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 Betreff des Beitrags: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 25. Juni 2017 19:03 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Hat es jemand von Euch gelesen?
Ich habe diesen Beitrag darüber bei frautv gesehen und dachte im ersten Moment "ui, cool".
Als ich dann guckte, dachte ich nur wtf? Die beiden Damen tun ja so, als ob sie das Rad neu erfunden hätten.
Klar, einige Ansätze finde ich super, vor allem den Bruch mit dem Tabu Menstruation, aber es gibt keine Infos im Netz? Sie spüren ihren Eisprung? *kopfkratz*

Es wundert mich, dass sie bei ihrer Recherche offenbar nicht hierher gefunden haben, denn dann hätten sie ihre Arbeit vermutlich schneller schreiben können. *lach*

Während "Darm mit Charme" mich wirklich erleuchtet hat, spare ich mir dieses Buch mal besser...


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 25. Juni 2017 19:21 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. Februar 2015 17:43
Beiträge: 312
NFP seit: 02/2015
Ich finde die Idee toll; wenn dadurch mehr Frauen auf das Thema aufmerksam werden und bzw. sich damit auseinander setzen (aufmerksam werden muss frau ja eig. nicht darauf *lach* ); aber die Details scheinen wirklich noch nicht so "ausgereift". Über die "nur 30-50ml Blut" bei der Mens musste ich dann auch etwas schmunzeln bzw. kann da mitunter nur müde lächeln.

Vielleicht kann man die beiden ja mal anschreiben und auf "das Forum" als_die_ultimative Infoquelle aufmerksam machen :mrgreen:

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Die Nacht hat zwölf Stunden, dann kommt schon der Tag. B. Brecht ---- freut sich mit kleinem Hobbit 10/18 und Frühlingssternchen 04/21 * über das Frühlingskäferchen 04/22
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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 25. Juni 2017 21:43 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 29. April 2016 14:31
Beiträge: 240
NFP seit: 04/2016
Den Beitrag hab ich auch so halb gesehen und etwas die Augen verdreht. Der Ansatz ist nicht schlecht, aber die Durchführung...?

(Und schließe mich Püppi an, "Darm mit Charme" ist echt klasse :mrgreen: )

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Ex-NFP-Küken ♥ noch nie Hormone ♥ Meine Seite *sonne*


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 00:44 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 30. April 2015 01:31
Beiträge: 196
Wohnort: North Rhine-Westphalia, Germany
NFP seit: Mai 2015
Püppi, ziemlich das gleiche dachte ich auch! Ich glaub ich hatte die Sendung sogar mal angeschrieben (vor einem Jahr oder so) ob sie nicht mal einen Beitrag über STM machen wollen. Kam nie eine Antwort...aber klar, 'unser' Buch ist ja auch nicht so cool Designer mäßig kreativ :-). Ein paar Aussagen fand ich auch irgendwie merkwürdig...naja wenn es dazu beiträgt dass mehr Frauen ihr Körpergefühl entdecken ist es ja trotzdem nett :-).

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Nach ★★ (2017+2018) mit Sohn (10/2019) und Babysohn (04/2023)


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 06:31 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 16. April 2014 12:03
Beiträge: 911
Wohnort: bei München
NFP seit: April 2014
Ursprünglich war das Buch ja eine Abschlussarbeit zweier Studentinnen des Grafik-Designs / der Illustration.
Wer Design mag, für die ist das Buch wohl (auf einer anderen Ebene) interessant. Einerseits find ich es gut, dass das Thema bei einem so großen Verlag gelandet ist und publik gemacht wird. Andererseits, wenn dort Dinge stehen wie "ES spüren", ist es natürlich absurd, wenn so wiederum Mythen weiterverbreitet werden in einem Buch, das eig. damit aufräumen will. Da rächt sich viell. die Reichweite, die das Buch via Verlag erreicht.

Die Autorinnen wurden auch im Deutschlandfunk interviewt, hier habe ich im Kulmine-Faden verlinkt.

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2 Töchter: Januar '22 & Juni '19 — Sommer☆ '18 — Abbruch ⋆ '16.
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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 09:55 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Ich finds gut, dass es das Buch überhaupt gibt, und das Thema an sich Aufmerksamkeit bekommt.
Dass da Fehler drin sind, ist, mit Blick auf die Entstehungsgeschichte, verständlich, wenn auch schade.

So ne Abschlussarbeit wird meist innerhalb eines halben Jahres von der Idee bis zum fertigen Dummy produziert. Ich vermute, dass auch der Vertrieb schon mit Teil der Arbeit war – dafür haben sie meinen Respekt, wie breit sie das Buch in die Medien bekommen.
Dass man da nicht einwandfreie Grundlagen-Recherche betreiben kann, ist für mich klar, es steht ja auch die Gestaltung im Vordergrund bei der Benotung, nicht der Inhalt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 10:02 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
Ich weiß nicht, ob das mit dem ES spüren wirklich im Buch steht. In dem Beitrag ging es darum, dass sie ihren Zyklus und ihre "Weiblichkeit" jetzt anders und bewusster wahrnehmen und zum Beispiel ihren Eisprung spüren würden jetzt und ob der rechts oder links stattfindet. Mir ist das auch aufgestoßen, andererseits muss man schon ziemlich tief einsteigen, um zu wissen, dass der Mittelschmerz eben kein verlässliches "Eisprung spüren" ist.

Schön fand ich zum Beispiel, dass sie das verschämte Weitergeben von Tampons thematisiert haben und sich selber geärgert haben, dass sie das auch immer noch so "unter der Hand" weiter gegeben haben, anstatt ganz offen. Andererseits hatte ich das Gefühl, dass alternative Monatshygiene dann wohl irgendwie kein Thema ist (?), und das, wo doch zumindest die Tassen inzwischen in meinem Empfinden doch eine breitere Öffentlichkeit erreicht haben.

Alles in allem ein spannendes Projekt, aber wie ich vermute durch die Entstehung etc doch recht fehleranfällig und deswegen ist es ein bisschen schade, wenn es als "Aufklärungsbuch" verkauft wird (zumal es da ja wirklich andere Literatur gibt, auch wenn die FrauTV Moderatorin so tat, als wäre das nicht so). Eine Freundin von mir hatte das Buch schon vor ein paar Wochen in der Hand und meinte klar, es wäre eben schön zum Anschauen und ein toller Zugang, aber kein Aufklärungsbuch in dem Sinne. Aber vielleicht macht es junge Frauen neugierig, mehr zu lesen, das wäre ja auch super. :-)

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Wir befinden uns im Jahr 50 nach der Pille. Ganz Deutschland ist von hormoneller Verhütung besetzt. Ganz Deutschland? Nein! Ein von unbeugsamen Frauen bevölkertes Forum hört nicht auf, der Pille Widerstand zu leisten! Und das Leben ist nicht leicht für die hormonellen Legionäre, die als Besatzung in den befestigten Lagern Frauenarztum, Hebammum und Apothekum liegen...
Happy endings don’t exist, but here’s a pearl you may have missed: Every day can be a happy beginning.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 10:44 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Zum „unter der Hand weitergeben“ fällt mir ein: eigentlich find ich das OK erstmal. Sich selbst „outen“ mit dem Thema, dass man da offen mit umgeht ist das eine. Der anderen Frau ist es vielleicht dann trotzdem peinlich und unangenehm, wenn es jemand mitbekommt.
So gesehn ist es erstmal höflicher? Wenn man sich jedoch einig ist über die Öffentlichkeit, steht dem ja nix im Weg. Bräuchte vielleicht nen Code, ein Handzeichen oder so. 8-) Wenn du cool mit bist, bin ich auch cool damit.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 15:25 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 196
Wohnort: North Rhine-Westphalia, Germany
NFP seit: Mai 2015
Höstkvinna, das stimmt, um sich ein wirkliches Bild machen zu können müssten wir das Buch wohl erstmal lesen;-). Ich fand es aber auch schade, dass in dem Beitrag alternative Monatshygiene gar nicht angesprochen wurde. Zum Thema Eisprung: mich hat sogar mal eine Frauenärztin gefragt, ob ich meinen Eisprung spüre...da weiß man doch echt nix drauf zu antworten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 15:52 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 3. November 2010 21:43
Beiträge: 642
Wenn ich mir den Beitrag ansehe, glaube ich, dass das Buch eher junge Frauen als Zielgruppe hat. Unter diesem Aspekt finde ich alles gut, was irgendwie für das Thema öffnet.

Da die beiden nicht Medizin, sondern Grafik/Design studiert haben, würde ich da nicht die Messlatte von "Darm mit Charme" anlegen wollen (wobei letzteres ja auch nur ein populärwissenschaftliches Buch und imho nicht sonderlich komplex ist).

Ich bin eher erstaunt, dass in der heutigen Zeit - wo sich gefühlt 9-Jährige Handypornos ansehen - noch Tampons verschämt unter Tischen rübergereicht werden. In diese Sinne ist das Buch dann mehr als überfällig.

Nachdem ich mir die Rezensionen bei Ama...* angesehen habe, könnte ich mir das durchaus als Geschenk für junge Frauen z.B. zur Menarche zusammen mit "Natürlich und sicher" vorstellen. So in die Richtung.

*Interessant, wie viele Bücher zum Thema Vulva mir dort angezeigt werden. *daumenhoch* Mir hat 1989 eine Frau "Drachenzeit: Die verborgene Kraft der Menstruation" von Luisa Francia geschenkt, das war mein erster literarischer Berührungspunkt abseits des Biobuchs mit dem Thema. Das hätte jedenfalls in keiner Buchhandlung einfach so ausgelegen.

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„Wenn Sie sich verwirrt fühlen, fassen Sie sich ein Herz: Sie sind nur in Kontakt mit der Wirklichkeit.“ Dean Rusk


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 16:34 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. August 2014 16:09
Beiträge: 165
NFP seit: 04/2015
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, warum man Tampon-Übergaben enttabuisieren und offen machen sollte *kopfkratz* finde ich persönlich nicht erstrebenswert. Was ist denn das Problem dabei, wenn das ein eher privates Thema bleibt?
Ich will eigentlich nicht mit meinem Umfeld teilen, ob ich gerade meine Periode habe, und mich interessiert es auch bei anderen nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 16:40 
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Moderatorin

Registriert: 14. Oktober 2008 00:39
Beiträge: 26849
Wohnort: mind palace
NFP seit: Oktober 2008
wolkenguckerin hat geschrieben:
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht ganz, warum man Tampon-Übergaben enttabuisieren und offen machen sollte

Ehrlich? Also ich gehe voll mit, dass das was privates ist und jede Frau selber entscheiden soll, mit wem sie das teilen will, aber ein Tabu sollte es doch trotzdem nicht sein, oder?

Es gibt von Charlotte Roche ein Zitat, dass die meisten Frauen den Satz "hast du mal einen Tampon?" in einem Tonfall sagen, in dem sie auch "ich hab gerade ein Kind umgebracht" sagen würden. Ich denke, das ist da der Kernpunkt und nicht, dass alle jetzt immer öffentlich menstruieren sollen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 16:45 
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Ersthelferin a.D.

Registriert: 8. Januar 2009 14:07
Beiträge: 6890
Ich versuchs mal:
Wünschenswert wäre eine Umgebung, in der so eine Übergabe genauso alltäglich ist und nicht weiter interessiert, wie wenn jemand Zuckertütchen für den Kaffee rüberreicht – anstatt dass man ne Geheimniskrämerei wie beim Drogendeal machen muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 16:54 
Zitat:
. Sie erklären den weiblichen Zyklus mit viel Fachwissen und ohne falsche Scham. Es geht um "die Schönheit des Mittelschmerzes, die Ästhetik vollgebluteter Unterhosen und die Raffinesse der Eisprungphase".
(Aus der Produktbeschreibung bei Amazon)

*kopfkratz*

Laut Inhaltsverzeichnis werden "Mondtassen" :roll: aber auch erwähnt. Und ein Kapitel über Verhütung... da wäre ich mal gespannt, was da drinsteht *lach* In der Einleitung in der Leseprobe wird schonmal direkt der Zyklus mit dem Kalendermonat gleichgesetzt ("dass die Eizelle nur für wenige Tage befruchtet werden kann und das nur einmal im Monat") und die Pille gaukelt eine Schwangerschaft vor *zustimm*

Ich finde es merkwürdig, dass sie das Buch bei einem Verlag unterbringen konnten. Das Design finde ich auch eher merkwürdig als hübsch, und dazu das esoterische Geschwurbsel über schöne dreckige Unterhosen und Mittelschmerz... Und natürlich nicht ganz günstig.


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 Betreff des Beitrags: Re: Buch "Ebbe und Blut"
BeitragVerfasst: 26. Juni 2017 16:57 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 5. August 2014 16:09
Beiträge: 165
NFP seit: 04/2015
höstkvinna hat geschrieben:
Es gibt von Charlotte Roche ein Zitat, dass die meisten Frauen den Satz "hast du mal einen Tampon?" in einem Tonfall sagen, in dem sie auch "ich hab gerade ein Kind umgebracht" sagen würden. Ich denke, das ist da der Kernpunkt und nicht, dass alle jetzt immer öffentlich menstruieren sollen.


Hm, dass das so ein Problem ist, kenne ich jetzt von mir oder Freundinnen und Bekannten auch nicht... gut, man gestaltet die Frage eher diskret, aber sonst ist es auch nicht anders, als um irgendeinen anderen Gefallen zu bitten. Anscheinend hatte Charlotte Roche da andere Erlebnisse als ich ;-) dass es so wie in dem Zitat nicht sein sollte und kein komplettes Tabu sein sollte, finde ich schon auch.

Was thoe schreibt - Tampons wie Zuckertütchen für den Kaffee behandeln - ist für mich allerdings nicht wünschenswert. Ich will eben nicht, dass alle am Kaffeetisch mitbekommen, dass ich meine Periode habe und möchte mit dem Thema lieber diskret umgehen (unabhängig davon, ob es die anderen interessiert oder nicht).

Ich lese in letzter Zeit nur öfter die Forderung, dass über das Thema Menstruation offener geredet werden soll und mir fehlt dabei manchmal die Seite, dass nicht jede Frau darüber reden will und es auch ok ist, wenn man das als privat empfindet.

Ich habe manchmal eher den Eindruck, dass zu viel darüber geredet wird :oops: zumindest in reinen Frauenrunden kommt da doch schon öfter mal ein Gespräch darüber auf? Ich mag das nicht, weil ich da für mich keinen Gesprächsbedarf sehe und dann nicht wirklich weiß, was ich dazu sagen soll...

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