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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 00:53 
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Inventar

Registriert: 8. Dezember 2007 19:44
Beiträge: 2236
NFP seit: 01/08
Die Fruchtbarkeit fängt ja schon 10 Jahre bevor du in die Wechseljahre kommst, an zu sinken. Wann die eintreten kann man nicht fest stellen , aber ein niedriger amh wert zeigt , dass die Fruchtbarkeit schon erheblich abgenommen hat. Sind weniger Eizellen da , ist weniger Auswahl , aus den wenigen die Beste zu wählen , welche dann heranreift.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 08:50 
Nein, genau das ist eben nicht der Fall! Das AMH sagt nichts über die Qualität der Eizellen aus. Das biologische Alter der Frau ist bei der Eizellqualität der ausschlaggebende Punkt. Selbst wenn meine Reserve klein ist, habe ich mit meinen 37 Jahren eher eine gute Eizellqualität.

Das kann man hier ganz gut nachlesen:
http://www.wunschkinder.net/aktuell/wis ... -aus-3103/

Die Menge der Eizellen und die Qualität sind zwei voneinander relativ unabhängige Faktoren, nur treten sie bei Frauen über 40 parallel auf. Muss aber nicht so sein, es gibt Frauen die noch bis über 50 einen Zyklus haben (und nicht schwanger werden, weil die Eizellen mies sind) und Frauen, die mit geringer Reserve noch fruchtbar sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 16:29 
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Inventar

Registriert: 8. Dezember 2007 19:44
Beiträge: 2236
NFP seit: 01/08
Bei jedem Zyklusanfang gibt es Antralfollikel. Aus diesen wird immer der Beste gewählt, der reift dann heran zur Eizelle, die dann springt.
IST die Reserve hier wesentlich kleiner, ist die Auswahl geringer. Das passiert nur im natürlichen Zyklus.


Dein Artikel handelt über die Erfolgsaussichten von künstlicher Befruchtung.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 16:55 
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NFP-Gräfin

Registriert: 2. Dezember 2009 22:59
Beiträge: 4347
Wohnort: The Back of Beyond
NFP seit: 12. November 2009
Das heißt aber immernoch nicht, dass im Umkehrschluss die Qualität der geringeren Auswahl schlechter ist. Die kann weiterhin gut sein. Genauso heißt es nicht, dass auf Grund von größerer Auswahl auch was gutes dabei sein muss. Das kann auch einfach nur eine große Menge Mist sein.

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WichtelCat with BigKitty 01/07 and LittleKitty 12/08 + 2 FurryKitties. *MiniKitty 09/13 10.SSW, *WitchCrumb 12/15 12.SSW, *WonderWitchie 06/18 5.SSW. Zyklus 215
Escape from reality, come with me - I'll fulfill all your fantasies, follow me - Let's run away from the world, shh - Don't you love the sound of silence? It's all we need...
(Bang Chan, Hyunjin: Escape)


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 17:11 
Danke, WitchCat, genau das habe ich gemeint. Nur weil eine Frau noch viele Eizellen hat, heißt das nicht, dass die Chancen auf eine Befruchtung besser sind als bei einer jüngeren Frau mit geringerer Reserve.

Was nutzt es, wenn man sagen wir mal 47 Jahre alt ist und noch eine Menge qualitativ minderwertiger Eizellen hat? Dann wird es nicht zu einer intakten Schwangerschaft kommen.
Der Arzt in der Kinderwunschklinik hat gesagt, dass für ihn mein niedriger AMH-Wert erst mal nur bedeutet, dass ich auf hormonelle Stimulation schlechter ansprechen werde als andere Frauen.
An meiner generellen Fähigkeit, schwanger zu werden, würde der Wert erst mal nichts ändern. Es könne zwar sein, dass die Menopause früher eintritt, müsste aber nicht sein. Das hätte die Wissenschaft bis heute nicht klären können...
Mein AMH-Wert ist ja mit 35 so niedrig wie bei einer Frau in der Menopause gewesen und dennoch hatte ich regelmäßige Eisprünge mit offensichtlich guter Qualität, sonst gäbe es meine Tochter heute nicht (dass es "erst" im 6. ÜZ geklappt hat, wird wohl eher am suboptimalen SG meines Mannes liegen).

Mir ist wichtig klarzustellen, dass der AMH-Wert alleine eine beschränkte Aussagekraft über die Fruchtbarkeit einer Frau hat.

Meine Schwester wiederum hat auch einen sehr schlechten AMH-Wert und mit 43 Jahren noch regelmäßige Zyklen. Allerdings mit schlechter Eizellqualität, so dass es nicht mehr zu einer zweiten Schwangerschaft gekommen ist. Da merkt man die sechs Jahre Altersunterschied zwischen uns.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 27. Juli 2017 17:17 
So, und damit es nicht untergeht, packe ich den folgenden Link in einen neuen Beitrag:

https://fertequality.wordpress.com/2012 ... ormon-amh/

Das war der Artikel, den ich gestern nicht mehr gefunden habe. Da steht es deutlich drin (Hervorhebug von mir):

Zitat:
Hat eine Frau eine hohe Anzahl von heranreifenden Eizellen (durch die Höhe des AMH-Wertes messbar), so bedeutet es leider, dass auch diese hohe Anzahl genauso altersbedingt geschädigt ist, wie eine geringe Anzahl bei niedrigen AMH-level. Eine spät vorausberechnete Menopause (hoher AMH-Wert) verhindert bzw. verzögert also nicht die DNA-Fragmentierung aller Eizellen. Analog dazu beschleunigt ein niedriger AMH-level (früher zu erwartende Menopause) nicht die zeitabhängige DNA-Fragmentierung.


Edit fügt noch ein Zitat ein:

Zitat:
These von FertEquality: Vergleicht man nur Zyklen mit Ovulationen in einer Gruppe von Frauen gleichen Alters, so wird es keine Unterschiede in Bezug auf die Fruchtbarkeit geben, egal wie hoch oder niedrig der AMH Wert ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 28. Juli 2017 12:57 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
Beiträge: 2783
Wohnort: zuhause
Der AMH Wert ist eigentlich nur bei PCOS und wenn er extrem gering ist Aussagekräftig. Er besagt die Aktivität der Eierstöcke, also weder was über EZreserve noch Qualität aus, und kann auch durch Stress und anderes ernierigt sein. Man muß immer stimmulieren um zu sehen wie jemand tatsächlich anspricht, das kann auch je nach Medikament anders sein. Ich hätte zum Beispiel laut AMH viel mehr ansprechen müssen. Das kann dir vorher keiner sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 28. Juli 2017 13:35 
Bei mir wird ja gar nicht stimuliert, es geht mir um das Einsetzen der Menopause. Laut einem der verlinkten Artikel sind es bei einem AMH von ungefähr 0,15 noch rund fünf Jahre bis zur Menopause - das wäre bei mir von 2015 an gerechnet in drei Jahren. Allerdings wie Du sagst, kann der Wert auch durch Stress niedrig ausfallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 30. August 2018 18:44 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 2. Oktober 2011 17:01
Beiträge: 64
NFP seit: 2011
Woman hat geschrieben:
Mietze,

um zu erfahren, ob du bereits auf die Prämenopause zugehst, reichen LH/FSH am Zyklusanfang völlig aus. Aus den beiden Werten wird der Quotient errechnet, und dann hast du ein sehr genaues Bild über dein derzeitiges hormonelles Alter. Der AMH dient eher dazu zu erfahren, wie hoch deine Reserve für die Zukunft noch ist. Abgesehen davon könnte jedoch ein zu hoher AMH die Ursache für deinen zu hohen Östrogenspiegel sein. Insofern wäre eine Messung deines AMHs evt. doch sinnvoll.

Die Zysten würden mich mehr beunruhigen als eine vermutlich noch weit entfernte Prämenopause, und der hohe Östrogenspiegel passt m.M. auch mit Zysten gut zusammen. Deine Eizellen werden einfach überreif statt zu springen. Ich würde das mit Obst vergleichen, das überreif am Baum hängenbleibt statt herunterzufallen.
Normalerweise signalisiert ein hoher Östrogenspiegel der Hirnanhangdrüse, dass es Zeit ist für den LH-Peak. Darauf schnellt das LH in die Höhe und sorgt wechselwirkend (=reziprok) dafür, dass das Östrogen absackt. Dann springt das Ei. Offenbar kann bei dir ein hoher Östrogenspiegel den LH-Peak nicht auslösen. Ich sehe das Problem daher in den Gonadotropinen, also einer Fehlfunktion von LH/FSH. Meine Meinung soll keinesfalls die ärztliche Diagnose ersetzen, m.E. nach wärst du jedoch bei einem kompeteten Endokrinologen besser beraten als bei einem Gynäkologen.

Ich könnte mir vorstellen, dass ein allgemein niedrigerer Östrogenspiegel auch deine Gonadotropine wieder ins Gleichgewicht bringen könnte. Um einen zu hohen Östrogenspiegel zu senken, gibt es verschiedene Wege, das ist aber eigentlich hier schon OT. Falls dein AMH-Wert normal ist, würde ich mich dennoch mit dem Thema Östrogendominanz beschäftigen, da ein zu hoher Östrogenspiegel, vorausgesetzt es besteht keine Schwangerschaft, auch ein Brustkrebsrisiko darstellt (ich vermute, dass das Schwangerschaftshormon u.a. dazu beiträgt, Tumorwachstum während der Schwangerschaft zu verhindern).


Hallo, kann mir das oben zitierte bitte jemand von Euch erklären - wie genau wirkt sich ein erhöhter AMH-Wert aus? Bei mir ist das AMH, das Östrogen und das LH erhöht, ich habe immer wieder mal sehr lange und ab und zu anovulatorische Zyklen (ca. 55-60 Tage lang). Vermutlich springt das Ei dann nicht und verwandelt sich zu einer Zyste, was den Zyklus so lang werden lässt...
Bisher dachte ich, dass bei PCO-typischer Symptomatik die Androgene erhöht sind, nicht das Östradiol... die Androgene sind bei mir allerdings im Normbereich. Ich würde gerne besser das Hormonzusammenspiel bei mir verstehen...

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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2020 11:25 
Ein kleines Update. Bei mir wurde 2015 (da war ich 35 Jahre alt) der AMH-Wert bestimmt und war unter der Nachweisgrenze. Eine zweite Messung ergab einen Wert unter 0,15.

Nun, fünf Jahre später, habe ich immer noch ovulatorische Zyklen und bisher keine Anzeichen der Menopause. Allerdings war ich in den Jahren dazwischen zwei Mal schwanger und habe in fünf Jahren nur 24 Zyklen durchlaufen (ohne Schwangerschaft und Stillzeit wären es wohl um die 65 Zyklen gewesen). Angeblich können Schwangerschaft und Stillen den Eintritt der Menopause verschieben, ich bin gespannt auf die nächsten Jahre.

Meine Schwester, die mit Anfang 40 einen sehr niedrigen AMH-Wert hatte, ist mit Mitte 40 in der Menopause angekommen (keinerlei Zyklusaktivität mehr).


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 20. Oktober 2020 11:36 
Hier habe ich noch interessante Informationen gefunden, es geht um AMH und die Prognose der Menopause:

Zitat:
Freeman et al. [11] reported that the levels of AMH < 0.2 ng/ml occurred on average 5.99 years prior to menopause in women aged 45-48 years and 9.94 years in women aged 35-39


Quelle: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5509971/

Das heißt, bei Frauen unter 40 tritt ein AMH unter 0,2 im Schnitt 9,94 Jahre vor der Menopause auf, in meinem Fall würde man also von Mitte 40 als Beginn der Menopause ausgehen (wenn man dem mathematischen Modell folgt).


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 12. November 2020 23:11 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 29. Mai 2020 11:30
Beiträge: 123
Wohnort: Österreich
Bess hat geschrieben:
Danke, WitchCat, genau das habe ich gemeint. Nur weil eine Frau noch viele Eizellen hat, heißt das nicht, dass die Chancen auf eine Befruchtung besser sind als bei einer jüngeren Frau mit geringerer Reserve.

Was nutzt es, wenn man sagen wir mal 47 Jahre alt ist und noch eine Menge qualitativ minderwertiger Eizellen hat? Dann wird es nicht zu einer intakten Schwangerschaft kommen.
Der Arzt in der Kinderwunschklinik hat gesagt, dass für ihn mein niedriger AMH-Wert erst mal nur bedeutet, dass ich auf hormonelle Stimulation schlechter ansprechen werde als andere Frauen.
An meiner generellen Fähigkeit, schwanger zu werden, würde der Wert erst mal nichts ändern. Es könne zwar sein, dass die Menopause früher eintritt, müsste aber nicht sein. Das hätte die Wissenschaft bis heute nicht klären können...
Mein AMH-Wert ist ja mit 35 so niedrig wie bei einer Frau in der Menopause gewesen und dennoch hatte ich regelmäßige Eisprünge mit offensichtlich guter Qualität, sonst gäbe es meine Tochter heute nicht (dass es "erst" im 6. ÜZ geklappt hat, wird wohl eher am suboptimalen SG meines Mannes liegen).

Mir ist wichtig klarzustellen, dass der AMH-Wert alleine eine beschränkte Aussagekraft über die Fruchtbarkeit einer Frau hat.

Meine Schwester wiederum hat auch einen sehr schlechten AMH-Wert und mit 43 Jahren noch regelmäßige Zyklen. Allerdings mit schlechter Eizellqualität, so dass es nicht mehr zu einer zweiten Schwangerschaft gekommen ist. Da merkt man die sechs Jahre Altersunterschied zwischen uns.


DANKE, BESS, für diesen Post!!!! Er lässt mir grad einen mächtigen Stein vom Herzen fallen!!!!! Ich habe heute die Nachricht erhalten, dass mein AMH viel zu niedrig wäre und wir lieber gestern als morgen mit der ICSI starten sollten. Natürlich machte ich mir sofort nen Kopf und mega Sorgen. Umso mehr ich mich jetzt aber ins Thema einlese, umso gelassener werde ich. Also "gelassener"... nennen wir es "beruhigter". Dein Post tut grad wirklich unheimlich gut!! Danke dir dafür!!!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 17. Oktober 2021 09:27 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 7. September 2021 13:07
Beiträge: 117
NFP seit: immer wieder
Also, mein Wert war damals Ende 20 schon recht mies. Kann mich leider an den Wert an sich nicht erinnern und habe die Unterlagen beim letzten Umzug entsorgt, weil darauf ja keine Konsequenz folgte, da ich keinerlei Behandlung gemacht habe. Aber es wurde gesagt, dass ich einen Wert habe als wäre ich schon längst in der Menopause. Ich hatte seither nur 5 Eisprünge, aber drei gesunde Kinder. Ich denke, über die Qualität hat das folglich nichts ausgesagt. Auch glaube ich nicht daran, dass der Körper die beste Eizelle "auswählt". Mir wurde das so erklärt, dass sie Eizellenqualität sich erst daran zeigt, ob die Einnistung und Frühschwangerschaft geschafft wird und nicht schon vorher. Schlechte Eizellen reifen genauso heran und es wird eben meist eine aus einer kleineren Auswahl, aber nicht aus der gesamten Reserve. Natürlich sinkt die Wahrscheinlichkeit, wenn es nur so wenige Eisprünge gibt, aber dank der guten Schwimmer meines Mannes und der scheinbar guten Qualität der Eier an sich hatten wir da eben eine hohe Trefferquote. Natürlich geben all diese Werte einen Hinweis. Aber wie es dann läuft, können sie einem nicht sagen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 18. Oktober 2021 13:08 
Kleines Update, bei mir sind die Zyklen nun mit 41 sehr unregelmäßig (die letzten Zyklen waren 70, 14, 41, 89, 22, 82 Tage lang), das FSH ist erhöht und es sieht nach später Perimenopause aus.
Mit 35 war mein AMH im nicht mehr messbaren Bereich, dann wurde ich zwei Mal auf natürlichem Wege schwanger, habe 4,5 Jahre lang gestillt. Abgestillt habe ich dieses Jahr im März.

Es scheint so zu sein, dass der niedrige AMH-Wert schon ein Hinweis auf frühe Wechseljahre war. Ich hatte das Glück, mit 35 noch regelmäßige Zyklen zu haben, die Qualität der Eizellen war anscheinend auch gut.
Jetzt könnte ich wohl nicht mehr schwanger werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: AMH (Anti-Müller-Hormon), wer hat schon mal messen lasse
BeitragVerfasst: 2. November 2021 19:04 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 13. Februar 2017 22:05
Beiträge: 150
Hallo zusammen,

ich habe diesen Thread entdeckt und er ist genau das, was ich gesucht habe. :applaus:

Ich bin jetzt fast 29 Jahre alt, hatte vor 10 Jahren Krebs inklusive Chemotherapie und einer künstlichen Menopause, um die Eizellen vor der Chemo zu schützen. Vor der Chemo war mein AMH mit 19 Jahren schon sehr niedrig (1,3). Um den Erfolg der künstlichen Menopause zu messen, wurde dann nach der Chemo nochmals der AMH bestimmt und war tatsächlich bei unter 0,05. Also kaum messbar.
Da ich nun ins Alter komme, wo der Kinderwunsch immer aktueller wird, habe ich mal meine ganzen Werte checken lassen :-) unter anderem aus Angst vor beginnender Unfruchtbarkeit und früher Menopause. Alle Werte waren aber vollkommen normal und gut, sodass ich mir bisher noch keinerlei Gedanken um eine Prämenopause machen muss. Mein AMH-Wert ist jetzt nicht bombenmäßig, hat sich aber tatsächlich wieder auf 1,03 erholt und das 10 Jahre nach der ersten Messung. *durchdreh* Das verbuche ich mal als Erfolg :lol: denn ich hatte schon mit viel weniger gerechnet. Aber das bedeutet wohl, dass das Versetzen in eine künstliche Menopause gut für meine Eizellen funktioniert hat.
Die Aussage der Ärztin aus der Frauenklinik/Kinderwunschsprechstunde war, dass ich mir jetzt nicht bis 35 Zeit lassen sollte mit dem Schwangerwerden, aber es bestünde jetzt auch kein Zeitdruck, dass es dieses oder nächstes Jahr schon was werden müsste.

Wenn ich mir hier eure Beiträge durchlese und sehe, dass manche trotz niedrigen Werten schwanger geworden sind, beruhigt mich das sehr.

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mit unserem kleinen Wunder ( Bild 05/2023, Frühchen in der 30. SSW) an der Hand, * (08/2025), * (09/2025) im Herzen und auf dem Weg zu einem Geschwisterchen Bild


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