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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 25. Januar 2018 15:16 
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Beiträge: 1748
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Sorry Mädels.. bin gerade erneut von Fieber dahingerafft geworden in den letzten paar Tagen und hab die Diskussion zwar mitgelesen, aber die Kraft fürs Antworten war dann doch eher nicht vorhanden. *ko* Dennoch wollte ich auch noch etwas dazu sagen :mrgreen:

Also erstmal - warum sollte der Doc nicht Geld damit verdienen? Er stellt ja das Pillenrezept aus (ich glaube das wird ja als Behandlungszeit angerechnet, oder *kopfkratz* ) oder setzt die Spirale ein - eine NFP-Nutzerin hingegen kommt nur zur jährlichen Kontrolle und eventuell, wenn mal Beschwerden sind. Selbstverständlich sehe ich es absolut nicht als Hauptmotiv an, weshalb von uns von der Ärzteschaft NFP eher vorenthalten wird. Denn ich habe von den meisten Ärzten tendenziell eher eine gute Meinung - denn mal abgesehen von denen die nach Prestige trachten, haben viele den Beruf aus Liebe zum Menschen gewählt mit der Intention ihm zu helfen (wisst ihr was ich meine? *kopfkratz* ). Da kann ich allen voran mal eine Freundin von mir oder den Vater von *mann* nennen, wahrscheinlich nimmt er mir dieses Argument gerade deshalb nicht ab.

Aber ja ich sehe das Hauptargument auch eher darin, ob und wie Patientin mit der Info umgehen wird. NFP ist ja nur bei korrekter Handhabung ausgesprochen sicher, der PI steigt ja relativ schnell sobald man schludert. Das Argument ist mir um Zuge unseres Gesprächs leider nicht eingefallen. :roll:
Außerdem finde ich, dass einem das zu wenig vermittelt wird im Studium - ich weiß nicht wie es bei den Medizinern ist, aber in meinem Studienzweig sind die Infos der Profs (die ja selbst u.A. Mediziner sind) eher mangelhaft. Wenn ich da dann diverse PI-Tabellen sehe oder eben die Info, dass Natürliche Verhütung eher risikoreich ist und NFP hier tlw. nicht mal genannt wird, dann frage ich mich halt schon wie gut die da tatsächlich Bescheid wissen. *ko* Ich hoffe allerdings, dass die Gynäkologen das schon etwas genauer durchnehmen - z.T. wird es sicher auch von der Einstellung des Lehrpersonals abhängen. *kopfkratz*

@Treibholz - stimme dir völlig zu! Ich würde zB auch nicht in jungen Jahren damit verhüten. Ich bin mir sicher, dass es prinzipiell funktioniert (gibt ja einige Küken hier) aber für die breite Masse ist es sicher nicht geeignet. *zustimm*

@Undo
Undomiel hat geschrieben:
Habt ihr es so ausgemacht, dass ihr in drei Wochen noch in ein wissenschaftlicheres Buch reinlest?

Nein, fix ausgemacht haben wir es nicht (außer die Tatsache dass wir uns eben immer wieder mal damit beschäftigen werden). Wahrscheinlich lasse ich sogar mehr als 3 Wochen vergehen. Ich möchte ihn nämlich nicht überfordern. Ich glaube da erreiche ich nur noch mehr innere Resistenz von seiner Seite her. :roll: Was er immer wieder mal tut ist nachfragen ob wir gerade "safe" sind - wenn ich mich mal zu sehr an ihm reibe :mrgreen:

@Maukatze: wow, das ist ja mal eine Tabelle. :shock: Sehr ausführlich *daumenhoch*
Wenn ich ihm den Link schicken würde, würde er sich den aber glaub ich erst gar nicht anschauen. Er schauts ich solche Links nie an :roll: Darüber hab ich im Zuge des Gesprächs auch meinen Unmut geäußert. Selbst lesen lassen funktioniert genauso wenig wie darauf zu warten, dass das Thema von selbst angesprochen wird. *zunge* .
Aber ich werds ihm halt einfach mal zeigen müssen, wenn ich dabei bin.

Meinst du mit Compi den Ladycomp? Ich weiß gar nicht so wirklich was ich dazu sagen soll - ich meine der Ladycomp macht doch auch nix anderes als die Temperatur zu messen, oder? Typisch Mann... :mrgreen: Der bezieht den ZS nicht ein, oder? Sollte er nicht dann unsicherer als NFP sein? *kopfkratz*

Das Argument mit der Lust kann ich nachvollziehen. Aber andererseits denke ich persönlich: ja, es wäre soo schön ohne - aber in X Tagen darf ich ja eh wieder. Von daher ist mir das früher nie schwer gefallen. Wie geht es euch Mädels damit? Seht ihr das auch so?

_________________
Liebe Grüße von Samson, die seit Zyklus 131 wieder zur Verhütung durch die Gegend kurvt. *messen*


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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 25. Januar 2018 15:59 
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Kurven-Rätslerin

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Samson hat geschrieben:
Das Argument mit der Lust kann ich nachvollziehen. Aber andererseits denke ich persönlich: ja, es wäre soo schön ohne - aber in X Tagen darf ich ja eh wieder. Von daher ist mir das früher nie schwer gefallen. Wie geht es euch Mädels damit? Seht ihr das auch so?

Das würde mich auch ziemlich interessieren, wie ihr das seht. Ich verhüte ja bisher mit Kupferkette und verwende generell keine Kondome, hätte aber schon Lust, nur mit Kondomen und NFP zu verhüten. Aber... im Moment ist meine Libido ab der Hochlage komplett verschwunden und fängt erst irgendwann am Anfang der Tieflage wieder an (wenn ich Glück habe - wenn ich Pech habe, ist sie nur ein paar wenige Tage vorm ES da) Das ist ja eigentlich mega unpraktisch dann. Ich glaub ich würde es voll schwer finden, dann in der Zeit, wo ich Lust hab, immer verhüten zu müssen. Wobei ich ja fast hoffe, dass mich das dann motivieren würde, in der unfruchtbaren Zeit doch mehr Lust auf Sex zu haben, eben weil ich dann weiß, dass ich endlich mal nicht verhüten muss.

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Meine Kurve: Bild
8 Jahre Pille -> 6 Jahre Gynefix und NFP zur Beobachtung -> ab März 21 Verhütung mit NFP


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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 00:41 
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Fingerwundschreiberin

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Danke für's Abtippen, Treibholz! Wunderbar m immerhin die Chance die Temperaturauswertung zu schaffen besteht also =)
Schleim kann ich wohl vergessen. Ist aber auch nicht gerade mein typisches Muster mit diesem krassen Glibberschleim. Na, mal sehen, was der Zyklus noch bringt...

Sabschi, das ist schon soooo lange her *lach*

Gute Besserung, Samson!
Für Rezepte bekommt mein Doc 3 Euro paar zerquetschte. (Achtung Halbwissen) Bei Kassenpatienten gibt es ja eh irgendwo n Cut im Monat, da dürfte das irrelevant sein. Klar, läppert sich auch bei Privatpatienten, aber so richtig ausschlaggebend...?
Mit Pille war ich allerdings 2x jährlich zur Kontrolle...

Dein geplantes Vorgehen klingt doch eigentlich ganz gut. Vllt wäre die Tabelle ja direkt was für's nächste Mal. Knüpft ja direkt an das Schokoladen-Diät-Argument an ^^

Meine Lust ist in der HL auch niedriger. Bis ich dann mal ausgewertet habe, ist sie meistens aber eh auch schon fast rum :roll: Ich hab aber auch nix gegen Kondome, saut weniger rum *pfeif* Ich bemühe mich aber, die Auswertung dann auch zu nutzen ^^ Insofern bringt NFP hier zwar eigentlich wenig relevantes zur Verhütung, aber doch schon irgendwie einen positiven Beitrag ^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 09:04 
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Hochlagenjunkie

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Samson, ich weiß nicht, ob dir das was hilft oder dich eher schockiert, aber ich schreib dir mal wie es bei uns war:
Wir haben das komplette erste Nfp Jahr zusätzlich mit Kondom verhütet, weil *mann* dem Braten nicht getraut hat. Anfangs hab ich auch versucht ihm irgendwie das Regelwerk zu vermitteln, hab ihm Seiten im Buch markiert, hab ihm Zeitungsartikel ausgedruckt (also die paar in denen nfp gut wegkommt), hab ihm meine Kurve gezeigt, hab ihm sogar glaub ich eine Powerpoint erstellt :lol: Und gebracht hat es rein gar nix. Er hat sich total dagegen gesperrt. Er hat akzeptiert dass ich die Pille nicht mehr nehmen will aber nfp war ihm nicht geheuer. Irgendwann hab ich's aufgegeben und es ihn mit sich selbst ausmachen lassen. Zwar ab und zu mal einen sanften Stups gegeben (a la "jetzt gerade könnte nix passieren") aber ihn mit den Regeln in Ruhe gelassen. Und irgendwann kam die Sicherheit dann von selbst. Ich glaube er musste erstmal mit eigenen Augen sehen, dass ich nicht auf magische Weise schwanger werde, wenn ich die Pille nicht mehr nehme, dass ich nicht heimlich auf ein Kind hinarbeite und dass meine "oh meine Temperatur ist runter, heute kommt die Mens" Vorhersagen immer gestimmt haben.

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*sonne* Liebe Grüße von Jeans und der kleinen Erdnuss (02/19)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 10:36 
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Meine Lust ist in der HL grundsätzlich niedriger. Aber im Moment ist alleine der Gedanke das Kondom wegzulassen schon genug beim Rummachen und ich bin voll dabei *augenverdreh* *durchdreh* .

@Jeans90: das schockiert mich absolut gar nicht :mrgreen: wir sind jetzt nämlich auch schon 10,11 Monate zusammen. Das ist es ja gerade. Früher hab ich NFP gar nicht angesprochen (außer halt ganz am Anfang wo ich gesagt habe dass ich das mache und ab und zu mal sagen wenn ich grad nicht fruchtbar bin, aber eher selten). Einmal im Sommer fragte ich ihn danach ob er sich das generell iiiirgendwann mal vorstellen kann. Da meinte er ja (und dachte sich sicher dazu: am St. Nimmerleinstag *ko* ). Wenn er mich mal was gefragt hat, hab ich versucht ihm alles zu erklären (jetzt nicht NFP sondern biologische Körpervorgänge allgemein). Und ich hätte mit dem Thema auch noch immer nicht so intensiv angefangen, wenn der gute *mann* mir zur Silvesterzeit herum gesagt hätte er würde soo gerne wissen wie es sich ohne anfühlt. Das hat dann voll Hoffnungen geweckt, so ein Mist. :roll:

Und was haben die Männer immer mit diesem "Schwangerschaft unterjubeln". Ich fühle mich da echt gekränkt. Ich meine in einer liebevollen, ernsten Partnerschaft kann ich die Gedanken der Männer absolut nicht nachvollziehen. Außerdem kann man eine SS mit fast jedem Verhütungsmittel unterjubeln *kopfkratz* das ist nichts NFP-spezifisches. Was ich wiederum schon nachvollziehen kann ist, dass Männer hier die Kontrolle völlig an uns abgeben. Das wird wahrscheinlich der Hauptgrund dafür sein. Was meint ihr?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 12:43 
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Hochlagenjunkie

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Hmm naja "unterjubeln", ich glaub nicht, dass *mann* dachte, dass ich ihn irgendwie austricksen würde. Aber ich war hier schon immer die, die grundsätzlich Kinder will und hab unter anderem damals auch die Pille zuerst deshalb mehr hinterfragt, weil ich eine Schwangerschaft nicht mehr als die rieeeesige Katastrophe empfunden hätte (ich war zwar erst 23 und wir haben beide noch studiert aber ich dachte mir, notfalls kriegt man es schon irgendwie gewuppt. Trotzdem war mir grundsätzlich an sicherer Verhütung gelegen, hat ja auch gut geklappt *sonne* ). *mann* hingegen war damals total davon überzeugt, dass er überhaupt nie Kinder will und hätte wohl auch im Falle des Falles für eine Abtreibung plädiert. Da gab es also schon ein gewisses Gefälle. Ich vermute, er dachte einfach, dass ich vielleicht damit versuche eine gewisse Richtung einzuschlagen (im Sinne von "heute setze ich die Pille ab, in einem halben Jahr sag ich dir dann, dass ich ein Kind will") oder hatte vielleicht auch Sorge, ob ich wirklich wirklich hundertprozentig sicher gehe bei den Regeln, wenn ich doch eigentlich gern schwanger wär (ich glaube er hat meinen damaligen "kiwu" extrem überschätzt, ich war wahrlich nicht so scharf drauf, mit Anfang 20 ein Kind zu haben).


edit sagt noch: ich stell es mir ja ehrlich gesagt auch einfacher vor, jemandem mit Pille ein Kind unterzujubeln, wenn man es denn drauf anlegt. Da kann man ja notfalls behaupten, die hätte nicht richtig gewirkt oder was auch immer und es schön auf die böse Pille schieben. Bei nfp ist die Eigenverantwortung ja irgendwie schwerer abzustreiten :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 17:09 
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Ich finde es immer sehr traurig wenn man hört, dass Paare so unterschiedliche Einstellungen zum Thema Kinderkriegen haben. Im Bekanntenkreis sehe ich da auch sehr viel Frust. Meist will der Mann nicht. Und ich muss ehrlich sagen, wenn es einem ein wichtiges Thema ist, dass sollte man hier ehrlich sein und sagen, dass es von der Zukunftsvorstellung eben nicht übereinstimmen. Das Argument vom Kind unterjubeln hört sich einfach so schrecklich lieblos an. Beim Verfolgen dieses Fadens ärgert es mich auch jetzt schon wieder total, dass wir uns so viel Energie verschwenden um den Verhütungsgedanken und "der ganze Ärger um Verhütung" bei der Frau hängen bleibt.

@Jeans und @Samson
Ich denke mein *mann* gewinnt hier. Wir hatten das erste Jahr garkeinen GV. Keine Hormone waren ok. Aber sonst hat er auch nix vertraut.

@Samson
Ich finde auch du solltest dich mit deinem *mann* mal abends hinsetzen und ihm die Tabelle einfach zeigen. Vielen ist garnicht gewusst wo die Pille steht so im Gesamtvergleich zu anderen Methoden. Vielleicht hilft die Tabelle auch, da ja wirklich viele nicht hormonelle Methoden einzeln gelistet sind, zum Beispiel Sensiplan vs Kalendermethode vs Kondome etc. Zusätzlich gibt sie auch einen Überblick über andere Optionen, zBsp Sterilisation.

Zum Thema Compi: bei mir hat es Wunder gewirkt. Zyklus 13 war plötzlich wieder Interesse da. Das ist mir ein bisschen zu viel Zufall. Dabei ist mein *mann* garkeiner, der jetzt auf technische Spielereien viel Wert legen würde. Zum Thema Sicherheit und Compis gibt es viel zu sagen und zu diskutieren, was hier alles nicht rein gehört. Darüber können wir gerne mal PN schreiben oder auf meiner Seite. Letztendlich muss jeder entscheiden wie sie/er das sieht. Ich werfe es hier nur mal als Option in die Diskussion rein, da dies nunmal meine Erfahrung zu dem Thema war.

Gute Besserung Samson!!

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 26. Januar 2018 20:24 
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hat sich gut eingelebt

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@Samson: kann es sein, dass dein *mann* eher ein emotionales Problem mit NFP hat und weniger rationale Sicherheitsbedenken? Wie die Methode funktioniert und warum sie sicher ist, ist ja eigentlich nicht so schwer zu verstehen - wenn man daran grundsätzlich interessiert ist, reicht dafür schon der Wikipedia-Artikel. Vielleicht hat er einfach Schwierigkeiten mit einer Verhütungsmethode, bei der er nicht die absolute Kontrolle hat und quasi sehen kann, dass nichts passiert ist? Mir würde es mit einer Kupferspirale oder einem Diaphragma so gehen, dass ich immer die Gefahr eines unbemerkten Verrutschens oder Fehlers im Hinterkopf hätte und ich könnte mich mit diesen Methoden nicht entspannen, Pearl Index hin oder her *nixweiss* ich kann mir gut vorstellen, dass es manchen Männern mit NFP genauso geht, schließlich erleben sie die zyklusbedingten Veränderungen nicht am eigenen Leib.
Einen praktischen Rat hab ich leider auch nicht... ich würde das Thema wahrscheinlich ruhen lassen und mich mit dauerhafter Kondombenutzung abfinden - da hab ich allerdings leicht reden, weil mich Kondome eh nicht stören.

Zum Thema Lust: bei mir in letzter Zeit auch vor dem Eisprung etwas mehr, aber auch sonst reichlich vorhanden :-)))

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 29. Januar 2018 18:01 
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mauKatze hat geschrieben:
Ich finde es immer sehr traurig wenn man hört, dass Paare so unterschiedliche Einstellungen zum Thema Kinderkriegen haben. Im Bekanntenkreis sehe ich da auch sehr viel Frust. Meist will der Mann nicht. Und ich muss ehrlich sagen, wenn es einem ein wichtiges Thema ist, dass sollte man hier ehrlich sein und sagen, dass es von der Zukunftsvorstellung eben nicht übereinstimmen. Das Argument vom Kind unterjubeln hört sich einfach so schrecklich lieblos an. Beim Verfolgen dieses Fadens ärgert es mich auch jetzt schon wieder total, dass wir uns so viel Energie verschwenden um den Verhütungsgedanken und "der ganze Ärger um Verhütung" bei der Frau hängen bleibt.


Ja.... ich sehe das auch so. Und was mich am traurigsten macht ist eben genau dieses "Unterjubeln" . Mir ist schon bewusst, dass es Menschen (ist ja nicht so, dass das nur Frauen machen) gibt, die das tun - aber in einer ausgeglichenen, liebevollen Partnerschaft sollte man sich doch so weit vertrauen können, dass man sowas gar nicht erst vom Partner denken muss. :roll:

Was die Energie angeht, hmmm.... wenn der Partner sich zB mit einer alternativen Verhütungsmethode zufrieden gibt und wir uns daran stören - ist es dann nicht vielleicht auch so, dass wir uns den Ärger selbst machen? Weil *mann* meint zB immer "ich hab ja gar kein Problem damit für immer Kondome zu benutzten" - ich mache mir hier also unnötig selbst Stress sozusagen, weil ich ein gut funktionierendes System in Frage stelle *kopfkratz* . Oder sollte man generell immer nur eine Methode anstreben, mit der beide glücklich sind? Ist sowas überhaupt immer möglich? Ich denke nicht... und wenn nein - wessen "Bedürfnisse" sind dann höher zu bewerten? Ich finde das gar nicht so einfach. Bei der Pille hat man ja zB. die Gesundheit als Argument. Reicht ein "weil ichs nicht so gerne mag" als valides Argument aus? Ich denke nicht.


@wolkenguckerin - danke für den Einwurf bzgl Emotion vs. Verstand. *lichtaufgeh*.

Das Beispiel mit der Spirale finde ich eigentlich sehr gut gewählt! Denn so geht es mir auch - ich war insofern nie so überzeugt von der Spirale, weil ich nichts tun kann bzgl. Verrutschen (bei der Pille bekommt man ja früher oder später mit, dass man sie vergessen hat bzw. man unternimmt aktiv etwas gegen das Vergessen indem man den Wecker stellt zB). Ich kann das voll und ganz nachvollziehen, wenn es Männern eventuell mit NFP genauso geht. *zustimm*
Ich als Frau wiederum schätze genau das an NFP - es liegt alles in meiner Hand. Gleichzeitig finde ich lastet da das Gewicht schon schwerer auf den Schultern - besonders bei NFP-skeptischen Partnern. Wie empfindet ihr das?


Im Endeffekt habe ich ihm am Wochenende Mitgeteilt, dass ich jetzt "aufgeben" werde, ich kann nichts daran ändern - wenn er sich dafür interessiert, dann soll er das tun. Wenn nicht.... zwingen kann ich ihn nicht. Da hat er dann interessanterweise sofort zurückgerudert mit den Worten "ach komm, lass uns einfach hin und wieder lesen und wer weiß, vielleicht machen wir es dann in 3 Monaten mal ohne". :shock: *hä* Er macht es mir mit solchen Aussagen echt nicht einfach. Für mich klang das so, als wolle er mich nur "besänftigen" und nicht tatsächlich die Freigabe anstreben irgendwann. Aber wer weiß das schon so genau was in *mann* *mann* Köpfen herumschwirrt. :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 3. Februar 2018 09:27 
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Fingerwundschreiberin

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Dieses irrationale Unsicherheitsgefühl kenne ich persönlich auch von der Pille. Ich seh ja nicht, was die in mir macht.
Richtig sicher fühle ich mich erst seit NFP und Kondom. Kann also auch irgendwo verstehen, dass Männer NFP irrationalerweise unsicher EMPfinden.
Aber da hat man doch so schöne Kurven, die einem die Fruchtbarkeit und Unfruchtbarkeit vor Augen führen... 8-)

Samson, wäre statt besänftigen vllt tatsächlich möglich, dass das Thema gerade nur sehr überpräsent ist und er sich nach einer Ruhephase, in der er denkt, einen Schritt mehr einlassen kann? (Kenne es von meinem *mann* zu ganz unterschiedlichen Themen, dass er eine Meinung hat, wir diskutieren, er sich zurückzieht und nach x Zeit mit ner überdachte Meinung hat, wenn ich das Thema wieder anschleppe.)

Edit: Ich kann über den letzten Zyklus gar nicht so viel jammern, wie ich gern würde. Imo war da n Eisprung und ZT 17/18 verhageln mir die Auswertung. Ich weiß einfach nicht warum die tun, was sie tun...

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 7. Februar 2018 10:07 
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Ich hab eine Frage zur Fruchtbarkeit im Zusammenhang mit Zervixschleim: Ich habe lange S+ - Schleim vor dem Eisprung, die Kategorisierung kommt v.a. dadurch zustande, dass es sich um frisches Blut bzw. "Schmierblutungen" handelt. Wäre es nicht Zyklusmitte sondern -ende würde ich das als Schmierblutung klassifizieren (dunkelbraun bis fast schwarz und teilweise so viel, dass ich eine Slipeinlage brauche, die ich teilweise auch wechseln muss). Was ich mich letztens gefragt habe - kann das nicht ein Problem mit der Fruchtbarkeit sein? *kopfkratz* Am Zyklusanfang wird ja oft gesagt, dass die Spermien schnell tot sind, weil durch die Blutung ein Milieu herrscht, in dem sie nicht lange überleben können. Würde das nicht bei mir dann in der "heißen Phase" auch problematisch sein? Kann das Indiz für irgendeinen Mangel sein?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 7. Februar 2018 11:18 
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Hast du schonmal mit deinem Frauenarzt darüber gesprochen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 7. Februar 2018 11:31 
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Fingerwundschreiberin

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Nein :-). Ich hab das immer unter "Eisprungsblutung - S+" abgespeichert und nicht weiter drüber nachgedacht bis vor kurzem :-). Meinen nächsten Kontrolltermin sollte ich für Mai ausmachen - es eilt in dem Sinne nicht, mich hätte nur eure Einschätzung der Lage interessiert. :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 21. Februar 2018 11:02 
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Treibholz, es gibt ja auch Frauen, die während der Mens schwanger werden, ich denke also, so einen großen Einfluss kann es nicht haben. Vielleicht überleben die Spermien dann eben nicht so lang und es wäre dann sinnvoll, so alle 2 Tage GV zu haben, damit genug da sind, und nicht nur einmal zum potenziellen ES. Meinst du hormonell ist alles in Ordnung? So lange SB in der TL finde ich schon ein bisschen ungewöhnlich.

Mädels, ich hab heute 8-jähriges NFP-Jubiläum :shock: :applaus:

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Und ich möchte gerne träumen mit offenen Augen, möchte sehen und verstehen und Gefühle erlauben - ich will der Welt um mich herum ohne Angst vertrauen, möchte an die Hoffnung glauben.. Und damit bin ich nicht allein!
Bukahara - Vogel


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 Betreff des Beitrags: Re: Fortgeschrittene NFPlerinnen 2018
BeitragVerfasst: 21. Februar 2018 11:09 
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Fingerwundschreiberin

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Keine Ahnung ob hormonell alles in Ordnung ist. :-) Es ist aber (abseits der SB) nichts besonders auffällig - die HL sind normal, die Blutung ist normal. Nur die TL ist etwas verlängert, aber ich finde immer noch im Rahmen, meine Zyklen sind selten länger als 40 Tage. PCO stand mal im Raum, wurde aber von meiner Gynäkologin beim letzten Mal ausgeschlossen.
Dass es ja auch zu Schwangerschaften während der Mens kommen kann, daran hab ich gar nicht mehr gedacht. Das relativiert das Ganze ein wenig. Danke *sonne* .

Und: Gratulation zum Jubiläum!! *tanz* :torte: *rosaelefant* *bang*

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