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 Betreff des Beitrags: Wie war das damals? (Verhütung früher)
BeitragVerfasst: 14. November 2015 12:42 
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neu hier

Registriert: 16. Januar 2015 13:15
Beiträge: 10
NFP seit: 10/2013
Hallo ihr Lieben,

ich habe schon gesucht und nichts gefunden und ich weiß auch nicht, ob das Thema hier passt.

Seit einiger Zeit frage ich mich oft, wie die Generationen vor uns wohl verhütet haben. Meine Mutter ist Jahrgang '47. Sie nahm die Pille und war damit noch bei den Erstanwenderinnen dabei. Damals musste man noch Pausen nach einigen Einnahmemonaten machen. Da wurde sie mit meinem Bruder schwanger. Später nahm sie noch ein paar Jahre die Pille, vertrug diese aber nicht (wie ich). Mit meinem Papa (ihrem zweiten Mann) machte sie Zyklusbeobachtung (allerdings eher lapidar und und ohne Themperatur oder so) und benutzte Kondome.
Da ich sonst nicht viel Verwandtschaft habe, die ich fragen könnte, geht diese Frage nun an euch alle:

Wie haben die Menschen das denn früher gemacht mit der Verhütung. Und wie war die Akzeptanz in der Gesellschaft? Heute redet man ja doch relativ offen drüber, Kondome gibt es immer zu kaufen etc.

Vielleicht habt ihr ja mit Omas oder Tanten oder sonstigen Verwandten und Bekannten gesprochen?

Ich wünsche ein entspanntes Wochenende 8-)
Miezekatze *undweg*

_________________
Be what you what to be. Unless you can be a unicorn, then be a unicorn.


Zuletzt geändert von akelei am 6. Februar 2016 00:01, insgesamt 1-mal geändert.
Titel präziser formuliert


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 13:50 
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NFP-Kaiserin

Registriert: 17. März 2006 22:03
Beiträge: 10333
NFP seit: März 2006
Meine Mutter hat mal erzählt, dass mein Opa (also ihr Vater) im Krieg bei der allgemeinen Knappheit der Güter Kondome ausgewaschen und auf die Leine zum Trocknen gehängt hat.
Ob die dann noch dicht waren oder wie man die übergestülpt bekam ist allerdings nicht überliefert...
Scheint aber wohl irgendwie geklappt zu haben, denn meine Mutter ist ein Einzelkind. ;-)
Ansonsten war CI wohl eine beliebte Methode.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 14:02 
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Fingerwundschreiberin

Registriert: 4. November 2011 13:54
Beiträge: 759
NFP seit: 9.11.2011
Meine Eltern haben mit der Pille verhütet (sind beide in den 60er geboren). Irgendwann hatte mein Vater eine Vasektomie.

_________________
glücklichste Henne im Korb mit Mr.B (Spätherbst/2013), Herr A. (Sommer/2016) und Babyjoe (Sommer/2019) und Mann


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 14:11 
Meine Mutter hat die Pille nur kurz genommen und nicht vertragen, danach hat sie mit NFP verhütet. Das weiß ich von meiner Schwester, mit mir hat sie zu Lebzeiten leider nicht gesprochen. Ich weiß nur, dass meine Mutter nicht wollte, dass ich die Pille nehme, stattdessen hat sie mir Kondome ans Herz gelegt. So hat sie wohl selbst in der fruchtbaren Zeit verhütet.

Es ist schade, dass meine Mutter mit 49 verstorben ist und ich nun keine Chance habe, mit ihr über das Thema natürliche Familienplanung zu reden. Wir haben nach ihrem Tod auch keine Kurvenblätter oder so gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 14:48 
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NFP-Prinzessin

Registriert: 10. Dezember 2008 15:23
Beiträge: 7349
NFP seit: 2008
Meine Mutter hat mit ihrem ersten Mann wohl nicht verhütet, weil er " das Gefühl hatte, unfruchtbar zu sein" *lach* , ach, ich erzähl es einfach immer wieder gern. In dieser Ehe entstand recht bald mein großer Bruder :mrgreen: Dann soweit ich weiß die Pille und nach seiner fünften Tochter hatte mein Vater dann eine Vasektomie. Bei meiner Oma denke ich nicht, dass sie verhütet hat,die hätte so fruchtbar gerne einen Sohn gehabt glaub ich, nach zwei Töchtern hätte sie nicht aufgehört freiweillig mit Kinder kriegen *kopfkratz* Ist aber wie gesagt nur eine Vermutung. Bei den anderen weiß ichs nicht.
Meine Mama hat nach eigener aussage die Pille immer gut vertragen und ich hab sie daher auch schon mit 15 genommen ( sie hat mich bei meinem ersten Freund mit 14 schon gefragt, aber das hielt alles ie so lang, vor 15 gabs also Kondome), besser für mich wärs gewesen, das wär anders gelaufen. Ich hab sie nie gut vetragen und hatte da aber niemanden, der mich da irgendwie draufgebracht geschweige denn gehört oder bestärkt hätte.

_________________
Liebe Grüße von Zilla


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 14:49 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 27. Juli 2009 17:25
Beiträge: 337
NFP seit: 07/09
Meine Mutter (Jahrgang '63) hat nie mit der Pille verhütet, weil sie auf Hormone mit Depressionen reagiert, sondern mit Körperbeobachtung und Diaphragma.
Meine Mutter findet aber den Aufwand, den ich an Verhütung betreibe, vollkommen überzogen :roll: Kondome wären unnütz, man würde ja nicht mit jemand Krankem ins Bett gehen, und Temperatur messen und alles notieren usw ist auch unnötig, man kenne doch den eigenen Körper... Und in den Wechseljahren war sie bei "Ach, in meinem Alter passiert da eigentlich nichts mehr...". Nunja, aber alle Kinder waren gewünscht, also insofern scheint es ja funktioniert zu haben ;-)

Bei meiner Stiefmutter und meinem Vater weiß ich von Kondomen und später Vasektomie.

In der Generation davor weiß ich es überhaupt nicht. Aber zumindest bei den einen Großeltern habe ich den Verdacht, da wurde aus religiösen Motiven auf sämtliche Verhütung verzichtet ;-) Eine sehr religiöse Grundeinstellung, 5 Kinder mit Abständen teilweise unter 1 Jahr und dass sie, solang ich mich erinnern kann, in getrennten Betten schlafen spricht dafür...

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Meine Seite
Pillenfrei seit 10/07, NFP seit 07/09 in Zyklus Nr.Bild, mittlerweile auf Papier mit gelegentlichem Nachtrag ins KurvenReich
Auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 16:12 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 25. September 2009 08:44
Beiträge: 310
NFP seit: Oktober 2009
Meine Mutter hat die Pille genommen, für die zwei geplanten Kinder jeweils abgesetzt. Als mein kleiner Bruder da war, hatte mein Vater eine Vasektomie. Mein Stiefvater hatte auch eine, wie er vorher mit seiner früheren Frau verhütet hat, weiß ich nicht.
Meine Patin hat drei Tropis (alles eindeutige Anwendungsfehler). Ihr Mann wollte nie eine Vasektomie, weil er Angst um seine Männlichkeit hatte.
Kondome waren im Freundeskreis meiner Eltern für längerfristige Beziehungen keine Option.
Von der Generation vorher weiß ich es nicht.

_________________
Schneevogel und ihre Kurven:Bild
mit Kükenbande 12/10, 05/13 und 09/16


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 16:19 
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NFP-Gräfin

Registriert: 31. Dezember 2006 22:35
Beiträge: 4145
Wohnort: Mittelfranken
NFP seit: 1989-2008
Meine Oma hat anscheinend nicht wirklich verhütet, sie hat recht spät mit Mitte 30, geheiratet und kam sehr früh(im Krieg) in die Wechseljahre. Ich höre sie noch:

"5 Kinder in 6 Jahren, dazu 2 Fehlgeburten...da weißte alles.... die Männer sind ja so unvernünftig..."

Meine Mutter nahm Kondome und ab 72( in DDR)Pille und hatte eine frühe Total-OP.

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Tuscany, neurodivers , 60, mit Mann und 4 erwachsenen Kindern, seit 2009 ohne Eierstöcke, Brustkrebs 08 und 25


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 14. November 2015 18:08 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 21. September 2011 08:54
Beiträge: 168
NFP seit: 1994
Ich habe eine kleine Sammlung mit Frauenratgebern von 1920 - 1950, dort werden durchaus verschiedene Methoden angesprochen - bis auf die Pille, die gab's da noch nicht. Morgen zitiere ich mal was daraus.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 00:36 
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neu hier

Registriert: 16. Januar 2015 13:15
Beiträge: 10
NFP seit: 10/2013
Vielen Dank für die Antworten. Ihr seid ja so cool :applaus:

Schon interessant. Meine Ma verdrehte erstmals die Augen als sie von NFP hörte und meinte "ja, ja Themperaturmessen wie bei Knaus und bei Ogino... " dass ich keine Hormone mehr nahm fand sie sehr gut und ich war beruhigt, dass sie auch mit Kondomen verhütet hat ohne Unfall. Ich war geplant.

Spannend, wie das Thema schon immer die Menschhheit beschäftigt.
Ich habe bemerkt, dass Außenstehende immer sehr misstrauisch sind was NFP und Kondome angeht. Viele Mädels schmeißen sich lieber Hormone ein, als dass sie sich mit ihrem Körper auseinander setzen. Vor der Pille musste man sich u.U. mehr mit dem Körper auseindersetzen.

Oder meint ihr, dass sich viele Paare anno 1930 nach der Familienplanung nicht mehr nahe gekommen sind? Es waren ja durchaus auch Familien mit nur 2 Kindern da.

Wir können schon froh sein, dass es überall Kondome gibt und keine Gummis mehrmals benutzen müssen...
Schönen Abend noch *winke*

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 01:21 
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NFP-Kaiserin

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Beiträge: 12498
Wohnort: Freiburg
NFP seit: 2006
Hier ist ein fantastisches Buch, das einige dieser Fragen klärt: https://believeorcredo.files.wordpress. ... d-2004.pdf
Es geht auch viel um Sexualität an sich, durch die Geschichte hindurch, aber Verhütung wird in jedem Fall immer wieder angesprochen.
Es ist länger her, dass ich es gelesen habe, aber aus der Erinnerung:
Verhütung wurde oft als mühsam empfunden. Je nachdem wie viel Geld Familien um 1930 hatten, gab es meist keine Badezimmer und dann mussten Schwämmchen oder wieder benutzbare Kondome in Küchen gesäubert werden, was den Frauen wenig Raum für Privatsphäre gab.
Wenn man "bathroom" in dem Dokument eingibt, kommt man zu einer der Stellen, wo das beschrieben wird.

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good things are coming


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 01:58 
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hat sich gut eingelebt

Registriert: 23. März 2010 00:26
Beiträge: 116
NFP seit: 04/10
Ich hab mal ein Doku-Drama über Beate Uhse gesehen, die ihren Versandhandel 1946 mit selbst verfassten Broschüren zu Knaus-Ogino gestartet hat, die sich ziemlich schnell zum Verkaufsschlager entwickelt haben.

Meine Omas haben wohl nicht nennenswert verhütet. Meine eine Oma war nach dem Krieg "übrig" weil ihr Verlobter gefallen war. Da musste beim allgemeinen Männermangel nach dem Krieg erst mal Einer gefunden werden. Als ihre Schwester geheiratet hat, haben die Eltern dann einfach beschlossen, dass sie und mein Opa auch heiraten könnten. Bei der Doppelhochzeit war meine Oma dann "schon" 32. Insgesamt gingen aus der Ehe 5 Kinder hervor...ich schätze da war wenig Zeit für Verhütung.
Meine andere Oma hatte nach ihrem dritten Kind wegen Komplikationen eine total OP. Bei einer weiteren Schwangerschaft wäre sie wohl gestorben. Ansonsten hätten sie wohl einen Stall voller Kinder gehabt (mein Opa war immer etwas neidisch auf seinen Bruder, der 12 Kinder hatte)
Nach damals geltendem Recht musste mein Opa übrigens seine Einwilligung zur OP geben, er hätte auch sagen können, dass er es drauf ankommen lassen möchte *motz*
Irgendwie schon krass, wie sehr sich in den Geschichten das Frauenbild der Zeit spiegelt *kopfkratz*

Meine Mama hat in den 1970ern kurz die Pille genommen und überhaupt nicht vertragen . Nach einer Verhütungspanne mit Kondomen hat sie bis in die Wechseljahre hinein mit Kupferspirale verhütet (also insgesamt drei gewünschte und davon zwei geplante Kinder).
Gegenüber Hormonen war sie immer sehr skeptisch eingestellt und als ich mit 15 unbedingt die Pille haben wollte, hat sie echt lange versucht es mir auszureden. Auch beim Frauenarzt hat sie sich noch für Kondome (und im Pannenfall Pille danach) ausgesprochen. Fand ich das damals dumm und unfassbar peinlich *nichtallehaben*
Der Frauenarzt hat ihr dann auch "beigebracht", das es natürlich viel sanfter sei, die Pille täglich zu schlucken, als im Bedarfsfall die Pille danach...sie hat dann auch eingewiligt.
Tja, typischer Fall von: hätte ich mal auf Mama gehört *undweg*

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Mit Krallenäffchen (03/15) und Seidenkopfäffchen (04/18)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 11:14 
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Hochlagenjunkie

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Beiträge: 691
Wohnort: Schweiz
NFP seit: 2017
Ich hab erst vor kurzem durch meinen Vater erfahren, dass meine Grossmutter (*1916) meinen Grossvater überhaupt nur zum Kinder kriegen ran liess, da für sie der Sex nur zur Fortpflanzung diente... Da ergibt sich das Thema Verhütung... traurig was?

_________________
Amelia überglücklich mit der grossen Maus (12/21) und der kleinen Blume (09/24) ❤️


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 12:00 
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Kurven-Rätslerin

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Beiträge: 293
NFP seit: 11/07
- mit iButton seit 11/11 -
Meine Mutter (*1947) hat kurzzeitig mit der Pille verhütet, aber diese wohl nicht gut vertragen (Stimmungsveränderung, Krampfadern). Danach hat sie mit Kondomen verhütet, wie ich vermute, in der ganzen Beziehung mit meinem Vater. Wir haben nicht so intensiv darüber gesprochen, daher weiß ich nicht, ob zusätzlich noch andere Verhütungsmethoden zum Einsatz kamen, aber eine Spirale hatte sie wohl z.B. nie. Sie bekam mich als drittes Kind mit 39 Jahren geplant und wünschte sich noch ein viertes Kind, was allerdings nicht entstand, daher vermute ich, dass sie nach mir nicht mehr verhütete.
Sie war es auch, die sehr skeptisch gegenüber meiner kurzzeitigen Pilleneinnahme stand und sich immer für Kondome aussprach.
In einem Gesundheitsbuch meines Großvaters (von ca. 1967) fehlen die herausnehmbaren Seiten der Zyklusblätter zur natürlichen Verhütung, da ging es vor allem um die Zeitwahlmethode (verdeutlicht mit zahlreichen Grafiken), die aber je nach Zykluslänge und -längenschwankungen offenbar schon versuchte, eine sichere Verhütung zu gewährleisten. Die Mutter meines Vaters (*1904) hatte damals wahrscheinlich keinen Zyklus mehr, daher weiß ich nicht, wer die Zyklusblätter herausgetrennt hat. Von den anderen Charakteren der verschiedenen Generationen weiß ich nichts, außer dass meine Uroma 3 x heiraten "musste" (nachdem sie jeweils verwitwet war), weil sie von einem neuen Partner schwanger war.

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Nicht immer regelkonform unterwegs ... Bild stolze Forenpatin von snoepjes Wintermädchen ... und ihrem Silvesterkrümel!!!

... jetzt mit kleiner Tochter (05/2017) im Arm :verliebt:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wie war das damals?
BeitragVerfasst: 15. November 2015 13:44 
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Kurvenjunkie

Registriert: 4. Juli 2012 16:34
Beiträge: 1905
Wohnort: SN
NFP seit: Juni '12
Meine Eltern (Jg. 52/53) haben gar nicht wirklich verhütet, glaube ich, sie haben es einfach auf sich zukommen lassen (8 Kinder sinds geworden). Ich glaube aber, meine Mutter hat auch Temperatur gemessen und ZS beobachtet, eben nicht zum Verhüten, sondern eher als Beobachtung.

Großmutter mütterlicherseits: ihr Mann (also mein Großvater) hat sie kurz nach der Geburt meiner Mutter verlassen und sie hat nie wieder geheiratet.

Großmutter väterlicherseits: ich vermute, nachdem mein Vater als erster und einziger Sohn geboren war, war die Verhütung, keinen Sex zu haben. Es war keine glückliche Ehe.

_________________
Was dir an Vollkommenheit fehlt, ersetze durch Demut. [Thomas von Kempen]
Tabs (7/90) liebt und lebt mit Ehemann (3/87)
Sohn E. (9/16), Tochter K. (6/21), Tochter S. (11/24) sowie ★★ (7/15)


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