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Messen bis zum Pieps:
Schwieriges Thema. Es gibt Frauen, die Messen nur bis zum Pieps, weil sie für sich festgestellt haben, dass es ausreicht. Dabei wissen sie aber, dass es nicht regelkonform ist. Dann gibt es Frauen, die machen es, weil es andere auch so machen, ohne zu wissen, dass es eigentlich falsch ist. Als letztes gibt es noch Frauen, die mit NFP gerade erst angefangen haben und nicht so recht wissen, ob es nun erlaubt ist oder nicht.
Würde man nun "Messen bis zum Pieps" in die Auswahlliste mit aufnehmen, wären damit die Frauen, die bewusst damit umgehen, bedient. Die Frauen, die es aus Unwissenheit falsch machen, würden aber noch darin bestärkt es weiterhin falsch zu tun.
Die Anfängerinnen würden es dann möglicherweise so machen, wie es am bequemsten ist, d. h. bis zum Pieps und weil es auch in der Liste angeboten wird, muss es ja richtig sein.
Darüber hinaus ist es nunmal so, dass die Regeln der NFP AG es nicht vorsehen. Da ich nicht weiß, ob das kürzere Messen bis zum Pieps nicht den Temperaturwert in der Form stören könnte, dass Kurven, die eigentlich nicht auswertbar sind, trotzdem ausgewertet werden und myNFP lieber zu wenig als zu viel freigibt, möchte ich nicht unbedingt "Messen bis zum Pieps" in die Liste mit aufnehmen.
Was anderes ist beispielsweise die 5-vor-3-nach Geschichte. Das ist zwar auch keine Regel der NFP AG, führt aber dazu, dass in kritischen Zyklen tendenziell eher nicht freigegeben wird, als dass zu viel freigegeben wird.
Ich werde mich mal an die Malteser wenden und nachfragen, was die von der ganzen Sache halten.
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