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 Betreff des Beitrags: Noch immer ohne Mens - ist NFP möglich?
BeitragVerfasst: 1. September 2007 22:06 
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Registriert: 26. August 2007 00:24
Beiträge: 13
Hallo,

ich bin ganz neu hier und habe eine grundlegende Frage zur NFP während der Stillzeit.

Mein Sohn wird demnächst zwei Jahre alt und stillt noch sehr gerne (ich auch, nur nachts würde ich inzwischen lieber schlafen ;-) ). Bislang hatte ich noch keine Monatsblutung. Ich kenne aus meinem persönlichen Langzeitstill-Umfeld niemanden, der so lange mensfrei nach der Entbindung war - trotz häufigem Stillen :shock:

In den ersten 1,5 Jahren nach der Geburt war mir das Ausbleiben der Blutung auch ganz recht, aber nun hätte ich sie doch gerne wieder zurück, auch zwecks weiterer Familienplanung; ich hatte eine sehr späte FG und habe lange gebraucht, um danach überhaupt wieder schwanger zu werden.

Tagsüber stillt mein Sohn nicht mehr so häufig, vielleicht ein oder zwei Mal und auch nur recht kurz. Aber wenn er nachts wach wird (1-3 Mal) dann ist er nur durch die Brust zu trösten.

Nun zu meiner Frage: Bringt es überhaupt etwas, NFP während der mensfreien Langzeitstillzeit zu betreiben? Also kann ich überhaupt etwas Aussagekräftiges herausfinden?

Ich beobachte seit einigen Wochen etwas stärkere Schleimbildung und eine feuchtere Scheide, gelegentlich sind meine Brustwarzen auch empfindlicher beim Stillen und ich habe sogar Ziehen im Unterleib, so dass ich schon dachte, jetzt kriege ich meine Mens, aber dann kam doch nichts.

Danke und liebe Grüße,

Rea mit Sohn (9/05)


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 00:30 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Hallo Rhea,

ich habe auch lange gestillt und keine Mens gehabt während der letzten Stillzeit, solange ich Nachts stillte.

Habe dann doch ebschlossen abzustillen, da mir der Schlaf fehlte. Es hat schon 8 Wochen gedauert, da die Kleine viel schrie, ich habe dann oft eine Stunde mehrmals nachts gesungen und die Brust durfte sie auch anfassen. Nach den 8 Wochen hatte ich dann auch Ruhe mit Stillen, siebrauchte aber noch ein weiteres Jahr viel Körperkontakt und bekam tags Tics, wenn sie den nachts nicht hatte.

Dazu muß ich sagen, daß meine Jüngste ein Schreikind war und sowieso viel reizbarer, als andere Kinder. Beim 3ten Kind hat das Abstillen Nachts nur 3 unruhige Nächte gedauert. Tags hatte ich dann jeweils noch weiter gestillt.

Ein paar Wochen später kam dann die Mens auch.

Ich denke mit 2 sollte er es verkraften, nachts nicht mehr Brust zu brauchen. Es wird ihm eben erst mal nicht gefallen, aber da brauchst du eben mal einen gesunden Egoismus. Und die Kinder gewöhnen sich auch dran.

Da ich nachts nicht mehr stillte, konnte ich dann noch recht lange stillen(4,5 und 2,8Jahre Tandem, bis sie nicht mehr mochten), sonst hätte ich wohl eher das Handtuch geworfen.

LG, Anne

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 16:49 
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Registriert: 26. August 2007 00:24
Beiträge: 13
Hallo Anne,

vielen Dank für deine Antwort. Ist schon spannend, wie unterschiedlich stillende Frauen reagieren.

Ich weiß nur noch, ob ich die nötige Entschlusskraft habe,
nachts abzustillen, denn eigentlich ist es ja die bequemste
Variante, ein Kind zu beruhigen und zum Weiterschlafen zu
bringen. ;-)

Hast du während der mensfreien Stillzeit Temperatur gemessen?
Oder lohnt sich der Aufwand erst, wenn man wieder eine
Blutung hat?

Danke und Grüße,

Rea mit Sohn (9/05)


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 17:05 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Huhu Rhea,

ich hab nach den ersten Monaten eine Weile gemessen, dann kam mir mein Mann mehrmals zeitweilig abhanden *zunge* und ich hatte die Motivation nicht mehr, da es sowieso keinen Sex gab, dann erst wieder nach Mensbeginn.

Ich würde schon messen, wenn ich an deiner Stelle wäre, und auch das andere beobachten.

Mir gings halt nicht so gut in der Zeit, seelisch(Herz gebrochen), und ich war meist allein mit den Kids, aber das war ja eher ein Sonderfall.

Ob du ihn nachts so beruhigen willst, oder nicht, mußt du selber sehen, jedes Kind ist individuell, und auch die Mutter natürlich. Da gibts keine allgemeingültigen Rezepte, finde ich.

Wenn du sehr viel Rohkost ißt, kann es auch sein, daß die mens nicht kommt, du aber doch einen Zyklus hast. Das bekommst du dann mit messen und ebobachten heraus.

Liebe Grüße und viel Freude mit deinem Sohn!

LG, Anne

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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BeitragVerfasst: 2. September 2007 20:49 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 14. Dezember 2005 14:23
Beiträge: 1234
Hallo Rea,

In der NFP Literatur steht, dass man am Besten mit dem Messen anfängt, wenn sich Zervixschleim zeigt.

Zitat:
Nun zu meiner Frage: Bringt es überhaupt etwas, NFP während der mensfreien Langzeitstillzeit zu betreiben? Also kann ich überhaupt etwas Aussagekräftiges herausfinden?

Mann könnte damit Verhüten. ;-)
Du weißt einfach, wann du wieder ES hast. Ich hatte z.B. in meinem ersten Zyklus regelmäßig Blutungen, ohne dass da ein ES war.

Zitat:
Ich beobachte seit einigen Wochen etwas stärkere Schleimbildung und eine feuchtere Scheide, gelegentlich sind meine Brustwarzen auch empfindlicher beim Stillen und ich habe sogar Ziehen im Unterleib, so dass ich schon dachte, jetzt kriege ich meine Mens, aber dann kam doch nichts.

Ich deute das jetzt alles mal als Zeichen, dass sich zyklustechnisch was tut. Schleimbildung, empfindliche Brustwarzen beim Stillen klingt schonmal gut.

Bei mir hat die Stillhäufigkeit nicht den Einfluss auf den Zyklus. Es muss also keine Rolle spielen, ob du noch Nachts stillst. Vielleicht gehts bei dir ja auch erst wieder los, wenn ihr abgestillt habt. *nixweiss*

Fang einfach an, schau wie weit du kommst.
Ich drück dir die Daumen. *daumendrücken*

Grüße
Wusel

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 10:20 
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Registriert: 26. August 2007 00:24
Beiträge: 13
Hallo Anne,

Miranda hat geschrieben:

ich hab nach den ersten Monaten eine Weile gemessen, dann kam mir mein Mann mehrmals zeitweilig abhanden *zunge* und ich hatte die Motivation nicht mehr, da es sowieso keinen Sex gab, dann erst wieder nach Mensbeginn. (...)
Mir gings halt nicht so gut in der Zeit, seelisch(Herz gebrochen), und ich war meist allein mit den Kids, aber das war ja eher ein Sonderfall.


Das war bestimmt nicht einfach für dich. Aber schön, dass ihr wieder zueinander gefunden habt.

Zitat:
Ob du ihn nachts so beruhigen willst, oder nicht, mußt du selber sehen, jedes Kind ist individuell, und auch die Mutter natürlich. Da gibts keine allgemeingültigen Rezepte, finde ich.


Ich bin schon Überzeugungstäterin, was das Stillen angeht, aber momentan ist es mir einfach zu viel. Und ich finde es total anstrengend, wenn sich ein knapp 2-Jähriger nachts stilltechnisch so benimmt wie ein Baby. Heute nacht hat er 5 Mal gestillt! Ich bin total kaputt... *hä*

Zitat:
Wenn du sehr viel Rohkost ißt, kann es auch sein, daß die mens nicht kommt, du aber doch einen Zyklus hast. Das bekommst du dann mit messen und ebobachten heraus.


Nein, viel Rohkost esse ich nicht, versuche mich halt biologisch gesund zu ernähren und bin auch auf Vollkornprodukte umgestiegen. Aber ich bin recht schlank, schon immer gewesen, und meine FÄ meinte auch schon, dass mein Körper momentan beides nicht schafft, fruchtbar zu sein und zu stillen.

Liebe Grüße,

Rea


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BeitragVerfasst: 3. September 2007 10:29 
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Hallo Wusel,

wusel hat geschrieben:
In der NFP Literatur steht, dass man am Besten mit dem Messen anfängt, wenn sich Zervixschleim zeigt.


Ich habe bislang nur "Sicher und natürlich" quergelesen, aber dort ist nichts erwähnt von einer solch langen "Periodenfreiheit", daher war ich unsicher.

Zitat:
Du weißt einfach, wann du wieder ES hast. Ich hatte z.B. in meinem ersten Zyklus regelmäßig Blutungen, ohne dass da ein ES war.


Mhmm, wenn das so einfach wäre. Ich habe zwar ein recht gutes Körpergefühl, aber wann mein ES ist, das habe ich nie gemerkt, ich habe einfach keinen MS oder ähnliche Symptome.

Zitat:
Bei mir hat die Stillhäufigkeit nicht den Einfluss auf den Zyklus. Es muss also keine Rolle spielen, ob du noch Nachts stillst. Vielleicht gehts bei dir ja auch erst wieder los, wenn ihr abgestillt habt. *nixweiss*


Genau das befürchte ich auch, dass ich abstillen müsste... Ich weiß nicht so recht, soll ich meinem Sohn das Stillen nehmen...? Und wenn es dann doch nicht klappt mit dem Schwangerwerden...?

Danke fürs Daumendrücken,

Rea


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BeitragVerfasst: 3. September 2007 13:04 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
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Rea hat geschrieben:
Das war bestimmt nicht einfach für dich. Aber schön, dass ihr wieder zueinander gefunden habt.

....

Ich bin schon Überzeugungstäterin, was das Stillen angeht, aber momentan ist es mir einfach zu viel. Und ich finde es total anstrengend, wenn sich ein knapp 2-Jähriger nachts stilltechnisch so benimmt wie ein Baby. Heute nacht hat er 5 Mal gestillt! Ich bin total kaputt... *hä*



Rea, es ist nichte mehr geworden mit und, zweimal hab ichs noch gewagt neu anfzufangen, weil er mich so bat und ich ihn liebte, aber es zog ihn doch immer wieder fort, und er kam manchmal frisch aus anderen Betten und wollte gleich wiwder zu mir, das hab ich dann nicht mehr gewollt.

Ich habe eine Weile allein(mit den Kindern) gelebt und jetzt meine große Liebe gefunden.

Und wasdas Stillen betrifft, das kann ich nachvollziehen, daß du kaputt bist! Ich würde es ihm sagen, daß es nun nicht mehr geht, mit den Stillen nachts. Nach einer Weile hast du es ausgestanden und du wirst sehen, daß er auch selbstständiger wird danach, einen Entwicklungssprung macht. Den Kummer haben die Kinder bald verwunden, ob es nun nach ein paar Tagen oder Wochen vorbei ist. Abschiede und Verluste gehören zum Leben auch mit dazu und die Kinder brauchen das auch, soetwas zu lernen in liebevoller Begleitung. Später im Leben komen sie auch nicht drumherum und dann ist es besser, wenn sie etwas geübt sind. Ich würde solche Situationen nicht künstlich schaffen, aber eben auch nicht vermeiden.

Ich wünsche dir alles Gute, Rea(schöner Name, ich lese gerne Mythen und auch Märchen)

LG, Anne

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 13:54 
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Kurven-Entwirrerin

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Rea hat geschrieben:
Zitat:
Du weißt einfach, wann du wieder ES hast. Ich hatte z.B. in meinem ersten Zyklus regelmäßig Blutungen, ohne dass da ein ES war.


Mhmm, wenn das so einfach wäre. Ich habe zwar ein recht gutes Körpergefühl, aber wann mein ES ist, das habe ich nie gemerkt, ich habe einfach keinen MS oder ähnliche Symptome.


Einen ES kannst du doch mittels Temp und Schleim rausfinden. Das hatte ich mit meiner Antwort gemeint. Die anderen Symptome würde ich nur zur Unterstützung ranziehen.
Ich hatte auch immer wieder diese UL- schmerzen, emfindliche Brustwarzen, Schleim gehabt und keinen ES.

Meine Tochter wird 2 und sie kommt seit ein paar Tagen wieder häufiger zu mir. Wenn es mir zu viel wird, oder es für mich ungünstig ist, dann kann ich ihr auch gut sagen, dass ich jetzt nicht mag. Das akzeptiert sie gut bei den aus-der-Reihe-Aktionen.

Rea hat geschrieben:
Genau das befürchte ich auch, dass ich abstillen müsste... Ich weiß nicht so recht, soll ich meinem Sohn das Stillen nehmen...? Und wenn es dann doch nicht klappt mit dem Schwangerwerden...?

Das ist eine weitreichende Entscheidung (Wie wichtig ist dir eine erneute SS, wie wichtig, dass er das Abstillen bestimmt.), die du zu treffen hast.
Beides ist ok, wenn du zu deiner Entscheidung stehst.

Grüße
Wusel

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BeitragVerfasst: 3. September 2007 18:11 
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Liebe Anne,

Miranda hat geschrieben:
Rea, es ist nichte mehr geworden mit und, zweimal hab ichs noch gewagt neu anfzufangen, weil er mich so bat und ich ihn liebte, aber es zog ihn doch immer wieder fort, und er kam manchmal frisch aus anderen Betten und wollte gleich wiwder zu mir, das hab ich dann nicht mehr gewollt.


Oh nein, da habe ich dich leider missverstanden. Dann hat er dich aber auch nicht verdient :twisted: Ich wünsche dir alles Gute für deine neue Liebe, möge sie lange halten. *daumendrücken*

Zitat:
Ich würde es ihm sagen, daß es nun nicht mehr geht, mit den Stillen nachts. Nach einer Weile hast du es ausgestanden und du wirst sehen, daß er auch selbstständiger wird danach, einen Entwicklungssprung macht. Den Kummer haben die Kinder bald verwunden, ob es nun nach ein paar Tagen oder Wochen vorbei ist. Abschiede und Verluste gehören zum Leben auch mit dazu und die Kinder brauchen das auch, soetwas zu lernen in liebevoller Begleitung.


Ich habe es ja auch schon öfters probiert, ihm angekündigt etc. Aber er schreit sich dermaßen in Rage, bis zur totalen Erschöpfung und da gebe ich dann doch lieber nach. Ich frage mich dann immer: Wer leidet denn nun mehr? Und bei einem total verzweifelten, heulenden Kind denke ich, ist die Antwort klar.

Zitat:
Ich wünsche dir alles Gute, Rea(schöner Name, ich lese gerne Mythen und auch Märchen)


Danke, ich mag auch gerne Märchen. :D

Liebe Grüße,

Rea


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BeitragVerfasst: 3. September 2007 18:20 
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Hallo Wusel,



wusel hat geschrieben:
Einen ES kannst du doch mittels Temp und Schleim rausfinden. Das hatte ich mit meiner Antwort gemeint. Die anderen Symptome würde ich nur zur Unterstützung ranziehen. Ich hatte auch immer wieder diese UL- schmerzen, emfindliche Brustwarzen, Schleim gehabt und keinen ES.


Ach so ich war etwas schwer von Begriff. Ja, wenn dann mal mein neuer Thermometer geliefert wird, kann ich mit dem Messen anfangen *messen*

Zitat:
Meine Tochter wird 2 und sie kommt seit ein paar Tagen wieder häufiger zu mir. Wenn es mir zu viel wird, oder es für mich ungünstig ist, dann kann ich ihr auch gut sagen, dass ich jetzt nicht mag. Das akzeptiert sie gut bei den aus-der-Reihe-Aktionen.


Dann ist sie ja so alt wie mein Sohn. Also tagsüber funktioniert das Ablehnen besser, da kann ich ablenken, ihm alternativ was anderes zu trinken oder essen anbieten, aber nachts funktioniert das überhaupt nicht. Er lässt sich noch nicht mal von seinem Papa trösten, er wird unglaublich wütend und wirft seine Schnuller durch die Gegend. Mein Sohn hat wirklich ein extremes Saugbedürfnis. :roll:

Zitat:
Das ist eine weitreichende Entscheidung (Wie wichtig ist dir eine erneute SS, wie wichtig, dass er das Abstillen bestimmt.), die du zu treffen hast. Beides ist ok, wenn du zu deiner Entscheidung stehst.


Ich wünsche mir schon sehr ein Geschwisterkind für meinen Sohn. Ich möchte kein Einzelkind, aber es hat ja noch etwas Zeit.

Ich wollte immer so lange wie möglich stillen, damals war mir noch nicht klar, wie lange es klappen würde. Von daher bin ich schon ziemlich froh, dass wir überhaupt so lange stillen konnten (ich hatte ziemliche gesundheitliche Probleme nach der Geburt).

Allmählich werde ich aber stillmüde und hätte nichts dagegen, diesen Abstillprozess zu forcieren. Ich denke, es ist nicht gut, wenn ich meinen Sohn nachts widerwillig stille, nur damit Ruhe im Bett ist, das kann es auch nicht sein auf Dauer.

Liebe Grüße zurück,

Rea


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BeitragVerfasst: 3. September 2007 20:50 
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alte Häsin

Registriert: 10. Februar 2007 22:16
Beiträge: 1473
Liebe Rea,

ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, aber für mich hört sich das so an, als würde dein Sohn seinen Trotz am Stillen ausleben. Da Stillen etwas sehr Intimes ist, trifft er dich damit empfindlich. Es gibt im Trotzalter ja immer wieder Phasen, in denen sie weniger trotzig sind, da würde ich die Gelegenheit beim Schopf packen....
Meine Tochter hat ihren Trotz am Thema Windel ausgelebt. Sie hat sich die Windel ausgezogen und absichtlich das Bett und die Wohnung voll gemacht und geschmiert. Das war eine sehr nervige Phase mit unglaublich viel Wäsche und Putzerei, aber jetzt ist es vorbei. Auch wenn sie mit ca. 2 noch klein sind, die sind schon ganz schön schlau und verstehen eigentlich fast alles, wenn man ihnen das eindringlich auseinandersetzt und geduldig. Irgendwann wird es akzeptiert. Das ist zumindest meine Erfahrung.
Viel Kraft, wie auch immer deine Entscheidung aussehen wird.

LG

mfne

_________________
Liebe Grüße, mfne
zu faul zum Messen, 2 Kinder


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BeitragVerfasst: 4. September 2007 14:22 
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Kurven-Entwirrerin

Registriert: 14. Dezember 2005 14:23
Beiträge: 1234
Liebe Rea,

ich schreibe dir mal meinen Eindruck und Gedanken zu deinen Posts.
So wie es aussieht kannst du nicht beides haben, Stillen und 2. Kind. Man kann sich da natürlich irren und dein Zyklus kommt auch ohne Abstillen in Gang. Aber so sieht es nicht aus und daran glaubst du nicht wirklich.

Überlege was du möchtest. Jede Entscheidung ist völlig OK, nur musst du zu den Konsequenzen stehen. Entweder das gewünschte 2. Kind kommt viel später oder du stillst ab.

Jetzt eierst du etwas rum. Verlangst (indirekt) von deinem Sohn sich abzustillen. Bist unzufrieden das er nichts in der Richtung macht und gibst zweideutige Signale (stillst ihn, aber forderst das er es lässt). Du bist unsicher und das kommt bei ihm an. Das drückt er u.a. in seinem Wüten und Fordern aus.

Wenn du mit deinem Weg im Reinen bist, kannst du das auch gut vor deinem Sohn vertreten. Also er kann stillen wie er will oder er muss das Ende akzeptieren (und das verkraftet er durchaus).

Ich hoffe dir jetzt nicht zu Nahe getreten zu sein, bzw. das es hilfreiche Denkansätze sind.

alles Gute *knuddel*
Wusel

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BeitragVerfasst: 4. September 2007 15:54 
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Registriert: 26. August 2007 00:24
Beiträge: 13
Liebe mfne,

Mirfälltnixein! hat geschrieben:
ich hoffe, du nimmst mir das nicht übel, aber für mich hört sich das so an, als würde dein Sohn seinen Trotz am Stillen ausleben. Da Stillen etwas sehr Intimes ist, trifft er dich damit empfindlich. Es gibt im Trotzalter ja immer wieder Phasen, in denen sie weniger trotzig sind, da würde ich die Gelegenheit beim Schopf packen....


nein, ich nehm dir das überhaupt nicht übel. Aber es passt nicht. Mein Sohn ist ansonsten ein sehr ausgeglichener aktiver Junge und sehr umgänglich. Klar, ist er oft ungeduldig und wird auch mal wütend, aber alles in .,sehr normalem Maße.

Zitat:
Auch wenn sie mit ca. 2 noch klein sind, die sind schon ganz schön schlau und verstehen eigentlich fast alles, wenn man ihnen das eindringlich auseinandersetzt und geduldig. Irgendwann wird es akzeptiert. Das ist zumindest meine Erfahrung.


Ja, unsere Erfahrung ist das auch, nur nachts gelten irgendwie andere Regeln :roll:

Danke und liebe Grüße,

Rea


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BeitragVerfasst: 4. September 2007 16:04 
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Beiträge: 13
Liebe Wusel,

wusel hat geschrieben:
So wie es aussieht kannst du nicht beides haben, Stillen und 2. Kind. Man kann sich da natürlich irren und dein Zyklus kommt auch ohne Abstillen in Gang. Aber so sieht es nicht aus und daran glaubst du nicht wirklich.


Das ist korrekt. Absolut stimmig, auch wenn es mir nicht unbedingt gefällt.

Zitat:
Überlege was du möchtest. Jede Entscheidung ist völlig OK, nur musst du zu den Konsequenzen stehen. Entweder das gewünschte 2. Kind kommt viel später oder du stillst ab.


Ich habe gerade vorhin noch mal intensiv darüber nachgedacht. Die Probleme entstehen wirklich durch dieses Herumeiern, wie du es auch beschrieben hast.

Zitat:
Jetzt eierst du etwas rum. Verlangst (indirekt) von deinem Sohn sich abzustillen. Bist unzufrieden das er nichts in der Richtung macht und gibst zweideutige Signale (stillst ihn, aber forderst das er es lässt). Du bist unsicher und das kommt bei ihm an. Das drückt er u.a. in seinem Wüten und Fordern aus.


Wenn ich ganz bei meinem Sohn bin, also auch gedanklich zu 100%, dann ist das Stillen überhaupt keine Belastung. Erst wenn dann wieder der Kopf dazu kommt und fragt, wie das denn weitergehen soll, ob ich noch ein zweites lebendes Kind haben darf, werde ich unsicher.

Zitat:
Ich hoffe dir jetzt nicht zu Nahe getreten zu sein, bzw. das es hilfreiche Denkansätze sind.


Überhaupt nicht, ich empfand das als sehr hilfreich beim Gedankensortieren.

Wahrscheinlich sollte ich nun besser den Thermometer in die Tonne treten und der Natur ihren Lauf lassen. Was nützt alles Nachhelfen, wenn die Zeit noch nicht reif dazu ist? Mein Körper wird den Zyklus wieder anwerfen, wenn es soweit ist und bis dahin muss ich wohl Geduld haben, mit mir, meinem Sohn - und mit dem nächsten Wunschkind. Ach, das schreibt sich gar nicht leicht. :shock: Ungeduld, ich grüße dich...

Liebe Grüße,

Rea


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