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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 07:34 
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Inventar

Registriert: 22. Dezember 2013 21:02
Beiträge: 2477
Wohnort: vor den 7 Bergen
Bei mir ist die "Stunde der Wahrheit" auch schon länger vorbei. Färben tu ich nicht, schon weil ich eh so empfindlich bin auf Chemikalien aller Art. Und es mir auch zu viel Aufriss wäre. Und weil ich in jungen Jahren immer fasziniert war von den Haaren von Erika Pluhar, als sie noch dunkel-weiß gemischt und lockig lang waren.

Bei mir sind zuerst die Haare an den Schläfen und am Haaransatz weiß geworden, die kurzen feinen, die sind so fein wie die vorherigen dort. Die ersten in den Deckhaaren sind gröber, aber das waren ihre braunen Vorgänger auch. Ich habe den Eindruck, an der Dicke hat sich nicht großartig was verändert.

Wenn ich einen Wunsch frei hätte, würde ich mir viel eher die frühere Haarmenge zurückwünschen als die frühere Haarfarbe. Ich glaube gar nicht, dass man mit weißen Haaren für älter gehalten wird als mit dunklen. Ich finde mich altersentsprechend aussehend, wenn ich mich mit anderen vergleiche.

_________________
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alternative Tabelle 2.0 für die Schleimzuordnung *klick*
Übrigens kannst du im Kurvenreich mit der Strg-Taste mehrere Schleimeigenschaften pro Rubrik auswählen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 09:09 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Aus Allergie-Gründen werde ich mir leider nie die Haare färben können und finde das auch gar nicht schlimm.
Blöd ist allerdings dieser Übergang, irgendwie scheinen meine grauen/weißen Haare sich nicht strähnchenmäßig auszubreiten, sondern einzeln über den ganzen Kopf verteilt, sieht bescheiden aus...
Die Konsistenz finde ich auch ziemlich doof, die weißen Haare sind unglaublich fest/hart und noch gewellter als der Rest und stehen daher immer ab, bald sehe ich aus wie Mecki! *lach*


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 10:58 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
Beiträge: 168
NFP seit: 1994
piccola hat geschrieben:
Noch kräftiger als bisher wäre bei mir dann eine Art Stahlwolle, also das ist für mich keine hilfreiche Vorstellung und erst Recht keine Verlockung.
Ok, das ist nachvollziehbar, ähnliches schreibt ja auch Püppi. Wenn man wie ich superfeine, ultraglatte Haare hat, die runterhängen wie verwelkter Porree & mit denen sich keine vernünftige Frisur bewerkstelligen lässt, ist die Vorstellung fester Wellen nahezu himmlisch... :verliebt:

piccola hat geschrieben:
Und ich kann auch ehrlich gesagt nicht von mir behaupten, dass es mir egal wäre, für zehn Jahre älter gehalten zu werden.
.D. wie bist dahin gekommen? Wahrscheinlich über ein stabiles Selbstbewusstsein/ Selbstwertgefühl?
Damit kann ich nicht eben aufwarten.
Hm...eine Rolle hat sicher gespielt, dass ich schon als Kind immer älter sein wollte bzw. immer das Gefühl hatte, noch-nicht-alt-genug zu sein. Kein Wunder, wenn man Nachzügling ist & ältere Geschwister hat, die immer weiter sind, über lange Zeit mehr können & dürfen als man selbst, und das einem auch immer unter die Nase reiben. Ich fand es als Kind schon immer toll für älter gehalten zu werden und wollte möglichst schnell erwachsen werden. Ich kann auch mit Leuten, die auf Teufel komm raus jung bleiben wollen, oft nicht viel anfangen. Ein Ex von mir war so ein Typ (er färbt sich inzwischen auch die Haare und ist mit einer wesentlich jüngeren Frau zusammen :mrgreen:), als mein erstes weißes Haar kam, so mit Mitte 30, ist er total ausgeflippt, das müsse ich rauszupfen! Dann bekam ich einen Pigmentfleck, der wie ein Altersfleck aussieht, im Gesicht. Waaah, den müsse ich weglasern lassen, das sehe ALT aus! Ich dachte, spinnt der? Ich werde nun mal älter, was ist das Problem? Jugend ist nun mal vorbei :-)))

Vielleicht ist es einfach so: Ich war ungern jung, deshalb macht es mir nichts aus, älter zu werden. Selbstbewusst? Hm, ich hab im Lauf der Zeit gelernt, wenig auf das zu geben, was andere von mir halten. Wer mit mir kann, kann mit mir, der Rest kann mich mal ;-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 11:05 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
.D. hat geschrieben:
Wenn man wie ich superfeine, ultraglatte Haare hat, die runterhängen wie verwelkter Porree & mit denen sich keine vernünftige Frisur bewerkstelligen lässt, ist die Vorstellung fester Wellen nahezu himmlisch... :verliebt:

Glaub mir: Wenn einzelne Haare völlig unmotiviert plötzlich in leuchtendem Weiß ABSTEHEN - das willste bestimmt nicht! *lach*

Ich gebe zu, dass ich die Sache mit den Alterswarzen nun angehen werde. Nachdem der Hautarzt sagte, dass das halt "dumm gelaufen" bei mir ist und es offenbar in den Genen liegt (meine Mama stört sich nicht an ihrem "Hexen-Look" :lol: ), werde ich nach dem nächsten Urlaub ein Zeug aus der Apo holen und den Viechern zu Leibe rücken.
Einige nerven mich nur (irgendwo am Körper), andere tun weh (unter den Achseln, weil ich beim Rasieren immer reinsäbele) und die im Dekollete (oder wie man das heutzutage schreibt) finde ich extrem hässlich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 12:35 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 9. Oktober 2009 12:02
Beiträge: 113
Wohnort: Ruhrgebiet
Mit Ende 48 werden bei mir die Ansätze an der Stirn und den Schläfen auch zunehmend (schneller) grau. Als Kind war ich eine "Karotte" mit roten Haaren und entsprechendem Teint (viele Sommersprossen, weiße, sehr sonnenempfindliche Haut). Im Laufe der Jahre verblasste das zu Mittelblond mit rotem Einschlag und daher habe ich vor 30 Jahren angefangen zu tönen/färben. In den 80iger Jahren war Henna total angesagt und bei mir wurde es zu einem leuchtend Kupferrot. In den letzten Jahren lasse ich beim Friseur eine Mischung tönen, bestehend aus Mittelblond/Cognac/Tizian. Und da mittlerweile die Ansätze immer schneller deutlich werden, werde ich bald aufs Färben umsteigen müssen und überlege, ob ich im Zuge dessen auch die Farbe blasser werden lasse, quasi als fließenden Übergang. Aber ich merke so langsam, dass ich auf Farbe so leicht nicht verzichten kann :oops: Meine Friseurin amüsiert sich über meine Haarstruktur: die bisher dünne Spaghetti-Haare werden immer lockiger.

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Pillenlos seit dem 01.10.2009, Sterilisation am 11.02.2010 (Bericht), alte Schachtel ;-)
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich............


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 12:45 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Diese Warzen habe ich zum Glück bisher nur am Körper, im Leistenbereich und unter der Brust und den Armen. Da geht das noch.
Mir scheint, als kämen schon zarte Andeutungen von Altersflecken an den Händen.
Naja, bin schon drauf eingestellt, dass bei mir manches eher kommt, da ich ja mit 43 die Eierstöcke raus habe, und somit die weiblichen Hormone etc.fehlen seitdem.

Obwohl mein Körper mittels Fett ja tapfer versucht, doch noch Östrogene und Co herzustellen. Das ich nochmal wieder schlank werde, wie ich bis 43 war, habe ich langsam aufgegeben zu hoffen...
Immerhin friere ich nicht so schnell wie früher, es hat also auch was Gutes...

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 12:47 
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alte Häsin

Registriert: 6. Mai 2009 12:49
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NFP seit: 2009
Püppi, sind die Dinger altersbedingt? Ich hatte die schon mit Mitte 20 in Massen. Stielwarzen hat der Doc sie glaube ich genannt. Ich hab sie mir vorletztes Jahr vom Hautarzt alle wegschnippeln lassen.


.D. da hat dein ex aber eine ganz kleine Neurose gehabt :mrgreen:
Prinzipiell habe ich keine wirklichen Probleme mit dem älter werden bisher. Solange es alles irgendwie im altersmäßigen Rahmen bleibt.
Ich bin Anfang 40 und so will ich auch etwa aussehen. Als die Zeit kam, dass ich wie Ende 50 aussah, weil meine Wangen faltig herunterhingen wie bei einem Basset, hab ich bei jedem Blick in den Spiegel gedacht "das bin ich nicht" und mich einfach extrem unwohl gefühlt. Das Gefühl ging auch nicht mehr weg. Daher habe ich mich für Falten- Unterspritzung mit Hyaluron entschieden und es nicht bereut.

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Der Verlust eines Körperteils gilt nicht als Entschuldigung (Harry Potter)
Frau Biggola (48) glückliche Sozialarbeiterin mit einer Brust


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 13:03 
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NFP-Gräfin

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Mit Falten habe ich bisher kaum Probleme, da ich im Gesicht eher fettige Haut habe, und da gibts die Falten ja meist eher später. Nur die Nasolabialfalte ist deutlich und paar kleine feine Augenfältchen. Meine Stirn ist fast noch glatt, nur ganz feine Linien sind da, die man nicht immer sieht. Hals sieht auch noch ganz glatt aus. Da habe ich echt Glück :-) .
Am Hals sieht man ja oft das Alter, vor allem bei schlanken Personen. Um den Mund sind auch noch keine Fältchen.
Aber irgendwie fangen die Backen leicht an zu hängen, das sieht man in manchen Winkeln. :mrgreen: .

Mit dem Gesicht bin ich zufrieden, aber die Gelenkschmerzen nerven mich, vor allem früh bin ich richtig steif und laufe wie ein Roboter ;-) .

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 13:17 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
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piccola hat geschrieben:
Püppi, sind die Dinger altersbedingt? Ich hatte die schon mit Mitte 20 in Massen. Stielwarzen hat der Doc sie glaube ich genannt. Ich hab sie mir vorletztes Jahr vom Hautarzt alle wegschnippeln lassen.

Muss wohl bei mir altersbedingt sein, früher hatte ich die nämlich nicht und meine Mutter sagt ebenfalls, dass sie bei ihr so ab Mitte 40 kamen.
Sie lässt sich die ärgsten Dinger auch wegschneiden (3 Euro pro Stück als Discount-Flat beim Hautarzt *lachen*), aber wenn ich in der Apo knapp 20 Euro für ein Set für 20 Anwendungen zahle, hab ich die discountigere :lol: Flat!
Immer vorausgesetzt, dass das auch so hinhaut mit einmaliger Behandlung pro Warze. Na ja, notfalls muss ich sie halt doch abschneiden lassen.
Falten habe ich übrigens erstaunlich wenig, aber ich bin auch übergewichtig und denke daher, dass das Unterhautfett so manches glattbügelt. 8-)
Insgesamt bin ich aber auch von klein auf mit einer tollen Haut gesegnet und trinke unglaublich viel, das macht bestimmt auch ne Menge aus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 6. Oktober 2016 18:04 
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NFP-Gräfin

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Unterhautfett kann es bei mir auch sein. Bin deutlich runder im Gesicht als früher. Naja, ist das wenigstens auch gut für was *pfeif*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 14. Dezember 2016 15:50 
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NFP-Guru

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Hat hier noch jemand "midlife Krise"?
Ich habe keine Falte und kein graues Haar, aber mein Zyklus zeigt seit Sommer stark Richtung Wechsel, ziemlich plötzlich. Darüber war ich natürlich nicht begeistert weil noch KIWU besteht. Aber jetzt, nur drei Monate nachdem das anfing, bin ich mir gar nicht mehr sicher, ob ich nicht den Mann loswerden will und das ganze Leben umkrempeln will und frage mich ob dann Kinder noch möglich sind oder nicht ein weiteres Problem wären. Ich heule bei einem relativ normalen (wenn auch kurzen Zyklus) ständig und frage mich was das alles wohl soll. Ist das hormonell oder einfach die Lebensumstände. Aber die waren vor einem halben Jahr nicht anders. Ich bin ziemlich verwirrt.
Noch jemand mit den Problemen hier?

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 15. Dezember 2016 09:23 
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hat sich gut eingelebt

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kate hat geschrieben:
Ist das hormonell oder einfach die Lebensumstände. Aber die waren vor einem halben Jahr nicht anders. Ich bin ziemlich verwirrt. Noch jemand mit den Problemen hier?


Puh. Es ist auch nicht immer einfach, das auseinanderzuhalten: PMS (die bei mir in der Prämenopause immer stärker wird) oder existentielle Grundzweifel? Ich überdenke meine aktuelle Lebenssituation immer in den verschiedenen Zyklusphasen und denke, wenn ich auch ohne hormonelle Unwucht unzufrieden mit allem bin, liegt's wohl doch am Leben und nicht an den Hormonen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 15. Dezember 2016 13:03 
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Beiträge: 9175
NFP seit: April 2005
Grundsätzliche Lebenszweifel hatte/habe ich nicht, aber ich habe phasenweise sehr irrational reagiert, habe mich äußerst merkwürdig verhalten, wo ich mich hinterher gefragt habe, ob das wirklich ich war.

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In der Kürze (alles ist relativ) liegt die Würze
Wer lang leben will, muss alt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 15. Dezember 2016 14:36 
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NFP-Guru

Registriert: 2. Juni 2006 12:55
Beiträge: 2783
Wohnort: zuhause
Lola hat geschrieben:
aber ich habe phasenweise sehr irrational reagiert, habe mich äußerst merkwürdig verhalten, wo ich mich hinterher gefragt habe, ob das wirklich ich war.

Danke, das hilft mir schon mal weiter. Bei mir kommt das ganz ploetzlich. In der TL... Ich steh voellig neben mir. *kopfkratz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wechseljahre - was erwartet uns? Und wann?
BeitragVerfasst: 17. Januar 2017 08:39 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 2. August 2004 14:15
Beiträge: 1174
Ich habe schon ein ziemliches Problem damit, dass die Phase wo ich Kinder bekommen könnte sich dem Ende entgegenneigt (bin 42). Meine Zyklen sind kürzer, mein Schleim wird nicht mehr so wie es mal war (gibt zwar immer noch verzeinzelt Zyklen mit S+, aber ist eben alles nicht mehr wie es mal war) - ansonsten habe ich bisher keine Anzeichen bgzl. Wechseljahre (die grauen Haare habe ich schon seitdem ich 30 bin... noch lassen sie sich gut mit blonden Strähnchen tarnen :-)) - dennoch nagt es an mir. Dazu die körperlichen Wehwehchen die mit dem Alter dazu kommen... aktuell sind es meine Knie... und mein Ellbogen. Das sind auch so Sachen, die ich gar nicht auf dem Schirm hatte und dachte so etwas fängt mit 60+ an.

Ich habe drei gesunde Kinder, der jüngste ist jetzt 10 und ich genieße, dass sie älter werden und ich meine Freiräume habe... wenn ich Babys mal um mich habe oder Kleinkinder, bin ich 95% der Zeit auch einfach froh, dass ich das nicht mehr habe.

ABER: ich habe seit einiger Zeit einen neuen Partner, der keine eigenen Kinder hat... der zwar sagt, dass er keine eigenen möchte und ihm das reicht mit meinen dreien und auch nicht gewillt ist, unsere Freiräume aufzugeben - und dennoch wünsche ich mir, dass ich vielleicht 5 Jährchen jünger wäre damit es in den nächsten Jahren noch eine ernsthafte Option wäre.

So mussten wir ziemlich schnell am Anfang unserer Beziehung entscheiden wie wir es handhaben wollen ob gemeinsames Kind ja oder nein - und sind am Ende beide zu dem Schluss gekommen, dass wir so glücklich sind dass wir uns haben und wir eben machen können was wir wollen - und ein Kind würde dann alles auf den Kopf stellen... und wäre eine Belastungsprobe für die Beziehung (und ich weiß nun mal aus erster Hand von meiner Ehe, dass durch Kinder die Beziehung ganz schnell hinten an gestellt wird, weil vor allem Frau hormonell schon ganz stark aufs Kind eingeschossen ist und wenig Raum für den Partner und seine Bedürfnisse da ist).

Ich bin zufrieden mit der Entscheidung... aber bedauere eben, dass mein voranschreitendes Alter die Entscheidungsfreiheit einschränkt.

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“Anything is possible when you have inner peace.” Shifu (aus Kung Fu Panda 2)


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