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 Betreff des Beitrags: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 10:59 
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Registriert: 8. Dezember 2017 22:20
Beiträge: 18
Hallo zusammen,

ich hatte vor kurzem einen Thread eröffnet:

viewtopic.php?f=11&t=68224

Ich bin gerade vollkommen ratlos und bräuchte eure Meinung:

meine 2. Zyklushälfte ist zu kurz, d.h. <7 Tage. Daher habe ich das mit meinem FA besprochen, aber nach ewigem hin und her konnte ich sie überhaupt überreden, mal ein Monitoring zu machen.
Nun wurde ich am ZT 19 zur Blutabnahme + US bestellt, obwohl ich schon so oft erwähnt hatte, dass mein ES in den letzten Monaten immer erst zwischen ZT 19 und 21 kommt. Diesen Hinweis und auch meine Kurven hat man im Grunde ignoriert. Also was passierte: laut Bluttest fand kein ES statt. Beim US sah man die Eizellen (heißt das so?).
Da ich in dem Zyklus Stress hatte, hat sich nun tatsächlich mein ES um 1 Woche verschoben auf ZT 24 bis 27 (laut Tempi und Zervix).

Ich hatte vorgestern mit der FA telefoniert und im Grunde hat sie mich nun eine KiWu Klinik verwiesen, weil ihr das alles zu heikel ist.
Irgendwie bin ich froh, wenn sich nun Spezialisten das anschauen, andererseits bin ich enttäuscht, dass man nicht mal fähig war, die Blutabnahme korrekt zu machen. Ich finde, das kann man von einem FA verlangen.

So, was mach ich nun?
So vergeht Zyklus über Zyklus und nichts passiert. Meine Idee: ich gehe Montag zu meinem Hausarzt und frage den mal, ob er nicht mein Progesteron per Blut feststellen lassen könnte und schildere ihm den Fall. Das muss doch auch der Hausarzt veranlassen können oder? und mit den Werten fahre ich dann in die KiWu Klinik und lass mich beraten.
Meint ihr, das geht?

Eigentlich müsste ich wieder bei meiner FA anrufen und sagen: ich hatte doch noch einen ES, bitte lassen Sie uns jetzt das Blut nehmen, so wie es eigentlich vorgesehen war. Aber ganz ehrlich: die haben mich im Endeffekt abgeschoben und waren eh schon genervt, weil ich selbst Kurven aufzeichne und da dahinter bin. Ich habe keine Lust, mich da nochmal abwimmeln zu lassen und zum Schluss überweisen sie mich wieder nicht weiter und wollen dann selber probieren.
Ich will also das Blut vom Hausarzt nehmen und bestimmen lassen und mit den Ergebnissen in eine KiWu Klinik. Denkt ihr, das geht?
Ich muss Montag gängig werden, sonst ist der Zyklus zwecks Auswertung wieder im A....

Ich hätte nie gedacht, wie einen das mitnehmen kann, was das für ein Stress ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 11:30 
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Registriert: 11. Oktober 2016 10:54
Beiträge: 1736
NFP seit: September 2016
Mir tut das total leid dass du an eine FA geraten bist die meint es besser zu wissen! Hast du einen guten Hausarzt? ich würde am Telefon mal nachfragen ob die auch Progesteron IN Auftrag geben. Denn meist kann man zum Blut abnehmen auch ohne Termin kommen. also ich kann das bei meinem wegen Blutkontrolle für mein Rheuma.

_________________
Seit April 16 pp, happy Mitglied in diesem tollen Forum und mit NFP unser absolutes Wunschkind 08/19 bekommen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 11:35 
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Registriert: 8. Dezember 2017 22:20
Beiträge: 18
Ich bin mit meinem Hausarzt immer sehr zufrieden und kann da auch jederzeit hin.
Ich hoffe nur, dass er meine Lage versteht. Ich bin mir nur unsicher, ob er sowas in Auftrag geben kann, wenn ja eigentlich der FA damit angefangen hat.
Alles sehr ärgerlich, denn ich glaube einfach, dass man mein Problem leicht beheben könnte, wenn man denn auch will.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 11:40 
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Beiträge: 18
Kann der Wert wirklich nur früh bestimmt werden oder könnte man den auch gegen 17 Uhr z.B. bestimmen lassen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 11:47 
Die Uhrzeit ist egal, das Progesteron ist nicht von der Tageszeit abhängig.

Für genau eine (!) Blutabnahme in der Hochlage würde ich mich nicht in eine KiWuKlinik überweisen lassen. Du würdest Ressourcen blockieren, die Paaren zustehen, die ein erhebliches Problem mit der Fruchtbarkeit haben. Ein Progesteronmangel, falls es einer sein sollte, ist in meinen Augen kein Grund für den Besuch einer Kinderwunschklinik *freunde*

Da würde ich eher zum Hausarzt oder nochmal in der Hochlage zur Gyn und zur Not als Selbstzahlerleistung das Progesteron bestimmen lassen. Oder eine*n andere Gyn konsultieren.

Edit: Manche Labore bieten an, dass man direkt dort Blut abnehmen lässt (ist dann natürlich eine Selbstzahlerleistung, aber mehr als 30 € sollten das nicht sein)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 11:58 
PS, für eine Behandlung in der Kinderwunschklinik bräuchtest nicht nur Du eine Überweisung, sondern auch Dein Partner. Das ist schon ein gewisser Aufwand und man bräuchte dafür eigentlich auch eine Indikation, sprich einen Grund damit das die Krankenkasse zahlt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 12:18 
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Beiträge: 18
Die FA hat mir gesagt, ich soll die Überweisung nächste Woche holen. Mein Mann hat auch schon ein Spermiogramm machen lassen, weil sie das wollte. Sonst hätte sie mir nicht mal das erste Mal Blut abgenommen. Alles sehr verwunderlich....
Ich sehe es wie du: ich sehe auch keinen Anlass für eine Klinik, weil ich finde, dass sie das alles machen könnte, aber was will ich denn machen, wenn sie mich anscheinend nicht behandeln will :-(

Ich werde mir grundsätzlich überlegen, mir einen anderen FA zu suchen für die Zukunft. Ich habe da kein Vertrauen mehr.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 13:00 
Wäre es eine Möglichkeit, zu einem/einer anderen Gyn zu gehen und dort nochmal ein komplettes Zyklusmonitoring zu machen? Einfach nochmal alles durchchecken. Und ggf. beim Hausarzt mal alle möglichen Vitalstoffe überprüfen lassen (so etwas wie Eisen, Vitamin D, B-Vitamine), die Schilddrüse, ein großes Blutbild, einfach mal schauen lassen ob alles in Ordnung ist. Falls beim Zyklusmonitoring etwas auffallen sollte, das über einen leicht behebbaren Mangel hinaus geht, wäre eine Überweisung in eine Kinderwunschklinik immer noch eine Idee. Also eine Art zweistufiges Verfahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 14:33 
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Registriert: 8. Dezember 2017 22:20
Beiträge: 18
Ich muss mich mal nach einem anderen FA im Freundeskreis umhören. Ich habe in letzter Zeit leider nur von Aufnahmestopps gehört (u.a. auch bei meiner als die Arzthelferin am Telefon war und sie das einer Patientin sagte).

Meine Blutwerte hatte ich erst vor kurzem beim Ü35 Check (Internist) mal prüfen lassen: alles im grünen Bereich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 6. Januar 2018 14:47 
Internisten überprüfen bei einem Check allerdings nicht so etwas wie Vitamin D oder andere Vitalstoffe, teilweise noch nicht mal die Schilddrüse oder das Ferritin. Darauf würde ich mich nicht unbedingt verlassen, einzelne Faktoren muss man ggf. gesondert abklären lassen. Vielleicht kannst Du da nochmal vorsprechen und fragen, was genau angeschaut wurde und was darüber hinaus Sinn ergibt *knuddel*


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 15. Februar 2018 11:47 
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Beiträge: 18
Kurzer Zwischenstand:
ich habe nun ein erneutes Zyklusmonitoring hinter mir, dieses Mal von Spezialisten durchgeführt ;-)

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das meine FA schon viel früher hätte machen können und vor allem richtig hätte machen können. Schade, so sind mühsig einige Monate verplempert worden. Das ärgert mich sehr, denn bereits letzten Sommer habe ich die Problematik mit der zu kurzen HL angesprochen.

Ergebnis: Progesteron zu niedrig (welch Überraschung) wegen der zu kurzen HL und ich bekomme Medikamente.
Das wird nächste Woche besprochen.
Bin gespannt, was ich genau bekomme und wie dann die Erfolgsaussichten sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 15. Februar 2018 12:09 
Das hört sich gut an, schön, dass Dir jetzt geholfen wird!


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 22. Februar 2018 18:24 
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Registriert: 8. Dezember 2017 22:20
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Ich kann es kaum glauben: ich sollte mit Utrogest nach dem ES anfangen, dann hatte ich am ZT 7 hohe Tempi und irgendwie ein leichtes Zwicken im Unterleib. Hab dann 2 Ovus gemacht und die haben voll angeschlagen. Ich dachte: huch, mein ES kommt jetzt schon. Ich also sofort dorthin und dann die Überraschung: ich bin schwanger!!!

Selbst der Arzt hat den Kopf geschüttelt, denn ich hatte 2 Tage zuvor noch meine Periode. Das Spermiogramm meines Mannes war verheerend. Es ist unfassbar. Es muss im Zyklus vorher also doch geklappt haben.
Ich habe nicht recht an das schlechte Spermiogramm geglaubt, denn zu dem Zeitpunkt nahm mein Mann Antibiotika. Doch laut Urologe kein Einfluss, er solls trotzdem machen. Mein Rat an alle: tut es nicht!
Und ich mit meinem späten ES und kurzer 2. Hälfte - auch zum Scheitern verurteilt.
Aber: es gibt wohl nichts, was es nicht gibt.
Ich nehme trotzdem über Nacht nun das Utrogest vaginal - zur Sicherheit.
Manchmal spielt einem das Leben trotzdem einen Streich - entgegen aller mediz. Befunde.

:-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 22. Februar 2018 19:27 
Das ist ja der Wahnsinn, meinen ganz herzlichen Glückwunsch :applaus:

Dinge gibt's, die gibt's gar nicht... Ich freue mich sehr für euch *sonne*

Edit, mein Mann hatte ein SG mit der Diagnose stark eingeschränkte Fruchtbarkeit, ich bin aber zwei Mal auf natürlichem Wege schwanger geworden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme in 2. ZH Problem - zum Hausarzt gehen?
BeitragVerfasst: 25. Februar 2018 17:26 
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:verliebt: Vielen Dank!
Ich kann es selbst kaum glauben.... monatelang hab ich diesen Augenblick ersehnt und nun plagt mich der Gedanke, wie ich das meinem Chef und den Kolleginnen sagen soll bzw. deren Reaktion. Ich befürchte das schlimmste....leider :-(


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