wolkenguckerin hat geschrieben:
Allerdings habe ich mir gerade die gleiche Frage gestellt wie sabschi... Einen potentiellen Störfaktor erst mehrmals in der Tieflage beobachten und erst klammern, nachdem er schon mehrmals aus dem Niveau herausgeragt hat, finde ich irgendwie unpraktikabel

Mit etwas Pech verdirbt mir das ja mehrere Auswertungen.
Naja, ich hab das damals schon so gelernt, dass man als Anfängerin halt durch eine Lernzeit gehen, und im Zweifelsfall weiterverhüten soll.

Also: die ersten paar Zyklen sparsam klammern (ausser halt im Anstieg), und vor allem früh in der TL anfangen zu messen und dann idealerweise mit möglichst wenig Lücken täglich zu beobachten - ja, vielleicht sogar gerade dann messen, wenn man meint, die Tempi könnte auf die Probe gestellt werden. Genau da wird's ja interessant.
Und dann: je mehr Messwerte, desto aussagekräftiger und bessere Vergleichsmöglichkeiten.
Somit verkürzt sich diese Lernzeit und die Gefahr verdorbener Auswertungen verringert sich.
Aber wolkenguckerin, nach 35 Zyklen, und so, wie Du heute beim Klammern vorgehst, bist Du ja auch schon längst durch diese Lernzeit gegangen und bist ja eigentlich (unbewusst?) demselben Rat gefolgt.
Schwarze-Katze: Die Klammerregeln findest Du
hier, wie sabschi schon sagte, ist es in der ausgewerteten HL ganz einfach, denn das Zauberwort in der Regel Nr. 4 lautet "grundsätzlich"

Also kein Grund, darüber mit Wenns und Weils zu hirnen
