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 Betreff des Beitrags: spinnbarer zs in der 2. zh - warum?
BeitragVerfasst: 14. September 2007 08:57 
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Registriert: 27. Juli 2007 23:28
Beiträge: 47
hallo!

seit einiger zeit beschäftigt mich diese frage schon.
ich weiss das man den zs nach abgeschlossener auswertung vernachlässigt, es geht nur darum warum er nochmal auftritt.

speziell gehts dabei um eine frage die mir meine schwester gestellt hat:
sie macht seit nem halben jahr nfp und hat mir erzählt das sie ca. ab es+6 wieder spinnbaren zs hat, der von der qualität her täglich besser wird, bis zur mens.

jetzt gibt es ja 2 erklärungen warum kurz vor der mens wieder spinnbarer zs auftritt.
1. das gute alte östrogen
2. vor der mens rinnt das wasser aus der gsh heraus, der körper bereitet sich so auf die mens vor.

da sie nfp wg. kiwu macht intressiert mich deshalb folgendes:
bedeutet dann andauernder spinnbarer zs in der 2. zh eine östrogendominanz -> progesteronmangel = gelkörperschwäche?
oder bildet sich kein richtiger schleimpfrofp der den gebärmutterhals verschließt, d.h. die gsh baut sich schon ab es+6 ab (was ja wieder auf gks hindeuten würde). was diese theorie bestätigen würde wäre, dass sie nur 2 tage lang ihre mens hat. hab zwar nicht sooo viel ahnung von dem ganzen aber irgendwie bild ich mir ein: wenn das schon ab es+6 wegrinnt kann bis zur mens nicht mehr viel zum abbluten da sein...

da beide erklärungen eine ss verhindern bzw erschweren würden haben wir uns da so unsere gedanken gemacht.
was meint ihr? soll sie trotz perfekter 2. zykluslänge von 14 tagen mal eine gks bei ihrem fa ansprechen (temp misst sie nicht, sie schaut nur auf zs und benutzt ovutests) oder sind unsere überlegungen völlig hirnrissig?

ich hoffe ich hab jetzt nicht allzu verwirrend geschrieben...

lg und schon mal danke


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 Betreff des Beitrags: Re: spinnbarer zs in der 2. zh - warum?
BeitragVerfasst: 14. September 2007 09:05 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. Juli 2004 09:13
Beiträge: 4619
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aeris hat geschrieben:
1. das gute alte östrogen
*zustimm*

Zitat:
oder bildet sich kein richtiger schleimpfrofp der den gebärmutterhals verschließt, d.h. die gsh baut sich schon ab es+6 ab (was ja wieder auf gks hindeuten würde).
der ZS kommt nicht vom Abbau der GSH her, sondern vom Gelbkörper der langsam eingeht (was ja normal ist wenn keine Befruchtung stattgefunden hat) und damit das Östrogen wieder oberhand gewinnt. Östrogen = Einfluß auf den Pfropf am Mumu = Pfopf verflüssigt sich wieder.

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 09:24 
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Registriert: 27. Juli 2007 23:28
Beiträge: 47
kann es dann sein das bei ihr der gelbkörper schon bei es+6 (oder von mir aus ein bisserl später) eingeht? das würde ja eine einnistung unmöglich machen, auch wenn eine befruchtung statt gefunden hätte...

oder ist diese schlussfolgerung blödsinn? :oops:


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BeitragVerfasst: 14. September 2007 10:57 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. Juli 2004 09:13
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Zitat:
kann es dann sein das bei ihr der gelbkörper schon bei es+6 (oder von mir aus ein bisserl später) eingeht?
wenn dann HL 6 oder sowas aber nicht ES+6, denn den ES kann man nicht genau feststellen, nur eingrenzen ;-).

Ich habe zwei Infos gefunden, in denen davon gesprochen wird, das eine Woche nach der Bildung der corpus luteum degeneriert bzw. weniger Progesteron bildet bzw. das die maximale Sekretionsleistung des corpus lutem 6 - 7 Tage post ovulationem erreicht wird. Als rein logische Schlußfolgerung daraus für mich, sinkt der Progesteronspiegel nach dieser max. Leistung und so kann es auch sein, das ab der Mitte der HL wieder S+ auftaucht. Der Gelbkörper ist ja nicht direkt am HL 5 oder 6 oder 7 hinüber bloß weil er weniger Progesteron produziert, er ist ja noch weiter aktiv und somit ist auch noch eine Einnistung einer befruchteten Eizelle möglich.

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 13:58 
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Registriert: 27. Juli 2007 23:28
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was aber irgendwie die behauptung das man am beginn der ss (vor dem nmt) keinen spinnbaren zs haben soll/kann/darf widerlegen würde.

ach, ich bin verwirrt....


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BeitragVerfasst: 14. September 2007 14:27 
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NFP-Gräfin

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Ob man als Schwangere schleimen darf weiß ich jetzt natürlich nicht ;-)

Aber wenn dich die hormonellen Zusammenhänge interessieren sollten, such mal so bei google: "biochemie der hormone" sexualhormone da ist die Funktion und Wirkung der Hormone im unschwangeren und schwangeren Zustand erklärt.

Aber wenn deine Freundin weiß, das ihre HL ungefähr zwei Wochen dauert, würde ich da ehrlich gesagt nichts unternehmen.

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 15:21 
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NFP-Gräfin

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Kurze Zwischenfrage: Wie kann sie denn wissen, wie lange ihre Hochlage ist, wenn sie gar nicht ihre Temperatur mißt *kopfkratz*?


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BeitragVerfasst: 14. September 2007 15:32 
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alte Häsin

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Ich vermute mal, sie erschließt sich das aus der Schleimbeobachtung und den LH-Tests. Müsste ja eigentlich relativ zuverlässig sein (nur nicht verhütungsgeeignet, aber sie hat ja Kiwu).

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 15:42 
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Moderatorin

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aeris hat geschrieben:
was aber irgendwie die behauptung das man am beginn der ss (vor dem nmt) keinen spinnbaren zs haben soll/kann/darf widerlegen würde.


Wer behauptet das denn? Hier im Forum gibt es ja schon einige, die auch in der Hochlage Schleim in S+ Qualität finden. Wäre ja seltsam, wenn die alle unfruchtbar wäre.

Die "Hochlage" kann man tatsächlich nur bestimmen, wenn man auch die Temperatur misst. Der LH- oder Schleimhöhepunkt könnte ja da schon ein paar Tage von weg sein. *hä* D.h. vielleicht hat besagt Frau gar keine 14 Tage Hochlage. Und nur auf die Temphochlage beziehen sich ja die Angaben bzgl. GKS.


Liebe Grüße
Dina

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Saruman believes it is only great power that can hold evil in check, but that is not what I have found. I found it is the small everyday deeds of ordinary folk that keep the darkness at bay. Small acts of kindness and love - Gandalf (aus The Lord of the Rings von J. R.R. Tolkien)


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BeitragVerfasst: 14. September 2007 15:48 
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Also ich hatte meine Erste höhere Messdung auch vor ca. 1 Wo. Heute bin ich am schleimen wie sonst noch was. Ständig läuft es. Bin schon ein par mal zur Toi gewesen weil ich dachte es sei die Mens.

Das macht mich total verrückt. :shock:

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alte Häsin

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Aber im Prinzip kann sie ja aufgrund der LH-Tests (da müsste sie allerdings noch einige weitere Tage testen, um auszuschließen, dass kein weiterer LH-Peak auftritt) schon sagen, wann der Eisprung ungefähr war. Und wenn man vom ES bis zur Mens rechnet, dürfte das doch genauso gut der HL-Länge entsprechen wie die Zeit von der 1.hM bis zur Mens, oder? (vorausgesetzt, sie hat wirklich einen ES, aber davon würde ich bei LH-Peaks in jedem Zyklus schon ausgehen). Denn die HL-Länge ist ja auch nur ein ungefährer Wert für die Länge der Lutealphase, weil der ES zwischen 2 Tage vor und einem Tag nach der 1.hM stattfinden kann.
Ich würde sagen, bei ausreichender Zeitspanne zwischen positivem LH-Test und Mens kann man auch davon ausgehen, dass die HL ausreichend lang ist.

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 15:56 
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NFP-Gräfin

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Aber wie Du selbst gerade gesagt hast: Der Eisprung kann auch ein paar Tage vor der ersten höheren Messung stattfinden und deshalb kann man nur über's Messen die genaue Länge der Hochlage bestimmen. Wie genau diese LH-Tests den Eisprung eingrenzen, weiß ich nicht. Wenn die recht zuverlässig sind und die Mens erst zwei Wochen später kommt, kann man sich wohl ziemlich sicher sein, daß die Hochlage lang genug ist. Aber wenn man's genau wissen will, muß man messen.


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BeitragVerfasst: 14. September 2007 16:00 
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Der Eisprung kann ja durch aus bis zu vier Tage vor der 1.hM erfolgen (Quelle: NFP heute) und dann wäre man mit 10 Tagen Hochlage schon hart an der Grenze oder?

Vielleicht würde es sich zur Beruhigung (oder um bessere Argumente für den Arzt zu haben) anbieten, doch mal für ein, zwei Zyklen die Temperatur zu messen. :?:


Liebe Grüße
Dina

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 16:08 
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alte Häsin

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NFP seit: Juni 2007
Rotschopf hat geschrieben:
Aber wie Du selbst gerade gesagt hast: Der Eisprung kann auch ein paar Tage vor der ersten höheren Messung stattfinden und deshalb kann man nur über's Messen die genaue Länge der Hochlage bestimmen.

Aber im Prinzip möchte man ja die Länge der Lutealphase wissen (also die Zeit vom ES bis zur Mens). Da das mit der Temperaturmessung nicht auf den Tag genau geht, weil man den ES nicht genau bestimmen kann, hält man sich eben an die Länge der HL.

Rotschopf hat geschrieben:
Wie genau diese LH-Tests den Eisprung eingrenzen, weiß ich nicht. Wenn die recht zuverlässig sind und die Mens erst zwei Wochen später kommt, kann man sich wohl ziemlich sicher sein, daß die Hochlage lang genug ist. Aber wenn man's genau wissen will, muß man messen.

Ja, du hast recht, und beim Temperaturmessen gibt es ja auch viel mehr Erfahrungswerte in Bezug darauf, wie lang die HL sein sollte. Aber ich denke, wenn sie eindeutige LH-Tests hat (haben ja leider nicht alle Frauen), dann ist das ähnlich genau wie die HL-Länge. Denn nach dem letzten positiven LH-Test findet ziemlich bald der ES statt (ich glaube sogar, innerhalb von 24 Stunden). Sie müsste halt noch ein paar Tage weitertesten, um sicherzugehen, dass nicht noch ein LH-Peak kommt. Und ohne Temperatur gibt es natürlich keine Bestätigung, dass wirklich ein ES stattgefunden hat. Aber ich gehe mal nicht davon aus, dass all ihre Zyklen anovulatorisch sind, also werden die LH-Tests schon gewisse Hinweise auf die Länge der Lutealphase geben.

Dina hat geschrieben:
Der Eisprung kann ja durch aus bis zu vier Tage vor der 1.hM erfolgen (Quelle: NFP heute) und dann wäre man mit 10 Tagen Hochlage schon hart an der Grenze oder?

Dass der ES so früh erfolgen kann, sagt dann eher etwas über die Ungenauigkeit der Bestimmung der Lutealphase mit Hilfe der Temperatur aus. Denn im Prinzip will man doch die Zeitspanne zwischen ES und Mens bestimmen.

Dina hat geschrieben:
Vielleicht würde es sich zur Beruhigung (oder um bessere Argumente für den Arzt zu haben) anbieten, doch mal für ein, zwei Zyklen die Temperatur zu messen.

Das wäre auf jeden Fall hilfreich, einfach mal zum Vergleich.

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BeitragVerfasst: 14. September 2007 16:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 23. August 2006 14:59
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Kurze Zwischenfrage.
Also ich hab z.B. einen Eisprung mit Schleim und Temp ausgewertet, dann tritt nach 5 Tage wieder viel cremig weißer schleim auf. Würde das bedeuten, dass sich der Gelbkörper auflöst und man nicht schwanger sein kann???


Oder schleimen auch die evtl. die schwanger sind??

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Patchwork Mama von Tochter, geb. 10.09.08 + Soh geb 27.10.17 + kleines Wunder im Bauch vET 11.12.2020 und 2 großen Jungs meines Mannes 15 und 18 Jahre.


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