Mmh, ich habs ja fast geahnt, dass mir der FA eine Behandlung anträgt, die ich eigentlich gar nicht will.
Die SB hat am Freitag leider nur kurz Pause gemacht und war dann ab Samstag wieder da. Krebsvorsorge konnte deshalb nicht gemacht werden. Im US keinerlei Auffälligkeiten, Schleimhaut wäre auch gar nicht so dick aufgebaut (ja wie auch, wenn sie ständig abblutet?), aber über einen so langen Zeitraum wäre das trotzdem nicht gut, weil sie entarten könnte. Deshalb Duphaston für 14 Tage einnehmen, absetzen, dadurch die Mens auslösen, 14 Tage später noch mal für 14 Tage Duphaston nehmen und dann hoffen, dass es ok ist. Wenn nicht, muss eine Ausschabung gemacht werden. Muss! Un-be-dingt! Weil zwangsläufig die Entartung droht. Das Medikament wäre auch harmlos, hat kein Thromboserisiko, wär ja kein Östrogen. Ja, ok, aber "harmlos"? Was ich so lese, klingt alles Andere als das.
Das fühlt sich so falsch an, überzogen, am Problem vorbei. Ja, mich nervt diese SB und ich habe Momente, da würde ich mir glatt die GM rausnehmen lassen, damit es aufhört

Aber eigentlich hab ich nur eine SB, bin in den WJ, es ist halt alles durcheinander. Und irgendwelche ernsten Probleme, Zysten, was weiß ich, gibts offenbar nicht. Gut, die Krebsvorsorge steht noch aus, auch dafür wären ein paar Tage ohne SB mal ganz nett, aber ich hatte vorhin irgendwie das Gefühl, dass das Duphaston in erster Linie dafür gut ist, dass er demnächst eine Krebsvorsorge abrechnen kann. Ich will das nicht nehmen. Oder ist das unvernünftig?

Was für Optionen hab ich noch? Unter Zyklustee 1 hörte früher in einem langen Zyklus mal eine SB auf, kam aber später wieder, das scheint nicht wirklich Einfluss zu haben.
Eine Zweitmeinung einzuholen ist hier echt nicht leicht, die meisten Gyns nehmen keine neuen Patienten an und diejenigen, die es tun, haben einen schlechten Ruf bzgl. 08/15 Rezepte ausstellen, IGeL-Leistungen penetrant aufschwatzen und so. Da komme ich vom Regen in die Traufe.