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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 18. Januar 2015 15:15 
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neu hier

Registriert: 16. Januar 2015 13:15
Beiträge: 10
NFP seit: 10/2013
Hallo Mädels,

Das Thema Pillenrückfall ist bei mir gerade aktuell. Ich hatte einen Rückfall. Im Oktober 13 hab ich die Pille abgesetzt und seitdem NFP praktiziert. Leider waren die Mens.schmerzen so krass, dass ich wieder schwach wurde und mir vom Gyn die Pille verschreiben lassen hab. Die Schmerzen hab ich seit August. Sie kommen nur am 4./5. Tag der Mens und zwingen mich in die Knie. Grund dafür ist vermutlich eine Verwachsung von Eierstock und Gebärmutter nach einer Eierstockentzündung. Meine eigentliche Frauenärztin findet es gut, dass ich NFP mache. Ich hab keine Pille bisher richtig vertragen. Letzte Woche war aber nur die Vertretung da. Die hatte das Rezept extrem schnell ausgefüllt.
Also Pille genommen und was war? Volles Spektrum an Nebenwirkungen: Schmerzen in den Beinen, Herzrasen, Übelkeit, Heulkrämpfe, Schmierblutungen, Schwindel... ich hab des genau 4 Tage ertragen und dann hab ich wieder abgesetzt. Vor allem das Herzrasen und die schmerzenden Beine haben mir irgendwie Angst gemacht. Jedenfalls hab ich jetzt eine Abbruchblutung und leichte Schmerzen.

Ich bin froh wieder abgesetzt zu haben. Hab mich so vergiftet gefühlt...
Aber ich weiß auch, dass ich bei den nächsten krassen Schmerzen wieder wünschen werde die Pille zu nehmen.

Viele Grüße

_________________
Be what you what to be. Unless you can be a unicorn, then be a unicorn.


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 27. Oktober 2015 20:27 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 6. November 2009 22:08
Beiträge: 73
Wohnort: Unterfranken
Oh man, ich bin gerade richtig deprimiert -.-
Seit 2 Jahren bin ich nun hormonfrei gewesen. Leider habe ich jeden Monat meine Mens so stark, dass ich nun keine andere Möglichkeit mehr habe, als wieder die blöde Pille zu nehmen. Ich liege jedes mal 2 Tage richtig flach und brauche immer ein paar Tage, um wieder auf die Beine zu kommen. Die Schmerzen und die Blutungsstärke sind leider nicht mehr tragbar für mich.
Ich hab heute mit meiner Frauenärztin telefoniert und morgen einen Termin. Sie hatte mich eigentlich immer dabei unterstützt hormonfrei zu verhüten. Ich hatte auch schon einiges ausprobiert, um einigermaßen über meine Mens zu kommen.
Meine Fa meinte, dass sie mir nun leider zu Hormonen raten muss.
Morgen wird nochmal Blut abgenommen und ein Hormonstatus gemacht und nochmal abgecheckt,ob organisch alles ok ist.
Könnte gerade echt kotzen....

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 7. Januar 2016 01:10 
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neu hier

Registriert: 3. Dezember 2015 11:52
Beiträge: 46
Ich hatte auch unter der Pille Herzrasen sowie Kreislaufprobleme. Paar Tage nach dem Absetzen waren diese weg!

Naan,hast du es vielleicheit mit dem Zyklustee auf Dauer versucht?
Man hat 2 Teemischungen (beide in der Apo zusammenstellen lassen), 1 für erste und die 2 natürlich dpr die 2 Zyklushälfte. In der 2 Zyklushälft trinkt man einen Tee, der zwar nicht lecker ist, aber helfen soll (jeweils gleicher Anteil Schafgarbe, Brennessel sowie Frauenmantel). Soll Blutungen verkürzen, Schmerzen lindern.
MEINE FRÜHERE ERFAHRUNG: Ich hatte vor 3 Jahren (noch hormonfreie Zeit) mir den Ischisasnerv eingeklemmt und konnte mit Mühe und Not aufs Klo gehen/mich duschen, weil ich sehr starke Rückenschmerzen hatte. Lag 3 Tage nur im Bett rum . Gerade in dieser Zeit habe ich meine Tage gekriegt und man kann sich gut vorstellen, wie nervig ich es gefünden hätte mich alle paar Stunden aus dem Bett zu quälen, um die Binde zu wechseln. Ich muss erwähnen ,dass man Blutung alles andere als schwach war und ich pro Regel 2-4 Ibu 600 stets gebraucht habe.
So! Ich weiss nur von meiner Mam, dass sie damals entweder Schafgarbe oder Frauenmantel gegen starke und schmerzvolle Blutung empfohlen hat. Ich guckte im Schrank nach und fand auch eins dieser Kräuter, weiss aber nicht mehr genau was genau es war!
Aus Verzweiflung machte ich mir einen Kaffeebecher voller kräftigen Tee und trank diesen abends als meine Tage kamen.
Was soll ich sagen? Schmerzen hatte ich keine ( kann aber auch an Ibu liegen,musste wegen Rückenschmerzen nehmen).
Aber meine Regel konnte ich nicht wirklich Regel nehmen, es ähnelte einer Schmierblutung, konnte den ganzen Tag mit 1 Binden ohne Probleme im Bett liegen bleiben, nichts schmierte. Allgemein kam es mir damals nicht vor, als hätte ich meine Tage.
Vielleicht wäre so ein Tee in der 2 Hälfte was für dich? Klar schmeckt es ungesüsst so lala und mann muss täglich 2 Tassen trinken. Im Internet kann man aber den Zauber Zyklustee mit gutem Geschmack kaufen. Ob er besser schmeckt kann ich allerdings nicht sagen.
Ich trinke gerade im ersten Zyklus nach dem Absetzen den aus der Apo, kann mit dem Geschmack aber leben.

_________________
Kupferspirale (02/2016)
NFP-Versuch (07/2016)


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 8. März 2016 16:11 
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nicht mehr ganz so neu

Registriert: 12. Februar 2011 02:25
Beiträge: 77
huhu

ich hatte nach 4 Jahren NFP wegen meiner Akne und sehr kurzen Zyklen auch von August bis jetzt einen Rückfall :-( Habe vorgestern die letzte Pille genommen. Ich hatte diesmal eine antiandrogene pille und davon auch ruck zu Gewicht zugelegt, Kopfschmerzen und merke wie meine Laune immer mehr in den Keller geht. Könnte mich echt ohrfeigen :-(

LG Juni


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 16. Oktober 2016 16:04 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 27. Juli 2015 08:48
Beiträge: 691
Wohnort: Schweiz
NFP seit: 2017
Bin eben noch mitten in einem Rückfall :-(
Hatte NFP gemacht ab Sommer 15 für 5 Zyklen...
Danach (seit ca. Dezember 15) bin ich wieder bei der Pille - wegen meines Mannes...
Der konnte sich noch nicht mit NFP anfreunden - hauptsächlich wegen der Verhütung in der fruchtbaren Zeit.

Ich bin aber drauf und dran wieder umzusteigen - und freue mich schon darauf *durchdreh*
Da ich ihn aber nicht wie beim letzten Mal damit überrumpfeln möchte gebe ich noch etwas Zeit, ich habe gottseidank keine grösseren Nebenwirkungen.
Für mich ist jedenfalls ganz klar, dass es damit nicht weitergeht mit den ganzen Hormonen - irgendwie hab ich das Gefühl dass ich ein Teil meines Lebens verpass *kopfkratz*

_________________
Amelia überglücklich mit der grossen Maus (12/21) und der kleinen Blume (09/24) ❤️


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 20. November 2016 15:19 
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Kurven-Rätslerin

Registriert: 4. Mai 2016 14:15
Beiträge: 481
@Amelia: Wenn dein *mann* sich mit nfp nicht anfreunden kann, gibt es auf Dauer auch andere Methoden wie Dia, KuS oder eben nur Kondome- du kannst ja für dich beobachten und ihm dann in der unfruchtbaren Zeit die Wahl lassen, ob er das ausnutzen mag oder lieber nicht.
Deine Kurven sahen doch vielversprechend aus...

Meiner Meinung nach kann er von dir nicht verlangen, dass du die Pille schluckst, "weil er sich dann sicherer fühlt"- Du verlangst doch auch keine Vasektomie von ihm?
-Klar ist der Vergleich schon hart, da operativer Eingriff, aber im Endeffekt unterdrückst du mit nicht zu unterschätzenden möglichen NW's deinen Zyklus, und da sollte das "Ja zu Hormonen" wenn überhaupt von dir selbst folgen :-( Ich verteufele niemanden, der die Pille nimmt- Auch sie hat viele Vorteile- aber von einem *mann* würde ich mich dazu denke ich nicht "überzeugen" lassen *nein*

_________________
Nicht-Mehr-ganz-Bild mit Papierkurve, wenig aktiv


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 20. November 2016 17:55 
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Gesperrter User

Registriert: 9. Oktober 2015 13:58
Beiträge: 323
Ich habe im Januar 2016 mit der Pille aufgehört und hatte im März 2016 (nach 3 28-Tage Zyklen) einen Rückfall.
Damals litt ich unter PMS bedingter Übelkeit und meine FA zückte sofort den Rezeptblock um mir meine alte Pille Lamuna 20 (die ich von 20-22) recht gut vertragen habe, zu verschreiben.
3 Tage nachdem ich die Pille wieder nahm, die ja ach so toll und leicht sei und mit der ich immer gut zurechtkam, begann das Chaos, das mir bis heute meine Lebensqualität raubt. Ich begann zu schwitzen, obwohl ich zuvor immer ein Eiszapfen war und ier fror. Ich schwitze Tag und Nacht. Ich schlief in den 3 Monaten in denen ich die Pille nahm, pro Nacht nur etwa 2 Stunden, manche Nächte auch gar nicht, mein Körper war zu beschäftigt mit schwitzen.
Ich bin sogar einmal an der Kasse umgekippt, mein Körper war soo schwach, weil ich statt PMS übelkeit, jeden Tag Übelkeit und Appettitlosigkeit hatte.
Ich bin nun 5 Monate und 3 Zyklen wieder pillenfrei und ich schlafe wieder 7 Stunden durch (vor meinem Pillenrückfall 10h) und ich schwitze nachts nur noch nach der Mens.
Untertags leide ich immer noch an Hitzewallungen.
Ich wünsche mir jeden Tag, ich hätte im März 2016 nicht wieder zur Pille gegriffen, dann wäre vielleicht alles gut und ich hätte nicht meine teure Matratze schimmelig geschwitzt :-( und könnte nun wie früher in einem beheizten Wohnzimmer mit Freunden heißen Tee trinken, ohne zu schwitzen.
Lange Rede, kurzer Sinn: auch wenn ihr die Pille mal ganz gut vertragen habt, überlegt euch ein "Zurück zur Pille" bitte so gut wie möglich.

Riskiert nicht, dass ihr wegen PMS oder Pickel so starke Nebenwirkungen bekommt.
Das ist es einfach niemals wert...

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Änder dich nicht nur damit du allen gefällst, unterschätz nicht deinen eigenen Wert, bleib immer nur du selbst

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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 20. November 2016 18:03 
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NFP-Gräfin

Registriert: 12. September 2006 13:45
Beiträge: 3253
Wohnort: moon
NFP seit: 11 2004
Puh, herz_trumpf, das klingt ja übel. Hoffentlich sind das noch Langzeit-Nachwirkungen der Pille und dein Körper erholt sich in den nächsten Monaten wieder vollständig. *trösten*

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Seit 11 2004 im ca. 225. Zyklus Bild


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 20. November 2016 18:22 
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Gesperrter User

Registriert: 9. Oktober 2015 13:58
Beiträge: 323
Ich bin 25 Jahre alt und wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich Hitzewallungen bekomme, hätte ich gelacht und mich vielleicht danach gesehnt, nicht immer so verfroren zu sein. Tja, richtige Hitzewallungen sind aber nur zum Heulen.
Es wurde alles untersucht, bis auf die Geschlechtshormone, damit sollte ich warten, bis ich 9 Monate oder mind 6 Zylklen postpill bin
Dann stellt sich raus, ob ich in den vorzeitigen Wechseljahren bin, oder alles noch von der Pille kommt. Kann ja 12 Monate dauern bis alles wieder ok ist :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 15. Juli 2025 09:12 
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neu hier

Registriert: 15. Juli 2025 08:57
Beiträge: 2
Hallo ihr *winke*
Ich habe mich heute nun doch mal im Forum angemeldet, nachdem ich schon seit Monaten stumm mitlese.
Ich bin seit Monaten hin- und hergerissen ob ich die Pille (Minipille, Slinda) weiternehme (nehme sie seit gut 2 Jahren) oder absetze und mit NFP beginne. Seit März hatte ich einfach keine Lust mehr auf Hormone und wollte sie absetzen. Dann habe ich mich mehr über die Pille und ihre Nachteile informiert und war erstmal fest entschlossen es wieder mal mit NFP zu versuchen. NFP hatte ich bereits vor Jahren kennengelernt, allerdings hatte ich es damals genutzt um schwanger zu werden. Nach meinen Kindern habe ich dann aus Sicherheitsgründen, starken PMS und Regelschmerzen mit der Slinda begonnen.
Alles war gut und ich hatte auch fast zwei Jahre keine Nebenwirkungen der Slinda. Dass ich sie so gut vertrage hat mich total gefreut, denn als ich Anfang 20 war hatte ich auch schon verschiedene Pillen getestet (damals allerdings KombiPillen), die mich vor allem psychisch total belastet haben.

Jetzt stört mich irgendwie alles an der Pille. Dass ich keine Blutungen habe, dass es nicht mehr natürlich ist, dass ich nicht richtig weiß, ob es mich psychisch etwas beeinträchtig (die große Frage nach, wer wäre ich ohne sie?)... Gleichzeitig bin ich froh, da mich die Regelschmerzen früher schon sehr beeinträchtigt haben. Anfangs hab ich immer gesagt, endlich hab ich ein Leben, ohne die ständige Planung an welchem Datum man wohl ausfällt.

Ich hatte dann im Juni in der Pillenpause angefangen die ersten Tage zu messen und alles auf den Zyklusblättern einzutragen. Am ersten Tag als ich die Pille dann offiziell weglassen wollte bekam ich doch wieder Panik. Was wenn ich ohne Pille emotional wieder so starke Schwankungen habe wie früher? Ich hatte immer das Gefühl dass mir die Pille auch irgendwie gut tut, da sie mich weniger impulsiv macht und ich die emotionalen Schwankungen die ich früher hatte etwas ausgeglichen hat.
Was wenn ich wieder so starkes PMS bekomme und so starke Regelschmerzen wie früher? Was wenn ich ungeplant schwanger werde?

Dann habe ich die Pille doch weiter genommen und seitdem bin ich am Grübeln und mache mich selbst ganz verrückt. Die Kupferspirale hatte ich mir auch überlegt als Kompromiss, doch da habe ich Angst vor verstärkten Schmerzen.

Was würdet ihr tun? Ich bin für jeden Rat dankbar... Doch die Pille weiternhmen, da ich sie ja eigentlich echt gut vertrage? Oder rein aus dem Grund der "Natürlichkeit" absetzen mit allen Konsequenzen?

Danke euch!

(Achso vielleicht noch als Info zu mir - ich bin Mitte 30 und habe zwei Kleinkinder)


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 15. Juli 2025 17:49 
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Hochlagenjunkie

Registriert: 22. März 2008 16:10
Beiträge: 502
NFP seit: März 2008
Liebe Frau Apfelbaum,

das wichtigste zuerst: die Entscheidung kann Dir niemand abnehmen, leider. *knuddel*

Aber gewiss kannst Du Dich hier reflektieren und Feedback bekommen. In einem Forum für Natürliche Familienplanung werden vermutlich die Vorteile mehr wiegen, da ja viele sehr gute Erfahrungen gemacht und dabei geblieben sind.

Um ein paar Deiner Gedanken aufzugreifen:
Ich hatte furchtbare Zyklen/Menstruationen mit Schmerzen und vielen anderen Problemen, bis ich mein erstes Kind bekommen habe. Danach war das alles Geschichte und es war überhaupt nicht vergleichbar zu der Zeit davor.
Das muss nicht so sein, aber es wäre auch bei Dir möglich.
Wie gut würdest Du es aushalten, wenn vielleicht die ersten Zyklen ohne Pille nicht genau so ablaufen, wie sie es in der Hinsicht mit Pille getan haben?

Die Sicherheit der NFP ist sehr groß, wenn sie richtig angewendet wird.
Das sagt aber nichts über Dein Vertrauen in die Methode aus (oder auch die Deines Partners).
Wie weit sind Dir die Studien und Vergleiche zur NFP und Pille bekannt und was braucht Ihr, um Euch sicher zu fühlen?
Und welche Verhütungsmethode(n) kommen für Euch in der fruchtbaren Zeit in Frage?

Zu Nebenwirkungen:
Es kann sein, muss aber nicht, dass die Pille bei Dir Auswirkungen auf die emotionale Stabilität hat.
Aber es sind ja auch andere Nebenwirkungen möglich, die Du vielleicht nicht bewusst wahrnimmst. Die Wirkstoffe der Pille werden zum Beispiel über die Leber abgebaut, so dass diese wesentlich mehr gefordert ist als ohne Pille.
Auf lange Zeit gesehen ist das definitiv nicht gesund und macht sich trotzdem vielleicht erst viel später bemerkbar.

Für die emotionale Stabilität gibt es zudem Alternativen.
Was macht die Vorstellung mit Dir, bei Absetzen der Pille auf die Stimmungen zu achten und das eventuelle Problem damit gezielter anzugehen - also vielleicht mit einem Medikament/Johanniskraut, das viel mehr darauf ausgerichtet ist, genau das zu verändern?

Und zu guter Letzt:
Was brauchst Du/braucht Ihr oder was wäre hilfreich, um das Projekt NFP einmal auszuprobieren?
Was wäre mit einem Einführungskurs oder Beratung, durch die Du/Ihr bei Unsicherheit begleitet würdet?
Wie viel Zeit würdest Du einräumen, um es zu versuchen (und bei Bedarf wieder zur Pille zurückzukehren oder eine weitere Alternative zu suchen)?

Du musst natürlich nichts davon hier beantworten... ;-) *freunde*

_________________
Man sollte keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.
(Jean-Paul Sartre)
:arrow: Jubiläumstreffen im Norden


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 Betreff des Beitrags: Re: RÜCKFALL (zurück zur Pille)
BeitragVerfasst: 16. Juli 2025 18:58 
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neu hier

Registriert: 15. Juli 2025 08:57
Beiträge: 2
Vielen lieben Dank für deine Antwort *sonne*
Ich denke, ich weiß, wo ich eigentlich hin will - die Pille endlich wieder loswerden und mir und meiner Intuition, dass NFP das Richtige für mich ist, vertrauen. Momentan fällt es mir irgendwie noch schwer.
Das gibt mir Mut, dass deine Zyklen und Schmerzen nach dem ersten Kind besser wurden. Ich habe zwischen Kind 1 und Kind 2 nur mit Kondom verhütet, und muss ehrlich sagen, dass ich die Schmerzen in nicht so krasser Erinnerung habe. Also müssten sie auf jeden Fall aushaltbar gewesen sein, sonst könnte ich mich ja da viel mehr daran erinnern. Der Hauptgrund warum ich dann nach Kind 2 die Pille wieder angefangen habe, waren einerseits meine PMS Symptome (wobei ich auch da nicht weiß, wie sehr die Zeit damals einfach stressig war und vor allem habe ich damals auch nicht über die Pille an sich nachgedacht, was sie mit einem macht und was ich meinem Körper damit täglich zumute). Vielmehr war es damals einfach die einfachste und sicherste Lösung um gleich mehrere Dinge in den Griff zu bekommen. PMS Symptome, keine Regelschmerzen und nicht schwanger werden.

Um auf deine Fragen einzugehen:
Wenn die ersten Zyklen nicht so gut laufen wie mit Pille denke ich käme ich damit erstmal gut klar. Mir ist momentan die Natürlichkeit wirklich wichtig. Ich glaube ich habe durchaus Vertrauen in die Methode, und kenne auch die Studien dazu, ich denke meine Hauptangst ist, die Verantwortung zu tragen.
Ich bin eher von der vorsichtigen Sorte und würde meiner Meinung nach das mit der Temperatur auch gut hinbekommen. Was mir eher "Angst" macht ist der Zervixschleim. Da weiß ich, dass ich bei der Anwendung der Methode als ich schwanger werden wollte hin und wieder unsicher war, in welche Kategorie der Schleim nun muss. Da ja nichts passieren konnte, waren die Unsicherheiten damals nicht schlimm - aber nun, da die Familienplanung eigentlich abgeschlossen ist, sollte ich mir da doch sicher sein.

Ich denke wir würden in der fruchtbaren Zeit mit Kondom verhüten. Damit hat mein Mann zum Glück auch kein Problem, das stört eher mich :lol:
Mein Mann ist zum Glück, was das ganze betrifft, total offen und kann sich auch vorstellen mit NFP zu verhüten. Nur, dass ich seit Monaten hin und her entscheide nervt ihn verständlicherweise inzwischen *rofl* Übrigens habe ich auch eine tolle Frauenärztin, die mich auch total bei NFP unterstützt hat, als wir beim letzten Termin darüber gesprochen haben. Sie meinte, sie traue mir das auf jeden Fall zu und wenn ich das so fühle, soll ich es doch mal versuchen.

Seit ich mich über die Pille informiert habe, sind gerade so Sachen, wie, dass sie die Leber belastet einfach Punkte, wo ich merke, ich möchte das nicht mehr.

Und auch mit den anderen Alternativen hast du so Recht. Sollte das mit der Stimmung wieder zum Problem werden, kann man das ja auch wirklich gezielt angehen. Allgemein stehe ich jetzt ja ganz anders im Leben und bin viel zufriedener und ausgelasteter, seit ich Kinder habe. Von daher kann es auch gut sein, dass es mir auch ohne Pille einfach besser geht.

"Und zu guter Letzt:
Was brauchst Du/braucht Ihr oder was wäre hilfreich, um das Projekt NFP einmal auszuprobieren?

Ich finde es jetzt schon unglaublich wohltuend, hier einfach schreiben zu können. Zu wissen, dass man sich an nette Menschen wenden kann bei Unklarheiten oder Unsicherheiten und so liebe Antworten zu bekommen finde ich echt toll :applaus: Danke!

Was wäre mit einem Einführungskurs oder Beratung, durch die Du/Ihr bei Unsicherheit begleitet würdet?

Das könnte ich mir grundsätzlich vorstellen. Die Regeln habe ich alle schon auswendig im Kopf, ich denke es hapert eher an der Unklarheit, wie wird es dann wirklich. Vorstellen kann ich mir also, erstmal zwei drei Monate durchgehend mit Kondom zu verhüten um in Ruhe den Schleim zu beobachten und zu schauen, ob ich mit einer Kategorieneinteilung klar komme.

Wie viel Zeit würdest Du einräumen, um es zu versuchen (und bei Bedarf wieder zur Pille zurückzukehren oder eine weitere Alternative zu suchen)?

Ich denke ich würde es auf jeden Fall 9-12 Monate ausprobieren wollen. Damit sich alles in Ruhe einpendeln kann.
Ein wenig Angst habe ich glaube ich auch vor der Freigabe in den ersten 5 Tagen des Zyklus. Falls doch mal ein früherer Eisprung stattfindet. Aber da kann ich ja aus Sicherheitsgründen am Anfang auch einfach nur 3 freigeben. Ich war früher schon immer eher der Typ später Eisprung, so dass das Risiko tendenziell vermutlich eher nicht besteht.
Ich meine mich zu erinnern, dass ich, als ich vor 6 Jahren schon mal NFP angewandt habe irgendwann genervt war, dass ich so gut wie immer mit Kondom verhüten musste, da ich so einen späten Eisprung hatte (meist so Tag 20 rum) aber trotzdem nur Zyklen von 27 Tagen, dass kaum Zeit für unverhüteten Sex blieb. Aber auch das muss ja jetzt nicht mehr so sein. Und was man nicht probiert, weiß man nicht.

Nochmals vielen Dank für die Antwort!! *daumendrücken*


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