Mein Freund war etwas skeptisch als ich ihm sagte, dass ich die Pille nicht mehr nehmen will. Die erste Reaktion war: " Ich dachte wir warten mit den Kindern noch bis nächstes Jahr". Habe ihm dann aber klar gemacht, dass es mir nicht um eine Schwangerschaft geht, sondern um das Nicht-Nehmen von Hormonen (von NFP hab ich erstmal nichts gesagt). Ich habe es aber auch immer so kommuniziert, dass er jederzeit offen sagen konnte, wenn er anderer Meinung ist. Er hat dann selbst gesagt, dass der Gedanke dass

jeden Tag Hormone zur Verhütung schluckt, abwegig ist.
Am Anfang haben wir immer mit Kondom verhütet, ohne Freigabe. Er wusste, dass ich NFP mache, um meinen Zyklus kennenzulernen. Irgendwann hab ich dann immer Bescheid gesagt, wenn wir auf das Kondom verzichten konnten und er hat es dann nach ein Paar Mal auch weggelassen.
Zusammenfassend hab ich mich mit dem NFP bei ihm praktisch auffällig eingeschlichen, wobei der Mut zum Freigeben eher aus dem latenten Kinderwunsch und Kondomfaulheit kam und nicht aus Vertrauen in die Methode, davon hat er nämlich null Ahnung. Der Blick sprach Bände, als ich ihm vom ZS erzählt hab
Wenn ich ihn überrumpelt hätte und ihm keine Möglichkeit gegeben hätte, mitzuentscheiden, hätte es großen Ärger gegeben. Kann ich aber auch verstehen, ich würde mir von ihm auch nicht die Pille vorschreiben lassen. Die Art zu verhüten ist eine gemeinsame Entscheidung, viele Männer sehen es nur leider als selbstverständlich, dass die Frau in einer längeren Beziehung die Pille nimmt.
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Kurvt seit neuestem wieder sporadisch messend

durch das Familienleben mit Mini-A (2/17) und der Sommermaus ( 8/19)