganz nehmen können, aber ich wünsche Dir, dass es bei Euch ganz schnell wieder klappt und dass sie sich mit jeder Woche, die vergeht, immer mehr in Zuversicht und letztendlich in große Vorfreude auf das neue Leben verwandelt! :verliebt:

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Überglückliche und unendlich dankbare Mama der süßesten Herbst-Maus (10/16) mit dem entzückendsten Frühlings-Schwesterchen (03/19). :verliebt:
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