Sopherl hat geschrieben:
Das stimmt schon. Bei den Untersuchungen der AG NFP zur Verhütungssicherheit ist nach einer richtig ausgewerteten Hochlage keine einzige(!) Schwangerschaft aufgetreten.
Am Zyklusanfang waren es 3 Schwangerschaften, was dann den PI von 0,4 ergeben hat. Damals waren die Regeln allerdings noch anders, es wurde generell bis ZT 5 freigegeben. Das wurde daraufhin im Regelwerk geändert. 2 der schwanger gewordenen Frauen hatten zuvor schon eine ehM vor ZT 13 gehabt, hätten also nach heutigen Regeln am Tag der Empfängnis gar nicht freigeben dürfen.
Wow, interessant. Vielen Dank!

Ich hatte auch schon davon gehört, dass die bisher eingetretenen Schwangerschaften bei NFP-Anwendung am Zyklusanfang aufgetreten waren. Daher auch die Verunsicherung. Wobei wieder rational betrachtet: dem PI von 0,4 hab ich mich während der Pilleneinnahme ja auch kontinuierlich ausgesetzt
Aber das nach heutigen Regeln diese zwei der drei Schwangerschaften gar nicht aufgetreten wären, war mir neu. Das spricht ja nochmal mehr für die Methode! Wahnsinn...
Klar, eine 100%ige Sicherheit gibt es nie. Die hatte ich auch mit der Pille nicht. Dann lieber so, aber ohne Hormone und Nebenwirkungen

Und letzten Endes: es wäre in unserem Fall auch kein "Drama" mehr...wir haben eh das Gefühl den "perfekten Moment" gibt es nicht...aber man will sein Schicksal auch nicht gleich herausfordern
