ich nehme die valette seit februar 2006 ohne pause durch. anfangs hatte ich zeitweise auch SBs, aber das legt sich mit der zeit. jetzt kommt es nur noch selten vor, dann aber nie stark und immer nur kurz, halt bräunlicher ausfluss. in meinem fall ist die dauerhafte pilleneinnahme leider die einzige lösung, schmerzfrei zu sein, deshalb bin ich sehr dankbar, dass das bis jetzt (hoffentlich geht das so weiter

) gut funktioniert und ich diese schmerzen endlich so gut wie los bin. im gegensatz zu früher ist das wirklich sehr viel lebensqualität mehr. solange die vorteile überwiegen, werden ich die therapie auch nicht umstellen. auch wenn ich keine begeisterte pillen-schluckerin bin, aber für mich ist die pille einfach ein wichtiges medikament.
zu den psychosomatischen problemen, die hier angesprochen worden sind: prinzipiell hätte ich schon gern wieder mal meine tage, allerdings waren diese während meiner NFP-zeit immer mit sehr großen schmerzen und beschwerden verbunden, deshalb geht es mir in diesem sinne nicht wirklich ab. auch wenn es anfangs sehr ungewohnt war, nicht mehr regelmäßig zu bluten (und vor allem, nicht mehr regelmäßig zu leiden), sehe ich mittlerweile eigentlich eher nur vorteile. die estreya schon geschrieben hat: eine pillenblutung ist sowieso nichts natürliches und deshalb auch nicht notwendig. ich bin einfach froh, dass ich unbeschwert arbeiten und frei leben kann, ohne fürchten zu müssen, dass ich krankheitshalber in regelmäßigen abständen tagelang ausfallen werde (und diese tage nicht einmal fix vorhersehen kann).
aber ich kann verstehen, dass es für viele frauen befremdlich ist, wenn sie lange zeit keine periode haben (ohne dabei schwanger zu sein), einfach weil man gewohnt ist, dass das monatliche (wenn auch oft unnatürliche) bluten dazu gehört.
lg,
fanny