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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 16. März 2017 06:44 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 24. August 2010 13:02
Beiträge: 311
Sopherl hat geschrieben:
Und, wirst du wieder Kurven machen? Gibt ja hier etliche, die sie nur zur Zyklusbeobachtung machen (ich auch). Gerade wo sich die Dinge unvorhersehbar zu ändern beginnen, lohnt es sich dann wieder so richtig.


*kopfkratz*
wenn dann nur mit Ibutton, für den Thermometer bin ich zu vergesslich. Dann müsste ich mir aber wieder einen kaufen. Ich überlege schon ne weile.

Hormonunabhängiger Schokoflash *rofl* zum Glück. An nicht hormongesteuerten Tagen ess ich normale Mengen Schokolade. Ohne geht gar nicht.

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Alles was du nie vergisst, alles was unsterblich ist - In liebe für meine Sternchen und eure Sternchen
Mami von zwei wundervollen Kindern 08/11 und 10/13


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 21:26 
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Registriert: 9. März 2017 18:19
Beiträge: 8
NFP seit: 2009
Hallo, Ihr "Süßen",

Fressflash auf Süßes, boah nee, - und dann noch auf Schoki, kenne ich eigentlich nicht. Bei mir müssen es schon "härtere Sachen" sein :-))) . Also eigentlich alles, was gut gewürzt :oops: ist, vertilge ich bevorzugt en masse in der 2. Zyklushälfte, auch gern die netten 200g Tütchen vom bekannten Discounter (darf ich hier den Namen eigentlich nennen?) angefüllt mit gesalzenen Haselnuss- Walnuss-, Cashewkernen und Mandeln oder Erdnüssen, lecker, hmm. Aber Süßes, nee echt hab ich eigentlich nicht im Sortiment - obwohl: Ein paar Male pro Jahr kommt es vor, dass ich - gerne auch nachts - mal Heißhunger auf so Gummizeugs bekomme und mich ärgere, dass ich keins im Haus habe. :mrgreen:

LunaGalactica hat geschrieben:
Irgendwie wird der Zeitabstand zwischen PMS und Mens bei mir immer länger. Früher folgte auf das PMS direkt die Mens, aber jetzt kriege ich PMS-Symptome, dann ist mindestens eine Woche Pause und dann kommt endlich die Mens. Hat das noch jemand? *kopfkratz*

Here the same. Also, wenn ich mal ein bisschen Ziehen kurz vor der Mens als PMS bezeichnen will, hatte ich früher eben nur ganz kurz PMS, aber wirklich nicht erwähnenswert, wenn überhaupt. Danach trat die Monatsblutung sofort ein. Ja Luna *trösten*, das habe ich auch seit ca. einem halben Jahr. Mindestens eine Woche vor der Mens bereits die Unterleibsschmerzen, das fiese Heißempfinden, ohne wirklich zu Schwitzen (komisch *kopfkratz* ), Kopfschmerzen, Migräne, miese Laune, Gereiztheit, Überempflichkeit. Manches davon, vor allem die Unterleibschmerzen und Kopfschmerzen, verschwinden dann wieder urplötzlich für einige Tage und treten erst vor der Periode, aber meist dann doch noch ein bis drei Tage vorher auf. Wenn ich dann noch mal S+ habe, weiß ich, jetzt wird die Mens wohl hoffentlich in wenigen Tagen kommen. Also, die Pause zwischendrin kenne ich gut *winke* .


Lieben Dank übrigens für euer sympathisches Willkommenheißen *sonne* . Ich war gestern bei meiner zweiten probatorischen Sitzung und ich glaube, dass ich da jetzt zusammen mit dem Psycho ran gehen werde, sodass es besser werden kann, auch wenn ich zwischenzeitlich - wie jetzt auch ständig - unter der Erinnerung fast zusammenbreche und es dann wirklich tief in den Abgrund geht. Aber insgesamt wird es besser werden, denke ich. :idea: *zustimm*


schnecke hat geschrieben:
Ich hab mich gestern nun doch zur ersten vaginalen Progesteronkapsel durchgedrungen, schlicht und einfach weil ich sonst nie weiß was und ob es was bringt und weil ich einfach nicht ständig so "trocken" leben und ständig Angst vor BE's haben möchte und außerdem nervt es total, das meine Libido irgendwo verloren ging... von meiner miesen Laune ganz abgesehen.

schnecke hat geschrieben:
Ich glaub von meinem Progesteron merk ich mal gar nichts bisher, allerdings auch nichts an der Blase *daumenhoch*

Liebe schnecke, hat hier nicht jemand (Ich glaube, es war Manu, irgendwo im Thread zwischendrin) geschrieben, dass ihr zunächst die Progesteroncreme gar nichts gebracht hat und danach berichtet, dass es so langsam besser dadurch wurde? Erst nach einigen Zyklen, meine ich, schrieb sie, wenn ich recht erinnere. Ich überlege nämlich für die zweite Zyklushälfte, die Utrogestkapseln, die ich noch habe, mit einer feinen Nadel durchzustechen und mich mit dem mehr öligen Inhalt zu "cremen": Daraus ergibt sich 'wunderbare Hautpflege' :mrgreen: als Kassenleistung :oops: *undweg* . Ist immerhin natürliches Gestagen, wirkt etwas indirekter als die Aufnahme über die Scheide. Habe ich früher manchmal gemacht, wenn ich dachte, da sei was unterwegs .... Vielleicht hilft es bei längerer Anwendung. Ich würde es dir wünschen *trösten*. Hast du es mit dem/der Gyn eigentlich abgesprochen - oder machst du es einfach so? Ich selbst würde mir danach einfach wieder Progesteron verschreiben lassen, wie auch immer.

Ich selbst muss mir sowieso eine/n neue/n Gyn suchen. Der alte ist echt nicht mehr 'kompatibel'. Er hat zwar das kleine Myom entdeckt, dafür bin ich ihm auch dankbar *sonne*, aber als Konsequenz hat er mir schließlich ohne weitere Erklärung zu einer direkten Hysterektonomie geraten, obwohl ich den Uterus eben erhalten will, solange es geht (genetisches Krebsrisiko bereits Generationen mütterlicherseits, aber dennoch!). Überdies hatte ich vor ca. drei Jahren wirklich noch einen mustergültigen Zyklus und keine Prämenopausensymptome, nicht das ich wüsste, jedenfalls. Wie bereits erwähnt, erst nach diesem Sommer ist der Zyklus echt unregelmäßig geworden. Bei der letzten Vorsorge musste der Gyn anerkennen, dass das Myom ja wunderbar entfernt worden sei, die Gebärmutter astrein aussähe, aber mal fragen, wie es mit der Prämenopause aussieht, nee, das hat er nicht nötig. Auch hat er mir damals nicht gesagt, wie kompliziert das Myom liegt, hat mich nur sehr ernst zum Stuhl geführt ... und ich ging dann in dem naiven Glauben aus der Praxis, ach, das könne man doch einfach kinderleicht entfernen - und gut ist. Ist mir eigentlich zu knapp gehalten, der Gute - und die Sprechstundenhilfen sind auch nicht die Wonne, oh god ... *teufel* ...

Lola hat geschrieben:
Schilfgras, ich finde, Zykluslängen zwischen 19 und 36 Tagen sind "Spaß" verglichen mit dem, was unser Körper sonst noch so produzieren kann ;-) Jedenfalls konnte ich damals fast immer Eisprünge feststellen, als meine Zyklen noch so "regelmäßig" und "kurz" waren. Dieses "Mens müsste raus"-Gefühl kenne ich gar nicht, egal wie lang der Zyklus ist.

OMG, Lola, beschreie es bitte nicht :anbeten:. Der "Spaß" hat sich bereits letztes Mal stark in Grenzen gehalten, bei einem Zyklus von 31 Tagen *augenverdreh* . Na klar habe ich eine weitere Verlängerung bereit auf meinem Schirm der schlimmen "Visionen", aber vielleicht sind dann die Begleiterscheinung nicht mehr so stark *hä* *kopfkratz* ... *angst*. Die Schilddrüse muss ich unbedingt untersuchen lassen und mein Eisentank ist sicher auch leer. Der Feritinwert war bei der letzten Blutuntersuchung bereits unterirdisch. Leider habe ich nicht regelmäßig Eisen genommen. Welches empfehlt ihr? Mein Pferdemagen dürfte keine Zicken machen.

@RobinSie
Du gibst nie mehr am Zyklusanfang frei? Nicht einmal einmal drei/oder vier Tage? Das würde ich an deiner Stelle noch machen. Ich sehe aus deinen letzten Kurven nicht, dass das sehr gefährlich werden könnte. Wobei, wenn man bedenkt, dass die Schwimmer ja so einige Tage überleben können und der ES etwa einmal am 6. Tag sein sollte, nee, ja klar, dann ist es nur konsequent. Und außerdem ist zumindest bei mir die Libido während der Mens auf Null reduziert.

Noch mal an LunaGalactica
LunaGalactica hat geschrieben:
[...] MuMu-Auswertung ist bei mir leider auch schwierig, weil der MuMu sehr hoch liegt. Ich beschäftige mich zwar trotzdem mit NFP, weil ich es für eine tolle Sache halte, aber zur Verhütung wäre es in meinem Fall wohl zu unsicher.

Was den KiWu angeht, kommt bei mir leider noch meine persönliche Situation dazu (Mega-Fernbeziehung und keine Lösung in Sicht). Deshalb wird es mit Kindern wohl nichts mehr werden, fürchte ich :-(. [...]

Echt schade, dass es mit der Auswertung über den Muttermund auch nicht so klappt. Misst du Temperatur? (s.u.)
Oh oh *knutsch*, wie lange lebst du schon in dieser Fernbeziehung? Und ist denn da keine Möglichkeit in Sicht, mal irgendwie auch jobmäßig zusammenzukommen? Ich finde es sehr schwer, mich so langsam an den unerfüllten Kiwu (also überhaupt keinen Nachwuchs, nicht etwa noch mal ein später Nachzügler-Kinderwunsch) bewusst zu gewöhnen und mein Bestes daraus zu machen. Ich wünsche es aber niemanden. Es ist nicht grade erstrebenswert, es sei denn, man ist konsequent ohne Kinder glücklich, wie einige Frauen hier. Und das meine ich, bei dir nicht unbedingt rauszuhören. Lässt sich da denn gar nichts machen? *freunde*

@Arina
Ich finde auch, dass wie Sopherl sagt, es sich gerade jetzt lohnt, wieder Temperaturauswertungen zu machen. Die Kapriolen, die dann möglicherweise deb Kurvenverlauf bestimmen *durchdreh* (bin ja selbst mal gespannt, weil ich jetzt erst wieder angefangen habe zu messen), könnten ungeheuer spannend werden :mrgreen:. Deshalb habe ich es jetzt wieder angefangen und empfehle es u. a. auch Luna.

Für mich hoffe ich nur, dass ich es auch durchhalte, aber mit der Lily App ist es einfacher. Nur die Regelmäßigkeit nervt. Deshalb finde ich den ibutton auch sehr attraktiv.

Ja, Püppi & schnecke, gutes Schlusswort für diesen Roman hier: "Den Rückweg schaffen wir auch noch." Und ob der "Rückweg" überhaupt einer ist, bleibt ja noch offen. Ich weiß ja auch von Frauen, die sich spät noch einmal umorientieren, auf jeden Fall superzufrieden mit diesem neuen Lebensabschnitt sind. Nur glaube ich, weiß es nicht, dass es möglicherweise gerade für Frauen, die durch NFP gelernt haben, auf Körperanzeichen zu achten, vielleicht ein bisschen schwieriger ist. Wir sind da ziemlich sensibel und angreifbar, was unsere Fruchtbarkeit angeht und über das, was unser Körper uns mitteilt. Vielleicht sogar zu sehr? *nein*

Aber ehrlich, bspw. hat die Mutter meines Freundes den "Übergang" überhaupt nicht gemerkt, wie sie sagt. Wie geil muss das denn sein? *kopfkratz* Auch nicht so dolle, oder?

Euch allen ein schönes Wochenende *sonne*

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 21:41 
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Sorry für die Schreibfehler. Konnte nicht mehr alle korrigieren. Ich hoffe, ihr versteht trotzdem, was ich ausdrücken wollte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 22:00 
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hat sich gut eingelebt

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schilfgrass hat geschrieben:
vor allem die Unterleibschmerzen und Kopfschmerzen, verschwinden dann wieder urplötzlich für einige Tage und treten erst vor der Periode, aber meist dann doch noch ein bis drei Tage vorher auf. Wenn ich dann noch mal S+ habe, weiß ich, jetzt wird die Mens wohl hoffentlich in wenigen Tagen kommen. Also, die Pause zwischendrin kenne ich gut *winke* .

Ach, dann bin ich doch nicht alleine damit! :-))) Früher hatte ich PMS als Frühwarnsystem 1-2 Tage vor der Mens - das war superpraktisch, weil ich immer wusste, wann ich Tampons mitnehmen muss :mrgreen:. Jetzt muss ich die Tampons zwei Wochen lang rumschleppen :roll: .

schilfgrass hat geschrieben:
Und ist denn da keine Möglichkeit in Sicht, mal irgendwie auch jobmäßig zusammenzukommen

Ich arbeite daran, aber das ist leider alles nicht so einfach. :-(

schilfgrass hat geschrieben:
Ich finde es sehr schwer, mich so langsam an den unerfüllten Kiwu (also überhaupt keinen Nachwuchs, nicht etwa noch mal ein später Nachzügler-Kinderwunsch) bewusst zu gewöhnen und mein Bestes daraus zu machen. Ich wünsche es aber niemanden. Es ist nicht grade erstrebenswert, es sei denn, man ist konsequent ohne Kinder glücklich, wie einige Frauen hier. Und das meine ich, bei dir nicht unbedingt rauszuhören. Lässt sich da denn gar nichts machen? *freunde*

Das ist sehr lieb von dir! *knuddel* Ja, die Vorstellung, kinderlos zu bleiben, macht mich schon ein wenig traurig. Aber meine Situation lässt es derzeit nunmal nicht zu, da steht für mich einfach das Kindeswohl im Vordergrund. Ich würde dem Kind eine stabile Familie bieten wollen und die Basis dafür existiert derzeit leider noch nicht. Und wenn wir es endlich geschafft haben, bin ich sicher schon zu alt. Aber ich will hier gar nicht herumunken - in die Zukunft kann ich sowieso nicht und das Leben bereitet einem manchmal auch schöne Überraschungen. Vielleicht klappt es ja doch noch. :-)

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Leider (bisher) zu doof für NFP, aber trotzdem hormonfrei dank Dia.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 22:48 
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schilfgrass hat geschrieben:
dass es möglicherweise gerade für Frauen, die durch NFP gelernt haben, auf Körperanzeichen zu achten, vielleicht ein bisschen schwieriger ist. Wir sind da ziemlich sensibel und angreifbar,

Ich finde das im Gegenteil sogar besonders gut, weil ich bei "Unpässlichkeiten" weiß, wo ich im Zyklus stehe und es darauf schieben kann, ohne mir nen Kopf machen zu müssen, dass ich was Schlimmes habe.
Auch wenn es mich derzeit etwas nervt (ich bin wirklich von meinen Zyklen verwöhnt gewesen all die Jahre), aber ich find´s mega spannend jetzt die Veränderung zu beobachten! Nicht, dass es bei mir schon zu gravierenden Verschiebungen kam, aber wenn man eine eHM an Tag 15/16 mit 13 Tagen HL gewöhnt ist, ist es durchaus spannend. :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 23:16 
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Püppi hat geschrieben:
schilfgrass hat geschrieben:
dass es möglicherweise gerade für Frauen, die durch NFP gelernt haben, auf Körperanzeichen zu achten, vielleicht ein bisschen schwieriger ist. Wir sind da ziemlich sensibel und angreifbar,

Ich finde das im Gegenteil sogar besonders gut, weil ich bei "Unpässlichkeiten" weiß, wo ich im Zyklus stehe und es darauf schieben kann, ohne mir nen Kopf machen zu müssen, dass ich was Schlimmes habe.
Auch wenn es mich derzeit etwas nervt (ich bin wirklich von meinen Zyklen verwöhnt gewesen all die Jahre), aber ich find´s mega spannend jetzt die Veränderung zu beobachten! Nicht, dass es bei mir schon zu gravierenden Verschiebungen kam, aber wenn man eine eHM an Tag 15/16 mit 13 Tagen HL gewöhnt ist, ist es durchaus spannend. :lol:


Genau das finde ich nämlich auch, Püppi, und darin liegt ja auch unser Potential. Das wollte ich mit meinem letzten Satz eben gerade ausdrücken. So schwierig ich im Augenblick meine Zyklen und mein Leben "empfinde", finde es überhaupt nicht erstrebenswert, dass frau überhaupt nicht sensibel für diese Zeit ist, die Veränderungen des Körpers und der Psyche, der Identifikation, auch die neuen Möglichkeiten.

So sagt die Mutter meines Freundes halt stoisch und emotionslos - und das leider nur unter Frauen: "Von den Wechseljahren habe ich überhaupt nichts mitbekommen, nichts bemerkt. Irgendwann hatte ich dann einfach keine Blutung mehr." Es kam über sie, wie gottgegeben? Ja klar ist es letztlich eine Naturentscheidung, aber frau kann sich doch mit dieser Phase bewusst auseinandersetzen und dann selbst auf sich Einfluss nehmen. Für sie hörte die Fruchtbarkeit einfach von einem zum anderen Moment auf? Es liegt wohl an ihrer Generation. Da war es ein Tabu.

Für mich hätte ich mir das nicht vorstellen können, selbst, als ich noch keine Prämenopausenanzeichen hatte, das meinte ich mit "sensibilisiert durch NFP" und ich finde wie du, dass gerade das Empfinden der Vor-Menopausenzeit irre wichtig ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 17. März 2017 23:30 
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Ich weiß nicht, ich habe es phasenweise schon als Last empfunden, dass ich eine große Regelmäßigkeit und viele eindeutige Zusammenhänge verschiedenster Zeichen gewohnt war – und nun gibt’s einfach keine Zusammenhänge mehr (oder falls es sie gibt, dann halten sie sich sehr bedeckt). Ich hätte mir manchmal gewünscht, vieles einfach als „gottgegeben“ hinnehmen zu können anstatt mich ständig fragen zu „müssen“, warum das jetzt so ist.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 01:19 
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Lola hat geschrieben:
Ich weiß nicht, ich habe es phasenweise schon als Last empfunden, dass ich eine große Regelmäßigkeit und viele eindeutige Zusammenhänge verschiedenster Zeichen gewohnt war – und nun gibt’s einfach keine Zusammenhänge mehr (oder falls es sie gibt, dann halten sie sich sehr bedeckt). Ich hätte mir manchmal gewünscht, vieles einfach als „gottgegeben“ hinnehmen zu können anstatt mich ständig fragen zu „müssen“, warum das jetzt so ist.


Lola, ich finde, dass es ein großer Unterschied ist, etwas als "wie vom Himmel" Hereinbrechendes zu erleben oder aber es bewusst zu akzeptieren. Wenn ich in mir potentiell die dazu notwendige Stärke vergegenwärtige, und die haben wir alle, dann bedeutet das natürlich in der Prämenopause nicht - und wahrscheinlich auch danach nicht - deshalb minder schwere Anstrengungen, Probleme und "Wechseljahreskomplikationen" zu empfinden, claro, sie sind da - besonders, wenn ich sie hier einmal aus der Identifikationsperspektive betrachte und aufgreife. Aber es zeigt mir ebenso deutlich, wo ich stehe. Somit kann ich doch besser gegensteuern. Ich beginne bspw. zu merken, dass jetzt neue Zusammenhänge gelten und werde versuchen, sie als 'ebenfalls' natürlich zu respektieren.

Ist für dich wirklich alles zusammenhanglos geworden? Merkst du nicht gewisse neue Regelmäßigkeiten (meine jetzt nicht gerade die der Chaos-Theorien *respekt*)? Ich finde mich während dieser "langen Zyklen" zwar so hart betroffen, dass ich es kaum mehr aushalte und nur noch schreiend durch die Gegend laufen könnte. Es bleibt mir aber die Wahl, sie bewusst als natürliche Veränderung zu sehen und in mich rein zu hören, besser noch, zu akzeptieren, dass ich jetzt wohl so langsam in die Phase komme, wo die Fruchtbarkeit aufhört. Ich meine damit die Chance einer bewussten Adaption an den Übergang in die Unfruchtbarkeit.

Natürlich wäre es himmlisch, keinerlei Phänomene zu spüren - und zu sehen ... Aber ich bin der Überzeugung, dass dem bei kaum einer Frau so ist, auch wenn es immer behauptet wird. Ich kann es mir beileibe nicht vorstellen, wenn ich fühle, was ich fühle, und höre, was ich höre, und sehe, was ich sehe, und ich gehe davon aus, dass diese Annahme, die häufig außen vertreten wird ("Nur jede dritte Frau leidet unter den Wechseljahresbeschwerden" - bla bla bla) das Residuat eines Tabus und einer Verdrängung, einer jahrhundertelangen Säkularisierung ist. Wechseljahresphänome 'dürfen' in modernen patriarchalen Gesellschaften 'einfach' nicht sein. War es in unserer bisher anders? Wir jedenfalls mussten und müssen auch über die 50 hinaus funktionieren. Nur - das Tabu beginnt so langsam zu bröckeln, meine ich ...

Andere Sozietäten - oft archaische Gesellschaften oder Naturvölker oder direkte Matriarchate - haben einen ganz anderen Fokus auf die Frau (gehabt), deren Fruchtbarkeit vorüber geht oder vorüber gegangen ist. Es entstand mehr Achtung, nicht weniger. Bestimmte Ämter konnten nur Frauen übernehmen, weil (!) sie postmenopausal waren und demnach mehr Respekt genossen.

Leiden wir nicht manchmal offensichtlich zusätzlich darunter, das wir weniger (Be)Achtung bekommen, weil wir uns permanent mit einem abendländischen Schönheitsideal konfrontiert sehen und unbedingt die Kraft einer Dreißigjährigen wiederhaben wollen? Ich gebe das für meinen Teil zu. Es fällt schwer, die Falten im Gesicht wegzuwischen - oder meine bereits nicht mehr so sonderlich "strammen" Oberschenkel anzusehen, und beim Treppensteigen und wandern mehr zu keuchen als früher *undweg*. (Hach, wie war das noch vor zehn Jahren *durchdreh*). Da kann ich auch mit Sport einfach nicht gegen halten.

Liebe Lola, diese "Prämenopausenveränderungen" scheinen bei dir recht ausgeprägt, habe noch mal ein bisschen gelesen. Ja, diese Unregelmäßigkeiten sind tw. exzessiv - und manchmal möchte auch ich nur den Kopf in den Sand stecken *erschrecken*. Aber es wird wieder besser - ganz sicher *winke* !!!

Liebe Grüße, schilfgrass

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 09:49 
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Inventar

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Zitat:
Lola, ich finde, dass es ein großer Unterschied ist, etwas als "wie vom Himmel" Hereinbrechendes zu erleben oder aber es bewusst zu akzeptieren.

Vielleicht muss man etwas aber auch nur dann bewusst akzeptieren, wenn man es ursprünglich nicht natürlich leicht akzeptiert hat. Manche Dinge bringen aber gar keinen inneren Widerstand mit sich, dann ist es einfach ein natürliches Annehmen der Realität ohne emotionale Aufwallung. Vielleicht war es bei der Mutter deines Freundes einfach ein solches undramatisches Annehmen der Gegebenheiten?
Es kommt in manchen Fällen auch durchaus vor, dass es vor der Menopause gar keine Zyklusunregelmäßigkeiten gibt, sondern die Mens wirklich einfach aufhört, z.B. hier zitiert.

Zitat:
("Nur jede dritte Frau leidet unter den Wechseljahresbeschwerden" - bla bla bla)

Ich habe eher die Zahl 50:50 im Kopf.

Zitat:
Leiden wir nicht manchmal offensichtlich zusätzlich darunter, das wir weniger (Be)Achtung bekommen, weil wir uns permanent mit einem abendländischen Schönheitsideal konfrontiert sehen und unbedingt die Kraft einer Dreißigjährigen wiederhaben wollen? Ich gebe das für meinen Teil zu. Es fällt schwer, die Falten im Gesicht wegzuwischen - oder meine bereits nicht mehr so sonderlich "strammen" Oberschenkel anzusehen, und beim Treppensteigen und wandern mehr zu keuchen als früher *undweg*.

Ich muss sagen, dass ich jetzt wesentlich mehr Achtung, nämlich Selbstachtung, bekomme als früher. Ich bin auch generell weniger gestresst und emotional viel stabiler. Ich habe viel darin investiert, und es hat sich gelohnt. In Summe sehe ich meine jetzige Zeit nicht als schlechter an als die mit 30, würde auf keinen Fall zurück wollen. Das macht es leichter, diejenigen Begleiterscheinungen, die weniger prickelnd sind, zu akzeptieren.
Meine schlimmste kraftmäßige Zeit war schon mit 35, als ich 1 1/2 Jahre lang die Hälfte der Zeit mit abwechselnd mehr oder weniger starker Schwäche verbracht habe (rumpelige Schilddrüsenhormoneinstellung und anderes). Dagegen ist wahrscheinlich alles, was mich die nächsten 30 Jahre erwartet, Gold.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 14:05 
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Beiträge: 8
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Sopherl hat geschrieben:
Zitat:
Lola, ich finde, dass es ein großer Unterschied ist, etwas als "wie vom Himmel" Hereinbrechendes zu erleben oder aber es bewusst zu akzeptieren.

Vielleicht muss man etwas aber auch nur dann bewusst akzeptieren, wenn man es ursprünglich nicht natürlich leicht akzeptiert hat. Manche Dinge bringen aber gar keinen inneren Widerstand mit sich, dann ist es einfach ein natürliches Annehmen der Realität ohne emotionale Aufwallung. Vielleicht war es bei der Mutter deines Freundes einfach ein solches undramatisches Annehmen der Gegebenheiten?

Das kann sein, Sopherl. Von meiner eigenen Mutter beispielsweise weiß ich nichts, denn ich bin nicht mehr dazu gekommen, sie danach zu fragen. Sie ist mit 58 gestorben, da war ich 22. Ja, ich glaube, dass ich mir einige Probleme durchaus selbst bereite, vielleicht, weil ich ungewollt kinderlos bin und den Eindruck hatte, dass die Jahre zwischen 40 und 50 viel zu schnell verflogen sind. Vielleicht ist es für mich deshalb ein bewusster Adaptionsakt, weil ich mich ursprünglich nicht so gut damit arrangieren konnte - und die Akzeptanz noch immer nicht abgeschlossen ist. Ich weiß nicht genau, wo ich mich verorten soll.

Ich will im Grunde jedoch lediglich aussagen, dass die gesammelten Unpässlichkeiten leichter fallen sollten, wenn man sich so langsam darantastet und sie irgendwann bewusst darauf einlässt. Ich empfinde diese Phase zwar als spannend, aber eben auch als sehr anstrengend.

Sopherl hat geschrieben:
Es kommt in manchen Fällen auch durchaus vor, dass es vor der Menopause gar keine Zyklusunregelmäßigkeiten gibt, sondern die Mens wirklich einfach aufhört, z.B. hier zitiert.

Demnach gehören wohl die meisten Frauen hier zur ersten Gruppe? Wie soll ich mir das eigentlich vorstellen, wenn eine völlig normale, regelmäßige Blutung einfach mit einem Schlag aufhört? Ich glaube, das wäre für mich persönlich noch viel grausamer. Tschüss, das war's - oder wie? *erschrecken* Ich wäre geschockt und auch äußerst beleidigt, dass mich meine Fruchtbarkeit so einfach im Stich lässt :schmoll:, wie mein Partner, dem ich vertraut habe und der mich von einem auf den anderen Tag sitzenlässt? Ich käme damit echt nicht einfach zurecht und merke dabei auch, wie stark identitätsbildend tatsächlich meine Zyklen noch sind.

Sopherl hat geschrieben:
Zitat:
("Nur jede dritte Frau leidet unter den Wechseljahresbeschwerden" - bla bla bla)

Ich habe eher die Zahl 50:50 im Kopf.

Da gehen die Meinungen der verschiedenen Quellen weit auseinander. Hier habe ich soeben noch gelesen, dass etwa ein Drittel unter stark ausgeprägten, etwa ein Drittel unter leichten Symptomen leidet, während der Rest keine Symptome verspürt. Das ist alles so furchtbar definitionsbedürftig. Manchmal weiß ich auch gar nicht, wie ich mich selbst einschätzen sollte, also welches Symptom genau auf welche Ursache zurückgeht.

Sopherl hat geschrieben:
schilfgrass hat geschrieben:
Leiden wir nicht manchmal offensichtlich zusätzlich darunter, das wir weniger (Be)Achtung bekommen, weil wir uns permanent mit einem abendländischen Schönheitsideal konfrontiert sehen und unbedingt die Kraft einer Dreißigjährigen wiederhaben wollen? Ich gebe das für meinen Teil zu. Es fällt schwer, die Falten im Gesicht wegzuwischen - oder meine bereits nicht mehr so sonderlich "strammen" Oberschenkel anzusehen, und beim Treppensteigen und wandern mehr zu keuchen als früher *undweg*.

Ich muss sagen, dass ich jetzt wesentlich mehr Achtung, nämlich Selbstachtung, bekomme als früher. Ich bin auch generell weniger gestresst und emotional viel stabiler. Ich habe viel darin investiert, und es hat sich gelohnt. In Summe sehe ich meine jetzige Zeit nicht als schlechter an als die mit 30, würde auf keinen Fall zurück wollen. Das macht es leichter, diejenigen Begleiterscheinungen, die weniger prickelnd sind, zu akzeptieren.
Meine schlimmste kraftmäßige Zeit war schon mit 35, als ich 1 1/2 Jahre lang die Hälfte der Zeit mit abwechselnd mehr oder weniger starker Schwäche verbracht habe (rumpelige Schilddrüsenhormoneinstellung und anderes). Dagegen ist wahrscheinlich alles, was mich die nächsten 30 Jahre erwartet, Gold.

*trösten* Sopherl, das dürfte ja exorbitant schwierig gewesen sein. Wie hast du das erlebt? Und was meinst du mit "habe viel investiert"? Finde ich klasse, dass du so selbstbewusst von dir sagen kannst, dass du nicht mehr zurück willst. Ich leider manchmal schon :oops:.

Eben nicht so, dass ich einem überkommenen Weiblichkeitsideal hinterherhänge, das "ewige Jugend und Schönheit" verspricht. Aber. Ich muss nunmal akzeptieren, dass ich damals bedeutend leistungsfähiger war, ich es jetzt nicht mehr bin.

Bei meiner Arbeit sind Konzentrationsprobleme höchst hinderlich. Ausdauer, die ich nicht mehr habe und Geduld, die durch solche Kapriolen wie in den letzten Zyklen doch stark in Mitleidenschaft gezogen wird, sind ebenfalls immens wichtig. Ehrlich gesagt, sind die paar Falten und meine Oberschenkel mir ziemlich egal. Und Keuchen muss ich eigentlich auch nicht. Es ist eher so das Mentale, was mich in letzter Zeit ziemlich runterzieht.

Sopherl, danke dir für den Gedankenanschubser. Ja, ich muss bewusst akzeptieren, weil es mir nicht gerade leicht fällt, es natürlich zu nehmen.

Ich habe dann aber tatsächlich auch ziemlich gute Zeiten, wo ich mich in meinem Körper recht angenehm eingerichtet fühle. In diesem Zyklus ist es bisher ganz in Ordnung. Vielleicht mache ich mir einfach nur zu viele Sorgen.

Und das ist ja auch, was ich ganz ursprünglich meinte, als ich schrieb, das NFP-Frauen möglicherweise viel sensibler ihren Körper erleben, weil sie es gewohnt sind, in ihn reinzuspüren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 15:32 
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Beiträge: 9081
Wohnort: Bayern
Wow, welch schöner Austausch!
Ich möchte ehrlich gesagt auch nimmer 30 sein.
Einem Schönheitsideal habe ich mein ganzes Leben nich entsprochen, das macht es vielleicht etwas leichter?
Das ich nicht mehr sonderlich leistungsfähig bin, schreibe ich eher meiner Krankheit, denn meinem Alter zu.... Fakt ist wohl die Mischung beider Komponenten
Ich hab eigentlich beschlossen der Sache so wenig Aufmerksamkeit wie möglich beizumessen, jawohl.!!!!
was mir sicher nicht fehlen wird ist meine Fruchtbarkeit und a ch nicht die Mens.8 ;-)

_________________
Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 18:47 
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Registriert: 11. April 2005 22:30
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NFP seit: April 2005
schilfgrass, ich meinte vor allem: Wenn ich nicht genau meinen Zyklus beobachten würde, wäre die Blutung ein bisschen schwächer und etwas unregelmäßiger gekommen und das wäre kaum aufgefallen. Dann würde ich später erzählen, ich hatte ab da und da ein bisschen unregelmäßiger meine Mens und ein paar Hitzewallungen, aber sonst nix. Nur dadurch, dass ich weiß, dass mein letzter Eisprung im August 2015 war, hat es eigentlich diese Dimension „endlose anovulatorische Zyklen mit zeitweise elend langen Zwischenblutungen“, ohgottohgottohgott! Aber an sich ist das nichts Schlimmes, es war zunächst ungewohnt, „den Rhythmus zu verlieren“, aber statt ständigem Wechsel zwischen Tief- und Hochlage plätschert der "Zyklus" jetzt sanft dahin und das ist eigentlich gar nicht so unangenehm. Ich merke tatsächlich keine Regelmäßigkeiten mehr. Erst dachte ich z. B., dass die Hitzewallungen nur während der langen Zyklen auftreten (und diese damit ankündigen), aber sie können während der langen Zyklen auch wochen- bis monatelang wegbleiben. Ich habe keine Ahnung mehr, was Schleim und Muttermund mir sagen wollen, ich kann kein System mehr erkennen. Es ist aber auch nicht so, dass mich das alles quälen würde, manches ist nicht sehr angenehm, aber ich „leide“ nicht. Wenn mich jemand fragen würde, ob ich unter Wecheljahrssymptomen leide, würde ich das verneinen. Ich merke die Veränderungen und habe inzwischen akzeptiert, dass sie stattfinden, damit meine ich körperliche Symptome wie die Hitzewallungen und den im Prinzip nicht mehr vorhandenen Zyklus, auch den Umgang mit der nun wieder neuen Verhütungssituation. Und so was wie Schönheitsideal, Falten… darüber mache ich mir eigentlich keine Gedanken *nixweiss* Ich würde vielleicht gern so schnell wie eine 30jährige rennen können, aber ich würde dafür nicht tauschen.

schnecke hat geschrieben:
was mir sicher nicht fehlen wird ist meine Fruchtbarkeit und a ch nicht die Mens.8 ;-)

Die wird mir auch nicht fehlen – wenn sie denn endlich mal wirklich wegbliebe bzw. ich mir sicher sein könnte. Die Übergangsphase ist schon ein wenig lästig.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 18. März 2017 19:02 
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NFP-Königin

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Lola, schön dich zu lesen hier ;-)

Diese krasse Übergangszeit hab ich noch nicht, Stelle es mir aber schon auch lästig vor, vor allem wegen Verhütung, was bei mir zum Glück wegfällt.
Schmierblutungen hab ich auch immer schon doof gefunden. *zunge*

Finde es gut, wie du das meisterst *daumenhoch*

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Schnecke
Nach weit mehr als 20 Jahren und 3 Wunschkids, Dank Menopause , in Nfp-Pension.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 19. März 2017 04:47 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. Oktober 2015 20:15
Beiträge: 171
schnecke hat geschrieben:
Ich möchte ehrlich gesagt auch nimmer 30 sein.
Einem Schönheitsideal habe ich mein ganzes Leben nich entsprochen, das macht es vielleicht etwas leichter?

Ich habe dem Schönheitsideal auch nie entsprochen. Trotzdem könnte die Schwerkraft etwas gnädiger mit mir sein. :mrgreen:

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Leider (bisher) zu doof für NFP, aber trotzdem hormonfrei dank Dia.


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 Betreff des Beitrags: Re: Prämenopausen-Austauschthread
BeitragVerfasst: 19. März 2017 09:06 
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NFP-Königin

Registriert: 28. Januar 2005 09:52
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Wohnort: Bayern
LunaGalactica hat geschrieben:
schnecke hat geschrieben:
Ich möchte ehrlich gesagt auch nimmer 30 sein.
Einem Schönheitsideal habe ich mein ganzes Leben nich entsprochen, das macht es vielleicht etwas leichter?

Ich habe dem Schönheitsideal auch nie entsprochen. Trotzdem könnte die Schwerkraft etwas gnädiger mit mir sein. :mrgreen:

*rofl* Hoch leb die Schlanstützkollektion.
Da gibt's echt nette Sachen. Ich mag vor allem dir leichten spagettiträgerhemdchen mit passenden Höschen.
Verwende ich wie Unterwäsche, geht aber im Sommer auch als Top durch und gibt es in vielen tollen Farben.

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Schnecke
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