Guten Abend zusammen,
ich komme jetzt erst zu schreiben, da ich dreimal die Woche in einem Großraumbüro arbeite und da mir jeder über die Schulter schauen kann, und das muss nicht sein. Die anderen zwei Tage habe ich ein eigenes Büro, da geht es dann besser.
@ aka90
Ich habe meinem Freund das mit dem Ausmessen heute per SMS geschrieben. Die Antwort war ein "ok". Aber auf der Arbeit kann er immer schlecht schreiben

Er wird es schon machen. Ich bin gespannt auf das Ergebnis (in Bezug auf die Kondome

) Wie dein Mann reagiert hat ist auch toll. Vor allem, dass er sich ein paar Tage Gedanken drum gemacht hat. Leider ist heute alles eine Kosten- und Zeitfrage. Aber wie du schreibst, ärgern bringt nichts. Lieber das Gute daran gesehen. Aber auch das kann durchaus ein Lernprozess sein. Ich glaube auch, dass viele Probleme die man hat mit dieser Schnelllebigkeit und dem Druck zusammen hängen. Das Natürliche wird verdrängt und man passt sich einem Leben an, dass man vielleicht so gar nicht führen will-und irgendwann fängt es im Unterbewusstsein ein Feuer an zu schwelen. Bourn out, Depressionen und Übergewicht mal nur am Rande genannt. Und dann kommen noch die Hormone dazu...Das ein normaler Zyklus nicht immer 28 Tage lang ist muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen und wie viele wissen das nicht, vielleicht gibt auch Frauen, denen es egal ist. Wie sich ein Eisprung anfühlt weiß ich nicht

Danke für deinen Roman. Ich finde es schön, wenn man so darüber berichtet und ein Austausch statt findet. Treibholz hat nur zu treffend geschrieben, dass ich mal auf den Punkt kommen soll, was mich denn nun daran hindert an NFP. Das meine ich damit, dass man sich dann noch mehr Gedanken darüber macht und auch ehrlich zu sich sein muss.
@ Sopherl
Da hast du recht, wer weiß, ob ein unregelmäßiger Zyklus wieder zurück kommt. Ich hoffe nicht. Ich weiß auch gar nicht mehr, ob die Tage stark, normal oder wenig waren...Ich hoffe halt nur, dass ich mit der Temperatur- und Schleimauswertung nicht falsch liege, auch wenn ich weiß, dass es eine Sache der Übung ist. Gestern hatte ich ein kleines Erfolgserlebnis unter der Dusche

Ich habe versucht meinen Muttermund zu ertasten (steh ja so auf myNFP wegen der Schleimauswertung)

Und ich denke, ich habe ihn ertasten. Es hat sich jedenfalls so angefüllt, wie es auf den Bildern aussieht. Ein erstes Erlebnis mich besser unten rum kennen zu lernen.
@ missofie
"Doppelt hält besser" ist die richtige Aussage zu meinen Gedankengänge. Ich habe die Posts von euch mal kurz in der Mittagspause quer gelesen und frage mich jetzt auch, ob es Sinn macht. Der Gedanke, der mir noch kommt ist: Was ist wenn das Kondom reißt? Aber dafür hab ich ja die Pille noch...Ich stelle die Aussage einfach mal so in den Raum. Ich verstehe was du meinst, wenn du nicht so recht weißt, wie du deine Gedankengänge auf Papier bringen sollst. Mir ging es gerade im ersten Post auch so. Fallen ohne Angst vor den Konsequenzen hat für mich, wenn ich drüber nachdenke, zwei Richtungen. Einmal weil man eben mutig ist. Dann weil man befürchtet etwas Schlimmes passiert, so wie bei mir. Im gleichen Gedankengang habe ich überlegt, wann ich das letzte mal richtig losgelassen gelacht habe. Lange ist's her. Danke Hormone

Ich bin ebensfalls ein sehr, wie du sagst, bedachter Mensch, der eher lieber dreimal als einmal nachdenkt, aber wie sehr ist man sich dann eigentlich selber im Weg?! Respekt vor deiner Entscheidung mit dem Bungee-Sprung. Ich könnte es nicht. Zumal ich, je älter ich werde, Probleme mit der Höhe bekomme. Den Absatz mit NFP und dem Kontrollverlust musste ich mehrmals lesen und brauche, denke ich, auch noch eine Weile bis ich es verinnerlicht habe. Es gibt einen Punkt den ich nicht ganz verstehe: Sollte was schief gehen, dann kann man sich die PD (ich nehme an, das heißt die Pille dachen) besorgen. Aber das ist doch auch nicht gut oder Sinn der Sache, dass man sich dann darauf verlässt oder eine Panne wieder gut macht. Nicht falsch verstehen, sollten die Worte hart rüber. Das Argument, dass die Pille ein Medikament ist, ist gut. Das macht man sich gar nicht bewusst. Ich habe es jedenfalls nicht gemacht. 6 Jahre jeden Tag ein Medikament geschluckt. Ich stelle mir grad vor, wie 6 Jahre lang jeden Tag Aspirin, Ibo oder Antibiotika nehme, äh, die Leber bedankt sich

Du musst dich nicht dafür entschuldigen wegen der langen Texte

Mir hilft es meine Gedanken zu ordnen, wenn ich andere Erfahrungsberichte und Meinungen lese. Dadurch kann einiges klarer werden.
Im Laufe des Tages habe ich mir eine Art Fahrplan zusammen gedacht. Mit meinem Freund muss ich darüber aber noch sprechen. Ausschließen mag ich ihn nicht. Ich habe jetzt meine Abbruchblutung (das hört sich schon ganz anders an wie Tage oder Periode, aber es IST eine, dass muss man sich auch mal klar machen) und noch ein Blisterpäckchen in meiner Schublade. Die werde ich noch nehmen. Während dieser Zeit informiere ich mich weiter (bin besonders gespannt auf das Arbeitsheft) und wenn meine Gedanken weiter in diese Richtung gehen ist Schluss damit. Den Frauenarzt setze ich vor vollendete Tatsachen anstatt zu fragen "Was meinen Sie" und muss dabei gleichzeitig über meinen eigenen Schatten springen. Denn ich bin jemand, der gerne alles richtig macht und sich verschiedene Meinungen einholt. Der FA wird mir nach meinem Bauchgefühl bestimmt sagen oder nahe legen, dass ich es mir überlegen soll. Aber zu dem Zeitpunkt nehme ich dann nicht mehr die Pille (wenn es bei dem Fahrplan bleibt)

Und was der "neue" FA im Juni sagt, sehe ich ja dann. Bei dem habe ich irgendwie ein besseres Bauchgefühl. Warum weiß ich nicht, kann auch sein das es ganz anders kommt. Ich muss ganz vorsichtig und leise gestehen, dass mir der Gedanke gefällt. Aber zu viel rein interpretieren, bevor ich mehr Wissen angeeignet habe, möchte ich auch nicht.