Ich muss mich jetzt, gut 9 Monate nach der letzten regulären Pille (Qlaira), doch noch mal hier ausheulen... die Haut will einfach nicht besser werden. Jetzt war ich gestern bei der Hautärztin. Sie meinte, es gäbe zwei Möglichkeiten: Entweder, ich hätte Progesteronmangel (den sie mit Speicheltest um den 22 ZT herausfinden will) oder es läge an der Ernährung. Ich soll jetzt also auf Weizen, Milchprodukte und Industriezucker verzichten. Das schlägt bei mir ein wenig aufs Gemüt, aber ich kann damit leben. Vegan war ich eh schon mal irgendwann und Zucker... ist verzichtbar.
Jetzt meinte sie noch, wenn es dann nicht besser wird, könne ich auf Aknenormin umsteigen, diesen Isotretinoin-Hammer... die Nebenwirkungen allein haben mich schon derartig abgeschreckt - außerdem hat eine Freundin von mir das auch mal gemacht, die sieht zwar jetzt fantastisch aus, aber der Weg dahin... Trockene Haut, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Nasenbluten...
Und mit stellt sich jetzt die Frage: Kann ein Medikament, dass bei Ungeborenen Missbildungen hervorruft, wirklich gut sein? Auf meine Frage nach dem Wirkmechanismus sagte die Ärztin: "Ist doch egal. Hauptsache es hilft"

Ich müsste 30mg für 8 Monate nehmen, das kommt mir ziemlich viel vor (und meine Freundin meint, ihre Akne war hundertmal schlimmer).
Ich hatte jetzt natürlich auch schon zwei Mal einen 'Unfall' und musste die PD nehmen, das letzte Mal vor ca. zwei Wochen. Wie lange dauert es, bis sich der Körper hauttechnisch danach wieder erholt? Die Ärztin meinte auch, dass neun Monate nach Absetzen schon längst alles besser sein müsste. Ich bin so verwirrt!
Und genervt!
Hat jemand vielleicht auch Erfahrungen mit Ölziehen zum Entgiften? Das mache ich jetzt jeden Morgen, mal gespannt ob das was bringt. Seufz.