Hallo zusammen,
ich habe diesen Thread entdeckt und er ist genau das, was ich gesucht habe.
Ich bin jetzt fast 29 Jahre alt, hatte vor 10 Jahren Krebs inklusive Chemotherapie und einer künstlichen Menopause, um die Eizellen vor der Chemo zu schützen. Vor der Chemo war mein AMH mit 19 Jahren schon sehr niedrig (1,3). Um den Erfolg der künstlichen Menopause zu messen, wurde dann nach der Chemo nochmals der AMH bestimmt und war tatsächlich bei unter 0,05. Also kaum messbar.
Da ich nun ins Alter komme, wo der Kinderwunsch immer aktueller wird, habe ich mal meine ganzen Werte checken lassen

unter anderem aus Angst vor beginnender Unfruchtbarkeit und früher Menopause. Alle Werte waren aber vollkommen normal und gut, sodass ich mir bisher noch keinerlei Gedanken um eine Prämenopause machen muss. Mein AMH-Wert ist jetzt nicht bombenmäßig, hat sich aber tatsächlich wieder auf 1,03 erholt und das 10 Jahre nach der ersten Messung.

Das verbuche ich mal als Erfolg

denn ich hatte schon mit viel weniger gerechnet. Aber das bedeutet wohl, dass das Versetzen in eine künstliche Menopause gut für meine Eizellen funktioniert hat.
Die Aussage der Ärztin aus der Frauenklinik/Kinderwunschsprechstunde war, dass ich mir jetzt nicht bis 35 Zeit lassen sollte mit dem Schwangerwerden, aber es bestünde jetzt auch kein Zeitdruck, dass es dieses oder nächstes Jahr schon was werden müsste.
Wenn ich mir hier eure Beiträge durchlese und sehe, dass manche trotz niedrigen Werten schwanger geworden sind, beruhigt mich das sehr.
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mit unserem kleinen Wunder (

05/2023, Frühchen in der 30. SSW) an der Hand, * (08/2025), * (09/2025) im Herzen und auf dem Weg zu einem Geschwisterchen
