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 Betreff des Beitrags: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2017 16:37 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Hallo.

Ich bin gerade ein bisschen frustriert. Habe auch schon sämtliche Threads zu dem Thema durchforstet, die mir schon an einigen aber eben leider noch nicht an allen Stellen geholfen haben, deswegen dachte ich mir, ich versuch mal mit einem eigenen mein Glück.
Wie der Titel schon sagt, habe ich das Gefühl, dass ich meinen ZS ständig überinterpretiere und deswegen nie bzw. immer erst ganz zum Schluss meiner Hochlage (die bisher sowieso schon immer nur 10 Tage lang gewesen ist) auswerten kann. Ich weiß, ich trage eine Kupferspirale und könnte mich eigentlich auch nur auf die verlassen aber da ich, was Schwangerschaften betrifft (und nicht nur die *pfeif*), nun mal eine kleine Paniktante bin, ist die Kombination von NFP und Spirale gerade richtig für mich, weswegen ich auch trotzdem sehr bemüht darum bin, NFP richtig anzuwenden und nicht irgendwie zu "schummeln".
Zuerst hatte ich das Problem, dass ich mir nie so ganz sicher war, ob ich denn nun nichts Besonderes oder rutschig bzw. glitschig fühle. Da hat es mir sehr geholfen, mit dem Toipapier anstatt mit dem Finger über den SE zu gleiten und auch die Huch-Methode, die hier im Forum ja oft empfohlen wird, hat sich bei mir bewährt. Also mein Problem mit dem Fühlen konnte ich inzwischen ganz gut überwinden, sodass es nun eigentlich kein Problem mehr für mich darstellt.
Bleiben noch Empfinden und Sehen.
Beim Empfinden bin ich mir immer unsicher, ob es denn nun noch feucht oder schon nass ist. Dabei hilft mir die Huch-Methode leider auch nicht so wirklich weiter. Habt ihr da vielleicht noch irgendwelche anderen Tipps für mich oder könnt einfach mal versuchen, zu beschreiben, wie ihr euer persönliches nass bzw. auch euer persönliches feucht wahrnehmt? Vielleicht finde ich mich da ja irgendwo wieder.
Nun zum Sehen. Wenn ich eindeutigen S+ habe, dann immer sehr viel davon. Besonders nach dem Stuhlgang hab ich dann immer so eine glibberige durchsichtige Masse, die mit weißen Fäden durchzogen ist und sich auch ein wenig dehnen lässt bzw. in der hochfruchtbaren Zeit eine weißlich-trübe Flüssigkeit, die regelrecht aus mir heraustropft und dabei auch nicht selten ein rinnendes Gefühl und einen anschließenden nassen Fleck in meiner Unterhose bei mir hervorruft. S+ habe ich seit ich die Spirale trage eigentlich direkt nach der Mens. Zuerst diesen Glibberschleim und dann (meistens ein paar Tage vor der 1. HM) den flüssigen. Danach kann ich auch meist einen eindeutigen Umschwung feststellen, jedoch tritt auch dann fast jeden Tag noch eine Beobachtung auf, die mich stutzig macht und mich zur Sicherheit dann doch wieder S+ eintragen lässt, womit ich mir die Auswertung und somit auch die Freigabe versaue.
Heute morgen hatte ich z.B. etwas Glänzendes am Toipapier. Ich nahm es mit dem Finger auf und hatte ein winzig kleines Fitzelchen ZS am Finger - so klein, dass ich es nicht mal hätte dehnen können, wenn es in größeren Mengen dehnbar gewesen wäre. Die Farbe war eigentlich weißlich-trüb. Jedoch bildete ich mir ein, dass es auch ein wenig glasig-durchscheinend (so wie Milchglas) gewesen ist. Ich muss dazu sagen, dass es noch sehr früh am Morgen und ich ziemlich schlaftrunken war. Jedenfalls habe ich mit diesen Mini-Fitzelchen allgemein das Problem, dass sie mir immer ein wenig durchsichtig erscheinen, weil sie von der Menge her nun mal so gering sind. Versteht ihr, was ich meine? So wie eine Flüssigkeit, die eigentlich eine Farbe hat, diese Farbe jedoch immer mehr verblasst, je weniger man von ihr in ein Gefäß schüttet. Und in der Hochlage habe ich eigentlich immer nur so kleine Fitzelchen, wenn überhaupt, sodass sie mir wahrscheinlich immer ein wenig durchsichtig erscheinen werden. Kennt jemand dieses Problem?
Ich bin ja jetzt im 4. Zyklus. Haltet ihr bei mir die Binnendifferenzierung für angebracht (jetzt mal abgesehen davon, dass ich eh eine Spirale trage) oder würdet ihr mir empfehlen, es mal mit dem Muttermund zu versuchen? Oder vielleicht den Schleim in Zukunft vom MuMu zu entnehmen, weil man da ja in der Regel von der Menge her mehr erwischt? Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Ich würde wirklich gerne mal nah am Temperaturanstieg auswerten können. :-(

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2017 20:46 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Edit:

OKay, ich habe mich jetzt nochmal durch meine Kurven geklickt und musste dabei feststellen, dass mein Schleimmuster bisher doch nicht immer so eindeutig gewesen ist, wie ich es vorhin meinte, in Erinnerung zu haben. Im ersten und in diesem Zyklus war es schon so wie ich es in meinem Eingangsbeitrag beschrieben habe. Im zweiten konnte ich den Schleim relativ gut auswerten, musste jedoch gerade in diesem die Temperatur wegen Antibiotika im Anstieg klammern und der dritte war ja mal total komisch, weil da am Ende der Hochlage z.B. plötzlich wieder ein rinnendes Gefühl aufgetreten ist. :roll:
Ich denke, ich sollte vielleicht doch noch ein paar Zyklen abwarten, bis ich etwas anderes (BD, MuMu-Tasten etc.) versuche und mich nun erstmal darauf konzentrieren, meinen Schleim nicht überzubewerten, wie ich es ja meiner Vermutung nach gerade tue.
Über Antworten bezüglich meinem Problem mit dem Empfinden und dem eventuell glasig-durchscheinenden Schleim würde ich mich natürlich weiterhin freuen. *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2017 20:47 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 11. Juni 2014 21:40
Beiträge: 53
Hallo!
Ich konnte aus deinem Post nicht herauslesen, ob du einen Umschwung der Schleimqualität bemerkst. Merkst du einen Unterschied zwischen (potentiell) fruchtbar und Hochlage? Dann muss meines Wissens nach dein Schleimmuster auch wiederkehrend sein. Trifft das auf dich zu?
Bisher hast du in Zyklus 2 den ZS zeitnah zur Temperaturerhöhung ausgewertet. (S+ direkt vor der Mens ist üblich.) Ich würde noch ein paar Zyklen abwarten, ob das ein Ausreißerzyklus war oder eben nicht. Die Bedingung für BD ist ja, dass man immer erst deutlich später/gar nicht auswerten kann.

Abgesehen davon möchte ich dir ans Herz legen, dich doch auf die Kupferspirale zu verlassen. *sonne* Ich weiß nicht, ob du die entsprechenden Statistiken aus NFP heute kennst, aber ab dem 2. HL-Tag ist das Schwangerschaftsrisiko schon sehr niedrig. Es ist aber sicher positiv, wenn du dein Schleimmuster jetzt kennenlernst. Dann kannst du NFP auch sicher anwenden, solltest du einmal ohne Spirale verhüten wollen.

edit: Wir haben offenbar gleichzeitig abgeschickt. Sieh dir doch in der nächsten Zeit ein paar binnendifferenzierte Kurven an. Vielleicht hilft dir das, die BD besser zu verstehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 14. Mai 2017 21:05 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 31. Dezember 2016 01:41
Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Hallo myfanwy,

vielen Dank für deine Antwort! *sonne*
Wahrscheinlich hast du deinen Beitrag jetzt kurz nachdem mein Edit kam abgeschickt oder? :lol:
Zu meinem Schleimmuster habe ich darin ja nochmal etwas erläutert. Was bei mir auf jeden Fall um den Eisprung herum wiederkehrend ist, ist ein rinnendes Gefühl, das im ersten und nun auch im aktuellen Zyklus verbunden mit flüssigem Schleim ist, der allerdings eher eine weißlich-trübe Farbe hat. Während der Hochlage sehe ich meistens gar keinen Schleim, nur wenn ich welchen sehe, dann ist es so wenig, dass ich darin nicht wirklich eine Farbe erkennen kann und er somit automatisch durchsichtig wirkt und ich bilde mir halt auch manchmal noch ein, nass zu empfinden, wobei ich ehrlich gesagt nicht glaube, dass das schon richtig nass ist und ich es wie bereits erwähnt nur überbewerte und es eigentlich feucht ist.

Zitat:
Abgesehen davon möchte ich dir ans Herz legen, dich doch auf die Kupferspirale zu verlassen. *sonne* Ich weiß nicht, ob du die entsprechenden Statistiken aus NFP heute kennst, aber ab dem 2. HL-Tag ist das Schwangerschaftsrisiko schon sehr niedrig.

Da hast du natürlich recht und eigentlich weiß ich ja auch, dass die Spirale ein sehr sicheres Verhütungsmittel ist, auf das man sich verlassen kann. Nur werde ich leider oft von irrationalen Gedanken geplagt à la "was, wenn die Spirale verrutscht, du es nicht merkst und dann schwanger wirst?" (obwohl ich ja eigentlich weiß, dass das eventuelle Verrutschen schon in den sehr niedrigen PI mit einberechnet wurde :roll:) Dann verwende ich lieber zu oft Kondome, anstatt mich die ganze Zeit verrückt zu machen. Und ich fühle mich so, wie es jetzt gerade ist, auch sehr sehr sicher und meinen Freund stören die Kondome auch nicht sonderlich. Er ist glaube ich gerade wirklich einfach froh, dass ich nicht ständig Schwangerschaftsparanoia schiebe, so wie es gegen Ende meiner Pillenzeit der Fall war. Eigentlich ist er sogar derjenige, der oft einwendet, dass er lieber auf Nummer sicher gehen würde, wenn ich mal wieder mit dem Gedanken spiele, die NFP wegen der Spirale ein wenig lockerer zu nehmen. Ich denke, wenn meine Spirale ein Jahr geschafft hat, werde ich (und *mann* dann vielleicht auch) mich dazu überwinden können, nur ihr zu vertrauen bzw. sie erstmal mit nicht regelkonformem NFP zu kombinieren aber zurzeit fühlen wir uns so einfach wohler. :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 09:04 
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Registriert: 11. Oktober 2016 10:54
Beiträge: 1736
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Liebe Fuchsdame,

ich verstehe was du meinst. Mir geht es auch teilweise so. Von meinen 6 Zyklen konnte ich erst zwei freigeben am Ende weil bei den anderen der Schleim nicht mitspielte. Ich habe teilweise den ganzen Zyklus S+, siehe den aktuellen. Ich habe am Anfang dazu geneigt auch zu überinterpretieren. Vor allem beim Aussehen war und bin ich mir immer noch unsicher. Dafür beim Fühlen und Empfinden kaum noch. Fühlen geht ja bei dir gut, beim Empfinden denke ich das Rinnend klar sein müsste. Das ist für mich schon ein außergewöhnliches Empfinden. Nass ist für mich erst wenn ich denke, shit ich müsste jetzt nen Fleck in der Hose haben. Beim sitzen zum Beispiel spüre ich ja meine Schamlippen wie sie sich in die Hose "schmiegen". Wenn ich fest an sie denke und denke, misst da unten ist jetzt ein nasser Fleck, dann ist es für mich nass. Muss ja am Ende nicht mal stimmen im Slip. Aber empfinden tu ich das trotzdem manchmal. Wenn das nicht so extrem ist wäre es für mich dann eben nur feucht oder nichts.

Bist du im Schleimbilderforum angemeldet? Vielleicht würde dir das etwas helfen? Danach war ich mir ziemlich sicher dass ich beim sehen überinterpretiere. Hab ich nur so wenig Schleim und muss da wirklich mit rumspielen dass ich was sehen könnte, nein dann ist es für mich kein S+, außer wenn ich sofort sehe dass es durchscheinend ist. Milchglas wäre für mich sogar eher trüb.

Binnendifferenzierung würde ich mir noch nicht zutrauen, dafür müsste ich mich erst mal in die Regeln einlesen. Klar ist Eiweißschleim top, aber ist danach alles was kein Eiweiß oder glasklar mehr ist direkt schlechter? Auch wenn es vielleicht noch fadenziehend ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 11:55 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. März 2015 00:52
Beiträge: 276
Es klingt schon so, als würdest du teilweise überinterpretieren, aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Gynefix das Schleimmuster sehr verändern kann. In meinen 25 NFP-Zyklen vor Gynefix konnte ich den Schleim immer gut und zeitig auswerten. Seit Anfang des Jahres habe ich eine Kupferkette und quasi Dauer-S+. Ich habe nicht alles konsequent in den Aufzeichnungen erfasst, weil es mir mit dem Dauerschleim irgendwann zu lästig wurde und ich mich eh auf die Gynefix verlasse, aber in den 5 Zyklen konnte ich nur einmal die Schleimauswertung abschließen.
Hast du schon mal überlegt, auf den Muttermund umzusteigen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 16:14 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 145
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@sabschi

Zitat:
beim Empfinden denke ich das Rinnend klar sein müsste. Das ist für mich schon ein außergewöhnliches Empfinden.

Das war es für mich bis heute eigentlich auch...nur leider hatte ich vorhin auch damit ein Erlebnis, das mich verunsichert hat. *kopfWand* Nämlich habe ich ganz kurz gemeint, so ein Blubbern bzw. Gluckern zu empfinden. Jetzt mal nur so für mich betrachtet wäre ich nie im Leben darauf gekommen, dieses Gefühl mit "rinnend" zu betitulieren, insbesondere weil ich mein persönliches Rinnen kenne. Wenn es bei mir rinnt, dann merke ich richtig, wie es unten rausläuft und denke dann immer: "Oh Mann, jetzt habe ich sicher einen riesen Fleck im Slip" (so wie du es bei deinem nass beschreibst) - was dann auch in der Regel der Fall ist.
Gut, diesmal war es in der Unterhose auch ein wenig feucht aber ich habe keinen eindeutigen Fleck ausmachen können, so wie sonst, wenn ich rinnend empfinde. Es sah für mich eher so aus und hat sich auch so angefühlt als wäre es nur Schweiß oder normale Scheidenfeuchte. Also eigentlich hat ja alles gegen rinnend gesprochen.
Wenn man hier im Forum jedoch nach den Begriffen "blubbern" oder "gluckern" sucht, findet man viele Beiträge, in denen sie mit rinnend verbunden werden und das verunsichert mich dann wieder. Eigentlich habe ich heute sonst endlich mal so richtig schönen S-Schleim und sonst auch nur ein feuchtes Empfinden und ich habe echt keine Lust, nur wegen diesem kurzen Gefühl (das mir wahrscheinlich auch leicht hätte entgehen können, wenn ich in dem Moment beschäftigt gewesen wäre) jetzt doch wieder S+ annehmen zu müssen aber wenn ich NFP trotz Spirale regelkonform machen und nicht schummeln will, dann muss ich wohl in den sauren Apfel beißen. :-(
Was nass angeht...wenn ich so drüber nachdenke, glaube ich sogar, zu kennen, was du da beschreibst. Ich meine nämlich, das ein paar mal auch schon so intensiv gehabt zu haben, nur jedes Mal, wenn ich dann wieder überlege, bin ich mir nicht mehr sicher, ob es ansonsten denn wirklich so intesiv gewesen ist, wie ich es in dem Moment in Erinnerung habe. Verstehst du, was ich meine? Ich denke, ich versuche in Zukunft einfach mal an deine Schilderung zu denken, wenn ich mir mal wieder unsicher bin. Dann könnte ich dieses Problem vielleicht doch noch für mich lösen. :-)

Zitat:
Bist du im Schleimbilderforum angemeldet?

Nein, bisher nicht aber ich spiele schon seit längerem mit dem Gedanken, das mal zu tun. Ich muss dafür ein eigenes Schleimbild schicken, richtig? Was für eins, ist egal?
Wenn du sagst, dass es dir auch geholfen hat, dann sollte ich das vielleicht wirklich mal in Angriff nehmen. Die Beispielbilder in N&S reichen mir persönlich nämlich sowieso nicht. Da sind ja eigentlich fast nur die Extreme drin, also z.B. richtig weißer Schleim auf der einen Seite und richtig durchsichtiger auf der anderen. Trüber ist auch noch dabei aber leider kein glasiger. Und das ist ja gerade die Eigenschaft, mit der ich mich beim Sehen immer so schwer tue.

Zitat:
Hab ich nur so wenig Schleim und muss da wirklich mit rumspielen dass ich was sehen könnte, nein dann ist es für mich kein S+, außer wenn ich sofort sehe dass es durchscheinend ist. Milchglas wäre für mich sogar eher trüb.

Das hat mir mein Verstand eigentlich auch gesagt, nur leider tendiere ich immer dazu, auf Nummer sicher zu gehen, was man bei NFP ja auch eigentlich soll, womit ich allerdings wohl ein bisschen (arg) übertreibe. *pfeif* Aber mal sehen. Vielleicht hilft mir das Schlimbilderforum da ja wirklich weiter.

Zitat:
Klar ist Eiweißschleim top, aber ist danach alles was kein Eiweiß oder glasklar mehr ist direkt schlechter? Auch wenn es vielleicht noch fadenziehend ist?

Ich denke mal, dass das bei jeder individuell verschieden ist. Deswegen soll man bei der BD sein persönliches Schleimmuster ja auch sehr gut kennen. Aber du hast recht. Dann stellt sich natürlich die Frage, welcher Eigenschaft man mehr Gewichtung geben sollte. Ich glaube, das ist mir vielleicht doch alles zu kompliziert. Ich werde also entweder versuchen, mit dem Schleim klar zu kommen oder auf den Muttermund umsteigen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 16:32 
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@Ginevra

Ich habe mich mal durch deine Kurven geklickt und da ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. :shock: Das hat sich bei dir ja wirklich extrem verändert!
Und wenn ich mal so an meine kurze Zeit zwischen Pille und Spirale denke, hatte ich da eigentlich auch deutlich weniger S+. Jetzt bereue ich es gerade mal wieder, dass ich mich nicht schon auf Anhieb richtig in NFP reingefuchst habe. Dann könnte ich das jetzt nämlich schön vergleichen. *zunge*
Also könnte es bei mir tatsächlich damit zusammenhängen. Bei der Entscheidung Kupferspirale oder gescheite Schleimauswertung gewinnt bei mir aber auf jeden Fall die Kupferspirale, also werde ich mich damit wohl irgendwie arrangieren müssen, wenn es nicht besser wird. *nixweiss*

Zitat:
Hast du schon mal überlegt, auf den Muttermund umzusteigen?

Das wäre in meinem Fall dann wohl die beste Idee, auch wenn ich mich mit dem Gedanken ehrlich gesagt erst noch anfreunden muss. Die Schleimbeobachtung ist so schön aufwandslos. Man macht sie im Prinzip automatisch mit, wenn man aufs Klo geht. Für die MuMu-Beobachtung müsste ich mir erstmal eine Zeit aussuchen, bei der ich auf jeden Fall immer zuhause bin (die es bei mir eigentlich nicht gibt...oder hat man da ein gewisses Zeitfenster?), denn auf ner öffentlichen Toilette möchte ich auf gar keinen Fall meinen Muttermund anfassen. Man kann sich zwar vorher die Hände waschen aber bis man dann mal in der Kabine ist, hat man ja trotzdem wieder alles mögliche angefasst. Der Tamponwechsel während der Mens ist bei mir ja schon ein Staatsakt. *pfeif*
Aber ich im Großen und Ganzen denke ich mir, dass es nicht schaden kann, dem Muttermund mal eine Chance zu geben und ein, zwei, vielleicht auch drei Zyklen in ihn zu investieren. Da ich regelmäßig nach meinem Spiralfaden taste, ist er immerhin sozusagen schon mal ein Bekannter von mir und einige Veränderungen habe ich so auch schon bemerkt. Z.B. ist er während der Hochlage eigentlich immer hart und geschlossen, soweit ich das richtig beurteile (bin mir bei der Öffnung nie so ganz sicher, weil da ja der Spiralfaden rausguckt und irgendwie auch im Weg ist).

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 16:39 
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hat sich gut eingelebt

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Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
@ alle

Also, um es nochmal zusammenzufassen, stehe ich gerade vor der Entscheidung, dem ZS noch eine Chance zu geben oder auf den Muttermund umzusteigen. Irgendwelche Anregungen diesbezüglich? Weil wenn mein vermehrter S+ wirklich an der Kupferspirale liegen sollte, dann scheint es ja eigentlich fast aussichtslos, mit dem Schleim richtig auswerten zu können, so lange bis diese rauskommt (was hoffentlich erst in 4 1/2 Jahren der Fall sein wird).
Auf der anderen Seite könnte ich aber vielleicht eher auswerten, wenn ich meinen Schleim nicht so überbewerten würde, wobei mir das Schleimbilderforum vielleicht wirklich ein Stück weit helfen könnte.
Was meint ihr? Ich bin nämlich gerade echt hin- und hergerissen. *help*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 17:34 
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Kurven-Rätslerin

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Ausprobieren *zustimm*
Es spricht doch nichts dagegen, den Muttermund mal 1 oder 2 Zyklen auszuprobieren und dann zu entscheiden was du besser fandest oder?
Ich glaub genau das werd ich auch bald mal versuchen.

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Lea hat noch nie Hormone genommen, trägt seit März 2016 die Gynefix und befindet sich gerade in NFP Zyklus Bild zum Erlernen der Methode und zur Beobachtung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 19:40 
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Beiträge: 145
NFP seit: Januar 2017
Eigentlich hast du recht. Schließlich habe ich dabei ja nichts zu verlieren und neugierig bin ich ehrlich gesagt ja schon, ob der Muttermund bei mir aussagekräftiger ist als der Schleim. Wer weiß, vielleicht stellt sich ja sogar heraus, dass ich mit ihm wunderbar auswerten kann und den doofen Schleim ( *zunge* ) gar nicht brauche. Das wäre wirklich traumhaft! *love*


Zitat:
Ich glaub genau das werd ich auch bald mal versuchen.


Wie ich sehe, trägst du auch eine Gynefix. Die meiste Zeit scheinst du ja ganz gut mit dem ZS auswerten zu können, hast aber trotzdem auch sehr viel S+. Versuchst du dich dann nur aus Neugier an der MuMu-Beobachtung oder erhoffst du dir auch, damit eindeutiger auswerten zu können? :-)


Und eine allgemeine Frage hätte ich noch. Und zwar würde mich mal interessieren, ob es schlimm ist, wenn ich mit lackierten Nägeln nach meinem Muttermund taste und dabei etwas abblättert und in meiner Scheide bleibt. Ist vielleicht eine doofe Frage aber da die Scheide ja generell als sehr empfindlich gilt, frag ich da lieber nach.
Seit mir nämlich mal evtl. ein klein wenig Nagellack abgeblättert ist, während ich nach meinem Faden getastet hab (könnte auch schon vorher abgegangen sein), vermeide ich das Tasten während ich lackierte Nägel hab aber wenn ich nach meinem Muttermund auswerten will, muss ich ja jeden Tag tasten, deswegen. *hä*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 15. Mai 2017 22:33 
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Ich habe etwas Zeit gebraucht, um Scheidenfeuchte ("nichts", oder besser "nichts besonderes") von ZS unterscheiden zu können, vielleicht ergibt sich das ja noch bei dir. Nachdem, was andere Gynefix-Benutzerinnen geschrieben haben, ist der Muttermund aber sicher einen Versuch wert. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, dass dabei Nagellack abblättert, in der Vagina ist alles weich. Wenn du deinen Finger ablutschst passiert da ja auch nichts.

*tuscheln* Die Temperaturregeln von Döring haben in der strengen Variante (keine Freigabe am Zyklusanfang) übrigens einen mit sensiplan vergleichbaren PI. Vielleicht hilft das ja deinem Sicherheitsgefühl. Dein aktueller Zyklus wäre so auswertbar, dein 1. beinahe auch (klammern darf man da glaub ich nicht).
Ansonsten drück ich die Daumen, dass der ZS in diesem Zyklus mitspielt!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 18:18 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 277
Fuchsdame hat geschrieben:
Wie ich sehe, trägst du auch eine Gynefix. Die meiste Zeit scheinst du ja ganz gut mit dem ZS auswerten zu können, hast aber trotzdem auch sehr viel S+. Versuchst du dich dann nur aus Neugier an der MuMu-Beobachtung oder erhoffst du dir auch, damit eindeutiger auswerten zu können? :-)

Ich find, ich hab viel zu viel S+, um bei meinen kurzen Hochlagen ordentlich auswerten zu können. Keine Ahnung allerdings ob das vor der Gynefix auch schon so war.
Darf man sich eigentlich die Variante aussuchen, mit der man länger frei hat? Also darf ich zb, wenn ich generell auf Muttermund umsteige, dann am Zyklusanfang noch freigeben, wenn der Muttermund unfruchtbar aber der Schleim schon fruchtbar anzeigt?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 20:49 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 11. Juni 2014 21:40
Beiträge: 53
Man darf in einem Zyklus zwischen Muttermund und ZS wechseln, wenn ich mich richtig erinnere. Das wurde schon öfter besprochen, vielleicht findest du etwas über die Suchfunktion. Du darfst nur nicht den ZS-Abnahmeort wechseln.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wirklich die ganze Zeit S+ oder interpretiere ich über?
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 21:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 20. November 2016 04:53
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Ich meinte ja nichtmal in einem Zyklus wechseln, wobei das auch cool wäre, wenn man sich dann das raussuchen dürfte was am längsten freie Zeit hat *undweg*

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