Bess hat geschrieben:
Zwar ist der AMH-Wert mit der Eizellreserve korreliert, aber lässt keine direkte Prognose auf das Einsetzen der Menopause zu. Laut meines AMH-Blutwertes müsste ich postmenopausal sein, steht nur etwas im Widerspruch mit meiner Schwangerschaft (die natürlich zustande gekommen ist, ohne jede hormonelle Stimulation). Ich bin mittlerweile sehr skeptisch, wenn Ärzte nur anhand des AMH Aussagen darüber machen, wo man angeblich in Dingen Menopause steht.
Das kann so sein. Muss es aber nicht
Er misst die Aktivitaet der Eierstoecke. Nichts weiteres!
Weder wie weit man von der Menopause weg ist, noch wie viele EZ noch vorhanden sind, kann er aussagen.
Der Wert kann auch stark schwanken, weshalb eine einzige Messung nie Aussagkraeftig ist. Extremer Sport oder Erkrankungen koennen ihn zum Beipsiel auch senken, und das wiederum kann nur voruebergehend sein.
In UK wird der Wert zwar noch gemessen, aber selbst als Richtwert wie stimmulierbar man ist, wird er nur noch mit Vorsicht verwendet. Denn man hat einfach zu viele unerwartet Reaktionen (Ueberstimmu etc) erlebt.
US mit Antralfollikelzaehlung und andere Verfahren und Parameter sind unbedingt heranzuziehen, um eine Aussage zu machen.
Der FSH-Wert ist auch nur bedingt heranzuziehen. Ein hoher FSH-Wert laesst auf schlechte EZ schliessen. Ein niedriger laesst jedoch keinerlei Aussagen zu, das heisst bei einem niedrigen Wert koennen die EZ genaus schlecht sein.
@Mara
Leider kommen viele mit Endo frueh in Menopause.

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