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 Betreff des Beitrags: zu kurze Hochlage - Ursache??
BeitragVerfasst: 2. September 2007 14:51 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. April 2007 20:22
Beiträge: 413
Hallo!
Seit 5 Monaten bin ich p.P.
Bisher hatte ich einen anovulatorischen Zyklus, die anderen waren auswertbar. Allerdings habe ich leider immer eine zu kurze HL. Hat jemand eine Erklärung?
Bei mir scheint hormonell einiges schief zu laufen: leichte Akne (auch unter der Pille), unerwünschten Haarwuchs nach männl. Muster (verstärkt nach Absetzten der Pille), Haarausfall (nach männl. Muster, Bildung von Geheimratsecken).
AGS ist's nicht und auf PCO weist auch nicht alles hin.
Meine männl. Hormone sind erhöht, deshalb Hyperandrogenämie. Aber welche Ursache?? Ich stelle die Werte gern hier ein, wenn sie hilfreich sind. Ansonsten: Werft doch auch bitte mal einen Blick auf meine Kurve!
Vielen Dank!

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 Betreff des Beitrags: Re: zu kurze Hochlage - Ursache??
BeitragVerfasst: 2. September 2007 16:22 
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Moderatorin a. D.

Registriert: 7. Mai 2004 11:22
Beiträge: 10515
Wohnort: Nibiru
NFP seit: gefühlt seit dem Phanerozoikum
chaotic hat geschrieben:
Allerdings habe ich leider immer eine zu kurze HL. Hat jemand eine Erklärung?


Immer?!

Der 1. Zyklus war einwandfrei mit 14-tägiger HL, der 2. Zyklus war mit 9 Tagen HL einen Tag unter "normal", der 3. Zyklus war monophasisch und der 4. Zyklus hatte eine HL von 10 Tagen, was schon als "normal" und fertil gilt.

Ich seh da jetzt noch nicht das Problem. Ich würd mir da noch keine solchen Gedanken machen. Sollten Deine HLs dauerhaft unter 10 Tagen bleiben, dann würd ich mal näher forschen woran das liegt (vielleicht ungenügende Follikelreifung).

Zumal Du noch nicht so lange pp bist. Das gibt sich sicherlich wieder mit den Zyklen.


Liebe Grüße, Mara.

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 Betreff des Beitrags: Re: zu kurze Hochlage - Ursache??
BeitragVerfasst: 2. September 2007 17:16 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. Juli 2007 14:18
Beiträge: 398
chaotic hat geschrieben:
Meine männl. Hormone sind erhöht, deshalb Hyperandrogenämie.
Und was hat denn Dein Arzt dazu gesagt?
Wenn Du mit Deinen Hochlagen unzufrieden bist, könntest Du vielleicht versuchen sie mit dem Zyklustee (für die zweite Hälfte) zu beeinflussen... ?


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 17:43 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. April 2007 20:22
Beiträge: 413
Danke für eure Antworten! :mrgreen:

Zitat:
Juli: Und was hat denn Dein Arzt dazu gesagt?

Metformin... er (endo) denkt es sei pco, ich nicht... scheint mir nicht so der kompetenteste zu sein, aber mir gings ja erstmal um die werte... werde noch mal einen termin bei meiner gyn machen.

Zitat:
Mara: Der 1. Zyklus war einwandfrei mit 14-tägiger HL, der 2. Zyklus war mit 9 Tagen HL einen Tag unter "normal", der 3. Zyklus war monophasisch und der 4. Zyklus hatte eine HL von 10 Tagen, was schon als "normal" und fertil gilt.


hm, ich rechne die von mynfp "frei" gegebenen tage als hl... also, es zählen die ab der 1. hm, was? (könnte ich ja auch einfach selbst noch mal nachlesen... :oops: ) na dann... aber dann müssten ja eigentlich zumindest die weiblichen hormone und prolaktin ok sein, oder?? fand mein östradiol allerdings etwas niedrig (31,7 in der Follikelphase Norm wäre 25 - 200)... Oder werfe ich hier wieder Sachen durcheinander??

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BeitragVerfasst: 2. September 2007 17:46 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Aber PCOS kann man ja diagnostizieren...warum macht er das nicht weiter? Zum FA würd ich nicht gehen, wenn schon eher den Endo wechseln.

Zur Hochlage zählt alles ab der 1.HM


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 17:59 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
chaotic hat geschrieben:
aber dann müssten ja eigentlich zumindest die weiblichen hormone und prolaktin ok sein, oder


Wie hoch war denn dein Prolaktin?


Liebe Grüße
Dina

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BeitragVerfasst: 2. September 2007 18:45 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. April 2007 20:22
Beiträge: 413
Zitat:
Aber PCOS kann man ja diagnostizieren...

tatsächlich? wie denn? ich dachte, pco_s ist so unspezifisch... kenne nur diese definition (von pco-syndrom.de):
Nach dieser Definition liegt ein PCOS vor, wenn zwei der folgenden drei Kriterien erfüllt sind:
1. Polyzystische Ovarien,
2. Oligo- oder Anovulation und
3. klinische oder laborchemische Zeichen eines Hyperandrogenismus, nach Ausschluss anderer endokriner Erkrankungen.

Danach habe ich "lediglich" Symptom 3.

Zitat:
Wie hoch war denn dein Prolaktin?

Es lag am ZT 4 bei 21,8 (Norm: 5 - 20)

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BeitragVerfasst: 2. September 2007 18:47 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 16. August 2005 23:04
Beiträge: 5884
Bist du für's Unterforum freigeschaltet? Da steht genau, wie man es diagnostiziert, von Kathibaby zusammengestellt.


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 18:51 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. April 2007 20:22
Beiträge: 413
ja, bin ich. habe grade schon mal etwas rumgestöbert. kathie schreibt, dass folgende untersuchungen wichtig sind.
1. LH, FSH, Testosteron, Östrogen, Progesteron, Prolactin, SHBG.
2. Schilddrüsenwerte: TSH, wenn auffällig, dann fT3+fT4, evt. AK
3. Nebennierenrindenhormone: DHEAS, 17-Hydroxyprogesteron (17-OHP), Androstendion, Cortisol.
Pfeil Falls die Werte auffällig sind (v.a. 17-OHP erhöht) einen ACTH-Test zum Ausschluß eines late-onset AGS.
Pfeil Bei pathologischem Ausfall des ACTH-Tests eine molekularbiologische Untersuchung auf die rezessive Form des 21-alpha-Hydroxylasemangels (häufigstes late-onset AGS).
4. Einen oralen Glucosetoleranztest (OGTT) inkl. Insulinresistenztest mit Bestimmung des basalen Insulinspiegels zusätzlich zur Nüchternblutzuckerbestimmung, evt. C-Peptid.
5. Sonographie der Eierstöcke

... wurde alles bei mir gemacht, außer der OGTT. kein AGS, da ACTH-Test negativ.

übrigens: lh/fsh-quotient war bei 0,59.

bin so unsicher, ob es tatsächlich pcos sein könnte... denke eher nicht. aber was isset sonst?? vielleicht bin ich auch etwas "verblendet" und sollte doch met probieren? *grübel*

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 11:09 
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Moderatorin

Registriert: 6. Juli 2005 09:20
Beiträge: 12768
NFP seit: Juli 2005
Zitat:
Wie hoch war denn dein Prolaktin?

Es lag am ZT 4 bei 21,8 (Norm: 5 - 20)[/quote]

Wenn nur dieser eine Wert bestimmt wurde, brauchst du dir deswegen keine Gedanken zumachen. Prolaktin reagiert ziemlich empfindlich auf jede Art von Stress, auch den beim Blutabnehmen.


Die Frage bei dir ist doch jetzt, vertraust du deinem Arzt oder nicht? Sieht für mich eher nach nein aus. Hast du die Möglichkeit eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen? Dann solltest du das auf jeden Fall tun.


Liebe Grüße
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BeitragVerfasst: 3. September 2007 11:18 
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NFP-Gräfin

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Beiträge: 3356
Verstehe dein Problem dennoch nicht? Mara hat doch schon richtig geschrieben, dass deine HL in Ordnung sind. Bei mir hatten die ersten Zyklen auch nur "kurze" HL (also, ähnlich wie deine) und jetzt stabilisiert es sich so bei 12. Dein Körper braucht vielleicht auch einfach nur Zeit.
Deine Zyklen bewegen sich von der Länge noch im Rahmen und solange du Eisprünge hast, würde ich mir um PCOS erst mal keine Gedanken machen, egal was diagnostiziert wurde. Da gibt es hier genug Frauen, die mit einer diagnostizierten PCOS schlechtere Zyklen haben.

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 12:44 
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Kurven-Rätslerin

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Zitat:
Verstehe dein Problem dennoch nicht? Mara hat doch schon richtig geschrieben, dass deine HL in Ordnung sind. Bei mir hatten die ersten Zyklen auch nur "kurze" HL (also, ähnlich wie deine) und jetzt stabilisiert es sich so bei 12


mein hauptproblem, also der grund, warum ich oft die pille gewechselt habe, von gyn zu endo und zurück renne und letzten endes hier gelandet bin und nfp mache ist: HAARAUSFALL! den habe ich seit über zwei jahren (wohl schon länger, seit dem auffälliger). ich habe geheimratsecken an denen die haare nur noch ca. fünf cm lang werden. insgesamt werden die haare dünner, fisseliger, die locken gehen weg... kurzum: ich habe sau-schiß, dass das immer schlimmer wird. habe verschiedenste untersuchungen machen lassen (vom eisenmangel über verdacht auf cushing-syndrom bis hin zu "das ist erblich, da kann man nix machen"). anfang des jahres habe ich dann von nfp gelesen und hier meine chance gesehen, um mal die pille wegzulassen. denn unter der bekommen frauen ja auch ggf. haarausfall nach dem von mir beschriebenen männlichen muster. nach dem hormonstatus nun bin ich mir sehr sicher, dass bei mir die männlichen hormone schuld sind. aber wo die ursache liegt, verstehe ich (noch) nicht. daher schaue ich noch etwas genauer auf meinen zyklus und suche nach auffälligkeiten. wenn die HL zu kurz wäre, wäre das ein neuer anhaltspunkt. aber gut, darüber mache ich mir dann erstmal keine gedanken mehr.


Zitat:
Die Frage bei dir ist doch jetzt, vertraust du deinem Arzt oder nicht? Sieht für mich eher nach nein aus. Hast du die Möglichkeit eine zweite Meinung von einem anderen Arzt einzuholen? Dann solltest du das auf jeden Fall tun.

richtig erfasst, dina. problem: wie einen guten endo finden, bei dem man einen termin bekommt und der nicht 100km weg ist? alle in meiner heimatstadt (3) haben keinen so guten ruf und sind über monate ausgebucht. wahrscheinlich werde ich dann mal den weg nach duisburg auf mich nehmen müssen...
und halt noch mal mit meiner gyn. darüber sprechen, versuche es gleich mal mit einem "überraschungsbesuch", aber mit ihr selbst sprechen wird wohl nicht klappen.

sorry, ist jetzt echt lang geworden, aber kürzer kann ich meinen therapiesuche-weg nicht beschreiben...

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 13:08 
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NFP-Gräfin

Registriert: 1. Dezember 2006 14:49
Beiträge: 3356
Ach so, ja klar, das kann natürlich durch einen Überschuss an Androgenen kommen. Helfen bei dir Sachen wie EllCranell (östrogenhaltiges Haarwasser, verbleibt in den oberen Hautschichten, stört den Zyklus also nicht)?
Mmmhh, dennoch würde ich (solange der Haarausfall sich nicht drastisch verschlimmert) etwas abwarten. 5 Monate sind noch nicht sehr lange, es kann immernoch sein, dass sich alles einrenkt, auch der Haarausfall.
Sollte es allerdings schlimmer werden als unter der Pille, wäre das Metformin natürlich eine Option. Als Arzneimittel ist es gut verträglich, durch regelmäßige Kontrollen kann man eventuelle NW sehr gut verhindern.

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 14:41 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 10. Juli 2007 14:18
Beiträge: 398
@chaotic Ich kann Dich gut verstehen, mir sind mehrere Monate lang meine HAare massiv ausgefallen. Ich bin von einem Arzt zu einem anderen gelaufen und habe mehrere Untersuchungen gemacht. Die Ursache ist bei mir nicht gefunden worden. Was ich Dir empfehlen könnte: Reagine Lösung, Vitaminpräparat Pantovigar und Biotyn


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BeitragVerfasst: 4. September 2007 23:02 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 6. April 2007 20:22
Beiträge: 413
Regaine würde ich nur im äußersten Notfall nehmen, da die Nebenwirkungen auch nicht ohne sind. Außerdem hilft es, wenn es hilft, nur dann, wenn man es auch aufträgt, also nicht nachhaltig. Biotin nehme ich auch, ebenso Zink und einen Vitamin B-Komplex (auch wg. einer anderen Sache). Da ich aber diese Geheimratsecken habe bin ich mir ziemlich sicher, dass mein Problem hormonellen Ursprungs ist.

Gestern habe ich noch einen Beratungsgespräch mit meiner Gyn gehabt. Das ging sogar mal ganz spontan und ohne Termin *staun*. Das war recht hilfreich. Wahrscheinlich werde ich Met probieren. Danke für eure Hilfe/euer Nachfragen!

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