lindatheunicorn hat geschrieben:
Ich dachte, wenn der Wert einen Störfaktor aufweist und aus dem tieflagenniveau herausragt, darf geklammert werden. Ich glaube meine Denkfehler waren, dass ich nur von dem aktuellen tieflagenniveau im aktuellen Zyklus ausgegangen bin (aus dem würde der Wert ja herausragen) und dass ich nicht bedacht habe, dass der STF immer stören muss.
Damit hast du jetzt zwei wichtige Punkte zum Klammern erkannt

genau diese Dinge fand ich am Anfang auch verwirrend
lindatheunicorn hat geschrieben:
Wenn es nur um die Messzeit geht, stimmt das ja offenbar nicht zu. Deshalb dürfte der ZT 5 also auch nicht geklammert werden. Ein anderer Störfaktor fällt mir nicht ein, außer das feiern am ZT 3 und das verkatert-sein am darauffolgenden Tag, aber das kann ja nicht so einen Einfluss haben, oder?
Fände ich zumindest auch sehr unwahrscheinlich. Also genau richtig, dass du den Wert wieder entklammert hast :)
Dann bleiben noch die Klammerungen an Tag 2 und 3... da du ja jetzt an ZT5 einen ungeklammerten Wert von 36,8°C hast, wäre es nur konsequent, auch diese beiden Werte zu entklammern

allerdings haben diese beiden Werte ja auch einen potentiellen Störfaktor, der sonst noch nicht vorkam. Ich würde an deiner Stelle den Störfaktor "Schon wachsein vor dem Messen" mal noch nicht auschließen und weiter beobachten, falls er nochmal auftritt.
Gerade am Zyklusanfang können die Werte auch "einfach so" mal noch etwas höher sein.
Und für die Auswertung von Zyklus 2 wird die Klammerung/Nichtklammerung dieser Werte ja eh keine Rolle mehr spielen.