Hallo Zusammen

ich habe mir eure Beiträge schon fleißig durchgelesen und wollte mich nun mit ähnlichen Problemen an euch wenden.
Ich bin bereits im 7. Zyklus und habe bisher eine regelunkonforme Art der ZS-Untersuchung angewandt: mit einem Finger habe ich den ZS herausgeholt der sich in der Scheide befand. Bin damit auch immer ganz gut zurecht gekommen, allerdings muss ich dazu sagen, dass ich in diesem Zeitraum bisher mit meinem Partner nur geschützten

hatte. Bevor die Theorie in die Praxis umgesetzt werden sollte, wollte ich mich unbedingt noch einmal mit einer NFP-Beraterin auseinandersetzen. Nachdem ich das getan habe bin ich umgestiegen auf ZS-Untersuchung am SE oder Mumu, wobei letzterer nicht immer gut für mich zu erreichen ist.
Da ich diese Art der ZS-Untersuchung erst seit dem 6. Zyklus anwende bin ich irgendwie noch total unsicher und merke, dass ich mir selbst keine Freigabe der unfruchtbaren Zeit erteile nach abgeschlossener Temperaturauswertung. Ich bin schon total genervt, weil ich gerne mal wieder so flexibel und ungezwungen sein möchte wie es mit einem Kondom nun mal nicht geht, merke aber irgendwie auch, dass ich mich besser noch gedulden sollte, wenn ich mir die SA so schwer fällt. Ich möchte nicht, dass eine falsche Auswertung auf einmal zu einer

führt. Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich hab schon gelesen, dass man eine Weile braucht bis man den Dreh raus hat mit der ZS-Untersuchung und gerade am Anfang neigt, vieles Überzuinterpretieren. Mich würde interessieren wie lange ihr so gebraucht habt, euch sicher genug im Umgang mit der ZS-Untersuchung zu fühlen?
Und nun meine Schleimfrage

Mein TA ist bereits erfolgreich abgeschlossen, allerdings ist bei mir kurz vor abgeschlossener Auswertung noch mal ZS der S+ Qualität aufgetreten, weshalb ich nun noch die H1,2,3 Regel anwenden muss. Gestern war sozusagen Tag 2 nach dem H und ich hab nun folgendens beobachtet:
nach dem Aufstehen strich ich mit dem Finger über den SE und beobachtete neben deutlicher Feuchtigkeit an meinem Finger auch trüben ZS, der auch eher flüssige Konsistenz hatte (wie Milch, allerdings am Finger haften blieb). Im weiteren Tagesverlauf nahm ich am SE ein leicht "blubberndes" und ab und zu ein rinnendes Gefühl wahr. Das kontrollierte ich dann sofort, konnte am SE allerdings keinen ZS der S+ Qualität erkennen: weder Glitschigkeit/Rutschigkeit noch glasigen ZS (der so sowieso nicht bei mir vorkommt). Der SE fühlte sich fast schon trocken an. Das irritierte mich enorm, da mit einem rinnenden Gefühl bei mir gleichzeitig Nässe als Empfindung auftritt, und wenn ich über den SE streiche auch viel mehr Feuchtigkeit (glatt, rutschig etc.) am Finger habe.
Vorgestern war es ähnlich: am Morgen Feuchtigkeit am SE und im Laufe des Tages keine Empfindung am SE und wenn ich mit dem Finger nachgeschaut habe kaum Feuchtigkeit und kleine Fitzelchen von ZS der S Qualität. Ich weiß einfach nicht wie ich diese Morgenfeuchte + Milchschleim bewerten soll, wenn im Laufe des Tages der SE deutlich trockener oder gar nicht empfunden wird und auch kaum noch ZS auftritt.
Puh! Ganz schön schwierig den Beobachtungen Worte zu verleihen

Ich hoffe ihr konntet mich dennoch verstehen

Achso, eine Beobachtung hab ich nich zu ergänzen zum gestrigen Tag

Ich weiß man soll bei der Untersuchungsart nicht hin und her wechseln, trotzdem hab ich das gestern aus Unsicherheit mal gemacht und zusätzlich versucht ZS am Mumu zu entnehmen mit Daumen und Zeigefinger (was ziemlich viel Mühe kostete, weil ich den Mumu immer so schlecht erreichen kann und daher auch nicht völlig erfolgreich war). Nun soll man ja den Schleim bewerten, der sich zwischen den Finger befindet, oder?
Weil ich AUF dem Nagelbett meines Zeigefingers nämlich gelblich/rötlichen Schleim erkennen konnte, was eindeutig S+ Qualität wäre. Soll ich diese Beobachtung dann außen vor lassen?
Danke euch
