Prinzesslein hat geschrieben:
Ich habe mir von einem Freund mal ein Gynäkologie-Skript geben lassen einer recht angesehenen (deutschen) Uni. [...]
Leider wird auf den natürlichen Zyklus sowie die Veränderung durch die verschiedenen Methoden so gut wie nicht eingegangen, keine Ahnung ob man als durchschnittlicher Medi-Studi sich das selber erschließen kann und würde oder ob das einfach nicht Teil des Studiums ist.
Interessant wäre, in welchem Stadium des Medizinstudiums diese Vorlesung gehalten wurde, zu der dieses Script ausgegeben wurde.
Soweit ich weiß, wird der Zyklus doch mindestens im Rahmen von Hormonsystemen & Reproduktion in der Physiologie in der Vorklinik durchgenommen? Wenn auch nicht im letzten Detail einschl. breiter natürlicher Schwankungen (ZT 14 lässt grüßen

) und der Konsequenzen - lernen musste ihn jeder Medizinstudent mal.
mme_maxime hat geschrieben:
Einem HNO-Arzt, der ja ebenfalls glaube ich im Medizin-Studium in der Gyn-Vorlesung sitzt, kann das ja völlig schnuppe sein.
Ich glaube sowieso weniger, dass ein HNO, also ein fertiger Facharzt, noch in irgendeiner Vorlesung sitzt...
Ändert natürlich alles nichts daran, dass die Auswirkungen des Zyklus auf Medikamente generell mangelhaft erforscht sind, wie cherryblossom und mangold schrieben.
Das Problem ist, soweit ich mitbekommen habe, leider grundlegender Natur. Ärzte sind z.T einfach nicht versiert in Sachen Pharmakologie, Wechselwirkungen etc. Diese Lücke zwischen Medizin und Pharmazie sollte endlich effektiver geschlossen werden. Zum einem müssten Mediziner mal über ihren Schatten springen und mit Apothekern/Pharmazeuten zusammenarbeiten, und/oder der Facharzt für klinische Pharmakologie als Mittler zwischen den Welten sollte gefördert werden.