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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:32 
Danke, Höstkvinna.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:32 
Zu dem Thema empfehle ich das Buch "Gebären ohne Aberglauben" von A. Rockenschaub. Dort wird geschildert, wie eine sanfte Geburtshilfe zu niedrigen KS-Raten bei gleichzeitig niedriger Mortalität für Mutter und Kind führen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:36 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
Verkehrt, weil es nicht frauenzentriert ist und nicht ausreichend aufgeklärt wird. Ich denke nicht, dass sich das auf die Wahlmöglichkeit von Wunschkaiserschnitten oder dem Wunsch nach einer PDA bezieht.

edit: und weil die Leitlinien, an denen sich die ÄrztInnen im KH orientieren meist nicht mal S2 Leitlinien sind, von S3 ganz zu schweigen. (siehe Erklärung)

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"Und wenn du friedlich gegen die Gewalt nicht ankommen kannst, ist das letzte Mittel, das uns allen bleibt, Militanz" Danger Dan


Zuletzt geändert von stubentiger am 16. Dezember 2017 13:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:38 
Ich würde mal den Bericht abwarten, ohne ihn vorher schon mal pauschal als "Hetze" und "wertend" zu bezeichnen.
Eure Gefühle sind legitim.
Die Tatsachen sprechen einfach nicht dafür, dass 97% der Geburten eine Intervention benötigen. Und das ist der falsche Weg, wenn aus Angst oder Bequemlichkeit oder wirtschaftlichen Erwägungen Interventionen empfohlen oder vorgenommen werden. Mit dier Aussage meine ich jetzt explizit nicht die Mütter, sondern das medizinische Personal, das ein Bett braucht, das müde ist, das überfordert ist, das Druck bekommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:42 
Der Anteil an Wunschsectios ist in Deutschland sehr gering, es geht hier doch wohl eher um die Frage, aus welchem Grunde gerade der Anteil an sekundären Kaiserschnitten in vielen Kliniken sehr hoch ist.
So ist bekannt, dass eine 1:1 Betreuung durch eine Hebamme die Wahrscheinlichkeit für eine interventionsreiche Geburt senkt - leider erleben die wenigsten Gebärenden eine solche umfassende Betreuung. Aufgrund von Personalmangel werden viele Frauen alleine gelassen, werden eher medikamentös als psychosozial versorgt - der physiologische Ablauf der Geburt wird gehemmt. Da läuft einiges eklatant schief in der klinischen Geburtshilfe.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:46 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
Es geht um den Teaser und es geht um die Überschrift. Die sind so, wie sie da stehen, nicht okay. Ich verstehe nicht, dass das so dringend wegargumentiert werden muss. Ich hab doch auch geschrieben, dass ich hoffe, dass der Bericht selber besser wird. *hä*

Keine hier streitet die Tatsachen ab. Ändert nichts daran, dass man sowas auch anders ankündigen kann. Und eben, stubentiger, das ist doch der Punkt: Da steht einfach nur "PDA, Wehentrpf, Kaiserschnitt", ohne Einschränkung. Und sorry, aber wenn ein KS ein verkehrter Weg ins Leben ist, dann ist er das ja wohl immer, egal ob Wunsch oder nicht.

Ich kapiere nicht, dass das immer so kippen muss bei dem Thema. Das war bei der KS Kampagne des "Arbeitskreis Frauengesundheit" so, das war bei #selbstgeboren so und was weiß ich noch wo alles. Alles gute und richtige Absichten dahinter, aber da wird irgendwie keine Sekunde daran verschwendet, dass man die Darstellung vielleicht mal etwas differenzieren und das Ziel trotzdem erreichen könnte.

- Sorry für den Fettdurck, aber ich hab irgendwie gerade das Gefühl, gegen Wände zu schreiben. Dass es zu viele Interventionen gibt, zu viele ungewollte Kaiserschnitte und zu wenige Hebammen, die das besser machen könnten, das muss man hier doch wirklich nicht ernsthaft erklären?

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 13:50 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Januar 2013 15:34
Beiträge: 226
Der Anteil an sekundären Kaiserschnitten innerhalb der Gesamtzahl an Kaiserschnitten ist gestiegen seit diese besser vergütet werden, als primäre Kaiserschnitte. Inzwischen sind sie ungefähr die Hälfte aller Kaiserschnitte. Man kann natürlich positiv anmerken, dass jetzt mehr Frauen die Möglichkeit einer vaginalen Geburt gegeben wird. Wenn diese Frauen aber aus Sorge verklagt zu werden in einer Interventionskaskade hängen, die dann doch im KS endet, ist dieses Vorgehen ebenfalls kritisch zu beleuchten. Der Punkt ist aber einfach auch, dass wir an einem Punkt sind, an dem Versicherer den Geburtsmodus von Frauen bestimmen, weil sie Kliniken nur unter bestimmten (schadensfall- und nicht evidenzbasierten) Kriterien für vaginale BEL oder Zwillingsgeburten versichern. Das heißt nicht wenige KH sind gezwungen diese als KS durchzuführen. Die Frauen werden nicht gefragt und haben keine Wahl. Also defintiv der verkehrte Weg Versicherer und Ökonomen die Geburtshilfe definieren und bestimmen zu lassen. Auch wird für eine vaginale Geburt immer das gleiche gezahlt, egal wie lange sie dauert. Interventionen werden aber gesondert vergütet. ALso Fehlanreize wohin das Auge blickt. Das Ergebnis sehen wir in den Statistiken zu Interventionen. Wenn ihr mich fragt: definitiv der verkehrte Weg.

edit: kvinna war schneller, ich schicke ab und lese dann

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 14:27 
Vielleicht überlassen wir die Frage, ob eine Geburt als problematisch und verkehrt empfunden wird denjenigen, die es primär betrifft. Wenn die Gebärende die Eingriffe als wichtig und richtig empfindet - wunderbar, warum sollte man daran etwas ändern.
Allerdings häufen sich nicht nur im Rahmen des Roses Revolution Days oder der Arbeit von Vereinen wie Mother Hood die Anzeichen, dass die vielen Interventionen als falsch empfunden werden - sogar als traumatisch. Ich wage zu behaupten, dass sehr viele Frauen nach einer interventionsreichen Geburt das Gefühl haben, dass irgendetwas grundlegend schief gegangen ist. Das Vertrauen in die eigene Gebärfähigkeit wird massiv untergraben, viele Frauen verzichten sogar auf weitere Kinder, aus Angst nochmal eine ähnliche Situation erleben zu müssen.

Ich vermute, dass viele Betroffene die Formulierung "der falsche Weg ins Leben" sogar als ziemlich zutreffend empfinden könnten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 14:41 
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Bess, ich bin betroffen und andastra wie ich sie verstanden habe auch.

Edit: und eben, ich möchte bitte gerne danke selber entscheiden, wie ich zu meiner Geburt stehe und was ich dafür empfinde. Und das nicht von einem Radiobeitrag bewerten lassen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 14:48 
Kvinna, ich habe selbst Gewalt in der Geburtshilfe erlebt und für mich hat sich das eklatant falsch angefühlt. Es wurde gegen meinen Willen der Kristellerhandgriff durchgeführt, das empfand ich als entwürdigend und es war, wie die Akten zeigen, sogar völlig ohne Indikation durchgeführt worden. Daher würde ich behaupten, beim Thema unnötige Interventionen und wie sich das anfühlt durchaus mitreden zu können.

Es ist doch nicht nur ein Kaiserschnitt eine unnötige Intervention.

Edit der Radiobeitrag greift möglicherweise darauf zurück, dass im Deutschland ein nicht kleiner Teil der Gebärenden traumatisiert ist. Du selbst kannst doch Deine Geburt bewerten wie Du möchtest, aber es gibt sehr viele Frauen für die das ein großes Problem ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 14:57 
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Und wo genau habe ich geschrieben, dass ich mich "nur" auf meinen KS beziehe? Abgesehen davon, was soll das denn? Du sagst, die betroffenen sollen entscheiden, ich sage, das bin ich und dann gilt das aber irgendwie auf einmal doch nicht mehr? Außerdem will ich hier gar nicht als betroffene schreiben, mich hat diese Art der einseitigen medialen Darstellung schon geärgert, bevor ich ein Kind hatte.

Ich zieh mich jetzt hier raus. Ich finde die Überschrift blöd und tendenziös und verstehe nicht, warum man das nicht einfach stehen lassen kann (auch wenn man das vielleicht selber nicht so sieht) und dringend darüber diskutieren muss, dass es zu viele Interventionen und zu wenige Hebammen gibt. Was einfach überhaupt nicht der Punkt war.

Vielleicht ist der Betrag selber ja besser als seine Ankündigung.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 15:00 
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Kurven-Rätslerin

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Welche Formulierung hättest du für die Thematisierung der Missstände in der deutschen Geburtshilfe besser gefunden, kvinna? Wobei "Missstände" ja auch wieder eine (Be)Wertung darstellen. Aber ich finde für das was Frauen angetan wird als Missstand und den falschen Weg. Und im Teaser geht es um den "3-Klang" wenn du so willst: Einleitung, PDA UND Kaiserschnitt, nicht um die einzelnen Eingriffe. Das steht auch ganz unmissverständlich im darauffolgenden Satz "Diese Interventionskaskaden..." es geht nicht um einzelne EIngriffe, die womöglich noch von der Frau gewünscht sind, sondern um die sich entwickelnde Spirale, die Frauen angetan wird unter dem Deckmantel "guter Geburtshilfe" und "alles notwendige zu tun, um Schaden von Mutter und Kind abzuwenden" obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Hier geht es um Entmündigung und letztlich auch Betrug. Denn wenn ich nicht richtig aufkläre, dann Nebenwirkungen eintreten über die ich vorher hätte aufklären müssen und dann Schadensbegrenzung betreibe in dem ich einen Kaiserschnitt mache und dann noch sage "wären Sie nicht in einem KH gewesen, wären Sie gestorben" und die sekundäre Section als Notsectio darstelle, dann ist das Betrug, von fahrlässiger Körperverletzung ganz zu schweigen. Auf jeden Fall der verkehrte Weg.

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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 15:03 
Mal rein sachlich und statistisch gesehen ist es völlig logisch, dass nicht ALLE Betroffenen von unnötigen Interventionen diese als problematisch sehen. Niemand hat behauptet, dass jede (!) Frau dieselben Gefühle zum Thema Interventionen hat.

Du und Andastra seid Individuen, Statistiken treffen keine Aussagen über Individuen sondern über große Stichproben.
Dich ärgert das Wording des DLF-Teasers, mich nicht. Beide haben wir Interventionen erlebt, Du empfindest sie anders als ich es tue. Welches Gefühl ist jetzt richtiger als das andere? Jede von uns darf das doch unterschiedlich bewerten.

Es schreibt Dir doch niemand vor, was Du fühlen sollst *kopfkratz*


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 15:14 
Schuldig im Sinne der Anklage: Ja, ich bin "Betroffene". Und nein, für uns war es kein verkehrter Weg ins Leben, sondern am Ende der einzig richtige. Auf der Lillemus-Seite steht der Geburtsbericht, verfasst in der Nacht zum zweiten Geburtstag unseres Kindes Ende November 2016, falls es wen interessiert.
Für meine Schwester verlief übrigens eine weitgehend interventionsfreie Geburt traumatisch. Nach dem ersten KS, der aus denselben Gründen notwendig wurde wie bei mir, wollte sie das zweite Kind möglichst interventionsfrei zur Welt bringen, von Seiten der Ärzte und ihrer Beleghebamme wurden gravierende Fehlentscheidungen getroffen, schließlich musste doch noch die Glocke zum Einsatz kommen, und mein Neffe kam letztlich nicht überlebensfähig auf die Welt, starb drei Tage nach seiner Geburt. Die letzte Geburt, Kind Nr. 5, hätte beinahe für beide tödlich geendet.

Ich war von Anfang an mit jeglichem Ausgang im Reinen. Was mich fast verzweifeln ließ, waren die vielen Artikel, Berichte, sonstwas über die Notwendigkeit von KS (und anderen Interventionen), die im Nachgang u.a. auf FB ihre Runde machten, teil höchst emotional jeglichen Eingriff verteufelnd. Ich kam mir plötzlich vor wie eine Versagerin. Obwohl alles gut war. Niemand hat mich zu irgendwas gedrängt, zu jedem Zeitpunkt habe ich selbst Entscheidungen treffen dürfen, habe den KS 24 Std blockiert in einer Zeit, in der Frauen abgewiesen werden mussten.
Ich meine, dass diese Diskussion viel zu emotional geführt wird. Ich habe nicht nur eine Frau erlebt, die schon vor der Geburt in Panik geriet, sie könne in einem KS enden, nicht, weil es eine große OP ist, sondern weil er von vielen als "Schande" kommuniziert wird. Frauen, die schon vor der Geburt Angst hatten, was Interventionen unter der Geburt wohl für ihr Selbstverständnis als Frau bedeuten würden. Frauen, die genau deswegen ihre Geburt psychotherapeutisch aufarbeiten mussten, weil sie an den hohen Erwartungen an sich selbst gescheitert sind, obwohl Glocke, Kristellern, KS, PDA ihnen eine Geburt erst ermöglicht, ihren Kindern das Leben gerettet haben. Von der Seite sollte man es halt auch mal betrachten. Und da dann so anzuteasern, ist mMn einfach wirklich der verkehrte Weg.


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 Betreff des Beitrags: Re: Deutschlandfunk: Der verkehrte Weg ins Leben (17.12., 16
BeitragVerfasst: 16. Dezember 2017 15:27 
Es geht ja nicht darum zu behaupten, dass jegliche Intervention falsch wäre, sondern darum, dass es viele unnötige Interventionen gibt.
Ich bin mit Zwillingen schwanger und habe dadurch eine über 50%ige Wahrscheinlichkeit dafür, dass es auf eine Sectio heraus läuft. Sollte ein Kaiserschnitt nötig sein, werde ich diesen selbstverständlich dankbar als Möglichkeit annehmen, meine Kinder gesund auf die Welt zu bringen.

Es gibt viele Gründe, warum es für Mutter und Kind besser ist, wenn es keine natürliche Geburt ist. Die Frage ist nur, warum in Deutschland die Anzahl der Kaiserschnitte steigt, obwohl es nicht unbedingt Indikationen dafür gibt.


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